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Nuvacore: Ex-Nuvia-Qualcomm-Trio gründet wieder neues CPU-Start-up


Gerard Williams, John Bruno und Ram Srinivasan, Gründer und Architekten des Start-ups Nuvia, das 2021 von Qualcomm für die spätere Oryon-CPU in Snapdragon-Chips übernommen wurde, haben mit Nuvacore ein neues Start-up gegründet, das erneut einen vollständig neuen CPU-Core mit maximaler Leistung und Effizienz entwickeln will.

Das war eine kurze Auszeit für Gerard Williams, der im Januar mit seinem Abgang bei Qualcomm angekündigt hatte, Zeit mit der Familie verbringen, sein Haus neu streichen und sich dann einer langen Liste von Dingen widmen zu wollen. Auf dieser Liste muss auch die Gründung eines neuen CPU-Core-Start-ups gestanden haben: Nuvacore.

Williams, Bruno und Srinivasan

Die Gründung von Nuvacore erfolgte aber nicht im Alleingang. Zu den Mitgründern gehört auch John Bruno, bis Ende Januar ebenfalls noch bei Qualcomm angestellt gewesen und zuvor wie Williams Mitgründer des vorherigen Start-ups Nuvia.

Williams hatte Nuvia im Frühjahr 2019 gemeinsam mit Bruno (Google, Apple, AMD, ATi) und Manu Gulati (Broadcom, Apple, Google) gegründet. Noch bevor das geplante Produkt, ein „Phoenix“ getaufter CPU-Core speziell für Server-Prozessoren, auf den Markt kommen konnte, erfolgte Anfang Januar 2021 die Übernahme durch Qualcomm für 1,4 Milliarden US-Dollar.

CPU-Architekt Williams ist insbesondere für seine Zeit bei Apple bekannt, wo er für neun Jahre Senior Director in Platform Architecture und damit Chefarchitekt aller CPU- und SoC-Entwicklungen ab dem Apple A7, dem ersten 64-Bit-Arm-Prozessor für Smartphones war. Er leitete die Entwicklungen aller CPU-Kerne wie Cyclone, Typhoon, Twister, Hurricane, Monsoon, Vortex, Lightning und Firestorm und war auch für die ersten Apple-Silicon-Plattformen M1 Pro, M1 Max und M1 Ultra verantwortlich.

Dritter im Bunde hinter Nuvacore ist Ram Srinivasan, der bis 2014 als Performance Architect bei Intel arbeitete, dann für fünf Jahre als System Performance Architect bei Apple angestellt war und schließlich ab 2019 als Performance Architect für zwei Jahre für Nuvia tätig war, bevor er mit der Übernahme zu Qualcomm kam.

Maximale Leistung bei absoluter Flächeneffizienz

Bei Nuvacore will das Trio gemeinsam und mit finanzieller Unterstützung durch die Risikokapital-Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital einen vollständig neuen „general-purpose CPU core“ entwickeln, der keine Kompromisse eingehen soll. Die Entwickler seien „hyper-fokussiert“ auf zwei Säulen moderner Hardware: maximale Leistung und absolute Flächeneffizienz. Während die „alte Garde“ auf Basis „gestriger Architektur“ nur iteriere und mit der Balance aus Leistung und Verbrauch ringe, werde bei Nuvacore von Grund auf neu entwickelt, um in allen Bereichen zu brillieren.

We aren’t just looking to build a better chip; we are building the engine for the next generation of computing.

Nuvacore

Für welches Marktsegment genau, also auch Consumer oder ausschließlich Enterprise, der neue CPU-Core entwickelt wird, geht aus der Ankündigung zwar nicht hervor, weitgehend fest steht aber die primäre Anwendung: Künstliche Intelligenz in „fortgeschrittenen“ AI-Systemen und für das Zeitalter des Agentic Computing.

Our target workloads aren’t just standard data center tasks; we are building specifically for the intense, continuous demands of advanced AI systems and agentic computing.

Nuvacore

Nuvacore sucht für das kühne Vorhaben eine Vielzahl qualifizierter Mitarbeiter.



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OLED-Monitore der Zukunft: LG lockt mit HDR True Black 1000, 220 ppi, BFI und DFR 2.0


OLED-Monitore der Zukunft: LG lockt mit HDR True Black 1000, 220 ppi, BFI und DFR 2.0

Bild: LG Display

Auf der Computex will LG ein OLED-Display für Spieler zeigen, das erstmals die Anforderungen des VESA-Standards DisplayHDR True Black 1000 erfüllen soll. Das bedeutet mindestens 1.000 cd/m² in der Bildmitte. In der Spitze soll das OLED-Panel sogar 2.000 cd/m² bieten. Außerdem gibt es 5K OLED mit 220 ppi zu sehen.

Erstmals True Black 1000 für Monitore

Während allmählich die ersten OLED-Monitore mit DisplayHDR True Black 600 auf den Markt kommen, gibt es die nächsthöhere Stufe DisplayHDR True Black 1000 bisher nur bei Notebook-Displays.

Die Zahlen stehen für die Mindestanforderung bei der Helligkeit für einen Bereich von 8 Prozent der Bildfläche im Zentrum des Displays. True Black 600 verlangt entsprechend nach 600 cd/m². Für True Black 1000 müssen es gleich 1.000 cd/m² sein. Der Sprung ist also riesig und wurde von Monitoren bisher nicht genommen. Auch für die ganze Bildfläche steigt die Mindestanforderung bei der Helligkeit: 500 cd/m² müssen es dort sein, während True Black 600 nur 350 cd/m² verlangt. Die nachfolgend eingebettete Tabelle der VESA liefert noch mehr Details.

Erhöhte Anforderungen für DisplayHDR True Black 1000
Erhöhte Anforderungen für DisplayHDR True Black 1000 (Bild: VESA)

Bislang liegt allerdings nur die knappe Beschreibung aus der öffentlichen Ankündigung von LG Display vor, die eben auch von einer Spitzenhelligkeit (peak) von 2.000 cd/m² spricht. Das dürfte punktuell, also für einen winzigen Teil der Bildfläche, gelten. Nicht einmal Angaben zu Größe und Auflösung werden gemacht.

Moreover, LG Display will present a next-generation zone featuring panels such as a Gaming OLED that reaches the level of the DisplayHDR True Black 1000 standard set by the Video Electronics Standards Association (VESA), delivering accurate color reproduction as intended by content creators. The panel reaches peak brightness of 2,000 nits, offering highly vivid visuals based on enhanced contrast.

LG Display

Ein 27″-OLED-Panel mit 5K und 220 ppi

Ein weiterer Blick in die Zukunft ist das 27″-OLED-Panel mit 5K-Auflösung und 220 ppi Bildpunktdichte. Damit dürften 5.120 × 2.880 Pixel gemeint sein, die bei einer Diagonale von 27 Zoll eben gerundet 220 ppi bedeuten.

Bei LCD gibt es 220 ppi schon, etwa in Form des Asus ProArt PA27JCV. Für einen OLED-Monitor wäre das aber eine neue Bestmarke. Allerdings arbeitet auch der Konkurrent Samsung Display daran und hatte bereits zur CES 2025 ein QD-OLED-Panel mit 5K auf 27 Zoll und 220 ppi präsentiert.

Samsung plant 5K-Display mit QD-OLED
Samsung plant 5K-Display mit QD-OLED (Bild: Flat Panels HD)

Letztlich dürfte sich die Herstellung der winzigen OLED-Pixel noch so schwer gestalten, dass es bisher zu keiner Markteinführung kam.

Black Frame Insertion (BFI) für OLED

In der Pressemitteilung beschreibt LG Display außerdem den zukünftigen Einsatz der Technik Black Frame Insertion (BFI) für OLED. Im LCD-Bereich wird BFI schon länger eingesetzt. Dabei werden zwischen den eigentlichen Bildern (Frames) schwarze Zwischenbilder eingefügt. Das soll vor allem die Bewegungsunschärfe bei LCDs reduzieren. LG spricht jetzt im Kontext OLED davon, dass BFI dafür sorgt, dass „Inhalte mit extrem hoher Bildwiederholrate flüssig wiedergegeben werden, ohne dass eine High-End-Grafikkarte nötig ist“.

DFR 2.0, ein verbesserter Dual Mode?

Die inzwischen verbreitete Dual-Mode-Technik, bei der von der nativen Auflösung auf eine geringere Auflösung mit stark erhöhter Bildwiederholrate umgeschaltet werden kann, nennt LG Display Dynamic Frequency & Resolution (DFR). Zur Computex soll es einen Ausblick auf DFR 2.0 geben. Was sich dahinter verbirgt, bleibt vorerst unklar.

ComputerBase konnte die Neuheiten von LG Display vor Ort noch nicht in Augenschein nehmen. Sobald Bildmaterial vorliegt, wird es an dieser Stelle ergänzt.



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Für Schüler und Studenten: Dell bringt neues XPS 13 ab 799 Euro nach Deutschland


Für Schüler und Studenten: Dell bringt neues XPS 13 ab 799 Euro nach Deutschland

Bild: Dell

Dell bringt das neue XPS 13 für Schüler und Studenten ab 799 Euro nach Deutschland. Bislang stand noch nicht fest, ob Dells für Nordamerika angekündigter „Back to School“-Rabatt auch hierzulande zum Tragen kommen wird. In den USA wird die Antwort auf das Apple MacBook Neo inklusive Rabatt ab 599 US-Dollar vor Steuern angeboten.

Rabattaktion läuft bis 31. Oktober

Das geht aus einer deutschen Pressemitteilung hervor, die die deutsche Pressestelle heute der nächtlichen Ankündigung des neuen XPS 13 im Rahmen der Computex nachgereicht hat. Demnach gilt das Angebot für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende von Hochschulen bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Dell stellt aber klar, dass Studenten oder Auszubildende ab 16 Jahren an Hochschulen, Universitäten oder vergleichbaren Bildungseinrichtungen das ganze Jahr über Anspruch auf einen Studentenrabatt haben. Lediglich Schüler sind nach der Frist davon ausgeschlossen.

Exklusives Angebot für Schülerinnen und Schüler sowie an Studierende von Hochschulen. Angebot gültig bis 31.10.2026. Jeder Student oder Auszubildende ab 16 Jahren an Hochschulen, Universitäten oder vergleichbaren Bildungseinrichtungen hat das ganze Jahr über Anspruch auf einen Studentenrabatt.

Dell

Regulärer Preis bleibt unbekannt

Den regulären Preis des XPS 13 hat Dell Deutschland hingegen weiterhin nicht bekannt gegeben. „Die Preise werden zum Marktstart bekanntgegeben“, heißt es vom Hersteller. Dieser ist für den weiteren Sommer geplant. Für die USA hatte Dell einen regulären Preis von 699 US-Dollar vor Steuern genannt, während das „Back to School“-Angebot bei 599 US-Dollar startet.

Dell XPS 13 (DX13260) (Bild: Dell)

Das MacBook Neo bleibt günstiger

Das MacBook Neo kostet in den USA ebenfalls 599 US-Dollar – ohne Rabatte. Der Preis für den Bildungssektor liegt hingegen bei lediglich 499 US-Dollar vor Steuern. In Deutschland belaufen sich die Startpreise auf 699 Euro respektive 599 Euro. Mit Rabatt muss man für das neue XPS 13 somit 200 Euro mehr als bei Apple auf den Tisch legen.

XPS 13 soll besseres Gesamtpaket bieten

Dell brüstet sich beim XPS 13 hingegen mit einem besseren Gesamtpaket und umfangreicheren Upgrade-Optionen. Das Notebook lässt sich mit Intel Wildcat Lake und Panther Lake bestücken, der RAM reicht von 8 GB bis 32 GB und die SSD kann maximal 1 TB groß sein. Darüber hinaus verbaut Dell ein bis zu 120 Hz schnelles 13,4-Zoll-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln, 100 Prozent DCI-P3 und Touch-Unterstützung. Alle weiteren Details sind dem Artikel zur Ankündigung des XPS 13 zu entnehmen.



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OLED-Monitore von Asus ROG: RGB-Stripe, neue GaN-Technik und der erste OLED für eSports


OLED-Monitore von Asus ROG: RGB-Stripe, neue GaN-Technik und der erste OLED für eSports

Bei den neuen OLED-Monitoren für Spieler setzt Asus auf Displays aus dem Hause LG. Der ROG Swift OLED PG32UCWM nutzt das neue RGB-Stripe-Layout, während der ROG Strix OLED XG32UQWMS das nicht bietet, dafür aber heller leuchtet. Den ersten eSports-OLED-Monitor mit 24,5 Zoll bildet der ROG Strix OLED XG259QWPG Ace.

ROG Swift OLED PG32UCWM

In Taiwan zeigt Asus mit dem PG32UCWM einen neuen OLED-Monitor der 32″-Klasse. Dabei kommt „Tandem OLED RGB Stripe Pixel“ zum Einsatz, also das jüngste OLED-Panel von LG mit optimierter Pixelstruktur für verbesserte Schriftdarstellung. Der Verzicht auf weiße Subpixel bedeutet allerdings eine reduzierte Helligkeit, was auch an HDR True Black 400 zu erkennen ist, während viele andere Neuheiten bereits nach True Black 500 oder besser zertifiziert sind. Die Oberfläche des Panels wird als „TrueBlack Glossy“ beschrieben.

ROG Swift OLED PG32UCWM
ROG Swift OLED PG32UCWM
ROG Swift OLED PG32UCWM – das neue Pixel-Layout (RGB Stripe)
ROG Swift OLED PG32UCWM – das neue Pixel-Layout (RGB Stripe)
ROG Swift OLED PG32UCWM
ROG Swift OLED PG32UCWM

Nativ werden 3.840 × 2.160 Pixel mit 240 Hz dargestellt. Im Dual-Mode gibt es alternativ 1.920 × 1.080 mit 480 Hz. Dank DisplayPort 2.1a mit vollen 80 Gbit/s (UHBR20) und HDMI 2.1 sind die Datenmengen kein Problem. Einen USB-C-Port mit 90 Watt gibt es ebenfalls.

GaN-Technik für weniger Abwärme

Bei der internen Stromversorgung setzt Asus neuerdings auf das Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN), wie es zum Beispiel auch bei leistungsstarken Ladegeräten genutzt wird. Damit werde die Energieeffizienz verbessert und die entstehende Abwärme verringert. Am Messestand gab es einen direkten Vergleich mit Messwerten. Die Temperaturdifferenz betrug 12 °C zugunsten des GaN-Moduls.

ROG Swift OLED PG32UCWM – die neue GaN-Stromversorgung
ROG Swift OLED PG32UCWM – die neue GaN-Stromversorgung
GaN-Stromversorgung reduziert Abwärme
GaN-Stromversorgung reduziert Abwärme
GaN-Stromversorgung reduziert Abwärme
GaN-Stromversorgung reduziert Abwärme

Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell PG27UCWM, das auch „RGB Stripe“ bietet, soll der ROG Swift OLED PG32UCWM im dritten Quartal 2026 erscheinen. Preise wurden noch nicht genannt.

ROG Strix OLED XG259QWPG Ace

Als ersten 24,5″-OLED-Monitor für eSports bewirbt Asus den ROG Strix OLED XG259QWPG Ace. Sein „TrueBlack Glossy Tandem WOLED Panel“ liefert 1.920 × 1.080 Pixel mit 540 Hz und einer nochmals reduzierten Reaktionszeit von 0,02 ms. Dieses Modell bietet DisplayHDR True Black 600, aber noch nicht das neue RGB-Layout. Die neue GaN-Technik bei der Stromversorgung ist aber ebenfalls gesetzt. Das gilt auch für die „TrueBlack Glossy“-Schutzfolie.

Informationen zu Preis und Verfügbarkeit stehen noch aus.

ROG Strix OLED XG259QWPG Ace

ROG Strix OLED XG32UQWMS

Auch beim dritten Neuling setzt Asus auf ein OLED-Panel von LG statt auf QD-OLED von Samsung. Der ROG Strix OLED XG32UQWMS löst mit 3.840 × 2.160 Pixeln auf und besitzt eine native Bildwiederholrate von 240 Hz. Im Dual-Mode gibt es Full HD mit 480 Hz wie beim PG32UCWM. Mit diesem teilt er aber nicht das neue RGB-Subpixel-Design. Dafür leuchtet er etwas heller und erreicht HDR True Black 500.

ROG Strix OLED XG32UQWMS
ROG Strix OLED XG32UQWMS (Bild: Asus)

Bei den Anschlüssen sind DisplayPort 1.4, zweimal HDMI 2.1 und ein USB-Hub zu finden. Auch zu diesem Modell liegen noch keine Angaben zum Marktstart vor.



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