Online Marketing & SEO
WhatsApp Status soll direkt über die Chats kommen
WhatsApp bedient sich erneut bei Instagram und möchte Statusmeldungen horizontal über den Chats aufreihen. Das soll die Reichweite für Creator steigern.
Über drei Milliarden User nutzen WhatsApp weltweit pro Monat. Die Messaging App ist längst Teil unterschiedlichster Kommunikationswege geworden und liefert nicht zuletzt wegen ihrer Alltagsrelevanz jetzt kontroverse Konten für Kinder. Zugleich entwickelt sich die App immer weiter in Richtung Social Media und bietet Creatorn Raum zur Entfaltung. Vor allem das Feature der Statusmeldungen bedient sich in seiner Ausprägung stets einiger Elemente der Schwesterplattform Instagram und wird so zum Story-Pendant. Neuerdings sollen die Statusmeldungen auf WhatsApp prominenter angezeigt werden – und in einer horizontal angeordneten Reihe, wie auf Instagram. Außerdem sollen sie direkt im Chat Tab abrufbar sein.
WhatsApp bringt Konten für Kinder:
Eltern verwalten

So soll der Status auf WhatsApp prominenter werden: Anzeige à la Instagram
Auf Instagram werden Stories in einer horizontalen Anzeige präsentiert. Dabei sehen User die Profilbilder der Accounts, denen sie folgen oder die im For You-Bereich für sie aufgelistet sind, samt einem Kreis mit Farbverlauf drumherum, der neue Story-Inhalte anzeigt. Diese horizontale Reihung ist zum Beispiel auf der Startseite über dem Feed zu sehen.
Eine solche Anordnung plant jetzt auch WhatsApp. Bisher finden User die story-ähnlichen Statusmeldungen im Updates Tab und dort vertikal untereinander sortiert. Auch können sie aus Chats zwar auf Stories einzelner Kontakte zugreifen, wenn sie aufs Profilbild klicken. Aber eine gesammelte Ansicht im Chat-Bereich ist bis dato nicht vorhanden. Das soll sich ebenfalls ändern.
Der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo berichtet von einem Test in einer aktuellen Betaversion für Android. Dabei werden Status Updates direkt im Chat Tab über den Chats und der Frageleiste aufgeführt. Dort erscheinen wie gewohnt die Profilbilder mit einem farbigen Kreis drumherum, wenn es neue Statusmeldungen gibt. Sie werden horizontal nebeneinander aufgeführt. Das soll den Zugriff auf die Status Updates erleichtern und so den Creatorn mehr Reichweite verschaffen. Allerdings werden bisher an der Stelle nur bis zu drei Story-Hinweise integriert. Künftig soll aber das Herunterscrollen dazu führen, dass den Usern eine Liste mit allen neuen Status Updates horizontal angezeigt wird. Ob und wann das Feature für alle Nutzer:innen ausgerollt wird, ist aber noch offen.
Orientierung an Instagram und Push für Ads?
Der Social-Media-Experte Matt Navarra sieht in dieser Entwicklung auf WhatsApp sogar eine Kopie vom besten Story Feature Instagrams.
Er verweist auch auf einen wichtigen Faktor, der WhatsApps Bestreben, die Statusmeldungen prominenter zu machen, unterstützen könnte. Denn erst kürzlich hat die App die Werbeanzeigen im Updates Tab für den globalen Roll-out angekündigt. Dabei werden unter anderem Status Ads zwischen Statusmeldungen von Usern platziert. Selbst wenn die Ads vorerst nur für den Updates Tab vorgesehen sind, könnte ein verstärkter Fokus auf die Status Updates mehr Sichtbarkeit einzelner Meldungen und schließlich ebenso der Ads bedeuten. Schon jetzt besuchen laut Meta über 1,5 Milliarden Personen täglich den Aktuelles-Tab WhatsApps, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Du siehst bald Ads im WhatsApp Updates Tab:
Globaler Roll-out für Status Ads und Promoted Channels

Online Marketing & SEO
Google deutet auf Werbung in Gemini hin
Nick Fox, Googles SVP für Knowledge and Information, verweist eindeutig auf die Möglichkeit der Werbeintegration in Gemini. Lange hatte Google diese Entwicklung dementiert, doch die Zeichen waren da.
Werbung in KI-Umgebungen wird zum Alltag. ChatGPT hat in den USA medienwirksam Ads eingeführt – und bereits erste User verärgert. Während die Konkurrenz von Perplexity und Claude Werbefreiheit für die User verspricht, geht Google den entgegengesetzten Weg. In den AI Overviews und im AI Mode wird bereits seit einiger Zeit fleißig Werbung integriert. Zuletzt gab es zum Beispiel personalisierte Direct Offers sowie brandneue Shopping Ads im AI Mode als Option für Advertiser. Dass sich das Werbeinventar auch auf andere Bereiche wie die Gemini App ausweiten könnte, schien für viele Branchenbeobachter:innen nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch Google dementierte das bis zuletzt. Jetzt sagt ein ranghoher Googler, dass Ads in Gemini nicht ausgeschlossen werden und sogar ein logischer nächster Schritt sind. Das hatte sich bereits abgezeichnet.
Plant Google Ads in Gemini?
Mehr Werbung in KI-Diensten

„User mögen Ads“ – Google denkt an Werbung in Gemini
Schon Ende 2025 gab es konkrete Hinweise darauf, dass Google die Werbeintegration im KI-Kontext über den AI Mode und AI Overviews hinaus denkt. Zu jener Zeit war Googles Robby Stein beim Silicon Valley Girl Podcast von und mit Marina Mogilko zu Gast. Dort sprach er bereits über die Weiterentwicklung von Werbeoptionen aus der KI-Suche:
I think that it’s an opportunity for in the future to be even more helpful for you, particularly in advertising context. And so we started some experiences within AI Mode and Google AI experiences. But we’ve been really focused on building great consumer products first and foremost. But I think users are starting to see some ads experiments there, too.
Auf die Frage, ob man bezahlen könnte, damit die KI das eigene Unternehmen hervorhebt, gab Stein an, dass es keine Barrieren dafür geben sollte, wie User Inhalte finden. Das mag ein Satz mit viel Interpretationsspielraum im Rahmen von neuen Werbelösungen sein. Doch der Hinweis auf Gemini Ads wurde auch andernorts abgebildet. Im Dezember 2025 berichtete Trishla Ostwal für Adweek darüber, dass Google Werbekund:innen in Calls über Werbemöglichkeiten in Gemini im Jahr 2026 informiert habe. Die Informationen stammten von einem anonym gebliebenen Buyer. Kurz darauf dementierte Google jedoch Pläne für Ads bei Gemini. Google DeepMind CEO Demis Hassabis beteuerte Anfang 2026 in Davos gegenüber Alex Heath vom Sources Newsletter, dass es keine Werbepläne für Google Gemini gebe. Doch jetzt gibt es neue, offizielle Einblicke, die Trishla Ostwals Scoop zu bestätigen scheinen.
Fox added “It’s an odd thing to say, but our research shows that users actually like ads within the context of Search. Over time, we’ll figure out what makes sense in the Gemini app.”
— Trishla Ostwal (@trishlaostwal) March 16, 2026
Im Gespräch mit WIRED hat Googles SVP für Knowledge and Information, Nick Fox, die Werbeintegration bei Gemini nicht mehr ausgeschlossen.
Er gab an, dass man die Learnings aus den AI Mode Ads durchaus für Werbung in Gemini einsetzen könnte.
I would expect that the learnings that we get from ads in AI Mode would likely carry over to what we might want to do in the Gemini app down the road.
Außerdem betonte Fox, dass User die Ads in der Suche sogar mögen würden:
It’s an odd thing to say, but our research shows that users actually like ads within the context of Search. Over time, we’ll figure out what makes sense in the Gemini app.
Werbung in Googles Gemini App scheint nun, da es dieses offizielle Zugeständnis gibt, tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Wann wir mit einem Roll-out rechnen können, ist weiterhin unklar. 2026 dürfte aber als Startjahr realistisch sein. Immerhin könnte Google sich mit einem breiteren Werbeangebot als bei der Konkurrenz in Bezug auf die relevanten Inventare weitere Wettbewerbsvorteile sichern, gerade gegenüber OpenAI. Dabei ist und bleibt der Faktor Werbung für Google-Mutter Alphabet ein Kernbaustein des Geschäfts. Im vierten Quartal 2025 lag der Werbeumsatz bereits bei über 82 Milliarden US-Dollar. Das waren fast zehn Milliarden mehr als im Vorjahreszeitraum. Ende 2026 könnte die Zahl deutlich höher ausfallen, auch dank Ads im AI Mode und womöglich schon bei Gemini.
Google bringt neues Shopping-Werbeformat für den AI Mode

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Top 20 Werbespender im Februar: Apple und Ikea erhöhen den Werbedruck, Lidl und Telekom sparen
Apple trommelt massiv für sein iPhone 17
Angesichts der zuletzt doch sehr durchwachsenen Entwicklung des deutschen Werbemarktes ist es kein Wunder: Im Ranking der Top 20 Werbespender für den Monat Februar ist die Farbe Rot diesmal omnipräsent. Doch nicht alle Big Spender setzen den Rotstift an, wie unsere Analyse zeigt.
Procter & Gamble sorgt in der monatlich vom Hamburger Werbeforscher Nielsen für HORIZONT erhobenen Rangliste auch diesmal wi
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Marketing-Kosten 2026: Lieber All in One oder Tool Stack?
Zu viele Tools, steigende Kosten, Datenchaos? So findest du 2026 die Marketing-Strategie, die Prozesse vereinfacht und dein Budget schont. [Anzeige]
Sieben Tools, drei Log-ins, null Übersicht?
Dein CRM zeigt Leads. Dein E-Mail Tool misst Öffnungen. Dein Projektmanagement-System kennt Deadlines. Dein Reporting entsteht in Excel. Und wenn die Geschäftsführung fragt, wie viele Marketing Leads tatsächlich zu Umsatz wurden, beginnt das Zusammensuchen.
Viele Marketing Teams im D-A-CH-Raum arbeiten genau so. Der klassische Tool Stack gilt als professionell, ist aber oft fragmentiert. Genau hier setzen integrierte Plattformen wie Bitrix24 an. Statt CRM, Marketing Automation, Aufgabenmanagement und Kommunikation über mehrere Systeme zu verteilen, laufen diese Funktionen dort in einer einheitlichen Plattform. Leads, Aufgaben, Deals, Dokumente und Team-Absprachen sind strukturell miteinander verbunden – nicht nur über Schnittstellen. Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr:
Welches Tool fehlt noch?
Sondern:
Welche Systemarchitektur rechnet sich wirklich?
Was passiert im Alltag eines fragmentierten Tool Stacks?
Ein typisches Szenario:
- Ein Lead kommt über ein Kampagnenformular.
- Er wird per Integration ins CRM übertragen.
- Der Vertrieb bekommt eine Benachrichtigung per E-Mail.
- Marketing sieht den Status erst wieder beim Reporting.
- Für die Monatsauswertung werden Daten exportiert und kombiniert.
Jeder dieser Schritte funktioniert aber nur isoliert. In einer integrierten Umgebung wie Bitrix24 sieht derselbe Ablauf anders aus:
- Das Formular ist direkt mit dem CRM verbunden.
- Automatisch wird eine Aufgabe im Vertrieb erstellt.
- Statusänderungen sind für Marketing in Echtzeit sichtbar.
- Automatisierungen verschieben Deals durch definierte Pipeline-Stufen.
- Reports greifen auf dieselbe Datenbasis zu.
Hier entsteht kein Datentransfer zwischen Systemen, sondern ein durchgängiger Workflow. Der Unterschied liegt nicht in einzelnen Features, sondern in der Prozesslogik.
Was ist ein Marketing Tool Stack – und warum wird er teuer?
Ein Tool Stack kombiniert spezialisierte Lösungen für:
- CRM
- Marketing Automation
- Social Media Planung
- Projektmanagement
- Reporting
- interne Kommunikation
Der Gedanke dahinter: Für jede Disziplin das beste Spezialwerkzeug. Das Problem ist selten die Funktionalität. Das Problem ist die Integration. Jede Schnittstelle bedeutet:
- zusätzliche Konfiguration
- Wartungsaufwand
- potenzielle Fehlerquellen
- Abhängigkeit von Drittanbietern
Gerade bei einem wachsendem Team steigen nicht nur die Lizenzkosten pro Nutzer:in, sondern auch der Koordinationsaufwand und die Komplexität.
Was bedeutet All-in-One-Marketing-Plattform konkret?
Eine All-in-One-Lösung bündelt zentrale Funktionen in einem System:
- CRM
- Marketing Automation
- Aufgaben- und Projektmanagement
- interne Kommunikation
- Dokumentenmanagement
Bei Bitrix24 bedeutet das beispielsweise:
- Leads aus Formularen, Chats oder Landingpages fließen direkt ins CRM.
- Automatische Workflows erstellen Aufgaben oder Erinnerungen.
- Vertrieb und Marketing greifen auf dieselben Kontakt- und Deal-Daten zu.
- Interne Kommunikation erfolgt kontextbezogen direkt am Datensatz.
- Dokumente werden zentral gespeichert und versioniert.
Statt fünf Systeme zu synchronisieren, arbeitet dein Team mit einer gemeinsamen Struktur.

Warum dein Tool Stack teurer ist, als du denkst
Die wirtschaftliche Betrachtung geht über Lizenzpreise hinaus.
1. Total Cost of Ownership
Entscheidend ist nicht der Monatsbeitrag, sondern:
- Wie viel Zeit verbringt dein Team mit Tool-Koordination?
- Wie viele Stunden fließen in manuelle Datenübertragung?
- Wie viel Reporting entsteht außerhalb des Systems?
Integrierte Plattformen reduzieren diese indirekten Kosten, weil Daten nicht mehrfach gepflegt werden müssen.
2. Geschwindigkeit in Marketing und Vertrieb
Wenn Leads automatisch ins CRM gelangen, Pipeline-Stufen automatisiert gesteuert werden und Aufgaben direkt zugewiesen sind, entsteht ein messbarer Zeitvorteil. In Bitrix24 lassen sich beispielsweise:
- trigger-basierte Automatisierungen definieren
- Deals nach vordefinierten Regeln verschieben
- Follow-ups systemseitig anlegen
Das reduziert Reaktionszeiten – ein entscheidender Faktor im B2B Marketing.
3. Skalierbarkeit im Mittelstand
Viele Marketing-Fachkräfte im D-A-CH-Raum arbeiten in Unternehmen mit begrenzten Ressourcen. Ein wachsender Tool Stack bedeutet:
- steigende Kosten pro Person
- komplexere Einarbeitung neuer Team-Mitglieder
- steigende IT-Abhängigkeit
Eine integrierte Plattform schafft hier eine klar definierte Arbeitsumgebung. Neue Mitarbeitende arbeiten direkt im selben System – ohne mehrere Log-ins oder Datensilos.
Wann lohnt sich ein Best-of-Breed-Ansatz weiterhin?
Ein spezialisierter Tool Stack bleibt sinnvoll, wenn:
- komplexe Enterprise-Strukturen bestehen
- dedizierte IT Teams Integrationen betreuen
- hochspezialisierte Anforderungen erfüllt werden müssen
Für viele mittelständische Marketing Teams ist jedoch nicht Spezialisierung das Problem – sondern Systemkomplexität.
Datenschutz und Hosting: Ein strategischer Faktor 2026
In der D-A-CH-Region sind DSGVO-Konformität und Server-Standorte zentrale Themen. Je mehr Einzellösungen im Einsatz sind, desto aufwendiger wird:
- die Verwaltung von Auftragsverarbeitungsverträgen
- die Steuerung von Zugriffsrechten
- die Dokumentation von Datenflüssen
Eine konsolidierte Systemlandschaft vereinfacht auch diese Prozesse erheblich.
Drei Fragen, die du dir jetzt stellen solltest
- Wie viele Systeme nutzt dein Marketing Team täglich?
- Wie lange dauert ein vollständiges Performance Reporting?
- Wie transparent ist eure Pipeline vom ersten Kontakt bis zum Abschluss?
Wenn diese Fragen keine klaren Antworten liefern, liegt die Ursache häufig nicht im Team – sondern in der Systemarchitektur.
Fazit: Struktur schlägt Tool-Vielfalt
Die Entscheidung zwischen All-in-One und Tool Stack ist keine ideologische, sondern sie ist wirtschaftlich. Ein spezialisierter Stack kann leistungsfähig sein, kostet aber Koordination, Zeit und Budget. Eine integrierte Plattform wie Bitrix24 reduziert Systembrüche, verbindet Marketing und Vertrieb und schafft eine zentrale Datenbasis.
2026 gewinnt nicht das Unternehmen mit den meisten Tools, sondern das mit der klarsten Struktur. Und genau dort entscheidet sich, welche Marketing-Strategie sich wirklich rechnet.
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