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Vorsicht Kunde: Fluggesellschaft kassiert bei Störung im Online-Check-in


Reisen bildet, dachte sich Reimar G. und wollte die Herbstferien 2024 nutzen, um gemeinsam mit seiner Frau den beiden Kindern die Stadt der Städte zu zeigen. Deshalb buchte er am 28. Juni bei der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air für die gesamte Familie einen Flug am 22. Oktober von Dortmund nach Rom und von dort zurück am 26. Oktober. Für die vier Personen sollte der Flug knapp 1000 Euro kosten.

Zwei Tage vor dem Flug, also am 20. Oktober, versuchte Reimar G. den Check-in wie vorgesehen über die App von Wizz Air auf seinem Smartphone durchzuführen. Doch es gab nur Fehlermeldungen. Es sei ein interner Fehler aufgetreten, hieß es, er möge es zu einem späteren Zeitpunkt wieder versuchen. Auch am PC über die Webseite der Airline gab es nichts als diese Fehlermeldung. Zahlreiche weitere Versuche in den verbleibenden Stunden bis zum Abflug brachten immer dasselbe Resultat.

Die Mitarbeiter von Wizz Air am Flughafen zeigten sich sowohl von den Beteuerungen des Fluggastes als auch von den vorgezeigten Screenshots völlig unbeeindruckt. Er müsse nun eine Check-in-Gebühr in Höhe von 48 Euro pro Person, insgesamt also 192 Euro zahlen. Zähneknirschend berappte der Familienvater die zusätzliche Gebühr.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Vorsicht Kunde: Fluggesellschaft kassiert bei Störung im Online-Check-in“.
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Reiche-Ministerium plant Einschnitte bei der Solarförderung


Das Bundeswirtschaftsministerium plant Einschnitte bei der Solarförderung. Demnach soll die Förderung für neue, kleine Solaranlagen eingestellt werden. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Arbeitsentwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit Stand 22. Januar hervor.

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Insbesondere kleine Solaranlagen seien inzwischen aufgrund gesunkener Kosten oft bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, sofern sie hohe Eigenverbrauchsanteile realisieren könnten, heißt es. Konkret soll die Förderung für Anlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung eingestellt werden.

Ein Sprecher des Ministeriums sagte, man sei noch in der internen Vorbereitung der Novelle. An dem Entwurf werde derzeit noch gearbeitet. Beim EEG bestehe Handlungsbedarf. „Ziele von Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit wurden in den letzten Jahren zu wenig berücksichtigt.“ Vom Koalitionspartner SPD kam Kritik an den Plänen des Wirtschaftsministeriums.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte bereits deutlich gemacht, neue kleine Solaranlagen auf dem Dach bräuchten keine Förderung mehr, weil sie sich für die Verbraucher bereits rechneten. Die Preise für Anlagen und Speicher seien deutlich gesunken. Für bestehende Anlagen solle es Bestandsschutz geben.

Der Ministeriumssprecher sagte, derzeit finanziert die Allgemeinheit über Steuermittel Strom aus kleinen Photovoltaik-Dachanlagen, die sich bereits ohne Förderung wirtschaftlich tragen könnten und zudem auch dann ins Netz einspeisten, wenn kein Bedarf bestehe und dadurch Systemprobleme verschärften.

Bisher gilt: Wer Solarstrom auf seinem Dach erzeugt und in das Netz einspeist, erhält 20 Jahre lang pro Kilowattstunde einen festen Betrag.

Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, Nina Scheer, kritisierte, der Entwurf für eine EEG-Novelle enthalte Regelungen, „die den Ausbau der Photovoltaik massiv ausbremsen“. Nach den Plänen zum Netzanschlusspaket sei dies ein weiterer Entwurf, der den Aussagen des Koalitionsvertrags zur Energiewende widerspreche.

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Die geplante Streichung der Förderung für kleine Solaranlagen mit bis zu 25 Kilowatt Einspeiseleistung riskiere, dass das Segment der Dach-Photovoltaik insbesondere auf Eigenheimen in den meisten Fällen unwirtschaftlich wird. Der geplante Zwang zur Direktvermarktung für alle Solaranlagen setzt laut Scheer technisch intelligente Messsysteme und den Zugang zu Marktdaten voraus – für beides sei die Infrastruktur noch nicht flächendeckend gegeben.

Der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner sagte: „Die Solarförderung auf privaten Dächern ist eine Erfolgsgeschichte – Millionen Bürger haben investiert, das Land profitiert. Mit ihrem Gesetzentwurf droht Katherina Reiche dieses Engagement auszubremsen.“ Die Grünen-Politikerin Katrin Uhlig sprach von einem Angriff auf das Erfolgsmodell der Energiewende.

Der Bundesverband Solarwirtschaft warnte vor einem Kahlschlag beim Solarausbau. Aus dem Entwurf gehe hervor, dass die Förderung neuer privater Solarstromanlagen komplett gestrichen werden solle. Selbst Betreiber neuer Photovoltaik-Kleinanlagen sollten zudem ihren in das öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstrom künftig direkt an der Strombörse vermarkten müssen.

„Sollten diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, dürfte die Errichtung neuer Solarstromanlagen auf privaten Gebäuden fast komplett zum Erliegen kommen.“ Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig sagte, die EEG-Einspeisevergütung sei für die Mehrzahl neuer Solaranlagenbetreiber immer noch zwingend notwendig, um eine hinreichende Rentabilität sicherzustellen.

Der Branchenverband BEE nannte den Entwurf einen „weiteren Angriff auf die Erneuerbaren Energien“. Die erfolgreiche Fortführung der Energiewende werde blockiert, kritisierte die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Ursula Heinen-Esser. Das bedrohe Arbeitsplätze und die Widerstandsfähigkeit gegen Krisen.

„Die Erneuerbaren Energien sind eine der wenigen noch verbliebenen deutschen Wachstumsbranchen, die im großen Stil Jobs geschaffen haben und um deren Erhalt kämpfen“, so der Verband. „Die Erneuerbaren ermöglichen Investitionen auch abseits von Metropolregionen, stärken den Mittelstand und machen unsere Energieversorgung sicherer.“

Im Arbeitsentwurf des Ministeriums heißt es, das EEG bedürfe aus einer Reihe von Gründen einer grundlegenden Neuordnung. „Es gilt, das EEG konsequent auf Bezahlbarkeit, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit auszurichten.“ Die erneuerbaren Energien seien im „Zentrum der Stromversorgung“ angekommen. Reiche hatte deutlich gemacht, die erneuerbaren Energien müssten mehr Verantwortung tragen.

Im Arbeitsentwurf wird am Ziel festgehalten, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. 2025 lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung nach Angaben der Energiebranche bei 58 Prozent.


(mho)



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Nano Banana 2 bringt Pro-Funktionen für Gratis-Nutzer


Google hat Nano Banana 2 veröffentlicht. Das neue Produkt basiert auf dem Bildgenerierungsmodell Gemini 3.1 Flash und verbindet laut Google die Geschwindigkeit der Flash-Modelle mit Funktionen, die bislang dem kostenpflichtigen Nano Banana Pro vorbehalten waren. Damit soll komplexe KI-Bildgenerierung schneller, günstiger und zugänglicher werden. Nano Banana 2 ist ab sofort in der Gemini-App, im KI-Modus der Google-Suche und auf vielen weiteren Google-Plattformen erhältlich.

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Gegenüber dem ersten Nano Banana (Gemini 2.5 Flash) aus dem vergangenen August übernimmt Nano Banana zwei zentrale Funktionen des im November eingeführten Nano Banana Pro. Zum einen soll das neue Modell jetzt auf Geminis Weltwissen sowie auf aktuelle Informationen und Bilder aus der Websuche zugreifen können, wodurch Motive besser dargestellt werden sollen. Dies hilft Google zufolge bei der Erstellung von Infografiken, der Umwandlung von Notizen in Diagramme und der grafische Aufbereitung von Daten. Zum anderen kann Nano Banana 2 jetzt Texte in Bildern deutlich präziser und lesbarer erzeugen und diese automatisch übersetzen und lokalisieren, schreibt Google.

Darüber hinaus wurde Nano Banana 2 in mehreren anderen Bereichen verbessert. Bis zu fünf Figuren und 14 Objekte sollen jetzt über mehrere Generierungsschritte hinweg konsistent bleiben und komplexe Anweisungen präziser umgesetzt werden. Für die Ausgabe stehen flexible Seitenverhältnisse und Auflösungen bis 4K zur Verfügung. Gleichzeitig sollen Beleuchtung, Texturen und Detailgrad verbessert worden sein, ohne die Generierungsgeschwindigkeit zu verringern.

Nano Banana 2 ersetzt Nano Banana Pro in der Gemini-App. Abonnenten von Google AI Pro und Ultra behalten jedoch über ein Drei-Punkte-Menü weiterhin Zugriff auf die Pro-Variante, die Google weiterhin für Aufgaben mit besonders hoher Bildtreue und maximaler inhaltlicher Genauigkeit empfiehlt.

Für API-basierte Workflows sprechen allerdings die deutlich niedrigeren Kosten von Nano Banana 2. Laut Google kostet ein 4K-Bild mit Nano Banana 2 rund 0,15 US-Dollar, während beim Pro-Modell hingegen 0,24 US-Dollar fallen. Das entspricht einer Ersparnis von knapp 40 Prozent

Das neue Modell ist außerdem für Google Lens und den KI-Modus der Google-Suche sowie in der Google-App verfügbar. Zudem wird es zum Standard-Bildmodell für Googles KI-Videowerkzeug Flow.

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(tobe)



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Smart Lock: Nuki kündigt für März erstes Aliro-Keypad an – Fragen zu HomeKey


Wer in Europa sein smartes Türschloss mit Apples HomeKey („digitaler Schlüssel“) mit iPhone oder Apple Watch öffnen will, hat bislang nur wenig Auswahl. Bekannt ist etwa das Aqara U200. Dessen Nachfolger U400 beherrscht sogar Ultra-Wideband bei Annäherung statt nur NFC, ist aktuell aber noch nicht in einer Europaversion verfügbar. Mit dem einheitlichen Smart-Lock-Standard Aliro soll jetzt alles besser werden: mehr Geräte, mehr Kompatibilität. Nachdem Version 1.0 nun erst in dieser Woche offiziell verabschiedet wurde (zum Konsortium gehören auch Apple, Google und Samsung), hat der österreichische Smart-Lock-Produzent Nuki nun eine erste Hardware angekündigt.

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Es handelt sich dabei um eine neue Version des bereits im Handel befindlichen Keypad, das sich für die Smart Locks des Herstellers nachkaufen lässt. Aus dem Nuki Keypad 2 wird das Nuki Keypad 2 NFC. Auf der Website und in einer E-Mail an die Kunden ist der 24. März als Verkaufsstart annonciert. Das Unternehmen sammelt zudem bereits E-Mail-Adressen Interessierter – denen will man dann einen „Early-Bird-Rabatt“ gönnen. Preise wurden noch nicht genannt, das aktuelle Keypad 2 kostet aber satte 159 Euro, wenn man es direkt bei Nuki kauft. Gut möglich, dass die NFC-Variante darüber liegt.

Die Angaben, die Nuki zum Keypad 2 NFC macht, sind zudem wenig detailreich. So gibt es keine Information dazu, ob mit der Aliro-Kompatibilität auch gleich HomeKey zu den Schlössern des Herstellers kommt. Es könnte, zumindest theoretisch, eine Weile dauern, bevor Apple ein vermutlich notwendiges Update vornimmt, um HomeKey mit Aliro zu vereinen. Auch auf Android-Seite, also Google und Samsung mit ihren jeweiligen NFC-Wallets, gibt es noch keine Informationen. Wenn Aliro aber am 24. März noch gar nicht läuft, könnte man das Nuki-Keypad zunächst nur für die Standardöffnung per Code oder Fingerabdruck nutzen, wie das auch jetzt schon geht.

Nuki schreibt zur Kompatibilität nur: „Bald ist es so weit. Öffne deine Tür mit Tap to Unlock.“ Man könne damit eine „neue Dimension des Smart-Home-Zugangs mit NFC und Aliro“ erleben, das die Österreicher als „innovatives, standardisiertes Kommunikationsprotokoll“ bezeichnen, das soeben von der Aliro-Zertifizierungsstelle Connectivity Standards Alliance (CSA) eingeführt worden sei. Anfragen zur Kompatibilität blieben zunächst unbeantwortet; wir werden die Meldung aktualisieren, sobald eine Rückmeldung von Nuki vorliegt.

Klar ist bereits, dass auch das Keypad 2 NFC hinter der Konkurrenz von Aqara zurücksteckt: Das erwähnte U400, dessen Europaversion in absehbarer Zeit erscheinen dürfte, beherrscht bereits das noch bequemere UWB. Damit begibt man sich zur Haustür und diese öffnet sich. Solche Automatisierungen sind bislang nur via Bluetooth Low Energy (BLE) möglich, allerdings wesentlich ungenauer und damit letztlich unsicherer. Dass Nuki offenbar nicht gleich UWB einbaut, ist enttäuschend. Gut ist allerdings, dass das Keypad 2 NFC wohl breite Kompatibilität bieten wird, sollte es sich an der Nicht-NFC-Variante ausrichten: Diese ist mit allen Generationen und Varianten des Nuki Smart Lock ab der 2. Generation verwendbar. So könnte man also ein bereits vorhandenes Nuki-Schloss auf HomeKey aufrüsten. Entsprechende digitale Schlüssel gibt es dann auch von Google und Samsung.

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(bsc)



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