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5 neue Startups: Norta, odacova, profitize, LG Fashion Labs, Veltivo


#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Norta, odacova, profitize, LG Fashion Labs und Veltivo.

5 neue Startups: Norta, odacova, profitize, LG Fashion Labs, Veltivo

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

Norta
Beim FinTech Norta aus Berlin, von Lara Planet an den Start gebracht, handelt es sich um eine Art Raus aus den Schulden-App. Das Startup möchte „Menschen in finanzieller Überforderung strukturiert und wissenschaftlich fundiert zurück in stabile Verhältnisse führen“. 

odacova
Die Jungfirma odacova aus Dortmund, von Timo Sievernich und Robin Wiebusch ins Leben gerufen, kümmert sich um „personalisierte Ernährung am Arbeitsplatz“. Mit der App des Startups erhalten Mitarbeitende personalisierte Ernährungsempfehlungen für die jeweilige Betriebsgastronomie.

profitize
Das Unternehmen profitize aus Bozen (Südtirol), von Simon Falkensteiner, Michael Gorfer und Mark Nardi angeschoben, möchte eine KI-gestützte Finanzplanungs- und Analyseplattform für die Hotellerie etablieren. Die Plattform wird bereits von „rund 150 Hotels und Gastronomiebetrieben in Europa genutzt“. 

LG Fashion Labs
LG Fashion Labs (LGFL) aus München bietet eine „Produktions- und Dateninfrastruktur für EU-Modemarken im Kontext des Digital Product Passport (DPP)“. „Der Fokus liegt darauf, produktbezogene Daten strukturiert und ausführbar zu machen — über bestehende Tech Packs und Lieferketten hinweg”, ergänzt die von Lior Gabriel Graetz gegründete Firma.

Veltivo
Hinter Veltivo aus Leipzig verbirgt sich die „erste unabhängige Analyse-Plattform für Immobilienkäufer – egal ob privat, KMU oder Fix & Flip“. „Auf Veltivo.de ist es möglich, vor dem Kauf einer Immobilie alle Kennzahlen, wie Rendite, Cashflow, DSCR, Sensitivität, Betriebskosten und viele mehr zu berechnen”, erläutert das Team von Gründer Danny Hildebrandt.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Der größte Irrtum vieler Gründer: Möglichst viel Ownership behalten




Mit jeder Finanzierungsrunde verlieren Gründer Anteile an ihrer Startup. Ein Stanford-Professor erklärt, warum Verwässerung bei VC-Startups unvermeidbar ist.



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+++ Telura +++ Pace Race +++ EPIX Sports +++ Strabag +++ Loom Ventures +++ Bunch +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: Telura +++ XLETIX-Gründer starten mit Pace Race wieder durch +++ EPIX Sports investiert in Pace Race +++ Bauriese Strabag startet InfraTech-VC Loom Ventures (100 Millionen) +++ StartupsToWatch: Bunch +++

+++ Telura +++ Pace Race +++ EPIX Sports +++ Strabag +++ Loom Ventures +++ Bunch +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 1. Juni).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Telura
+++ Die Jungfirma Telura ist unser Startup der Woche! Das Münchner DeepTech-Startup Telura, das von Philipp Engelkamp und Andrew Welling gegründet wurde, setzt auf Geothermie und ein neuartiges Bohrsystem der „nächsten Generation“. Das Team möchte so „den Zugang Geothermie  zu bezahlbarer und sicherer“ gestalten. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Pace Race
+++ Neustart ohne Matsch! Die beiden XLETIX-Gründer Jannis Bandorski und Matthias Ernst (Exit 2018 an Infront) bleiben dem Sport treu und starten nun mit Pace Race (Berlin) wieder durch. Die Seriengründer beschreiben ihr Startup „als neuartiges Lauf-Event, das klassisches Wettkampflaufen mit Gemeinschaft, Spannung und Festival-Atmosphäre verbindet“. Das Buzzword dabei lautet „Social Racing“. „Im Zentrum steht ein einfaches, aber radikales Prinzip: Du läufst so viele Runden, wie du kannst – während das Tempo mit jeder Runde steigt“, erklärt Gründer Bandorski das Prinzip hinter Pace Race. Der junge Berliner SportsTech-Investor EPIX Sports, hinter dem die Szene-Größen Oliver Roskopf, Johannes Kreibohm, Lukas Brosseder und Lea-Sophie Cramer stecken, investierte bereits in Pace Race und hält nun 4,9 % am Unternehmen. Zudem sind auch die früheren XLETIX-Investoren Philipp Kreibohm und Robert Maier beim SportsTech engagiert. Mit XLETIX (Hindernislauf mit Matschgruben) konnten die Pace Race-Macher bereits einmal ein erfolgreiches sportliches Unternehmen aufbauen. Die Chance stehen somit gut, dass auch Pace Race ein Überflieger wird. Mehr über Pace Race

Loom Ventures
+++ Hier dreht sich alles um InfraTech! Mit Loom Ventures schickt der österreichische Bauriese Strabag seinen lange erwarteten Corporate-Venture-Arm an den Start. Im Topf des jungen Geldgebers sind 100 Millionen Euro. Initial investiert Loom Ventures 1 bis 5 Millionen (Seed, Series A). „We invest in European early-stage companies that make infrastructure more autonomous, capable, and resilient: emerging leaders in the category we call InfraTech“, heißt es zur Ausrichtung des Investors. „We invest purely financially, with no strategic mandate; any collaboration with Strabag is optional and never a condition of our investment“, teilt das Team rund um Ilja Aizenberg (zuletzt M Ventures) und Toba Spiegel (zuletzt Trill Impact) mit. Strabag investierte in der Vergangenheit bereits in das Gütersloher Baustellenlogistik-Unternehmen Schüttflix und CMBLU. Das DeepTech-Unternehmen aus Alzenau setzt auf eine Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus. Mit Loom Ventures kann der Bauriese seine Aktivitäten nun gezielt ausbauen. Eine extrem gute Nachricht für alle jungen Firmen im ConTech-, EnergyTech- und IndustrialTech-Segment. (Trending Topics) Mehr über Loom Ventures

Bunch 
+++ StartupsToWatch! Das Berliner FinTech Bunch, 2021 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren schon mehr als 55 Millionen US-Dollar ein. Das Team rund um Enrico Ohnemüller, zuletzt Innovationschef bei Finleap, und Levent Altunel, zuvor Paua Ventures, bietet eine Plattform für Private-Equity- und Venture-Capital-Firmen an, die darüber ihre Fonds managen können. Zu den Investoren des FinTechs gehören unter anderem der kanadische FinTech-Investor Portage, Illuminate Financial aus London, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective. „Portage investiert in Finanzinfrastruktur, die mit dem Marktwachstum strukturell unverzichtbar wird. Das regulatorische Umfeld Europas ist einzigartig anspruchsvoll. Dieser Gegenwind verstärkt sich nur, wenn die Private Markets skalieren. Enrico und Levent haben diese Komplexität nicht umgangen, sondern sind von innen heraus mit
ihr gewachsen“, schwärmt Hélène Falchier, Partner bei Portage. Bunch gehört somit nun zu den richtig heißen FinTech-Startups, die alle kennen sollten. Mehr über Bunch

Vanagon Ventures
+++ „In ersten Quartal 2026 gehörten wir zu den 15 most active VCs in Deutschland, diesen pace wollen wir für den Rest des Jahres beibehalten“, sagt Axel Roitzsch, General Partner des Münchner Frühphaseninvestors Vanagon Ventures (Fonds: 20 Millionen Euro). Mehr über Vanagon Ventures

Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Smash, SCIORA, OrbiFarm, RoboService und Edufyer. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Carbonfact aus Paris übernimmt Berliner Wettbewerber Vaayu +++ Heartfelt investiert in Getränke-Startup INJU +++ butterfly & elephant investiert in Recycling-Startup Reo. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Foto (oben): KI



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Sind alle erfolgreichen Unternehmer Psychopathen?


Muss man als Gründer ein Arschloch sein, um erfolgreich zu werden? Jason Modemann von Mawave erklärt, warum Angstkultur und Ego langfristig eher Startups schaden.

Sind alle erfolgreichen Unternehmer Psychopathen?

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Warum werden toxische Menschen oft als besonders starke Unternehmer wahrgenommen? Jason Modemann, CEO der Agentur Mawave, erklärt, warum hohe Standards nichts mit Angstkultur zu tun haben, weshalb direkte Kommunikation oft falsch verstanden wird und warum erfolgreiche Führung nicht automatisch bedeutet, menschlich schwierig zu sein.

Wer heute lange genug in der Startup- oder Unternehmens-Bubble unterwegs ist, hört dieselbe Frage immer wieder: Muss man im Business ein Arschloch sein, um erfolgreich zu sein?

Klar, die Frage wirkt erstmal provokant. Aber sie kommt nicht von ungefähr. Denn die Business-Welt – und vor allem auch LinkedIn – feiert Eigenschaften, die im normalen sozialen Leben eher problematisch sind: extreme Selbstüberzeugung, permanente Leistungsorientierung, emotionale Distanz und die Fähigkeit, andere Menschen zu überzeugen.

Viele der bekanntesten Gründer weltweit werden genau dafür glorifiziert. In fast jeder Steve-Jobs-Doku gibt es beispielsweise diesen einen Satz: Mitarbeiter hätten Angst gehabt, ihm im Fahrstuhl zu begegnen. Trotzdem gilt der Apple-Gründer bis heute als Blaupause des genialen Unternehmers.

Meiner Meinung nach ist diese Sicht auf Erfolg nicht nur moralisch, sondern auch strategisch falsch.

Hohe Standards funktionieren nur, wenn Menschen angstfrei arbeiten können

Viele Gründer glauben, dass maximaler Druck automatisch zu maximaler Leistung führt. Kurzfristig stimmt das manchmal vielleicht sogar: Mitarbeitende arbeiten länger und intensiver und Entscheidungen werden schneller getroffen.

Langfristig produzieren ein permanenter Leistungsdruck und zu hohe Standards aber auch Angst. Und Angst ist fast nie ein guter Nährboden für Kreativität, Loyalität oder gute Entscheidungen. Ganz im Gegenteil: Wenn Mitarbeitende Angst haben, scheitert meist auch die Kommunikation. Probleme werden dann spät oder gar nicht angesprochen, Risiken kleingeredet, Fehler vertuscht.

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Natürlich sind hohe Standards wichtig. Aber sie funktionieren nur in einem Umfeld, in dem Menschen Probleme offen ansprechen können, ohne sofort Angst vor Konsequenzen zu haben. Deshalb stelle ich unseren Mitarbeitenden zum Beispiel auch regelmäßig Coffee Chats ein – einfach damit sie wissen, dass sie mit jeder Thematik zu mir kommen können und sich trauen dürfen, Dinge bei mir anzusprechen. 

Direktheit verliert ihren Wert, wenn sie respektlos ist 

Direkte Kommunikation hat eigentlich einen sehr einfachen Zweck: Sie soll Reibung langfristig reduzieren und Probleme schneller lösbar machen. Führungskräfte, die direkt kommunizieren, lassen ihr Gegenüber wissen, woran sie sind und räumen Missverständnisse aus dem Weg.

Das Problem: Viele verwechseln direkte Kommunikation mit emotionaler Härte. Als müsste Kritik automatisch verletzend sein oder als wäre Respekt ein Zeichen von Schwäche. Doch emotionale Härte macht Gespräche oft unnötig persönlich. Dann geht es plötzlich nicht mehr um die eigentliche Sache, sondern darum, wer sich im Raum durchsetzt, wer dominanter wirkt oder wer das letzte Wort hat.

Um das zu vermeiden, versuche ich in der Zusammenarbeit vor allem auf zwei Dinge zu achten: Dass meine Kommunikation zwar direkt, aber auch immer lösungsorientiert ist und ich es wirklich gut mit meinem Gegenüber meine. Und dass Fehler offen angesprochen werden können und ich auch meine eigenen eingestehe. Denn genau dadurch entsteht Vertrauen. Und Vertrauen ist am Ende die Grundlage dafür, dass direkte Kommunikation überhaupt funktioniert.

Man muss nicht menschlich schwierig sein, um außergewöhnlich erfolgreich zu werden.

In meinen Augen braucht es viel mehr Empathie als strategische Fähigkeit. Denn wer Menschen lesen kann, kommuniziert besser. Wer Emotionen versteht, führt Teams stabiler. Wer zuhören kann, trifft oft präzisere Entscheidungen. Und wer kein permanentes Ego-Theater veranstaltet, schafft meistens Umfelder, in denen andere überhaupt erst ihr volles Potenzial entfalten.

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Vielleicht ist genau das die Wahrheit hinter dem Mythos vom psychopathischen Unternehmer: Man muss nicht menschlich schwierig sein, um außergewöhnlich erfolgreich zu werden. Manche waren es einfach trotzdem.

Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“





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