Digital Business & Startups
WIN-Initiative: Grüne kritisieren offene Baustellen
12 Milliarden für Startups geplant, 25 Milliarden angekündigt – aber konkrete Maßnahmen für die 2024 ins Leben gerufene WIN-Initiative fehlen. Kritik wächst an der Umsetzung der Bundesregierung.
Die sogenannte WIN-Initiative, kurz für „Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland“, soll ein Problem der europäischen Wirtschaft lösen: zu wenig Geld für Startups und Scaleups. Denn Europa – und besonders Deutschland – verliert Startups und Scaleups an die USA. Der Grund: Dort steht deutlich mehr Kapital für große Finanzierungsrunden zur Verfügung.
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Schon 2024 haben der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die WIN-Initiative ins Leben gerufen: Im Rahmen der Initiative wollten Kapitalgeber und die staatliche Förderbank KfW insgesamt zwölf Milliarden Euro für die Startup-Branche bereitstellen – es herrschte Aufbruchstimmung nach diesem Signal.
Aber: Konkrete Maßnahmen fehlen seither, die Initiative befindet sich scheinbar nach wie vor in einer Anfangsphase. Das kritisieren insbesondere Bündnis 90/Die Grünen. Sie stellten eine Anfrage an die Bundesregierung bezüglich der angepeilten Investitionsziele.
Das steckt hinter WIN
Ziel des Förderprogramms ist es, mehr privates Kapital in junge und wachsende Unternehmen zu lenken – vor allem aus Quellen wie Versicherungen, Pensionskassen und anderen institutionellen Investoren. Der Staat selbst tritt dabei nicht als klassischer Investor auf. Stattdessen übernimmt er die Rolle eines Moderators: Er setzt Rahmenbedingungen, bringt Akteure zusammen und gibt über die staatliche Förderbank KfW Impulse.
Im aktuellen Koalitionsvertrag hat die Regierung angekündigt, das Volumen der Initiative auf 25 Milliarden Euro zu verdoppeln, heißt es in einer Mitteilung von Bündnis 90/Die Grünen.
Nach wie vor in einer Anfangsphase
Unklar ist aber, wie dieses Ziel erreicht werden soll: Die Maßnahmen aus der WIN-Initiative seien noch nicht vollständig umgesetzt, kritisieren die Grünen. Aus diesem Grund stellten die Bündnis-Grünen-Abgeordneten Katharina Beck, Dr. Alaa Alhamwi, Dr. Sandra Detzer, Julian Joswig, Michael Kellner, Sandra Stein, Katrin Uhlig, Dr. Julia Verlinden und Dr. Andreas Audretsch eine Anfrage an die Bundesregierung.
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Die Bundesregierung beruft sich wiederum in ihrer Antwort auf den zeitlichen Horizont bis zum Jahr 2030 für die Umsetzung der WIN-Maßnahmen und der Commitments wie der Zusage der finanziellen Mittel. In Arbeit sei laut Bundesregierung ein Zwischenbericht der KfW zur Umsetzung der WIN-Initiative, der „zeitnah“ veröffentlicht werden soll. Auf dessen Basis stimme sich die Bundesregierung mit der KfW und weiteren WIN-Akteuren zu den nächsten Schritten ab, heißt es weiter.
Außerdem habe das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Erarbeitung der Startup- und Scaleup-Strategie einen Stakeholderprozess durchgeführt. Die Ressortabstimmung, die auf dieser Grundlage erfolgt, würde ebenfalls „zeitnah“ beginnen. Danach komme es zum Kabinettbeschluss.
WIN-Verdopplung ohne Plan
Dass es elf Monate nach Amtsantritt der Bundesregierung weder einen Zeitplan noch konkrete Maßnahmen gibt, kritisiert Katharina Beck, Bündnis 90/Die Grünen und Sprecherin für Finanzpolitik scharf. Es handele sich bei der Verdoppelung der WIN-Initiative auf 25 Milliarden um eine Verdopplung „ohne Plan“, heißt es in der Mitteilung der Sprecherin für Finanzplanung weiter.
FIVE-Taskforce will Reformen anstoßen
In ihrer Anfrage an die Bundesregierung ist ebenfalls die sogenannte FIVE-Taskforce ein Thema. Die „Financing Innovative Ventures in Europe“ ist eine deutsch-französische Expertengruppe, die die Bundesregierung gemeinsam mit Frankreich eingesetzt hat. Geleitet von Ex-Bundesfinanzminister Jörg Kukies und dem früheren Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, hat sie im Januar 2026 einen Abschlussbericht mit konkreten Empfehlungen vorgelegt – unter anderem zur Reform der betrieblichen Altersvorsorge und zum sogenannten 28. Regime.
Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begrüßen die veröffentlichten Empfehlungen des vorgelegten Berichts, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. „Startups und Scaleups brauchen Kapital, verlässliche Rahmenbedingungen – und Tempo. Klingbeil hat mit dem deutsch-französischen FIVE-Bericht im Januar eigentlich selbst die Schritte, die auch wir Grünen stets einfordern, benannt: bessere Nutzung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge, schnelle Umsetzung eines echten 28. Regimes, deutlich mehr staatlich gehebeltes Wachstumskapital“, sagt auch Katharina Beck.
Das Problem der Altersvorsorge
Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wollen laut Antwortschreiben eng mit dem französischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen zusammenarbeiten. Die Vertiefung der europäischen Spar- und Investitionsunion habe für die Bundesregierung hohe Priorität.
Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der EU weiter zu verbessern. Dabei spiele die Stärkung der kapitalgedeckten zusätzlichen Altersvorsorge in der EU eine zentrale Rolle. Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz) verfolge die Bundesregierung das Ziel, ein effizientes ergänzendes Angebot von Altersvorsorgeverträgen für breite Bevölkerungsgruppen zu schaffen.
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Die Grünen sagen jedoch: Die Bundesregierung adressiere die falsche Säule der Roadmap hinsichtlich des Hebels der Altersvorsorge. Die FIVE-Taskforce empfehle die Reform der betrieblichen Altersvorsorge (also der Zusatzrenten), die Arbeitgeber für ihre Beschäftigten anlegen, betonen die Grünen. Diese Fonds könnten demnach, wenn sie kapitalmarktorientierter investieren dürften, erheblich mehr Kapital in Wachstumsunternehmen lenken.
Die Bundesregierung verweise aber eben auf das Altersvorsorgereformgesetz – also die freiwillige private Altersvorsorge. Das sei aber eine andere Baustelle. Eine Themenverfehlung, wie seitens der schriftlichen Mitteilung von Katharina Beck heißt.
28. Regime: Der Rechtsrahmen für eine neue europäische Unternehmensrechtsform
Viele Startups in der EU stehen vor dem Problem, dass es unterschiedliche nationale Regeln gibt und so Skalierung erschwert wird Hier setzt das 28. Regime an: Am 18. März 2026 wurde der Vorschlag der Europäischen Kommission zum 28. Rechtsrahmen für eine neue europäische Unternehmensrechtsform veröffentlicht.
Das 28. Regime ist ein geplanter einheitlicher europäischer Unternehmensrechtsrahmen: Startups könnten sich damit als „EU-Unternehmen“ registrieren und in allen 27 Mitgliedstaaten tätig sein, ohne überall eigene Tochtergesellschaften gründen zu müssen. Das soll Zeit, Kosten und Bürokratie sparen und Europa für Investoren attraktiver machen, betonen die Grünen.
Die entscheidende Frage sei laut den Grünen, ob das 28. Regime als EU-Verordnung (gilt direkt und einheitlich in allen Mitgliedstaaten) oder als Richtlinie (muss erst national umgesetzt werden, was zu Abweichungen führt) komme. Auf die Nachfrage der Grünen antwortet die Bundesregierung lediglich: man prüfe „intensiv“. Selbst der Verband der Bayerischen Wirtschaft fordere öffentlich die Verordnungsform, betont Katharina Beck.
Sowohl bei der WIN-Verdopplung als auch bei der betrieblichen Altersvorsorge sowie dem 28. Regime bleibe die Bundesregierung „sträflich blank“. Katharina Beck sagt als Sprecherin für Finanzpolitik: „Noch nicht mal mehr bei der in der Ampel erfolgreich gestarteten WIN-Initiative, die den Staat ausschließlich als Moderator hat, handelt diese Regierung.“ Sie fordert: „Wer Innovationsstandort sein und neuen Wohlstand ermöglichen will, muss selbst im Innovationstempo handeln und gerade bei Finanzierungsfragen nicht Arbeitsverweigerung üben wie Merz, Reiche und Klingbeil.“
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Synera sammelt 35 Millionen ein – Connectome Health erhält 2 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Synera sammelt 35 Millionen ein +++ Connectome Health erhält 2 Millionen +++ Finanzspritze für Zell +++ IBB Ventures investiert Euro in Insellar +++ onyo übernimmt furnable +++

Im #DealMonitor für den 15. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Synera
+++ Der französische Wachstumsinvestor Revaia (ehemals Gaia Capital Partners), UVC Partners, ISAI Cap Ventures (Capgemini) sowie Altinvestoren wie Spark, BMW iVentures und Cherry Ventures investieren 35 Millionen Euro in Synera, früher als Elise bekannt. Das Bremer Unternehmen, 2018 von Moritz Maier, Sebastian Möller und Daniel Siegel als Spin-off des Alfred-Wegener-Instituts gegründet, entwickelt KI-Agenten zur Automatisierung industrieller Produktentwicklungsprozesse. Das frische Kapital soll in den „Ausbau der Produktentwicklung sowie die internationale Expansion“ fließen. Spark Capital, BMW i Ventures, Cherry Ventures, UVC Partners und Venture Stars investierten zuletzt 14,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Über 60 Kunden in 15 Ländern – darunter BMW, Airbus, NASA, Volvo Trucks und Miele setzen derzeit auf Synera. Spark hielt zuletzt rund 20 % am Unternehmen. Mehr über Synera
Connectome Health
+++ Redstone, Concept Ventures, Octopus Ventures und Business Angels investieren 2 Millionen US-Dollar in Connectome Health. Das Startup aus Zürich, 2024 von Lucas Scherdel und Rufus Mitchell-Heggs gegründet, tritt an, um Gehirnveränderungen in Echtzeit zu verfolgen. „With context-enriched brain measurement to advance people, performance, and platforms“, teilt das Team mit. Mehr über Connectome Health
Zell
+++ Der italienische B2B-Investor P3Ventures SkyDeck Europe, Cariplo Factory, Lendlease, Mamba Ventures, Sognomatto und Business Angels investieren 500.000 Euro in Zell. Das Berliner Startup, von Moritz Beck und Alberto Garagnani gegründet, setzt auf „Performance Visibility Layer for Sales Teams“. Die Jungfirma verspricht dabei „volle Transparenz über die Performance von Vertrieb und Management – in realen Gesprächen, Coaching und Training“. „This round will help us keep building, grow the team, and expand across Europe and the US“, teilt das Team zum Investment mit. Mehr über Zell
Insellar
+++ Der Berliner Investor IBB Ventures investiert 400.000 Euro in Insellar. Das NeuroTech-Startup, 2025 vom Neurowissenschaftler Hamed Bahmani und der Ärztin Selina Greuel gegründet, entwickelt ein „Brain-Computer-Interface zur gezielten Modulation von Hirnaktivität, die an der Regulation von Stimmung und Stress beteiligt ist“. „Durch die Kombination aus biologischer Präzision und gezielter Neurostimulation verfolgt Insellar das Ziel, eine komplett neue therapeutische Kategorie in der Depressionsbehandlung zu etablieren“, heißt es zum Konzept. Mehr über Insellar
MERGERS & ACQUISITIONS
onyo – furnable
+++ Das 2021 gegründete Homeoffice-as-a-Service-Startup onyo übernimmt seinen Wettbewerber furnable , ein Ableger von designfunktion. „Mit dem Zusammenschluss bündeln die Partner zwei komplementäre Stärken: onyo bringt eine digitale Plattform, skalierbare Prozesse und eine hohe Servicequalität in der operativen Umsetzung ein“, heißt es in einer Presseaussendung. Zu den Investoren von onyo gehört unter anderem Angel Invest. Mehr über furnable
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5 neue Startups: Proposal Air, wavebird, Syntik, linqado, Qodia
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Proposal Air, wavebird, Syntik, linqado und Qodia.

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
Proposal Air
Hinter Proposal Air aus Butzbach verbirgt sich eine „KI-gestützte Angebotssoftware für Freelancer und Selbstständige“. Das von Julius Sorgner an den Start gebrachte Startup verspricht dabei: „Die Texte sind professionell und branchenspezifisch. Wir empfehlen, jedes Angebot vor dem Versand kurz zu prüfen – die KI liefert 90%, die letzten 10% sind deine persönliche Note.“
wavebird
Die junge Firma wavebird aus München kümmert sich um „Infrastruktur für GenAI Sponsoring“. Dazu teilen die Gründer Mario von Bassen und Stephan Faatz mit: „Wir haben eine neue Kategorie entwickelt: Compute Sponsoring – Werbung, die an den Rechenprozess gebunden ist.“ Nutzerinnen und Nutzer bekommen so „kostenlosen Zugang zu Premium-AI-Modellen“.
Syntik
Bei Syntik aus Siegen, von Mert Erdogan ins Leben gerufen, geht es um individuelle KI-Lösungen. Das Startup unterstützt „mittelständische Unternehmen bei der Identifikation, Entwicklung und Implementierung konkreter KI-Anwendungsfälle“.
linqado
linqado aus Berlin ist eine Plattform für globale Rekrutierung und Relocation. „Wir machen internationale Anwerbung effizienter und benutzerfreundlicher – für Arbeitgeber, Bewerber und für Vermittlungsagenturen“, erläutert das von Konstantin Miller und Tino Schnerwitzki angeschobene Unternehmen.
Qodia
Das junge Unternehmen Qodia, in Hamburg von Ole Reinpold, Lasse Reinpold, Nicolas Riegger und Stephan Lenert gegründet, möchte sich als „automatisierte Abrechnungslösung für Privatärzte“ etablieren. Die KI-basierte Lösung erkennt „Fehler und Optimierungspotenziale und sorgt für fehlerfreie Rechnungen“.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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+++ Syntropy +++ Emma +++ Blocks +++ Langdock +++ Storebox +++ SEAL Robotics
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Emma-Gründer investieren via Syntropy in D2C-Startups +++ Flink-Gründer startet mit Blocks wieder durch +++ Langdock wächst auf 25 Millionen ARR +++ Storebox stellt sich neu auf +++ So funktioniert SEAL Robotics +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 15. März).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Syntropy
+++ Hier trifft Kapital auf Wissen! Die Emma-Gründer Dennis Schmoltzi und Manuel Müller investieren mit Syntropy nun in aufstrebende Consumer-Startups. Dabei stellt das Duo klar: „Syntropy ist kein klassisches Family Office und kein klassischer VC. Syntropy versteht sich als System, das Kapital, operatives Wissen und Netzwerk gezielt zusammenbringt“. Syntropy stellt „für D2C-Investments ab der Seed-Phase 10 Millionen Euro bereit“. Das Matratzen-Startup Emma ging 2013 an den Start. Im Jahre 2020 erfolgte der Exit an die Duisburger Investmentholding Haniel. Schmoltzi und Müller führen das Unternehmen weiterhin und sind noch jeweils mit 20,9 % an Emma beteiligt. 2024 erwirtschaftete Emma einen Umsatz in Höhe von 845 Millionen Euro (Vorjahr: 952 Millionen). „Wir haben mit Emma in über 30 Ländern verkauft und dabei jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Dieses Wissen liegt jetzt nicht in einer Schublade, es wird Teil jeder Gründerbeziehung, die wir eingehen. Unser Ziel ist, Gründern die Abkürzungen zu zeigen, die es für uns nicht gab“, sagt Syntropy-Macher Müller. Mehr über Emma
Blocks
+++ Offizieller Startschuss für Blocks! Seit dem vergangenen Jahr arbeitet Flink-Gründer Oliver Merkel gemeinsam mit Seriengründer Andreas Schroeter (Joonko, wywy, bab.la) an Blocks. Das Berliner Startup positioniert sich als „digitale Plattform zur Optimierung von Cloud-Kosten für Unternehmen“. „Blocks addresses a structural issue in modern software companies: while cloud infrastructure is one of the largest cost drivers, it is rarely managed with the same rigor as other core expenses“, heißt es zur Konzept. Merkel, der zuletzt den Flash-Supermarkt Flink aufbaute sagt zum offiziellen Start: “Our goal is to make cost efficiency a default, not a trade-off“. Der Wiener Investor Speedinvest, Caesar Ventures und Business Angels – darunter die Flix-Gründer – investierten bereits 6 Millionen US-Dollar in Blocks. Mehr über Blocks
Langdock
+++ Der Turbomodus geht weiter! Das junge Berliner KI-Startup Langdock, 2023 gegründet, wächst auf 25 Millionen Annual Recurring Revenue (ARR). Erst im März hatte das Team 20 Millionen ARR verkündet. Das Startup positioniert sich als „AI Plattform für Unternehmen“. „Die Langdock-Plattform ist das einzige Tool, das Sie in Ihrem Unternehmen benötigen, um alle Möglichkeiten der generativen KI zu erkunden“, heißt es zum Konzept. General Catalyst, La Famiglia, Y Combinator, Rolf Schroemgens (trivago), Hanno Renner (Personio) und Erik Muttersbach (Forto) investierten zuletzt 3 Millionen US-Dollar in Langdock. (LinkedIn) Mehr über Langdock
Storebox
+++ Kurs Richtung Profitabilität! Das Wiener Scaleup Storebox, ein Selfstorage-Anbieter, der zuletzt immer mehr aufs B2B-Segment setzt, schließt seine Ableger in der Schweiz und den Niederlanden – wie Brutkasten berichtet. In den beiden Märkten setzt Storebox künftig auf Franchise-Partner. Die Deutschland-Tochter wird in einem „Schutzschirmverfahren“ restrukturiert. Durch die Maßnahmen soll der wichtige Schritt in die Profitabilität gelingen. Die Altinvestoren unterstützen diesen Weg mit einer Finanzspritze in siebenstelliger Höhe. Investoren wie Hansi Hansmann, Senger-Weiss Family Office, Wille Finance und Co. investierten zuletzt 15,5 Millionen Euro in Storebox. Insgesamt sammelte das Unternehmen in der Series-B rund 67,5 Millionen (Eigen- und Fremdkapital) ein. (Brutkasten) Mehr über Storebox
SEAL Robotics
+++ Die Münchner Jungfirma SEAL Robotics baut mobile Roboter, die in Häfen oder Güterbahnhöfen zum Einsatz kommen können. „Unser Ziel ist es, gefährliche Arbeiten sicherer zu machen und Menschen dabei zu entlasten“, sagt Gründer Daniel Leidner. Mehr über SEAL Robotics
Startup-Radar
+++ Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce und Finto. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global +++ Nesto erhält 11 Millionen +++ XO Life bekommt 4 Millionen +++ Peak Quantum sammelt 2,2 Millionen ein +++ SchuBu erhält Millionensumme +++ Lucy Group kauft Nuventura +++ AlphaPet Ventures übernimmt Tierliebhaber. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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