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Wi-Fi 7 am DSL-Anschluss: Fritz!Box 7630 ist ein Jahr nach Ankündigung jetzt erhältlich


Wi-Fi 7 am DSL-Anschluss: Fritz!Box 7630 ist ein Jahr nach Ankündigung jetzt erhältlich

Bild: Fritz!

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hat damals noch AVM die Fritz!Box 7630 vorgestellt. Das Unternehmen heißt inzwischen Fritz!. Jetzt kommt die Fritz!Box 7630 auch im Handel an und bringt Wi-Fi 7 für den DSL-Anschluss.

Wi-Fi 7 mit 2,4 und 5 GHz

Beim WLAN bietet die Fritz!Box 7630 ein Dualband-WLAN mit 5 und 2,4 GHz. Das 6-GHz-Frequenzband wird vom kompakten Router für den DSL-Anschluss somit nicht unterstützt, da es trotz Wi-Fi 7 kein essenzieller Bestandteil des Standards ist und keine Pflicht zu dessen Integration besteht. Die neue Fritz!Box unterstützt jedoch Multi-Link Operation (MLO), also den gleichzeitigen Datenaustausch über unterschiedliche Frequenzen, um die Leistung zu erhöhen.

Über das 5-GHz-Frequenzband sind bei der Fritz!Box 7630 maximal 2.880 Mbit/s möglich, über 2,4 GHz können maximal 688 Mbit/s brutto übertragen werden. Der neue Router bleibt somit wie seine Pendants für den schnellen G.fast-Standard am DSL-Anschluss und für den Glasfaser-Anschluss, die Fritz!Box 7632 und Fritz!Box 4630, deutlich hinter den maximalen technischen Möglichkeiten von Wi-Fi 7 zurück. Dennoch ist das neue Modell im Vergleich zu älteren Modellen wie der Fritz!Box 7490 oder 7590 im Heimnetz schneller unterwegs.

Die neue Fritz!Box setzt auf eine 2×2-Antennen­konfiguration und unterstützt das Fritz!-eigene Mesh-WLAN-System. Einer der LAN-Anschlüsse bietet 2,5 Gigabit/s, die anderen drei Netzwerkanschlüsse unterstützen maximal 1 Gbit/s. Zudem weist die Fritz!Box 7630 einen USB-3.0-Anschluss für Mobilfunksticks und Speichermedien auf. Dabei sind auch wieder Telefonie­funktionen über DECT und IP/SIP sowie AVMs Smart Home über DECT ULE.

Details zur Fritz!Box 7630
  • Unterstützt DSL inkl. Supervectoring 35b bis 300 Mbit/s
  • WLAN Mesh, 2×2, auf 5 GHz und 2,4 GHz, Wi-Fi 7
  • WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 2.880 Mbit/s; 2,4 GHz: bis zu 688 Mbit/s (Wi-Fi 7)
  • 1× 2,5-Gbit/s-WAN/LAN-Anschluss und 3 LAN-Anschlüsse mit 1 Gbit/s
  • 1× USB 3.0 für Mobilfunksticks (5G/4G) sowie Speichermedien und Drucker
  • Telefonie über DECT, IP/SIP und 1 analogen Telefonanschluss (FXS)
  • Smart Home über DECT ULE
  • Fritz!OS mit VPN, Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang u.v.m.

Preis und Verfügbarkeit

Die Fritz!Box 7630 ist ab sofort zum Preis von 299 Euro (UVP) erhältlich. Im Preisvergleich wird sie aktuell nur von einem Händler geführt und startet dort ab 259 Euro.



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QNAP QuTS hero h6.0: Das NAS als zentrale Infrastrukturplattform


QNAP hat QuTS hero h6.0 offiziell veröffentlicht und stärkt das ZFS-basierte NAS-Betriebssystem für den professionellen Einsatz. Im Mittelpunkt stehen höhere Ausfallsicherheit, Schutz vor Manipulation und neue Werkzeuge für Verwaltung, Speicher-Tiering und lokale KI-Funktionen.

Professionalisierung im Blick

Spannend ist dabei vor allem, dass QNAP das NAS eben nicht mehr nur als klassischen Netzwerkspeicher betrachtet. QuTS hero h6.0 soll stärker als zentrale Infrastrukturplattform dienen, auf der Daten gesichert, verwaltet, ausgewertet und für neue Arbeitsabläufe nutzbar gemacht werden.

Die folgenden Neuerungen nennt QNAP für das Release:

Dual-NAS High Availability

Mit dem High Availability Manager können zwei NAS-Systeme ein Aktiv-Passiv-Cluster bilden. Fällt ein Gerät aus, übernimmt das zweite System, wobei QuTS hero h6.0 laut QNAP mehr Modelle unterstützt und nahezu alle QNAP-NAS-Anwendungen HA-fähig macht, ausgenommen sind Drittanbieter- und ältere Anwendungen.

QNAP QuTS 6.0 High Availability
QNAP QuTS 6.0 High Availability (Bild: QNAP)

Unveränderliche Snapshots

Sogenannte „Immutable Snapshots“ sperren Sicherungspunkte für einen festgelegten Zeitraum gegen Änderungen und Löschung. Das soll vor allem bei Ransomware-Angriffen helfen, weil selbst kompromittierte Konten nicht ohne Weiteres die Wiederherstellungspunkte entfernen können.

KMIP-Schlüsselverwaltung

QNAP-NAS können mit QuTS hero h6.0 als KMIP-Client an zentrale Key-Management-Server angebunden werden. Verschlüsselungsschlüssel lassen sich dadurch zentral verwalten und automatisch anwenden, statt sie lokal und manuell auf einzelnen NAS-Systemen zu pflegen.

QNAP QuTS 6.0 KMIP
QNAP QuTS 6.0 KMIP (Bild: QNAP)

Erweiterte System-Sicherheit

QNAP fasst darunter mehrere Schutzfunktionen zusammen: FIDO2-Passkeys für passwortlose Anmeldungen, Secure Boot zur Prüfung der Firmware-Integrität, Ransomware Guard in Malware Remover und Secure IP Access für feinere IP-basierte Zugriffskontrollen. Secure Boot wird zunächst nur auf dem TVS-AIh1688ATX unterstützt, weitere Modelle sollen folgen.

Qtier hero

Mit Qtier hero bringt QNAP seine Speicher-Tiering-Technik auf QuTS-hero-Systeme. Daten können je nach Zugriffsmuster oder Workload auf schnelle SSDs oder größere HDDs verteilt werden, um Leistung, Kapazität und Kosten besser auszubalancieren.

FileTiers

FileTiers soll Daten automatisch zwischen Hot-, Warm- und Cold-Tiers auf unterschiedlichen NAS-Systemen verschieben. Die Dateipfade bleiben für Nutzer erhalten, während häufig genutzte Daten auf schnelleren Speicher und selten genutzte Daten auf günstigere Speicherebenen wandern. Die Funktion ist allerdings noch als „Coming soon“ gekennzeichnet.

QNAP QuTS 6.0 FileTiers
QNAP QuTS 6.0 FileTiers (Bild: QNAP)

Kernel-Modus SMB Daemon mit Verschlüsselung

Der SMB-Dienst kann im Kernel-Modus laufen und soll dadurch einen höheren Durchsatz erreichen. Gleichzeitig unterstützt QNAP SMB-Verschlüsselung, damit Dateiübertragungen trotz Performance-Fokus abgesichert bleiben.

Vereinfachtes Lesezeichen- und Zugriffsmanagement

Zu diesem Punkt gehören QNAP ID SSO, Fibre Channel NPIV, ACL 2.0 und AMIZcloud Monitoring. In der Praxis geht es um einfachere Anmeldung, bessere Mandantenfähigkeit bei Fibre Channel, schnellere Berechtigungsverwaltung in großen Verzeichnissen und ein zentrales Monitoring für HA-Gruppen.

KI und Automatisierung

Qsirch unterstützt mit QuTS hero h6.0 RAG Search über lokal bereitgestellte Large Language Models wie DeepSeek, Gemma, Phi oder Mistral auf GPU-fähigen NAS-Systemen. Zusätzlich soll der MCP Assistant Administratoren ermöglichen, NAS-Funktionen per natürlicher Sprache etwa über Claude Desktop, VS Code, Telegram oder n8n zu steuern.

Mehr als nur ein kleines Update

Mit QuTS hero h6.0 entwickelt QNAP sein ZFS-basiertes NAS-Betriebssystem eindeutig in Richtung professioneller Einsatzszenarien weiter. Der Fokus liegt weniger auf einzelnen Komfortfunktionen, sondern auf Themen, die im Unternehmensalltag unmittelbar relevant sind: Ausfallsicherheit, Schutz vor Datenverlust, zentrale Schlüsselverwaltung, bessere Zugriffskontrolle und eine effizientere Nutzung unterschiedlicher Speicherebenen. Gerade die Kombination aus Dual-NAS High Availability, unveränderlichen Snapshots und neuen Sicherheitsfunktionen zeigt, dass QNAP QuTS hero stärker als Plattform für geschäftskritische Szenarien positioniert werden soll.

Gleichzeitig erweitert QNAP den Funktionsumfang über klassische Speicheraufgaben hinaus. Mit lokalen KI-Funktionen, RAG-Suche und Automatisierung per natürlicher Sprache rückt das NAS stärker in die Rolle einer Daten- und Anwendungsplattform. Allerdings gilt auch: Nicht jede Neuerung steht auf jedem Modell zum Start in vollem Umfang zur Verfügung. Funktionen wie Secure Boot, GPU-beschleunigte KI-Anwendungen oder Speicher-Tiering-Mechanismen hängen von der jeweiligen Hardware und dem konkreten Einsatzszenario ab.



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Asus ExpertBook: Mehr Auswahl mit Wildcat Lake, Panther Lake & Gorgon Point


Asus ExpertBook: Mehr Auswahl mit Wildcat Lake, Panther Lake & Gorgon Point

Die ExpertBooks von Asus haben sich gemausert und wissen dabei zu gefallen. Noch mehr CPU-Auswahl soll beim Verkauf in der Breite helfen. Dieses schließt nun sowohl nach oben als auch nach unten ein, denn neben neuen Geräten mit Intel Panther Lake und alternativ AMD Gorgon Point gibt es auch Intel Wildcat Lake.

Das ExpertBook-Portfolio ist in den letzten Jahren ziemlich angewachsen, tummeln sich hier doch nun auch diverse Serien. Zur CES 2026 stand das neue ExpertBook Ultra im Fokus, zur Computex 2026 rücken die Mainstream-Serien in den Vordergrund.

Asus ExpertBook B5 Flip G2
Asus ExpertBook B5 Flip G2

Das Asus ExpertBook B5 Flip G2 ist eines der vermeintlich günstigeren Geräte, setzt es doch dafür auch auf Intel Wildcat Lake alias Core Series 3. Für das Business-Umfeld gedacht werden hier aber bis zu 32 GByte LPDDR5X-8533 als Arbeitsspeicher verbaut, auch die SSD fasst bis zu 1 TByte. Ein 2,5K-Display, volle Port-Auswahl inklusive Thunderbolt 4, LAN und Kartenleser und 5 Jahre lang Sicherheitsupdates runden das Paket ab und stellen es so deutlich über die neue Vivobook-Serie für das Consumer-Umfeld, das die gleiche CPU-Basis mit doch viel weniger Ausstattung paart.

Vor Ort konnte das Flip durchaus überzeugen. Spannend bei Asus ist dabei auch stets der Blick ins Innere, der die relativ kleine Platine mit neuer Intel-CPU zeigt. Für so ein Einsatzgebiet war dieses Produkt von Intel gedacht, um den BOM möglichst gering zu halten und so ein konkurrenzfähiges Produkt zu ermöglichen.

Asus ExpertBook B5 Flip G2

Im ExpertBook P5 G geht es in der Leistungsklasse weiter hoch, auch wächst dafür die Ausstattung mit. AMD Ryzen AI 9 400HX der stärksten Sorte und auch Intel Core Ultra 7 300 sind hier verbaut, beim TDP-Spielraum sind 45 Watt angesetzt. Ein 2,5K-OLED mit 144 Hz oder ein OLED sorgt für scharfe Non-Glare-Bilder, zwei SSD-Slots bieten Platz für Massenspeicher.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Asus‘ „MacBook-Neo-Killer“: Vivobook in zwei Größen bringt Intel Core 3 ins günstige Segment


Asus' „MacBook-Neo-Killer“: Vivobook in zwei Größen bringt Intel Core 3 ins günstige Segment

Panther Lake in der kleinen Ausführung Intel Wildcat Lake soll im Vivobook auch bei Asus im Einstiegssegment Kunden einfangen. Dafür wird der Hersteller die CPUs in zwei Größen anbieten und sie im gleichen Haus gegen Snapdragon X Elite stellen – also jener Vorgängerplattform von Qualcomm, nicht der neuesten Generation.

Durch steigende Speicherpreise ist auch Asus gezwungen, den Einstiegsmarkt etwas breiter zu gestalten. Intel Wildcat Lake war ohnehin dafür gedacht, so kommt Intels kleinster Neuling in wenigen Wochen auch im Vivobook S14 (S5452MA) und Vivobook S16 (S5652MA) zum Einsatz. Der Prozessor ist dabei ein Intel Core 7 300 mit 28 Watt TDP, beim Drumherum wird es sparsamer: 8 GByte LPDDR5X sind nur verbaut, dazu eine 512 GByte große SSD. Diese stockt Asus zumindest mit 700 GByte Cloud-Speicher etwas auf.

Vor allem das Vivobook S14, also das 14-Zoll-Modell, dürfte der Job des „MacBook-Neo-Killers“ in Form eines niedrigen Preises zufallen. Ein wohl vergleichsweise günstiges 16:10-Display mit IPS-Technologie ist verbaut, zur Auflösung sagt Asus nichts, vermutlich ist es 1.200p. Das Notebook wiegt 1,2 Kilogramm und ist unter 16 mm dick, ein verbauter Akku hält knapp 22 Stunden durch. Die Anschlüsse sind in Form von je zweimal USB-A und USB-C, HDMI und Kopfhöreranschluss mehr als ausreichend für diese Liga.

Das Vivobook S16 übernimmt im Wesentlichen das Innere komplett (und auch die Anschlüsse), bringt äußerlich aber ein 16:10-Display mit 144 Hz unter. Der Akku im 1,5 Kilogramm schweren Notebook bei 16,4 mm Dicke soll ähnlich lange durchhalten.

GIF Asus Vivobook S14 und S16

Die Konkurrenz dürfte spätestens nach der Computex 2026 umfassend ausfallen, denn jeder wird Wildcat Lake in irgendeiner Form anbieten. Der bisherige Preis-Sieger ist Chuwi: Sie kündigten schon Mitte Mai zumindest per kurzer Presseinformation eine Lösung für 449 US-Dollar an. Da Chuwis Ruf mit Fake-CPUs zuletzt eher gelitten hat, bleibt abzuwarten, was daraus wirklich wird.

Konkurrenz im eigenen Haus: Snapdragon X gibt es auch!

Vivobook S14 und S16 wird es darüber hinaus aber auch mit Qualcomm Snapdragon X geben. Hierfür nutzt Asus aber die erste Generation, wie beispielsweise an den 45 TOPS der NPU ersichtlich, die neue Gen macht sich weiterhin eher rar. Die beiden Notebooks mit den Kennungen S5608QA und S5408QA sind insgesamt gesehen gegenüber den Wildcat-Lake-Lösungen etwas besser ausgestattet: Stets sind bis zu 16 GByte LPDDR5X verbaut, auch ist das Display mal ein WUXGA-IPS-Panel oder auch OLED. Zu Preisen und einem genauen Termin hat Asus noch nichts gesagt.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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