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Verwaltung: Open Source wird zum Standard


Der IT-Planungsrat hat auf seiner 48. Sitzung am 26. November 2025 überarbeitete Musterverträge für die IT-Beschaffung der öffentlichen Hand beschlossen. Jetzt wurden acht der sogenannten Ergänzenden Vertragsbedingungen für IT-Dienstleistungen (EVB-IT) so angepasst, dass Bund, Länder und Kommunen Open-Source-Software künftig rechtssicher beschaffen können. Bislang waren die Vertragsvorlagen ausschließlich auf proprietäre Software ausgelegt.

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Wie die Open Source Business Alliance (OSBA) mitteilt, betreffen die Änderungen die Vorlagen EVB-IT Erstellung, Überlassung Typ A, Pflege S, Dienstleistung, System, Systemlieferung, Service sowie die Rahmenvereinbarung. Noch nicht angepasst wurden die EVB-IT Cloud und die Überlassung Typ B – die OSBA steht der zuständigen Arbeitsgruppe nach eigener Aussage aber auch bei diesen ausstehenden Überarbeitungen beratend zur Seite. Der IT-Planungsrat empfiehlt seinen Mitgliedern die Nutzung der neuen Vorlagen.

Die gewichtigste Neuerung findet sich im EVB-IT Erstellung: Bei neuen Softwareprojekten wird die Entwicklung und Bereitstellung als Open-Source-Software zum Standard. Vorgesehen ist dabei die Veröffentlichung auf der Plattform OpenCoDE, dem zentralen Repository der öffentlichen Verwaltung für quelloffene Software. Darüber hinaus sollen Auftragnehmer künftig eine SBOM (Software Bill of Materials) übergeben – ein maschinenlesbares Verzeichnis aller verwendeten Softwarekomponenten und Abhängigkeiten. Das verbessert die Transparenz über eingesetzte Bibliotheken und erleichtert das Schwachstellenmanagement erheblich.

In Vorlagen, bei denen sowohl Open-Source- als auch proprietäre Software infrage kommt – etwa EVB-IT Überlassung Typ A und EVB-IT Dienstleistung –, wurden Ankreuzmöglichkeiten geschaffen. Beschaffungsstellen können darüber gezielt Open-Source-Software auswählen oder bei Bedarf bestehende Open-Source-Regelungen in den AGB aktivieren.

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Die Überarbeitung beendet eine Phase erheblicher Unsicherheit. Viele Behörden interpretierten die bisherigen EVB-IT so, dass ein rechtssicherer Einkauf von Open Source nicht möglich sei. Open-Source-Anbieter waren dadurch faktisch von zahlreichen Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die OSBA hatte bereits 2015 eine Handreichung veröffentlicht, um Beschaffungsstellen bei der Nutzung von Open Source mit den alten EVB-IT zu unterstützen – das genügte offenbar nicht, um die Bedenken flächendeckend auszuräumen.

Birgit Becker, Sprecherin der Working Group Beschaffung bei der OSBA, betont: „Die Anpassung der Vertragsmuster war für Open-Source-Unternehmen bisher mit großem Aufwand verbunden. Viele Anbieter konnten oder wollten diesen Mehraufwand nicht leisten.“ In der Folge hätten Beschaffungsstellen deutlich weniger Angebote erhalten. Die neuen EVB-IT schafften „endlich Klarheit und Rechtssicherheit“.

Die Anpassungen fügen sich in eine breitere politische Strategie ein. Mit § 16a des E-Government-Gesetzes sollen Bundesbehörden bei Neuanschaffungen Open-Source-Software vorrangig beschaffen. Die neuen EVB-IT setzen diese Vorgabe nun praktisch um. Der Leitgedanke „Public Money, Public Code“ – öffentlich finanzierter Code soll öffentlich verfügbar sein – wird damit auf Vertragsebene verankert.

OpenCoDE spielt dabei eine zentrale Rolle: Die Plattform ermöglicht es Verwaltungen, bereits entwickelte Software nachzunutzen, Konfigurationen auszutauschen und voneinander zu lernen. Behörden können sehen, welche Software in vergleichbaren Verwaltungen bereits im Einsatz ist, und Kollegen bei Fragen kontaktieren. Aufgaben wie Lizenzverifizierung und Sicherheitsaudits lassen sich zentral durchführen. Das fördert nicht nur die Interoperabilität zwischen Behördensystemen, sondern reduziert auch redundante Entwicklung.

Dass sich mit Open Source erhebliche Kosten einsparen lassen, zeigt das Beispiel Schleswig-Holstein: Das Land spart nach eigenen Angaben jährlich rund 15 Millionen Euro an Lizenzkosten – bei neun Millionen Euro einmaligen Investitionen für Migration und Weiterentwicklung. Rund 80 Prozent der Arbeitsplätze außerhalb der Steuerverwaltung arbeiten bereits ohne Microsoft Office, die E-Mail-Infrastruktur wurde auf Open-Xchange umgestellt.

Auch auf europäischer Ebene bewegt sich einiges: Die European Alliance for Industrial Data, Edge and Cloud hat im Juli 2025 eine Roadmap veröffentlicht, die Open Source als zentralen Pfeiler der europäischen Digitalstrategie positionieren soll. Dazu gehört unter anderem die Empfehlung, „Public Money, Public Code, Open Source First, European Preference“ in öffentlichen Beschaffungen zu mandatieren. Die deutschen EVB-IT-Anpassungen dürften damit als Blaupause für ähnliche Initiativen dienen.


(fo)



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Zweisam, einsam, still : Die Bilder der Woche 25


Diese Woche ziehen uns die Arbeiten der c’t-Foto-Community buchstäblich in ihren Bann. Fluchtpunkte und geschickt gesetzte Lichtakzente spannen den Bogen von epischen Szenerien bis zu den kleinsten Strukturen und beweisen: In der Stille steckt Bewegung, in der Bewegung Stille. Eine bittersüße Symphonie, die lange nachhallt.

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Dabei folgen die Bilder mit ihrer Linienführung, Bildaufteilung und Farbgebung den Gesetzen der visuellen Harmonie. Auf diese Weise sprechen sie sowohl unser ästhetisches Empfinden als auch unsere Emotionen an.


Palmenblatt

Palmenblatt

Grün, grün, grün, sind alle meine….

(Bild: Banshee66)

Diese grafische Makroaufnahme zeigt die feinen Strukturen eines Blattes. Die Blattlinien fächern sich über das gesamte Bild auf und wirken fast wie gezeichnet. Kräftige Grün- und Blautöne wechseln sich ab und verleihen der Fläche Tiefe. Die Linien laufen auf einen Punkt außerhalb des Bildzentrums zu, wodurch eine starke Dynamik erzeugt wird. So wird aus einer Zimmerpflanze ein abstraktes Muster. Das Foto lebt nicht von einem spektakulären Motiv, sondern von seiner ruhigen Wirkung und der Schönheit im Detail.


Geislerspitzen

Geislerspitzen

Geislerspitzen

(Bild: mr.p.parker)

Das warme Licht trifft auf die markanten Geislerspitzen in den Dolomiten und lässt die Felsen in kräftigen Orange- und Rosatönen erstrahlen. Dunkle Waldhänge liegen im Schatten und bilden einen starken Kontrast zu den hell angeleuchteten Bergflanken. Durch die Staffelung der Landschaft in mehrere Ebenen wird der Blick vom Vordergrund über die bewaldeten Hänge bis zu den schroffen Gipfeln geführt. Auf diese Weise zeigt das Bild nicht nur die Form der Berge, sondern auch die beeindruckende Struktur des Gesteins. Es ist ein ruhiger Moment, der die besondere Wirkung des Lichts in den Bergen sichtbar macht.

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lovers

lovers

lovers

(Bild: saaga)

Hand in Hand geht ein Pärchen durch einen dunklen Tunnel. Die nasse Asphaltfläche spiegelt das Licht der Lampen und zieht den Blick tief in das Bild hinein. Die Zentralperspektive betont die Enge des Gewölbes und verstärkt die Wirkung der sich wiederholenden Bögen. Durch die Schwarz-Weiß-Umsetzung werden Kontraste und Strukturen hervorgehoben und die Stimmung verdichtet. Das Paar bildet einen stimmungsvollen Gegenpol zur Dunkelheit und verleiht der Szene Nähe und Zuversicht.


Ruhe am See

Ruhe am See

Ruhe am See

(Bild: Uschi Hermann)

An einem Steg auf einem stillen See liegt ein kleines Boot. Darüber breitet sich ein dramatischer Himmel mit mächtigen Wolkenstrukturen aus. Die Montage verbindet die Bildelemente zu einem stimmigen Panorama und verstärkt die Wirkung der Szene. Die weite Wasserfläche spiegelt Licht und Wolken wider und erzeugt so viel Tiefe. Boot und Steg bilden einen klaren Ruhepunkt in der Bildmitte. Durch die gedeckten Farben der Abendstimmung werden Himmel, Spiegelung und Atmosphäre in den Fokus gerückt. So entsteht ein Bild, das Landschaft und Bildgestaltung vereint und Ruhe und Spannung zugleich ausstrahlt.


Ein Streit unter Nachbarn

Ein Streit unter Nachbarn

Ein Streit unter Nachbarn

(Bild: katzefudder)

Zwei Seeschwalben liefern sich mitten in der Luft ein Gefecht um einen kleinen Fisch. Der starke Ausschnitt rückt Schnäbel, Beute und Flügel ganz nah heran. Durch die ungewöhnliche Komposition werden die Vögel bewusst angeschnitten, wodurch die Dynamik des Moments verstärkt wird. Das helle Licht hebt das weiße Gefieder der Vögel klar vom Hintergrund ab und lenkt den Blick direkt auf den tierischen Konflikt.


Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

(Bild: Marbele)

Die Vasco-da-Gama-Brücke spannt sich durch die Morgendämmerung in Lissabon. Rosa und blaue Farbtöne prägen den dramatischen Himmel, der sich im Wasser spiegelt. Mit ihren klaren Linien zieht die Brücke den Blick bis zum Horizont. Die weichgezeichnete Wasseroberfläche wirkt fast wie Glas und verstärkt die starke Spiegelung. So entsteht ein ruhiger Gegenpol zu dem markanten Bauwerk.


so isses

so isses

so isses

(Bild: metapix)

Zwei reglose Figuren, die überraschend lebendig wirken und fast wie Charaktere aus einer grafischen Bildwelt erscheinen. Diese Schaufensterpuppen stehen vor einem intensiv blauen Hintergrund. Die eine leuchtet in Blau, die andere in Orange mit blauen Punkten. Die besprühten Oberflächen setzen kräftige Farbakzente und machen aus den Puppen ein außergewöhnliches Motiv. Die enge Bildgestaltung lenkt den Blick direkt auf Formen, Farben und Gesichtszüge. Insgesamt erinnert das Bild an Pop-Art.


(vat)



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Notebook-Prozessoren: Stand der Dinge, Technik und Ausblick | c’t uplink


Der Markt der Notebookprozessoren ist in Bewegung: Intel und AMD erreichen mit ihren x86-Prozessoren nur noch kleine Performancesprünge, Qualcomm hängt sie mit seinen Snapdragon-X2-CPUs meistens ab und Apples M-Chips laufen ohnehin allen davon. Hinzu kommt im Laufe des Jahres die Firma Nvidia, die mit dem RTX Spark ein SoC für (zunächst recht teure) Notebooks bringt.

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Logo mit dem Schriftzug "c't uplink – der Podcast aus Nerdistan"

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

In dieser Folge des c’t uplink sprechen wir über die kommenden CPUs von Nvidia, die aktuellen von Qualcomm und was für ARM-CPUs noch kommen könnten (und welche eher nicht). Außerdem: Warum die Situation bei Linux-Treibern bei Nvidia erquicklicher werden könnte als bei Qualcomm, was AMD so plant, was Intels Panther-Lake-Chips doch ganz gut hinbekommen und mehr.

Zu Gast im Studio: Florian Müssig
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer

►Mehr zu Nvidia RTX Spark und Intel Panther Lake lesen Sie bei heise+ (€):

Analyse: Wie Nvidias Einstieg bei Notebookprozessoren den Markt verändert

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Vergleichstest: Vier Notebooks mit Core Ultra 300 alias Panther Lake 

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(jss)





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Mercedes VLE 400 4Matic im ersten Fahrbericht: Das große Raumfahrzeug


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Mercedes macht einem Interessenten die Erstrecherche zum VLE aktuell nicht gerade leicht. Es gibt schon seit Jahren keine Preislisten mehr, und der Konfigurator eröffnet momentan ausschließlich sechs vorkonfigurierte Versionen, die sich nicht so ohne Weiteres in jedem Punkt anpassen lassen. Damit ist der Spaß noch nicht vorbei, denn der im Konfigurator angezeigte Preis inkludiert bereits einen ersten Nachlass. Ein Kollege merkte einst sarkastisch an, wer nach dem Preise frage, könne ihn sich ohnehin nicht leisten. Lassen Sie mich das dennoch bitte grob einsortieren: Das vorläufige Basismodell VLE 300 wird mit einem Ausstattungsumfang, den die meisten Käufer wohl ordern werden, meistens die Marke von 80.000 Euro überschreiten. Ein VLE 400, der uns für eine erste kurze Ausfahrt zur Verfügung stand, knackt locker die Marke von 100.000 Euro. Wie fährt er sich?

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Der VLE 400 wiegt schon leer mehr als drei Tonnen, verschleiert das aber sehr gekonnt. Dazu tragen ein vergleichsweise tiefer Schwerpunkt und fein abgestimmte E-Motoren bei. Zusammen leisten diese 310 kW. Natürlich reicht das, um den Bus bei Bedarf ausgesprochen kräftig zu beschleunigen. Das Werk nennt 6,5 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h, Schluss ist bei 180 km/h. Typisch Elektroauto besagt das über den Fahreindruck nur wenig: Es steht jederzeit so viel Beschleunigungsvermögen zur Verfügung, dass man sich in dieser Verpackung hin und wieder schon fragt, ob es das in diesem üppigen Umfang wirklich braucht. Vielleicht erübrigt sich diese Frage, wenn öfter mal ein Hänger gezogen werden soll. Dann ist der VLE 300 mit seinem Frontantrieb ohnehin im Nachteil. Bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast kann ein VLE bieten.


Mercedes VLE

Mercedes VLE

(Bild: Mercedes)

Zum Start gibt es zunächst nur eine Batterie, deren Energiegehalt bei 115 kWh liegt. Auch dank einer Spannungsebene von 800 Volt kann zügig nachgeladen werden. Rund 25 Minuten sollen es für das Fenster von 10 auf 80 Prozent Ladestand sein. In diesem Bereich werden demnach netto 80,5 kWh mit durchschnittlich rund 193 kW nachgeladen. In der Spitze sollen es mehr als 300 kW sein. An Wechselstrom kann serienmäßig mit 11 kW geladen werden, ein AC-Lader mit 22 kW kostet Aufpreis. Mercedes hält auch an der Strategie fest, DC-Laden mit 400 Volt ebenfalls nur gegen Mehrpreis zu verbauen. Die meisten DC-Ladepunkte in Deutschland haben inzwischen 800 bis 1000 Volt. An den verbliebenen 400-Volt-Säulen kann ein VLE nur laden, wenn der Kunde zusätzliches Geld in die Hand nimmt.

Die Reichweite im WLTP liegt beim VLE 400 bei rund 650 km. Noch etwas weiter kommt im Zyklus der VLE 300, der mit bis zu 713 km beworben wird. Auf dem Bordcomputer standen bei unserer ersten kurzen Proberunde Werte zwischen 18 und 20 kWh, was für einen solchen Brocken sensationelle Werte wären. Im Betrieb auf der Autobahn rechnen wir realistisch eher mit 25 kWh/100 km – schließlich ist das ein Bus mit entsprechender Stirnfläche.

Angenehm ist die Ruhe auch unter hoher Last. Der VLE ist hervorragend gedämmt – und erstaunlich handlich. Die mitlenkende Hinterachse mit einem ungewöhnlich großen Einschlagwinkel von sieben Grad trägt dazu bei, dass sich der Koloss trotz seiner Länge von 5,31 m und eines Radstandes von 3,34 m in der Innenstadt fast wie ein Kompaktklassenmodell bewegen lässt. Dieser Eindruck verflüchtigt sich selbstverständlich rasant, wenn es um die Parkplatzsuche geht. Zwar installiert Mercedes die üblichen Helfer in Form von hochauflösenden Kameras und Einparkassistenz, doch ein VLE stellt eben gewisse Ansprüche an die Abstellfläche.

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Ein anspruchsvoll ausgestatteter Mercedes VLE kostet deutlich mehr als 100.000 Euro. (Bild:

Mercedes

)

In engen Parklücken sind die elektrischen Schiebetüren hinten ein Segen. Erstaunlich ist, dass Mercedes die Hecktüren im Basismodell serienmäßig ohne Stellmotoren ausliefert. Dahinter eröffnet sich ein Ladevolumen von knapp 800 Litern, das sich auf mehr als 4000 Liter erweitern lässt. Praktisch: mit wenigen Handgriffen lassen sich die Fondsitze ausbauen und auf Rollen in die Garage schieben.

Für den Fond des Mercedes VLE kann der Kunde unter anderem elektrisch verstellbare Komfortsitze mit Massage, Heizung, Lüftung ordern, dazu eine Kühlbox und einen 31-Zoll-Großbildschirm, der sich filigran aus dem Dach fährt, während sich gleichzeitig die Scheiben herum verschatten. Das bietet aktuell zumindest in Europa kein anderer Van. Mercedes plant zwei noch luxuriösere Ableger des VLE: Der VLS und der Maybach VLS. Zusätzlich folgt noch eine Version mit längerem Radstand.

Doch Mercedes erweitert die Baureihe auch nach unten. Im kommenden Jahr folgt ein VLE 250 mit LFP-Batterie. Deren Energiegehalt liegt bei 80 kWh, zur Ladeleistung äußert sich Mercedes noch nicht. Der VLE 250 mit Frontantrieb als Fünfsitzer in der Serienausstattung startet dann bei 64.804 Euro und als Sechssitzer bei 65.261 Euro. Der Abstand zum VLE 300 ist damit nicht riesig, denn der kostet offiziell als Fünfsitzer 70.464 Euro, mit vier Einzelsesseln hinten 70.916 Euro. Der Gedanke, das Geld lieber in die Ausstattung als in 35 kWh mehr Energiegehalt zu stecken, liegt auf den ersten Blick eventuell nahe. Mehrheitlich aber werden VLE-Interessenten vermutlich die große Batterie nehmen und trotzdem nicht auf das gewünschte Ausstattungsniveau verzichten. Denn wenn der Preis eine gewisse Priorität hat, landet man wahrscheinlich eher bei der Konkurrenz. Ein Kia PV5 hat weniger Platz, Leistung und Reichweite, kostet aber selbst mit umfangreicher Ausstattung erheblich weniger.

Vorläufig gibt es vier Ausstattungslinien (Serie, AMG, AMG Plus und Exclusive) und vier Pakete, die sich allerdings nicht mit jeder Version kombinieren lassen. Wie das im Detail ausschaut, wird übersichtlich erst zu sehen sein, wenn der VLE im Konfigurator frei zusammengestellt werden kann. Oder Mercedes besinnt sich und die guten alten Preislisten kehren doch wieder zurück.

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(mfz)



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