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Asus ExpertBook: Mehr Auswahl mit Wildcat Lake, Panther Lake & Gorgon Point


Asus ExpertBook: Mehr Auswahl mit Wildcat Lake, Panther Lake & Gorgon Point

Die ExpertBooks von Asus haben sich gemausert und wissen dabei zu gefallen. Noch mehr CPU-Auswahl soll beim Verkauf in der Breite helfen. Dieses schließt nun sowohl nach oben als auch nach unten ein, denn neben neuen Geräten mit Intel Panther Lake und alternativ AMD Gorgon Point gibt es auch Intel Wildcat Lake.

Das ExpertBook-Portfolio ist in den letzten Jahren ziemlich angewachsen, tummeln sich hier doch nun auch diverse Serien. Zur CES 2026 stand das neue ExpertBook Ultra im Fokus, zur Computex 2026 rücken die Mainstream-Serien in den Vordergrund.

Asus ExpertBook B5 Flip G2
Asus ExpertBook B5 Flip G2

Das Asus ExpertBook B5 Flip G2 ist eines der vermeintlich günstigeren Geräte, setzt es doch dafür auch auf Intel Wildcat Lake alias Core Series 3. Für das Business-Umfeld gedacht werden hier aber bis zu 32 GByte LPDDR5X-8533 als Arbeitsspeicher verbaut, auch die SSD fasst bis zu 1 TByte. Ein 2,5K-Display, volle Port-Auswahl inklusive Thunderbolt 4, LAN und Kartenleser und 5 Jahre lang Sicherheitsupdates runden das Paket ab und stellen es so deutlich über die neue Vivobook-Serie für das Consumer-Umfeld, das die gleiche CPU-Basis mit doch viel weniger Ausstattung paart.

Vor Ort konnte das Flip durchaus überzeugen. Spannend bei Asus ist dabei auch stets der Blick ins Innere, der die relativ kleine Platine mit neuer Intel-CPU zeigt. Für so ein Einsatzgebiet war dieses Produkt von Intel gedacht, um den BOM möglichst gering zu halten und so ein konkurrenzfähiges Produkt zu ermöglichen.

Asus ExpertBook B5 Flip G2

Im ExpertBook P5 G geht es in der Leistungsklasse weiter hoch, auch wächst dafür die Ausstattung mit. AMD Ryzen AI 9 400HX der stärksten Sorte und auch Intel Core Ultra 7 300 sind hier verbaut, beim TDP-Spielraum sind 45 Watt angesetzt. Ein 2,5K-OLED mit 144 Hz oder ein OLED sorgt für scharfe Non-Glare-Bilder, zwei SSD-Slots bieten Platz für Massenspeicher.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Wi-Fi 7 am DSL-Anschluss: Fritz!Box 7630 ist ein Jahr nach Ankündigung jetzt erhältlich


Wi-Fi 7 am DSL-Anschluss: Fritz!Box 7630 ist ein Jahr nach Ankündigung jetzt erhältlich

Bild: Fritz!

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hat damals noch AVM die Fritz!Box 7630 vorgestellt. Das Unternehmen heißt inzwischen Fritz!. Jetzt kommt die Fritz!Box 7630 auch im Handel an und bringt Wi-Fi 7 für den DSL-Anschluss.

Wi-Fi 7 mit 2,4 und 5 GHz

Beim WLAN bietet die Fritz!Box 7630 ein Dualband-WLAN mit 5 und 2,4 GHz. Das 6-GHz-Frequenzband wird vom kompakten Router für den DSL-Anschluss somit nicht unterstützt, da es trotz Wi-Fi 7 kein essenzieller Bestandteil des Standards ist und keine Pflicht zu dessen Integration besteht. Die neue Fritz!Box unterstützt jedoch Multi-Link Operation (MLO), also den gleichzeitigen Datenaustausch über unterschiedliche Frequenzen, um die Leistung zu erhöhen.

Über das 5-GHz-Frequenzband sind bei der Fritz!Box 7630 maximal 2.880 Mbit/s möglich, über 2,4 GHz können maximal 688 Mbit/s brutto übertragen werden. Der neue Router bleibt somit wie seine Pendants für den schnellen G.fast-Standard am DSL-Anschluss und für den Glasfaser-Anschluss, die Fritz!Box 7632 und Fritz!Box 4630, deutlich hinter den maximalen technischen Möglichkeiten von Wi-Fi 7 zurück. Dennoch ist das neue Modell im Vergleich zu älteren Modellen wie der Fritz!Box 7490 oder 7590 im Heimnetz schneller unterwegs.

Die neue Fritz!Box setzt auf eine 2×2-Antennen­konfiguration und unterstützt das Fritz!-eigene Mesh-WLAN-System. Einer der LAN-Anschlüsse bietet 2,5 Gigabit/s, die anderen drei Netzwerkanschlüsse unterstützen maximal 1 Gbit/s. Zudem weist die Fritz!Box 7630 einen USB-3.0-Anschluss für Mobilfunksticks und Speichermedien auf. Dabei sind auch wieder Telefonie­funktionen über DECT und IP/SIP sowie AVMs Smart Home über DECT ULE.

Details zur Fritz!Box 7630
  • Unterstützt DSL inkl. Supervectoring 35b bis 300 Mbit/s
  • WLAN Mesh, 2×2, auf 5 GHz und 2,4 GHz, Wi-Fi 7
  • WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 2.880 Mbit/s; 2,4 GHz: bis zu 688 Mbit/s (Wi-Fi 7)
  • 1× 2,5-Gbit/s-WAN/LAN-Anschluss und 3 LAN-Anschlüsse mit 1 Gbit/s
  • 1× USB 3.0 für Mobilfunksticks (5G/4G) sowie Speichermedien und Drucker
  • Telefonie über DECT, IP/SIP und 1 analogen Telefonanschluss (FXS)
  • Smart Home über DECT ULE
  • Fritz!OS mit VPN, Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang u.v.m.

Preis und Verfügbarkeit

Die Fritz!Box 7630 ist ab sofort zum Preis von 299 Euro (UVP) erhältlich. Im Preisvergleich wird sie aktuell nur von einem Händler geführt und startet dort ab 259 Euro.



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Asus‘ „MacBook-Neo-Killer“: Vivobook in zwei Größen bringt Intel Core 3 ins günstige Segment


Asus‘ „MacBook-Neo-Killer“: Vivobook in zwei Größen bringt Intel Core 3 ins günstige Segment

Panther Lake in der kleinen Ausführung Intel Wildcat Lake soll im Vivobook auch bei Asus im Einstiegssegment Kunden einfangen. Dafür wird der Hersteller die CPUs in zwei Größen anbieten und sie im gleichen Haus gegen Snapdragon X Elite stellen – also jener Vorgängerplattform von Qualcomm, nicht der neuesten Generation.

Durch steigende Speicherpreise ist auch Asus gezwungen, den Einstiegsmarkt etwas breiter zu gestalten. Intel Wildcat Lake war ohnehin dafür gedacht, so kommt Intels kleinster Neuling in wenigen Wochen auch im Vivobook S14 (S5452MA) und Vivobook S16 (S5652MA) zum Einsatz. Der Prozessor ist dabei ein Intel Core 7 300 mit 28 Watt TDP, beim Drumherum wird es sparsamer: 8 GByte LPDDR5X sind nur verbaut, dazu eine 512 GByte große SSD. Diese stockt Asus zumindest mit 700 GByte Cloud-Speicher etwas auf.

Vor allem das Vivobook S14, also das 14-Zoll-Modell, dürfte der Job des „MacBook-Neo-Killers“ in Form eines niedrigen Preises zufallen. Ein wohl vergleichsweise günstiges 16:10-Display mit IPS-Technologie ist verbaut, zur Auflösung sagt Asus nichts, vermutlich ist es 1.200p. Das Notebook wiegt 1,2 Kilogramm und ist unter 16 mm dick, ein verbauter Akku hält knapp 22 Stunden durch. Die Anschlüsse sind in Form von je zweimal USB-A und USB-C, HDMI und Kopfhöreranschluss mehr als ausreichend für diese Liga.

Das Vivobook S16 übernimmt im Wesentlichen das Innere komplett (und auch die Anschlüsse), bringt äußerlich aber ein 16:10-Display mit 144 Hz unter. Der Akku im 1,5 Kilogramm schweren Notebook bei 16,4 mm Dicke soll ähnlich lange durchhalten.

GIF Asus Vivobook S14 und S16

Die Konkurrenz dürfte spätestens nach der Computex 2026 umfassend ausfallen, denn jeder wird Wildcat Lake in irgendeiner Form anbieten. Der bisherige Preis-Sieger ist Chuwi: Sie kündigten schon Mitte Mai zumindest per kurzer Presseinformation eine Lösung für 449 US-Dollar an. Da Chuwis Ruf mit Fake-CPUs zuletzt eher gelitten hat, bleibt abzuwarten, was daraus wirklich wird.

Konkurrenz im eigenen Haus: Snapdragon X gibt es auch!

Vivobook S14 und S16 wird es darüber hinaus aber auch mit Qualcomm Snapdragon X geben. Hierfür nutzt Asus aber die erste Generation, wie beispielsweise an den 45 TOPS der NPU ersichtlich, die neue Gen macht sich weiterhin eher rar. Die beiden Notebooks mit den Kennungen S5608QA und S5408QA sind insgesamt gesehen gegenüber den Wildcat-Lake-Lösungen etwas besser ausgestattet: Stets sind bis zu 16 GByte LPDDR5X verbaut, auch ist das Display mal ein WUXGA-IPS-Panel oder auch OLED. Zu Preisen und einem genauen Termin hat Asus noch nichts gesagt.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Noctua „Thermosiphon“: Pumpenlose AIO kühlt Ryzen jetzt bei 230 W, Q3 2027 im Visier


Noctuas All-in-One-Wasserkühler haben als Noctua NL-LC1 die Serienreife erreicht. Parallel gehen die Arbeiten an der dank Phasenwechselkühlung ohne Pumpe funktionierenden AIO „Thermosiphon“ weiter. Auf dem Messestand in Taipeh zeigt Noctua eine optimierte Version, die einen 9950X3D bei 230 Watt so gut kühlt wie eine NL-LC1-36.

Die Kühlleistung wurde deutlich erhöht

Vor zwei Jahren hatte Noctua den „Thermosiphon“ erstmals als Studio ausgestellt, vor einem Jahr lief ein Prototyp auf dem Messestand, der einen Ryzen 7 9800X3D bei 100 Watt auf Temperatur hielt. Aber um marktreif zu sein, muss mehr gehen.

In diesem Jahr stellt Noctua eine optimierte Variante aus, die einen 9950X3D bei 230 Watt Verlustleitung kühlen kann – und dabei das Leistungsniveau der klassischen AIO Noctua NL-LC1-36 mit 360-mm-Radiator erreicht (ca. 80 °C).

GIF Noctua zeigt den „Thermosiphon“ dieses Jahr ohne Sichtfenster, dafür im Vergleich zur AIO NL-LC1 auf einem Ryzen 9 9950X3D bei 230 Watt TDP – und vergleichbarer Kühlleistung

Dieses Prinzip steckt dahinter

Noctuas „Thermosiphon“-Kühler wirkt auf den ersten Blick wie eine AIO: Es gibt einen Kühler auf der CPU, zwei Schläuche vom Kühler zum Radiator (Zu- und Ableitung) sowie zwei Lüfter auf dem Radiator.

Doch im Kühlsystem fließt keine klassische Flüssigkeit, sondern ein Kühlmittel, das den Aggregatzustand von flüssig auf gasförmig wechselt: Wird es am Kühler (Verdampfer) erhitzt, verdampft es und nimmt dabei viel Energie auf. Das gasförmige Medium – und nur das gasförmige – steigt daraufhin zum Radiator (Kondensator) auf, wo es abkühlt und kondensiert – dabei wird die aufgenommene Energie wieder freigesetzt. Anschließend fließt es zum Kühler zurück.

Noctua Thermosiphon: Das Prinzip der „AIO“ mit Phasenwechselkühlung
Noctua Thermosiphon: Das Prinzip der „AIO“ mit Phasenwechselkühlung (Bild: Noctua)

Und das passiert ganz ohne Pumpe, nur in Folge der sich ändernden Dichte (Thermosiphon-Effekt). Nur noch die Lüfter bleiben als mechanisch bewegliche Komponenten im System.

Diese Herausforderungen gibt es

Das Prinzip klingt schlüssig, warum nicht gleich so? Weil der in der Theorie so einfach zu beschreibende Prozess ohne Pumpe in der vielfältigen Praxis schwer zu beherrschen ist. Gründe sind unter anderem:

  • Die sich ständig wechselnde Abwärme des Prozessors.
  • Die damit ständig wechselnde Menge verdampfter Flüssigkeit.
  • Damit einhergehende Probleme beim Sicherstellen einer kontrollierten Verdampfung.
  • Auch bei niedriger Last auf verlustarmen CPUs muss genug Dampf entstehen, um den Kreislauf am Laufen zu halten.
  • Aber zu viel Dampf im System oder das Entstehen einer so genannten Siedekrise (Leidenfrost-Effekt) gilt es zu verhindern.
  • Flüssigkeit zwischen Verdampfer und Kondensator gilt es zu vermeiden.

Deutliche Verbesserungen am Verdampfer

Um diese Herausforderungen noch besser zu meisten, hat Noctua gegenüber der im Mai 2025 ausgestellten Version den Verdampfer noch einmal angepasst. Über 400 Prototypen soll es gegeben haben, aber auch der Kondensator wurde in 25 verschiedenen Versionen getestet.

Sowohl die neue Geometrie als auch die jetzt gesinterte Oberfläche mit Kapillaren sind das Ergebnis der weiteren Forschung im Verdampfer, die zur Computex in Theorie, anhand von Messwerten und dem laufenden System präsentiert werden.

Zur Computex 2026 erklärt Noctua die am Thermosiphon im letzten Jahr gemachten Fortschritte in Theorie und anhand praktischen Messwerten (Bild: Noctua)

Das Sichtfenster, so Noctua im Gespräch auf der Messe, werde es wohl vorerst aber nicht in die Serie schaffen. In der Entwicklung sei es sehr hilfreich, um mit Hilfe von High-Speed-Kameras die Dampfbildung zu evaluieren, und auch als Aussteller ein Highlight. Die zusätzliche Dichtung serienreif anzubieten, ist zumindest für den Start aber nicht geplant.

Entscheidung gefallen: Sie kommt!

Die Entwicklung sei im letzten Jahr so gut vorangekommen, dass Noctua inzwischen auch einen Termin für den Veröffentlichungszeitpunkt nennt: Im 3. Quartal 2027 soll es so weit sein, auf der Computex 2027 könnte also die Präsentation der fertigen Plattform erfolgen.

Wäre so eine AIO ohne Pumpe etwas für dich, auch wenn sie mehr kostet?

Nicht die erste Idee dieser Art

der8auer hatte bereits zu Ende 2018 eine AiO mit Phasenwechselkühlung zur Serienreife entwickeln wollen. Doch dazu kam es am Ende nie. Auch Noctua hatte bisher nur von einem absehbar mehrjährigen Vorhaben gesprochen, die Möglichkeit, dass die Entwicklungen nie zur Serienreife geführt werden kann, schien zu bestehen. Doch Noctua hat es allem Anschein nach geschafft: Der „Noctua Thermosiphon“, die dann vermutlich erste PC-AIO ohne Pumpe, kommt.

Ein pumpenloses Produkt hatte die dänische Firma Noiselimit in Form des Silentflux bereits 2007 gezeigt, welches ebenfalls ein Kühlmittel und die Verdampfung nutzte. Dieser ist aber aufgrund der kompakten Abmaße nicht als AiO anzusehen.



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