Künstliche Intelligenz
Wildberger: KI ersetzt Programmierer und Callcenter-Agenten
Jobs wie Programmierer werden nach Ansicht von Digitalminister Karsten Wildberger durch Künstliche Intelligenz ersetzt und wegfallen. „Eine KI kann heute unglaublich gut programmieren“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Vor ein paar Jahren haben wir gesagt: Jeder muss programmieren lernen. Aber heute werden viele Programmierjobs durch eine KI ergänzt und gegebenenfalls auch ersetzt.“ Unmittelbar betroffen seien auch Arbeitsplätze in Callcentern, da Chatbots zunehmend Anfragen übernehmen.
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Wildberger mahnte mehr Flexibilität in der Arbeitswelt an. „Die Zeiten, dass man darauf spekulieren kann: Ich habe einen Job für die nächsten 30 Jahre, so schön das ist, die sind vorbei“, sagte er. „Es wird auch darum gehen, die Menschen daran zu führen, dass man immer lernen kann, auch unabhängig vom Alter. Und das wird auch Teil des Bildungssystems sein.“
Deutschland müsse deutlich aufholen bei Künstlicher Intelligenz. „Wenn wir das nicht tun, sind unsere Arbeitsplätze und auch Industrie und Wirtschaft viel mehr in Gefahr. Nicht teilnehmen ist keine Option.“ Bei richtiger Anwendung bedeute die Technologie jedoch vor allem Wachstum.
Bereits zuvor warnte Wildberger vor dramatischen Arbeitsplatzverlusten durch KI, forderte im gleichen Zuge aber eine Neugestaltung der Arbeitswelt, es könnten aber auch neue Jobs entstehen. Nun sagte er: „KI kann zu Wachstum und neuen Geschäftsmodellen und somit zu Arbeitsplätzen führen. Da sind wir die Architekten unseres eigenen Schicksals.“
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(nen)
Künstliche Intelligenz
Apple blockt russische Messenger – Russland rät Bürgern zu Android
Weil Apple jetzt wichtige russische Social-Media-Apps und Messenger in iOS blockiert, empfiehlt Russlands Regierung, auf Android umzusteigen. Seit Kurzem sind unter anderem die russische Social-Media-App VKontakte (VK) und Russlands staatlicher Messenger Max nicht mehr im App Store verfügbar.
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Wie das gleichnamige Unternehmen hinter VK mitteilt, sind VKontakte und andere Apps des Unternehmens seit dieser Woche nicht mehr im App Store verfügbar, berichtet die Moscow Times. Apple schneide damit Millionen von Nutzern von dem beliebten Dienst ab, kritisiert VK. Wer die Apps schon auf seinen Apple-Geräten installiert hat, könne diese zwar weiter nutzen, erhalte aber keine Push-Nachrichten mehr. Gründe für den Schritt nennt Apple nicht. VK-Chef Vladimir Kiriyenko ist der Sohn des Kreml-Beraters Sergei Kiriyenko. Gegen zweiteren haben sowohl die EU, Großbritannien als auch die USA Sanktionen verhängt. Womöglich rührten daher Apples jüngste Blocking-Bemühungen.
Max-Blockade: Apple verweist auf Sanktionen
Mit dieser Begründung ging Apple Anfang Juni bereits genau so gegen Russlands staatlichen Messenger Max vor, der ebenfalls zu VK gehört. Gegenüber der BBC verwies Apple hier auf die Einhaltung von Sanktionen, die damit gewährleistet werden soll. Um welche Sanktionen es genau geht, sagte Apple nicht. Max ist die von der russischen Regierung forcierte Alternative zu WhatsApp, das von Max abgelöst werden soll. Der staatliche Messenger muss mittlerweile auf allen in Russland verkauften Smartphones vorinstalliert sein, derweil ist der Zugriff auf WhatsApp und Telegram massiv eingeschränkt. In Russland befürchten viele, über Max ausgespäht zu werden. Immer wieder kommen in Max auch versteckte Funktionen zur weitreichenden Überwachung ans Licht.
Über Telegram äußerte sich auch Kreml-Sprecher Dmitry Peskov zum Apple-Aus für Max und VK-Apps. Die Regierung wolle nun mit Apple Kontakt aufnehmen, um die Hintergründe zu klären. Apples Entscheidung, die betroffenen Apps zu blockieren, bezeichnete Peskov als „seltsam“. Nach dem Austausch mit Apple wolle die Regierung entscheiden, ob sie mit Apple „weiter zusammenarbeiten wolle“. Sein Rat an die Nutzer indes: „Wechseln sie zu Android“.
(nen)
Künstliche Intelligenz
Display-Ratgeber: Die besten Bildschirme für den Mac
Wer als Mac‑Nutzer einen passenden Monitor sucht, verliert schnell den Überblick. Das Angebot ist riesig, viele Displays ähneln sich auf den ersten Blick. Doch macOS reagiert manchmal empfindlich auf Pixeldichte und Skalierung, und Apples Anschlussphilosophie schränkt die Auswahl zusätzlich ein. Welcher Monitor harmoniert wirklich gut mit dem Mac, wie viel sollte man investieren – und auf welche Eigenschaften kommt es besonders an? Wir ordnen das Marktangebot nach Bildschirmgrößen, Auflösungen und Preisklassen ein, erklären die Mac-spezifischen Stolperfallen und sagen, wo sich Aufpreise lohnen – und wo nicht.
- Der Mac stellt andere Anforderungen an Monitore als ein Windows-PC.
- Relevante Unterschiede betreffen Pixeldichte, Skalierung und Anschlüsse.
- Der Artikel zeigt, wo das Geld gut angelegt ist – vom günstigen Zweitschirm bis zum farbtreuen Monitor für Medienarbeit.
Im Folgenden gehen wir die entscheidenden Kaufkriterien durch. Unsere Empfehlungen gelten für Macs mit Apple-Silicon-Chip; Intel-Macs berücksichtigen wir in diesem Ratgeber nicht. Am Ende des Artikels empfehlen wir einige Monitore, die sich in Tests von Mac & i und c’t bewährt haben.
Größe und Seitenverhältnisse
Prüfen Sie zunächst, wie viel Platz in der Höhe und der Breite auf Ihrem Schreibtisch zur Verfügung steht. Außerdem sollten Sie einen gewissen Sitzabstand einhalten. Bei Monitoren bis 27 Zoll sollte der Abstand zum Auge zwischen 50 und 90 Zentimetern liegen. Bei größeren Displays gilt ein Abstand von wenigstens einem Meter als angebracht.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Display-Ratgeber: Die besten Bildschirme für den Mac“.
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Künstliche Intelligenz
Agentic AI: Konferenz zu Legacy-Migration und den Herausforderungen fürs Team
Der Einsatz von KI in der Softwareentwicklung hat sich in den letzten Jahren von der Generierung einfacher Funktionen mit Copilot und Co. zu agentischen Systemen entwickelt.
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Die Online-Konferenz betterCode() Agentic AI widmet sich am 6. Oktober 2026 zwei zentralen Themen im Zusammenhang mit KI-gestützter Softwareentwicklung: der Analyse und Modernisierung von Legacy-Code sowie den Herausforderungen für die Zusammenarbeit im Team durch die neuen Ansätze.
Legacy-Code und Teamarbeit
Bei der Migration von Legacy-Code zeigt Agentic AI seine Stärke, erfordert aber eine sorgfältige Planung und eine gute Aufteilung der zu migrierenden Codebasis.
Agentic AI ist nur effizient, wenn das gesamte Team mitspielt. Die betterCode() Agentic AI zeigt, wie Developer zu KI-Orchestratoren werden und welche Methoden und Tools bei der Umstellung helfen.
Sechs Vorträge zu zwei Schwerpunkten
Das Programm der Konferenz widmet sich vormittags dem Thema Legacy-Modernisierung:
- Knowledge-Graphen und agentische KI für die Legacy-Modernisierung
- Von Systemverständnis zu kontrollierter Veränderung
- Vom Code-Friedhof zur Domäne – KI-gestützte Legacy-Discovery
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Nachmittags stehen die Veränderungen und Herausforderungen für Entwicklungsteams im Fokus:
- Vom Coder zum AI-Orchestrator
- Von der Idee zum Code: Spec-Driven Development mit BMAD
- Erfahrungsbericht: KI-PS im gesamten Team auf die Straße gebracht
Bis zum 14. September sind die Tickets für die Online-Konferenz zum Frühbucherpreis von 279 Euro (zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Teams ab drei Personen erhalten im Ticketshop automatisch einen Gruppenrabatt.
Nach der Konferenz ist zusätzlich ein Workshop zur Legacy-Modernisierung geplant.
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(rme)
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