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Verkündung bei Transfermarkt.de: Lidl reitet den Döner-Hype weiter – mit Riton als Head of Croissant


Lidl holt Influencer Riton in sein Team

Spätestens jetzt ist klar: Das Döner-Croissant ist die neue Dubai-Schokolade. Nach der großen Resonanz, die Lidl kürzlich mit seinem Realität gewordenen Aprilscherz in einem Berliner Dönerladen erzielte, will der Discounter das Fleisch gewordene Blätterteighörnchen nun weiter ausschlachten. Dabei helfen soll Influencer Riton.

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein ganz normales Update von Transfermarkt.de. Mit „Done Deal“ ist die Kachel überschrieben, auf der das Antlitz von Riton zu sehen ist. Genau so sieht es auch aus, wenn auf der Plattform, die mehrheitlich dem Axel-Springer-Konzern gehört, demnächst möglicherweise der Wechsel von Arsenal-Goalgetter Kai Havertz zum FC Bayern München verkündet wird – ein Transfer, der Stand heute eine Wahrscheinlichkeit von 32 Prozent hat – Tendenz steigend. 

Erst beim genaueren Hinschauen wird klar, dass Transfermarkt.de da nicht den Wechsel eines Fußballstars bekannt macht. Denn anstelle des Marktwertes, der sonst bei den Kickern angezeigt wird, wird bei Riton eine Followerzahl von 2,73 Millionen angegeben. Auch dass es sich bei dem neuen Arbeitgeber nicht um einen Fußballclub, sondern um Lidl handelt, und dass Riton nicht etwa als Innenverteidiger oder Stürmer, sondern als „Head of Croissant“ bei dem Discounter anheuert, macht deutlich, dass es sich bei der Aktion um einen Marketinggag handelt. 
Ein Gag, der aus Sicht von Lidl aber offenbar reichlich Potenzial bietet, um bei jungen Leuten weiter Boden gutzumachen. Hintergrund ist der anhaltende Hype rund um das Döner Croissant. Die Resonanz auf den gewöhnungsbedürftigen Snack, der eigentlich als Aprilscherz gedacht war, aufgrund der Begeisterungsstürme in sozialen Medien aber am 11. April im Berliner Dönerladen Muca Kebap für einen Tag Realität wurde, ist noch nicht vorbei. Was sich unter anderem daran zeigt, dass die Aktion in Berlin Nachhahmer findet. So lassen sich laut Lidl inzwischen Menschen auch andernorts das Croissant aus dem Lidl-Backshop direkt vor Ort bei ihrem lokalen Dönerladen befüllen. Auch andere Gastronomiebetriebe hätten das Produkt eigenständig ins Sortiment aufgenommen, wodurch unterschiedliche Variationen wie das Cevapcici Croissant entstanden seien, heißt es. 
Kein Wunder also, dass Lidl nun mehr will. Und genau hier kommt Riton ins Spiel. Der Influencer, der auch schon bei dem Happening in Berlin dabei war, soll den kurzfristigen Buzz in ein fortlaufendes Format überführen. Dafür hat Lidl dem TikTok-Creator und Entertainer nun eigens die Rolle des „Head of Croissant“ auf den Leib geschneidert. In dieser Funktion solle der 24-Jährige kreativen Gestaltungsfreiraum erhalten, um „neue, ungewöhnliche Croissant-Events und Pop-up-Crossover“ zu entwickeln und diese gemeinsam mit der Community weiterzudenken, heißt es. 

Apple-Moment am Dönerimbiss

Lidl: So lief das Döner-Croissant-Event mit Muca Kebap

Döner-Croissant, T-Shirts und eine lange Schlange. Der Aprilscherz von Lidl wurde am vergangenen Samstag in Berlin zu einem Happening. Die Discounter-Marke profitiert – mal wieder.

Im Rahmen der Zusammenarbeit, die natürlich öffentlichkeitswirksam auf Instagram bekannt gemacht wurde, ist eine ganze Event-Reihe geplant, die dann mithilfe der Reichweite Ritons in die sozialen Medien verlängert werden soll. Der Startschuss fällt bereits in dieser Woche beim OMR-Festival, das noch bis zum morgigen Mittwoch in der Hamburger Messe stattfindet. Wann und wo die nächsten Aktionen stattfinden, wird der frischgebackene „Head of Croissant“ demnächst seinen Followern verraten.



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Das können Blueskys neue Group Chats


Auf dem Smartphone können Nutzer:innen durch Wischen über eine Nachricht direkt darauf antworten. Auf dem Desktop ist die Funktion über das Drei-Punkte-Menü neben einer Nachricht zu finden. So wird direkt sichtbar, auf welche Nachricht sich eine Antwort bezieht. Gerade in aktiven Gruppen-Chats mit vielen Teilnehmenden lassen sich Gespräche dadurch deutlich leichter verfolgen.

Bluesky hat bereits weitere Community Features angekündigt und zuletzt mehrfach bewiesen, dass Feedback aus der Community schnell in Produkt-Updates münden kann. Anfang Juni erhöhte die Plattform etwa das Fotolimit auf zehn Bilder und führte neue Galerieansichten für Foto-Posts ein.


10 Bilder statt 4:
Bluesky erfüllt einen der häufigsten Community-Wünsche

Blaues Bluesky-Illustrationsmotiv mit Maskottchen und geschwungenen Linien. Das Bild visualisiert das neue Update für Bildergalerien und Foto-Posts auf der Social-Media-Plattform.
© Bluesky via Canva

Das bieten die neuen Group Chats auf Bluesky schon jetzt

Mit den Group Chats erweitert Bluesky die bislang eher auf öffentliche Diskussionen ausgerichtete Plattform um einen privaten Kommunikationskanal. Nutzer:innen können Gruppen direkt im Chat-Bereich erstellen und dort mit mehreren Personen gleichzeitig kommunizieren. Zum Start bieten die Group Chats unter anderem:

  • Bis zu 50 Personen pro Gruppen-Chat
  • Verwaltung von Mitgliedern durch die Ersteller:innen
  • Individuelle Privatsphäreeinstellungen für jede Gruppe
  • Einladungs-Links für Gruppen-Chats
  • Teilen der Einladungs-Links innerhalb und außerhalb von Bluesky
  • Darstellung der Einladungen als eingebettete Karten in Bluesky Posts
  • Individuelle Einstellungen dafür, wer Gruppeneinladungen senden darf
  • Auswahl zwischen „alle“, „nur Personen, denen du folgst“ oder „niemand“
  • Chat-Anfragen landen zunächst im Anfragepostfach und können angenommen oder ignoriert werden
Bluesky zeigt die neuen Group Chats. Links ist die Verwaltung eines Gruppen-Chats mit Einladungs-Link und Freigabeoptionen zu sehen. Rechts erscheint der Gruppen-Chat als eingebettete Vorschau in einem Bluesky Post mit Beitrittsbutton.
Gruppen-Chats können per Einladungs-Link geteilt und als klickbare Vorschau direkt in Bluesky Posts eingebettet werden, ©  Bluesky

Einige Funktionen, die Nutzer:innen von WhatsApp, Telegram oder Discord kennen, fehlen allerdings noch. Bilder, Videos und andere Medien lassen sich derzeit weder in Direktnachrichten noch in Gruppen-Chats versenden. Laut Bluesky soll sich das künftig ändern. Zuvor will die Plattform jedoch zusätzliche Sicherheits- und Moderationsmechanismen entwickeln.


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Elektronikhandel: JD.com sieht bei Ceconomy Luft nach oben


JD.com setzt in seinen Malls auf Gaming – ähnlich wie Media-Markt und Saturn.

Die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Handelsriesen JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern. Konzernchefin Sandy Xu hat aber bereits Potenzial für Verbesserungen beim Elektronikhändler ausgemacht – auch, weil in der Vergangenheit daran gespart wurde.

Der chinesische Onlineriese JD.com sieht bei Ceconomy auf einigen Feldern Nachholbedarf und will den Konzern nach dem Abschluss der Übernahme ent

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Weniger Status-Updates: Claude Code bekommt Artifacts


Und das vielleicht das Spannendste: Anders als ein einmal erstellter Report bleibt ein Artifact in Claude Code immer aktuell. Wird an einer Aufgabe weitergearbeitet, erscheinen neue Erkenntnisse automatisch unter derselben URL. Statt Ergebnisse immer wieder in Meetings, Chats oder Dokumenten zusammenzutragen, greifen Teams auf dieselbe aktuelle Ansicht zu. Das könnte nicht nur Abstimmungsaufwand reduzieren, sondern auch manche Status-Meetings überflüssig machen.

Die neuen Artifacts für Claude Code sind zunächst als Beta für Team- und Enterprise-Kund:innen verfügbar.


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UI von Claude Cowork mit Live Artifacts zeigt automatisch aktualisierte Dashboards, KPI-Karten und Report-Module für Analyse und Tracking.
© Claude Anthropic

Das bringen die neuen Artifacts in Claude Code

Wer mit Claude Code arbeitet, kann die Ergebnisse einer Session künftig direkt als interaktive Webseite aufbereiten lassen. Statt Erkenntnisse aus Chats, Logs, Tickets und Code Reviews zusammenzutragen, bündelt ein Artifact die wichtigsten Informationen an einem Ort.

Je nach Aufgabe kann daraus eine nachvollziehbare Erklärung für einen Pull Request, eine Dokumentation zu einem Fehlerfall, eine Übersicht über die Architektur eines Systems oder ein Dashboard mit relevanten Erkenntnissen entstehen. Anthropic sieht zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Security Teams können Prüfberichte mit Verweisen auf konkrete Codezeilen erstellen lassen. Engineering Manager erhalten Zusammenfassungen abgeschlossener Projekte, Architekt:innen Übersichten über Services und deren Abhängigkeiten.

Die Artifacts entwickeln sich dabei mit der Arbeit weiter. Wenn Claude neue Erkenntnisse gewinnt oder zusätzliche Informationen ergänzt, lassen sich diese unter derselben URL veröffentlichen. Frühere Versionen bleiben gespeichert und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Anders als viele Dashboards oder Reports lassen sich die Artifacts nicht öffentlich freigeben. Sie können ausschließlich innerhalb der eigenen Organisation geteilt werden. Das dürfte auch daran liegen, dass die Seiten je nach Anwendungsfall sensible Informationen über Systeme, Sicherheitslücken oder interne Entwicklungsprozesse enthalten können.


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