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ROG NUC 16 Edition 20: Mini-PC mit Intel, RTX 5090 und 128 GB CSODIMM-6400

Das Sondermodell ROG NUC 16 Edition 20 zum ROG-Jubiläum in diesem Jahr setzt das bekannte Motto um: Klotzen statt kleckern! Und so packt das Unternehmen Asus in den Mini-PC bekannter Bauart alles, was man heutzutage auf so kleinem Raum doch unterbringen kann, gekrönt von einer RTX 5090 Laptop GPU mit 175 Watt.
Einen ROG NUC 16 gibt es eigentlich schon, die Top-Ausstattung endet bisher bei einer RTX 5080 mit 16 GByte VRAM. Die in der Sonderedition verbaute RTX 5090 bringt stets 24 GByte GDDR7 mit, mit 175 Watt läuft sie zudem „unlimitiert“.
Ebenfalls nahezu unlimitiert fällt der Speicherausbau aus. 128 GByte in Form von nur zwei Modulen zu verbauen, ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe für sich, soll es dann auch noch CSODIMM nach DDR5-6400-Standard sein, wird es extrem übersichtlich. Als Prozessor verbaut Asus dafür nur das aktuell schnellste mobile Produkt von Intel, den Core Ultra 9 290HX Plus mit einer TDP von bis zu 75 Watt.
Die Explosionsdarstellung des ROG NUC 16 auf der Messe offenbart etwas mehr, wie es im Inneren aussieht – das ist bei der Sonderedition im Großen und Ganzen ähnlich. Verbaut sind insgesamt drei Lüfter, zwei kümmern sich primär um CPU und GPU, ein weiterer sorgt dafür, dass RAM und SSD keinen Hitzetod an der Oberseite sterben. Apropos SSD: Zwei davon finden im Mini-PC ihren Platz, eine davon gern als modernste PCIe-Gen5-Lösung.
Zur weiteren Ausstattung aller ROG-NUC-16-Modelle inklusive der Sonderedition zählt Killer-WiFi von Intel, LAN ironischerweise als 2,5-Gbit/s-Lösung von Realtek. Weiterhin gibt es Thunderbolt 4 und einige USB-Anschlüsse diverser Leistungsstufen, dazu je zweimal DisplayPort und HDMI. Für die Antriebskraft sorgt ein 380-Watt-Netzteil, das extern angeschlossen ist.
Einen Preis nennt Asus noch nicht, auch keinen exakten Termin. Als Orientierung könnte der ROG NUC 15 mit Core Ultra 7 275HX und RTX 5080 dienen, der ab 2.849 Euro verfügbar ist. Da die Sonderedition nun mehr bietet – inklusive 64 GByte RAM – wird der Preis wohl deutlich darüber rangieren.
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Intel Crescent Island: Xe3P-Architektur und 480 GB Speicher bei 350 W luftgekühlt

Intel bringt zur Computex 2026 auch den KI-Beschleuniger Crescent Island mit. Partner dürfen die Karte nun mit dreifachem RAM bestücken, Intels eigene PCIe-Karte wird nur mit 160 GByte in den Markt gehen. Die erweiterte Flexibilität soll den Partnern zusätzliche Möglichkeiten bieten.
Flucht nach vorn von Intel zur Computex 2026. Zwar ist Crescent Island als eigener KI-Beschleuniger noch eine ganze Weile nicht verfügbar, aber schließlich muss das Unternehmen dennoch im Gespräch bleiben. Und so hat Intel einige kleine neue Informationen mit dabei, die auch zuletzt aufgetauchte Gerüchte bestätigen. Denn diese hatten irgendwie doch alle Recht.
Viel Speicher hilft viel
Dabei ging es nämlich primär um die Frage, wie es um den Speicherausbau des KI-Beschleunigers bestellt ist. Intel bestätigt dabei sowohl die bereits zuvor genannten 160 GByte für die Karte, die mit einem Intel-Branding versehen ist. Partnern steht es aber frei, den Speicher aufzurüsten. Und so sind durch diese dann auch Karten geplant, die bis zu 480 GByte LPDDR5X nutzen.
Letztlich passt auch das besser zu den ganzen Aussagen, die Intel in einem Pressebriefing in der letzten Woche dann auch gebetsmühlenartig wiederholen musste: LPDDR ist kein Flaschenhals für diese Lösung, eine sehr große Kapazität biete zudem auch Vorteile. Und da über viele Speicherkanäle auch die Bandbreite stimme, dazu der Energieverbrauch nicht explodiere, und das Ganze auch noch – zumindest relativ gesehen – weniger kostet als HBM, sei es ein gut ausbalanciertes Produkt, erklärte Intel auf wiederholte Nachfragen zum Thema LPDDR.
Gleichzeitig stellte Intel aber auch klar: Es ist kein Gegenspieler zu Nvidia. Auch wenn es einige Medien gern behaupten.
Der Fokus auf einen hohen Speicherausbau und das große Feld KI-Inference und Hardware-Support von FP4/MXFP4 bis FP64 könnten dem Produkt durchaus zum Erfolg verhelfen. Das liegt primär aber auch daran, dass der Markt leergekauft wird, nahezu egal, was dort angeboten wird. Mit einer PCIe-Karte, die bei 350 Watt luftgekühlt wird, gibt es aber auch Optionen in Umgebungen, in die größere Beschleuniger gar nicht mehr passen. Es bleibt aber abzuwarten, ob Intels Vorstellungen hier am Ende aufgehen werden.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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AMD Ryzen AI (Pro) 400 verspätet: Im Desktop muss man nun doch bis zum Q3 warten

Irgendwie war es doch schon abzusehen, nun ist es endlich auch durch AMD direkt offiziell verspätet und verschoben: Ryzen AI (Pro) 400 im Desktop kommt erst ab Q3. Die bereits Anfang März vorgestellten Prozessoren sollten eigentlich nämlich längst verfügbar sein, nun wird die Computex 2026 genutzt, um sie nochmal zu launchen.
Während die Ryzen-AI-400-Prozessoren im Notebook bereits seit einiger Zeit verfügbar sind, ist der Start im Desktop bisher ausgefallen. Aber es schreit in dem aktuellen Marktumfeld auch keiner danach, Desktop-PCs auszustatten, in denen die Speicherpreise im anvisierten Marktumfeld des Einsteigerbereichs doch fast alles diktieren. Dass AMD also in den letzten Wochen nicht nach vorn geprescht ist, um die Produkte hier unters Volk zu bringen, ist letztlich nachvollziehbar.
Aber wenn ein Produkt fertig ist, dann muss es auch raus – das sind AMDs eigene Worte von vor einigen Jahren. Denn etwas immer weiter zu verschieben macht es kaum besser – und im PC-Bereich ist es das zuletzt auch nicht geworden. Im Gegenteil, Speicher ist nun auch für größere OEMs und ODMs teure Mangelware, entsprechende PCs werden dadurch ebenfalls teurer. Und so wurde am Ende einmal mehr auch AMDs Marketing davon überrascht, während sie auf der einen Folie noch vom zweiten Quartal spricht, ist es auf der anderen dann doch das dritte Quartal geworden. Das ist letztlich einfach realistischer.
Im Gepäck hat AMD zur erneuten Ankündigung nun aber noch einmal eine Positionierung der Prozessoren. Im Fokus steht dabei das 65-Watt-Umfeld kleiner Desktop-PCs, also Systeme, wie sie in OEM-PCs für das Geschäftsumfeld häufig angeboten werden. Hier soll laut AMD-Aussagen ein Intel Core Ultra die schlechtere Figur abgeben.
Neben den Pro-Modellen wird AMD auch Ableger davon für das ganz reguläre DIY-Geschäft anbieten. Diese Modelle unterscheiden sich von den Pro-Modellen in den grundlegenden Spezifikationen aber nicht, wie AMD bereits vor drei Monaten gezeigt hat. Preise für die APUs gibt es aber auch heute noch nicht.
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Asus ROG Strix Scar 18 im Hands-On: Größeres Kühlsystem für höhere TDP und mehr Leistung
Asus zeigt in Taiwan zur Computex unter anderem das ROG Strix Scar 18, den Desktop Replacement und damit das Gaming-Flaggschiff für unterwegs. Ein größeres Kühlsystem ermöglicht eine höhere TDP und mehr Leistung – mit bekannter Hardware. Für schlierenfreie Bilder sorgte im Hands-on der neue Bildschirm mit „ROG Nebula ELMB“.
Eine Messepremiere ist das Asus ROG Strix Scar 18 genau genommen nicht, der Hersteller hatte es bereits vor zwei Wochen angekündigt. Zur Computex 2026 in Taipeh ließ sich aber erstmals auf Tuchfühlung mit dem Notebook gehen. Zudem hatte Asus die Ankündigung in Deutschland nicht kommuniziert, weil das Unternehmen (neben Acer) weiterhin einen Patentstreit mit Nokia austrägt. Im Hauptquartier von Asus Taiwan ließ sich zudem ein Blick auf die Komponenten auch im Vergleich zum Vorgänger werfen.
Neues Kühlsystem ist für 320 Watt ausgelegt
Die Highlights der Neuauflage des ROG Strix Scar 18 betreffen Kühlung und Bildschirm. Neue Hardware gibt es mangels entsprechender Ankündigungen nicht in dem Laptop. Es bleibt somit bei bis zu Intel Core Ultra 9 290HX Plus, bis zu 128 GB RAM (2 × SO-DIMM), bis zu 8 TB SSD-Speicher (2 × M.2) und bis zu Nvidia GeForce RTX 5090 Laptop GPU (Test).
Das Netzteil wächst auf 450 Watt
Die Gesamt-TDP hat Asus aber nach oben geschraubt, von ehemals 255 Watt auf jetzt 320 Watt – verteilt auf bis zu 200 Watt für die CPU und bis zu 175 Watt für die GPU – jeweils bis zu, nicht parallel und damit insgesamt 375 Watt. Passend dazu kommt das Notebook mit einem neuen Netzteil: Es bietet jetzt 450 Watt statt vorher 370 Watt.
20 Prozent höhere Vapor Chamber
Möglich macht das vom Anwender in Asus‘ Software konfigurierbare TDP-Upgrade, das für mehr Leistung sorgen soll, ein neues Kühlsystem, das durchweg größer ausfällt. Asus gibt das Plus in puncto Bauhöhe mit 20 Prozent für die Vapor Chamber an. Diese deckt einmal vollständig CPU, GPU und VRAM ab und leitet die Abwärme in Richtung Heck des Notebooks, wo 0,1 mm dünne Kupferlamellen von insgesamt drei internen Lüftern durchblasen werden, die ihre Frischluft über Unterseite und Tastatur beziehen. Asus betreibt den Laptop damit mit einem permanenten Unterdruck im Gehäuse. Der Kontakt von CPU und GPU zur Vapor Chamber erfolgt mittels Gallium-basiertem Liquid Metal. Auch die Lüfter fallen größer aus und erzeugen laut Asus im Falle von CPU- und GPU-Lüfter einen 91 Prozent stärkeren Luftstrom. Der Direktvergleich von alt und neu zeigt die Unterschiede.
Einfacher Zugriff auf die Komponenten
Praktisch fällt der Zugriff auf die Komponenten aus. Ein einfacher Mechanismus erlaubt von unten den werkzeuglosen Zugang zu Kühler und Lüftern, um diese zum Beispiel zu reinigen, sowie auf die zwei SO-DIMM-Slots und die zwei M.2-Steckfächer für SSDs. Auch der Akku mit 90 Wh ist so einfach über die Unterseite des Notebooks zu erreichen.
Neuer Bildschirm mit ROG Nebula ELMB
Das zweite Upgrade betrifft den Bildschirm, ein 18 Zoll großes HDR-Display mit Mini-LED-Backlight (2.000+ Zonen) und bis zu 1.600 nits Helligkeit. Die Neuerung des 240 Hz schnellen 4K-Displays hört auf den Namen ROG Nebula Extreme Low Motion Blur.
Hintergrund: LC-Displays erzeugen Bewegungsunschärfe vor allem durch ihr sogenanntes „Sample-and-Hold“-Verhalten. Dabei wird jedes Bild für die gesamte Dauer eines Bildzyklus angezeigt, bis das nächste Bild dargestellt wird. Verfolgt das Auge ein sich schnell bewegendes Objekt, bewegt sich der Blick kontinuierlich weiter, während das Bild auf dem Display unverändert stehen bleibt. Dadurch entsteht eine Verwischung auf der Netzhaut, obwohl das eigentliche Bild scharf ist. Die ELMB-Technologie (Extreme Low Motion Blur) von Asus reduziert diesen Effekt, indem die Hintergrundbeleuchtung nur für einen kurzen Moment eingeschaltet wird, nachdem die LCD-Pixel ihren Farbwechsel abgeschlossen haben. Dadurch wird die sichtbare Leuchtdauer jedes Einzelbildes verkürzt, was die wahrgenommene Bewegungsschärfe erhöht.
Die neue ROG-Nebula-ELMB-Technologie verbessert dieses Verfahren durch den Einsatz einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit vielen unabhängig steuerbaren Dimmzonen. Statt die gesamte Hintergrundbeleuchtung gleichzeitig aufblitzen zu lassen, werden einzelne Zonen präzise mit dem Bildaufbau des LCD-Panels synchronisiert. Jede Zone wird erst dann aktiviert, wenn die zugehörigen Pixel bereits stabil ihren Zielzustand erreicht haben. Dadurch werden typische Probleme klassischer Strobing-Verfahren wie Crosstalk, Doppelkonturen und Helligkeitsverluste reduziert. Das System erreiche dadurch eine wesentlich höhere Bewegungsschärfe bei gleichzeitig hoher HDR-Helligkeit und Bildqualität, wodurch die Darstellung schneller Bewegungen näher an die Klarheit hochwertiger CRT-Monitore heranrücken soll.
Die Verbesserung ließ sich vor Ort anhand des UFO-Tests „Frame Rates Versus Comparison“ beobachten. Mit ROG Nebula ELMB, das sich über die Armoury-Crate-Software von Asus ein- und ausschalten lässt, war eine deutlich höhere Bewegungsschärfe wahrzunehmen. Vor allem die Bezeichnung neben den Charakteren war besser zu erkennen, doch unterm Strich profitierte das gesamte Bild davon.
Das ROG Strix Scar 18 ist ein Desktop-Replacement
Von diesen Maßnahmen für 2026 abgesehen bleibt das ROG Strix Scar 18 analog zum Vorgänger ein klassischer Desktop-Replacement mit entsprechenden Abmessungen: 399 × 298 × 23,5 bis 35 mm bei einem Gewicht von 3,7 kg. Für ein Gaming-Notebook gibt sich das ROG Strix Scar 18 aber vergleichsweise dezent, das matte Schwarz schreit nicht unbedingt nach Gaming. Rund um die Unterseite des Chassis verläuft ein (deaktivierbarer) RGB-Leuchtring, auch die Tastatur lässt sich entsprechend beleuchten.
Das große Chassis bedeutet aber auch viel Platz für Anschlüsse. Dazu gehören zweimal Thunderbolt 5, dreimal USB-A 3.2 Gen 2 und jeweils einmal DC-In, 2,5-Gigabit-LAN, HDMI 2.1 und 3,5-mm-Combo-Audio. Für drahtlose Konnektivität ist ein Wi-Fi-7-Modul zuständig. Das Asus ROG Strix Scar 18 wird zudem mit Windows 11 Pro ausgeliefert. Preis und Verfügbarkeit bleiben noch offen.
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