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Withings BodyFit: Vernetzte Waage zeigt Fett und Muskeln in sechs Körperzonen

Mit der Withings BodyFit bringt Withings eine neue, vernetzte Körperanalysewaage für zu Hause auf den Markt, die innerhalb von zehn Sekunden Aufschluss über die Zusammensetzung des Gewichts geben soll. Über einen ausziehbaren Griff erfasst die Waage die Körperzusammensetzung in sechs Zonen und gibt physiologische Einblicke.
Bioelektrische Impedanzspektroskopie korreliert mit DEXA
Auf diese Weise soll für den Nutzer die Verteilung von Muskel- und Fettmasse in verschiedenen Körperbereichen sichtbar werden. Die Messung orientiert sich an einer auch in Arztpraxen und Diagnostikzentren genutzten Methode, dem DEXA-Scan. Hierbei handelt es sich um ein klinisches Verfahren zur Analyse von Fett- und Muskelmasse. In einer Vergleichsstudie zeigte die Withings-Technologie eine Korrelation von bis zu 99 Prozent bei der Fettmasse und von bis zu 98 Prozent bei der Muskelmasse, womit das Unternehmen die Aussagekraft der erhobenen Werte untermauern möchte.
Auch für Anwender von medikamentösen Therapien zur Gewichtsreduktion mit dem Wirkstoff GLP-1 soll die Withings BodyFit alltagsnahe Einblicke geben, da GLP-1-Nutzer zwar viel Gewicht verlieren können, dies aber unter Umständen trotzdem das falsche Körpergewebe betrifft. Mit der Withings BodyFit lasse sich kontrollieren, dass der Gewichtsverlust vor allem Fett betrifft und zugleich Muskelmasse erhalten bleibt.
Die bioelektrische Impedanzspektroskopie (BIS) der Withings BodyFit arbeitet mit 13 Frequenzen bis zu 800 kHz und wurde laut Hersteller gegen DEXA validiert, woraus sich die oben genannten Werte für die Korrelation ergeben. Die ITO-Glaswaage mit Farbdisplay bildet die Muskel-Fett-Verteilung in einer 12-Zonen-Matrix ab. Nutzer werden daraufhin in Kategorien wie „Athletic”, „Strong” oder „Powerhouse” eingeordnet.
Für alle Funktionen braucht es das Abo Withings+
Über die App der Withings BodyFit erhalten Nutzer automatisch eine Kalorienbilanz und gewohnheitsbasierte Empfehlungen zwischen den Messungen, um die Körperzusammensetzung langfristig zu verbessern. Die Withings-App erstellt eine kontinuierliche, personalisierte Ausgangsbasis, sodass sichtbar werden soll, wenn Muskelmasse unbemerkt abnimmt, sich die Fettverteilung verschiebt oder ein Trainingsplan Wirkung zeigt. Dazu erhalten Nutzer einen kostenlosen einmonatigen Testzugang zu Withings+, inklusive des KI-Assistenten, der die Messwerte einordnet und Hinweise gibt.
Datenschutz: Keine Weitergabe der Daten an Dritte
Laut Withings sind alle Messdaten Ende-zu-Ende verschlüsselt. Zudem gibt Withings Gesundheitsdaten weder an Dritte noch an Werbetreibende oder Versicherungen weiter. Nutzer behalten laut Hersteller die vollständige Kontrolle über ihre Daten und können diese jederzeit in der App löschen. Withings ist nach ISO 27001, ISO 27701 und HDS zertifiziert.
Günstiger als die letzten Messstationen von Withings
Nach dem Gesundheitsspiegel Withings Omnia und der Longevity-Station Withings Body Scan 2, die erst später in diesem Jahr für 500 Euro in den Handel kommen wird, bringt Withings mit BodyFit vor allem auch wieder eine günstigere Waage auf den Markt, die deshalb potenziell für mehr Kunden von Interesse sein könnte. Denn die Withings BodyFit ist ab dem 1. Juli 2026 zum Preis von 249,95 Euro (UVP) bei Withings erhältlich.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Withings unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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NM1090 Pro SSD: Lexar bringt 8-TB-Version des Flaggschiffs

Lexars schnellste SSD für Verbraucher, die NM1090 Pro mit PCIe 5.0 und SM2508-Controller, gab es bisher mit maximal 4 TB Speicherplatz. Jetzt kündigt der Hersteller eine 8-TB-Version an, die sogar noch etwas schneller agiert.
Lexar legt noch einmal 400 MB/s drauf
Nach eigenen Angaben von Lexar wurde die NM1090 Pro mit 8 TB „für KI-PCs, Kreativschaffende und Anwender entwickelt, die sowohl auf große Kapazitäten als auch hohe Bandbreiten angewiesen sind“. Während das 4-TB-Modell mit maximal 14.000 MB/s beim Lesen und 13.000 MB/s beim Schreiben spezifiziert ist, gibt Lexar für die neue 8-TB-Version sequenzielle Transferraten von bis zu 14.400 MB/s lesend und 13.400 MB/s schreibend an.
Das war es allerdings auch schon mit den Details. Davon ausgehend, dass sich am bisherigen Schema der Serie nichts ändert, sind der effiziente SM2508-Controller, Micron TLC-NAND und 8 GB DRAM-Cache zu erwarten. Sofern sich die TBW wie üblich parallel zur Speicherkapazität verdoppeln, könnten 5.600 TB geschrieben werden, bevor die 5-jährige Garantie vorzeitig erlischt.
Da Lexars Computex-Auftritt ganz klar im Zeichen der KI-Systeme steht, wird auch dieses Produkt mit entsprechender Eignung beworben: Die hohe Speicherkapazität soll Platz für große KI-Modelle bieten, während die Leistung hochauflösende Assets und mehrere parallele KI-Anwendungen unterstütze.
Die Lexar NM1090 Pro zählt zu den aktuellen High-End-SSDs mit PCIe 5.0. ComputerBase hatte die 2-TB-Version getestet, die auch dauerhaft hohe Schreibraten erreichen kann, bei einem Gaming-Benchmark aber schwächelte.
- Alle gegen die WD_Black SN8100: Biwin X570 Pro, Lexar NM1090 Pro, XPG Mars 980 Blade, Crucial T710
Angaben zu Preis und Verfügbarkeit der NM1090 Pro 8 TB machte Lexar bisher noch nicht. Das 4-TB-Modell der Serie kostet zur Stunde rund 500 Euro. Für die 8-TB-Version ist mehr als der doppelte Preis zu erwarten.
ComputerBase hat Informationen in diesem Artikel vorab von Lexar unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Mini-PCs zur Computex: MSI mit Wildcat Lake, Panther Lake und Strix Halo

MSI rüstet seine Mini-PC-Familie mit neuen Produkten und aktuellsten CPUs auf. Mit dabei ist nun Wildcat Lake, Panther Lake und auch Strix Halo. Während letzteres für die deutlich höhere AI-Leistung in einem auch größeren Gehäuse auftritt, sind die beiden Intel-Produkte klassische NUC-Gegenspieler.
Cubi heißt bei MSI die Mini-PC-Familie im klassischen Sinn. Hier setzt der Hersteller entsprechend auch an und nutzt Intels aktuelle Prozessorfamilie Core Ultra 300 alias Intel Panther Lake und Core 3, bekannt auch durch seinen Codenamen Intel Wildcat Lake.
Der Cubi NUC WCG ist einer dieser kompakten Mini-PCs für moderne Arbeitsumgebungen mit einem Gehäuse von 0,55 Litern und 40,1 mm Höhe. Er nutzt einen Intel Core 7 300 Wildcat Lake, unterstützt die Ausgabe auf drei Displays und bietet auch Dual-LAN. Leicht zugänglich ist die Unterseite, über die der eine SO-DIMM-Slot und der M.2-Steckplatz bestückt werden kann.
Neben Dual-LAN gibt es auch Thunderbolt und diverse USB-Ports, in der Front allerdings nur mit einem alten A-Stecker. Auch ein Kopfhöreranschluss ist dort zu finden.
Eine Nummer größer und schneller wird es mit der Version Cubi NUC AI+ 3MG mit Intel Core Ultra 300 Panther Lake. Die Ausstattung fällt noch etwas moderner aus, doppelter Thunderbolt ist dabei, doppeltes LAN bleibt aber auch erhalten. Hier gibt es nun auch einen klassischen USB-C-Port in der Front. MSI nutzt aber auch für die schnellsten Panther-Lake-Lösungen im Mini-PC-Segment hier SO-DIMM als wechselbaren Speicher in doppelter Form. Das drückt die Kosten ein wenig respektive schiebt sie zum Kunden, der das System vermutlich auch als blanken Barebone ohne RAM und SSD kaufen kann.
Mit dem vermutlich bereits durch eine AI generierten Namen PRO MAX EDGE AI+ hat MSI nun ebenfalls eine Mini-PC-Lösung mit AMD Ryzen AI Max+ 395 im Portfolio. AMD Strix Halo nutzt auch hier 128 GByte Arbeitsspeicher für die CPU und GPU kombiniert, damit lassen sich bekanntlich auch große AI-Modelle bearbeiten. Die Ausstattung entspricht bei MSI letztlich den Mini-PCs-Lösungen, die mit Strix Halo bereits im Markt sind. Einen Preis hat das Unternehmen heute noch nicht dabei.
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MSI: Zukünftiger Gaming-Grafikkarten-Kühler wird ausgestellt

Wer Grafikkarten im eigenen Portfolio hat, kann dieses Jahr nur wenige Neuigkeiten verbreitet – das Problem zeigt sich auch auf der gerade stattfindenden Computex. Da müssen die Partner dann eigene Wege finden, um in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. MSI zeigt zum Beispiel schon einmal das Kühlsystem der Gaming-Reihe.
Nicht vor RTX 5000 Super oder RTX 6000
Wann dieses genau zum Einsatz kommen wird, weiß aktuell MSI selbst noch nicht. Derzeit ist es nicht geplant, dieses zum Beispiel nur mit einem einzigen Produkt einzuführen. Stattdessen soll es sich schon um eine ganze Grafikkartenserie handeln. Wird es eine GeForce-RTX-5000-Super-Reihe geben, wird dies der Augenblick sein. Sonst eventuell sogar erst mit GeForce RTX 6000 – die frühestens 2027, vielleicht aber sogar erst 2028 erscheinen wird.
Das Kühlsystem besteht aus einem neuen Kühlkörper und aus neuen Lüftern. Mit einer neuen Diamond-Copper-Baseplate will MSI den Wärmetransfer von der GPU zum eigentlichen Kühlkörper verbessert haben. Ein neues Diamond-Composite-Thermal-Pad soll dagegen den Wärmetransfer vom GDDR7-Speicher zum Speicherkühler effektiver gestalten. Die neu geformten Heatpipes sollen die Kontaktfläche der Heatpipes zum Kühler vergrößern, um so die Kühlleistung zu verbessern.
Bei den Lüftern will MSI bei dem neuen Kühlsystem auf Metall- anstatt Kunststoff-Lüfterblätter setzen, die eine Dicke von 0,8 mm haben. Dadurch sollen die Blätter eine höhere Steifigkeit aufweisen, sodass sich diese bei hohen Drehzahlen weniger verbiegen. Das wiederum soll den Luftfluss und damit die Kühlleistung erhöhen.
Wie viel besser der neue Kühler wirklich ist, bleibt noch offen
MSI wollte sich aber auch auf Nachfrage nicht darauf festlegen, wie viel besser der neue Gaming-Kühler schlussendlich in Zahlen ist. Das sei eben auch vom Modell abhängig und hier ist ja noch völlig unklar, bei welchem der neue Kühler erstmals eingesetzt wird. „Deutlich“ war die einzige Angabe, die sich entlocken ließ – auch wenn dies eine typische PR-Angabe ist.
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