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„Noch nie erlebt“: Maschmeyer sauer über geplatzten DHDL-Deal Sun Matters


Sun Matters landete bei DHDL zunächst einen Deal mit Carsten Maschmeyer, der später jedoch wieder platzte, was für große Enttäuschung sorgte.

„Noch nie erlebt“: Maschmeyer sauer über geplatzten DHDL-Deal Sun Matters

Stella Hinderer und Karla Emcke präsentieren Sun Matters in der „Höhle der Löwen“, mit dem Ziel, Sonnenschutz als festen Teil der täglichen Skincare-Routine zu etablieren.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Sonnencreme klingt meist eher nach Pflichtprogramm als nach Lifestyle. Genau das wollen zwei Gründerinnen aus Berlin jetzt ändern. Stella Hinderer und Karla Emcke präsentieren in „Der Höhle der Löwen“ ihr Startup Sun Matters, mit einer klaren Mission: Sonnenschutz soll zum festen Teil der täglichen Skincare werden. Ihr Angebot liegt bei 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Vom Beauty-Erbe zum eigenen Startup

Hinderer bringt dabei nicht nur Startup-Erfahrung aus dem Venture-Capital-Umfeld mit, sondern auch eine familiäre Verbindung zur Beauty-Branche. Ihr Großvater war an der Gründung der Parfümeriekette beteiligt. Diese Nähe zur Kosmetikindustrie zieht sich durch ihren Werdegang, weshalb sie jetzt mit Sun Matters eine eigene Marke aufbauen will.

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Emcke ergänzt das Duo als erste Mitarbeiterin im Kreativbereich. Kennengelernt haben sich die beiden über ein Business-Blind-Date aus der Startup-Szene. Seitdem teilen sie sich die Rollen klar auf: Strategie und Business auf der einen Seite, Markenwelt und Produktdesign auf der anderen.

Das Produkt: leichte Textur, neue Formel

Im Mittelpunkt des Pitches steht eine Sonnencreme, die anders sein soll als klassische Produkte. Die Gründerinnen setzen auf eine leichte, geruchsneutrale Textur und eine nach eigenen Angaben weltweit erste zertifiziert mikrobiomfreundliche Formel. Die Creme soll die Haut nicht nur schützen, sondern die Hautbarriere aktiv unterstützen. Zudem arbeiten sie mit hautfreundlichen Konservierungssystemen. Zertifizierungen wie PETA und Reef Safe sollen das Nachhaltigkeitsprofil unterstreichen.

Stella Hinderer und Karla Emcke pitchen ihr Startup in der „Höhle der Löwen“.

Stella Hinderer und Karla Emcke pitchen ihr Startup in der „Höhle der Löwen“.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Ergänzt wird das Sortiment durch Nahrungsergänzungsmittel, die die Hautpflege „von innen“ unterstützen sollen.

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Das Unternehmen befindet sich zum Zeitpunkt der Sendung noch kurz vor dem offiziellen Marktstart. Das Ziel sind 200.000 Euro Umsatz im laufenden Jahr, verkauft werden soll primär über den eigenen Online-Shop sowie über Douglas als Retail-Partner.

Auftritt vor den Löwen

Nach dem Pitch erzählt Carsten Maschmeyer: „Ich habe sehr schwer Hautkrebs bekommen und habe eine Abneigung gegen schmierige Cremes. Ich habe das Gefühl mit eurer Creme würde ich mich gerne eincremen. Ich hätte die Creme eher kennenlernen müssen, dann wären mir 5 Operationen erspart gewesen.“

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Frank Thelen sieht dagegen kein klares Alleinstellungsmerkmal: „Ich bin ein Fan von Sonnencreme aber euer Produkt finde ich leider nicht stark. Ihr habt keinen USP. Das passt für mich nicht, aus dem Grund bin ich raus.“ Judith Williams stimmt ihm zu und lehnt ebenfalls ab. Auch Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel steigen aus. Wöhrl fehlt die klare Differenzierung, Dümmel verweist auf bereits bestehende Investments im Segment.

Der Deal mit Machmeyer platzt – und er ist sehr enttäuscht

Maschmeyer macht ein Angebot: „Ich hab eine enorme emotionale Geschichte zu dem Thema und finde euch toll. Ich gebe euch die 20 Prozent für 100.000 Euro. Ich habe Lust euer Gründervater zu sein.“ Die Gründerinnen nehmen das Angebot an.

Aber: Der in der Sendung zustande gekommene Deal ist auf Nachfrage von Gründerszene geplatzt. Maschmeyer habe sich demnach im Nachgang enttäuscht über die Entwicklung gezeigt: „Die Gründerinnen haben die ursprünglich vereinbarten Konditionen in einer noch nie erlebten Weise für den Investor verschlechtert.“

In den Gesprächen nach der Sendung haben die Gründerinnen statt 100.000 Euro für 20 Prozent plötzlich 750.000 Euro für 5 Prozent gefordert – also eine 30-fache Bewertung, erzählt er. Für Maschmeyer ein Unding: „Eine derart maßlose und egoistische Nachverhandlung hat kein Löwe, seit es die Sendung gibt, erlebt.“

Carsten Maschmeyer investiert in Sun Matters – der Deal platzt später wieder.

Carsten Maschmeyer investiert in Sun Matters – der Deal platzt später wieder.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Hinderer sagt zu Gründerszene, dass sich das Unternehmen seit der Aufzeichnung „außerordentlich entwickelt“ habe. „Die Verhandlungen nach der Sendung haben gezeigt, dass unsere Unternehmensentwicklung und Bewertung eine andere Investitionsstruktur erfordert, als ursprünglich in der Show besprochen“, so die Gründerin zu Gründerszene.

Bedeutet: Sun Matters muss nun ohne den ursprünglich angekündigten Löwen weitermachen.





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Im #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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INVESTMENTS

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+++ Der Kölner Venture Capitalist Realyze Ventures, Bayern Kapital, Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures, First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie mehrere Business Angels investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in encosa. Das Münchner Startup, 2024 von Sascha Koberstaedt und Sebastian Becker gegründet, entwickelt Batteriespeicherlösungen für Gewerbe- und Industriebetriebe. „Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht es encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen“, heißt es zum Konzept. First Momentum Ventures hält nun 11,4 % am Unternehmen. Mehr über encosa

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+++ Der Berliner Seed-Kapitalgeber NAP (früher als Cavalry Ventures) bekannt), der Berliner Geldgeber Heartfelt und der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest investieren nach unseren Informationen in Zelara. Das Berliner Startup, 2025 vom Stagelink-Gründer Nikolas Schriefer und Björn Heckel, zuletzt Vice President of Engineering bei HelloFresh, gegründet, möchte sich als „KI-gestütztes System für maßgeschneiderte Kommunikation“ etablieren. Zum Konzept teilt das erfahrene Team mit: „In einem einheitlichen Lernzyklus erstellt das System markenkonforme Botschaften für jeden einzelnen Kunden, entscheidet für jeden Versand über die passende Variante und den optimalen Zeitpunkt und lernt aus jeder Interaktion dazu“. NAP hält nun rund 21 % am Unternehmen. Mehr über Zelara

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Foto (oben): azrael74



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