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Honor Magic V6: Neues Foldable mit Riesen-Akku
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Mit dem Honor Magic V6 betritt ein neues großes Foldable auf dem MWC 2026 in Barcelona die Bühne. Das Falt-Smartphone des chinesischen Herstellers hat einen besonders starken Akku und hält nicht nur Wasser aus.
Honor spielt bereits vergleichsweise lange im Bereich der Foldables mit, das erste Magic-Falt-Smartphone kam Anfang 2022 auf den Markt. Seitdem hat sich viel getan, mit dem Magic V6 macht Honor vor allem beim Akku einen enormen Sprung.
Mit 6660 mAh fällt der Akku für ein so dünnes Foldable – das Magic V6 misst zusammengeklappt ohne Kamera nur 8,75 Millimeter – enorm stark ausgefallen. Der Vorgänger hatte noch 5820 mAh. Es handelt sich dabei um einen zweigeteilten Dual-Cell-Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Anoden. Der Siliziumanteil beträgt 25 Prozent. Auf dem MWC kündigt Honor sogar bereits die nächste Akkugeneration an, die mit 32 Prozent Silizium bei gleicher Größe sogar 7000 mAh besitzen soll.
Das Magic V6 ist nach IP68/IP69 gegen Untertauchen bis anderthalb Meter Tiefe, Strahlwasser und Staub geschützt – für ein gängiges Smartphone ist das mittlerweile ziemlich normal, für ein Foldable noch lange nicht. Wasser etwa verträgt auch das Galaxy Z Fold 7 von Samsung, allerdings hat es Honor als erster Hersteller geschafft, das Falt-Smartphone auch gegen Staub zu schützen. Nichts soll in das Gehäuse eindringen, wo es das empfindliche Display oder das Scharnier beschädigen könnte. Aufpassen muss man gleichwohl auf den Biege-Bildschirm, denn wenn beim Zusammenklappen etwas im Weg ist, kann das weiche Panel schnell Schaden nehmen.

Das Honor Robot Phone ist noch nicht in Sicht.
(Bild: Honor)
Apropos Bildschirm: Das Honor V6 hat ein 6,52 Zoll großes Display außen und ein 7,95 Zoll großes inneres Display. Beide sind LTPO-OLED-Panels, das bedeutet, sie können die Bildwiederholfrequenz bis auf 1 Hertz herunterregeln, um Strom zu sparen. Maximal unterstützen beide 120 Hertz. Honor verspricht bis zu 6000 cd/m² Helligkeit in der Spitze. Die Falte hat Honor eigenen Angaben zufolge um 44 Prozent reduziert, tatsächlich ist der Knick im Display kaum zu sehen oder zu fühlen.
Angetrieben wird das Magic V6 von einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, der viel Power mitbringt und auf 12 GByte Arbeitsspeicher zugreifen kann. Der interne Speicher liegt bei 256 oder 512 GByte. Um die Abwärme des Prozessors im Zaum zu halten, hat Honor dem Foldable eine Vapor-Chamber-Kühlung verpasst. Die Triple-Kamera auf der Rückseite besteht wie gewohnt aus Hauptkamera, Dreifach-Tele und Ultraweitwinkel.
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Mit der Software rückt Honor das Magic V6 näher an die Apple-Welt heran. Das Smartphone kann nicht nur drahtlos Dateien mit Macs und iPhones austauschen, sondern auch als zweites Display für ein Macbook fungieren.
Preis und Termin des Honor Magic V6 noch unklar
Wann genau der Verkaufsstart erfolgen soll, hat Honor noch nicht verraten. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll es aber soweit sein. Den genauen Verkaufspreis hat Honor ebenfalls noch nicht enthüllt, er dürfte sich aber im Bereich des Vorgängers bewegen. Das Honor Magic V5 kam für 1999 Euro auf den Markt.
Robot Phone nur hinter Glas
Das Honor Robot Phone mit der neuartigen Kamera zum Ausklappen, das der Hersteller schon vor Monaten für den MWC angekündigt hatte, ist auf dem MWC nur zu sehen, anfassen und ausprobieren ist nicht erlaubt. Weiterhin bleibt fraglich, ob das Robot Phone mit dem KI-gesteuerten Kameramodul in dieser Form überhaupt auf den Markt kommen wird.
(sht)
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DFB startet eigenen Pay-TV-Sender DFB.TV
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sein mediales Schicksal ein Stück weit selbst in die Hand nehmen. Am 22. Mai, einen Tag vor dem DFB-Pokalfinale der Männer, startet der Verband einen eigenen Pay-TV-Sender namens DFB.TV. Mit dem neuen Angebot, das wahlweise knapp 6 Euro pro Monat oder rund 60 Euro pro Jahr kostet, soll der Kanal eine Ergänzung zu bestehenden TV-Partnerschaften sein und nicht mit diesen konkurrieren.
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Inhaltlich kündigte der DFB Live-Übertragungen von Junioren-Nationalteams, der 2. Frauen-Bundesliga, Futsal, Beachsoccer und dem DFB-ePokal an. Außerdem sollen in dem Nischenkanal Zusammenfassungen von DFB-Pokal-Partien sowie Highlight-Formate und Archivmaterial aus der Fußball-Geschichte (Männer und Frauen), 3. Liga, Frauen-Bundesliga und Nationalmannschaftsspielen zu sehen sein. Zu den Inhalten, die es anderswo nur teilweise oder bislang gar nicht zu sehen gibt, zählen Sonderformate zu Pokalauslosungen, Julius-Hirsch-Preise, Sepp-Herberger-Awards, Ehrungen im „Club 100“, DFB-Nachhaltigkeitskongresse, Rückblicke auf DFB-Geschichte, Turnierhighlights und legendäre Pokalspiele. Außerdem sind Inhalte zum Schiedsrichterwesen und zur „Trainingsphilosophie Deutschland“ geplant.
Wo der Sender verfügbar sein wird
Bei der Umsetzung setzt der Fußball-Verband auf die Erfahrungen seines Joint-Venture-Partners Sportainment Media Group, der für Sender wie Sportdigital Fussball und Sportdigital 1+ verantwortlich zeichnet. Die technische Plattform mit der App DFB.TV+ stellt die Firma Deltatre bereit. Über diese soll das Angebot auch direkt buchbar sein.
Der DFB kündigte an, dass sein neuer Sender über die Pay-Plattformen von DAZN, HD+, Vodafone und Zattoo in „HD-Qualität“ via Kabel, Satellit und IPTV sowie über deren Apps verfügbar sein soll. Mit weiteren Plattformen laufen noch Verhandlungen. Laut dem Branchenmedium Meedia soll es Gespräche mit Sky und MagentaTV (Telekom) geben. Der Bezahlkanal soll in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein.
Erste Pläne im Jahr 2007
Pläne für einen eigenen Sender gab es bereits im Jahr 2007. Diese wurden jedoch nie umgesetzt. Bei der Suche nach Zuschauern will der DFB offenbar vor allem auf seine knapp acht Millionen Mitglieder setzen.
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(mki)
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EUDI-Wallet: Der regulatorische Fahrplan zur digitalen Identität
Die ursprüngliche eIDAS-Verordnung von 2014 schuf zwar einheitliche Regeln für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste im Binnenmarkt, verpflichtete die Mitgliedsstaaten aber nicht, eigene digitale Identitätssysteme bereitzustellen. Nach einem Jahrzehnt hatten daher nur wenige Staaten brauchbare nationale eID-Lösungen entwickelt, Interoperabilität war technisch fehleranfällig und fand kaum Akzeptanz. Letztlich blieb der private Sektor weitgehend außen vor.
Die Novelle – in Kraft seit 20. Mai 2024 und kurz eIDAS 2.0 genannt – korrigiert das grundsätzlich. Kernstück ist Artikel 5 a, dem zufolge alle 27 Mitgliedsstaaten mindestens eine EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) bereitstellen müssen, und zwar innerhalb von 24 Monaten nach Inkrafttreten der ersten technischen Durchführungsrechtsakte (das erste Paket trat im November 2024 in Kraft, das zweite im Mai 2025). Danach haben die Mitgliedsstaaten jeweils 24 Monate Zeit, mindestens eine EUDI-Wallet bereitzustellen. Der von Deutschland kommunizierte Starttermin 2. Januar 2027 orientiert sich daran, dass die Verpflichtung zur Bereitstellung mindestens einer EUDI-Wallet ab spätestens 31. Dezember 2026 besteht und ab dem 1. Januar 2027 die verpflichtende Akzeptanz durch öffentliche Stellen beginnt.

Tobias Haar ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt IT-Recht bei Vogel & Partner in Karlsruhe. Er hat zudem Rechtsinformatik studiert und hält einen MBA.
Was macht die EUDI-Wallet gegenüber der bisherigen eID neu? Sie kombiniert erstmals drei Funktionsbereiche in einer App: die elektronische Identifizierung auf Sicherheitsniveau „hoch“, qualifizierte elektronische Signaturen (QES) und Siegel sowie Electronic Attestations of Attributes (EAA), also verifizierte Nachweise wie Führerschein, Hochschulzeugnis oder Versicherungsausweis. Der Nutzer entscheidet dabei selektiv, welche Attribute er an wen weitergibt. Das Need-to-know-Prinzip als technischer Designanspruch – also nur so viele Daten werden geteilt, wie für den jeweiligen Zweck benötigt werden – steht jedoch auf EU-Ebene durch aktuelle regulatorische Vorschläge unter Druck.
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Private Energiewende für Skeptiker: Praxisbericht – Wenn es nur ums Geld geht
Die Mehrzahl der Solaranlageninvestitionen enthält eine gehörige Portion Freude an der Technik und „ich will das einfach“. Das führt dazu, dass solche Anlagen dann entweder deutlich weniger rentabel sind als etwa ein ETF oder sie sogar negative Renditen über 20 oder sogar 30 Jahre bringen. Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden, aber mit „das ist toll, das kostet mehr als es spart“ überzeugt man keine Kritiker. Ich unterbreite Ihnen hiermit einen Gegenentwurf: Wärmepumpe, Solaranlage und E-Auto nicht auf Tugendsignal optimiert, sondern auf geringste Gesamtkosten. Das ist dann nicht nur für Enthusiasten interessant, sondern für alle – unschätzbar wichtig in einer Demokratie.
Meine eigene Einstellung zur Haustechnik ist „Mir doch egal, wenn die Resultate stimmen.“. Deshalb schaue ich grundsätzlich nach den Systemen, die mir den größten Nutzen für die geringsten Kosten bringen. Es ist daher zumindest bemerkenswert, dass meine Heizung im Bestandshaus eine Wärmepumpe ist, dass ich eine Solaranlage auf der Doppelgarage betreibe und unser nächstes Auto aus reinem Kostenkalkül wahrscheinlich ein gebrauchtes E-Auto sein wird. Meine Überzeugung ist: Diese Effizienztechniken können bei korrekter Auslegung über ihre Lebenszeit billiger sein als feuerbetriebene Alternativen, und ich kann das mit eigenen Daten belegen. Man muss dazu allerdings den gut ausgetretenen Pfad der „koste-es-was-es-wolle“-Erneuerung verlassen und die eigene Situation auf minimale Kosten optimieren statt auf Gefühle.
- Effizienztechnik wird oft liebhabend viel zu teuer gekauft.
- Das ist aber keine technische Notwendigkeit.
- Auf Kosten optimierte Wärmepumpen, Solaranlagen und E-Autos können Alternativen bei den Kosten deutlich schlagen.
- Das überzeugt dann auch Skeptiker.
- Voraussetzung dazu ist eine entsprechende Auslegung.
Dieser Artikel beleuchtet meine private Energiewende als kritischer Nutzer. Sie klammert alle gern beworbenen ökologischen Aspekte aus – nicht, weil sie mir egal wären, sondern weil diese Effekte sich im Nachhinein regelmäßig als viel geringer als erhofft herausstellen. Bei der persönlichen Kostenoptimierung dagegen sind passend geplante Systeme nachvollziehbar gut. Im Wirtschaftlichkeitsvergleich meiner umgesetzten und geplanten Investitionen schlägt Strom als Energieträger die fossilen Feuer-Alternativen (und Biobrennstoffe ohnehin) – oft sogar recht deutlich. Dieser Artikel ist somit nicht nur für Solar-Nerds interessant, sondern gerade für die, die zweifeln.
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