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Künstliche Intelligenz

39C3: Die Krux mit der digitalen Souveränität | c’t uplink


Spätestens seitdem Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt, geistert die „Digitale Souveränität“ verstärkt durch die politischen Diskussionen. Die Bundesrepublik hat mittlerweile ein eigenes Zentrum dafür (ZenDiS) und einen Fonds, der sich zur Agentur gemausert hat (Sovereign Tech Fund/Agency). Aber ist jetzt das Schlagwort „Digitale Souveränität“ der Türöffner für mehr Open-Source-Software in Behörden, Verwaltungen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, oder erweist sich das als Bumerang? Sind Big Tech, die doch viel in Linux und Open Source investieren, wirklich das Problem?

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Logo mit dem Schriftzug "c't uplink – der Podcast aus Nerdistan"

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

In dieser Sonderfolge des c’t uplink, die live auf dem 39. Chaos Communication Congress (39C3) aufgezeichnet wurde, blicken wir kritisch auf den Begriff „Digitale Souveränität“. Welche Konzepte sich dahinter verbergen, diskutiert c’t-Redakteur Keywan Tonekaboni mit seinen Gästen Anne Roth, Bonnie Mehring und Sven Neuhaus. Gemeinsam sprechen sie darüber, welche Probleme sich aus dem Schlagwort ergeben und warum es nur so langsam vorwärtsgeht mit freier Software in der öffentlichen Hand.

Mit dabei:
– Anne Roth, Referentin für Digitalpolitik bei der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag
– Bonnie Mehring, Senior-Projekt-Managerin Free Software Foundation Europe (FSFE)
– Sven Neuhaus, Tech Lead Open-Source-Produkte, Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS)
Moderation: Keywan Tonekaboni
Produktion: Özgür Uludaǧ mit freundlicher Unterstützung des c3voc

In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.

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(ktn)





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Richtech Dex: mobiler humanoider Roboter für die Industrie


Der US-amerikanische Hersteller von Robotersystemen Richtech Robotics führt auf der CES 2026 seinen mobilen humanoiden Roboter Dex als zentrale Komponente seiner Robotikplattform für industrielle und gewerbliche Anwendungen vor.

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Der weiße Roboter misst 137 cm in der mobilen und 109 cm in der stationären Variante. Er kann maximal 5 Kilogramm tragen. Dex ist allerdings eher für Industrie- und Montageaufgaben konzipiert und nicht als Lastenträger. Er ähnelt eher einem Küchengerät, also klassischer Weißware, als einem Industrieroboter. Richtig „humanoid“ wirkt er nicht.

Der Hersteller zeigt ihn im Zusammenspiel mit anderen Robotern, etwa mit dem Serviceroboter für die Kaffeezubereitung Adam, dem Bar‑Roboter Scorpion, der Getränke zubereitet, und dem autonomen Transportroboter Titan, der je nach Ausführung 200 Kilogramm oder 590 Kilogramm tragen kann.



Die Aufgabe des Serviceroboters Adam ist die Zubereitung von Kaffee. Den Großteil der Arbeit machen dabei die Kaffeemaschinen. Adam reicht Gefäße an.

(Bild: heise medien / André Kramer)

Die mobile Variante von Dex bewegt sich auf Rädern statt auf Beinen. Richtech verspricht dadurch höhere Energieeffizienz, geringeren Wartungsaufwand und stabile Fortbewegung in gemeinsam mit Menschen genutzten Arbeitsumgebungen. Das Fahrwerk hat laut Hersteller einen engen Wendekreis und kann schnell abbremsen.

Der Roboter hat zwei Produktionsarme, an deren Enden sich unterschiedliche Greifer oder Werkzeuge anbringen lassen. Vier Kameras helfen beim Navigieren, Erkennen von Objekten und Überwachen der Tätigkeiten in wechselnden Umgebungen.

Als Recheneinheit dient ein System aus der Jetson-Thor-Reihe von Nvidia. Weil es Sensordaten lokal verarbeitet, soll der Roboter schnell Entscheidungen treffen können. Im mobilen Betrieb erreiche Dex eine Laufzeit von rund vier Stunden pro Akkuladung.

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Richtech trainiert Dex mit einer Kombination aus Simulation und realen Einsatzdaten. Dafür nutzt das Unternehmen offene Simulationsumgebungen wie Isaac Sim und Isaac Lab von Nvidia. In diesen virtuellen Umgebungen lernt der Roboter Arbeitsabläufe, die der Hersteller anschließend in reale Produktionsumgebungen überträgt. So soll sich der Roboter zügig und sicher in sein Arbeitsumfeld integrieren lassen.

Die Steuerungssoftware ist darauf ausgelegt, neue Aufgaben über zusätzliche Trainingsdaten anzulernen. Richtech greife dabei auf Erfahrungen aus mehr als 450 bereits installierten Robotersystemen zurück. Parallel baut das Unternehmen eine eigene Datenbasis aus realen industriellen Anwendungen in den USA auf, die es langfristig auch Dritten zur Verfügung stellen will.

heise online ist offizieller Medienpartner der CES 2026


(akr)



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Smartphone, Foldables und Zubehör: CES-Neuheiten 2026 von Motorola


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Auf der CES 2026 in Las Vegas zeigt Motorola gleich mehrere Neuheiten aus unterschiedlichen Bereichen. Mit dem Signature-Smartphone wagt sich der Hersteller in den High-End-Bereich vor.

Das Motorola Signature wird von einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 angetrieben, dem aktuell schnellsten Smartphone-Prozessor. Das mit 186 Gramm und knapp sieben Millimeter (ohne Kamerabuckel) ziemlich leichte und flache Smartphone bringt je nach Modellvariante 12 oder 16 GByte RAM und zwischen 256 GByte und 1 TByte Speicherplatz mit. Das 6,8 Zoll große OLED-Display schafft eine Bildwiederholrate von maximal 165 Hertz und erreicht laut Hersteller bis zu 6200 cd/m² Helligkeit. Der Silizium-Kohlenstoff-Akku hat eine Kapazität von 5200 mAh und unterstützt bis zu 90 Watt Ladestrom.

Im Signature stecken gleich vier 50-Megapixel-Kameras, drei hinten und eine vorn. Durch die Bank kommen darin Sony-Sensoren zum Einsatz. Die Hauptkamera mit großer Blende f/1,6 wird dabei von einem Ultraweitwinkel und einem Dreifach-Tele flankiert.

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada bringt Motorola eine spezielle Version seines Razr-Faltsmartphones auf den Markt. Technisch ist das Gerät unverändert zum normalen Modell, optisch mit einer grünen Rückseite mit FIFA-WM-Logo aber unterschiedlich gestaltet. Hinzu kommen exklusive Grafiken und Hintergrundbilder, ein Klingelton mit dem Turnier-Song und ein FIFA-Wasserzeichen für Fotos. Das Motorola Razr in der FIFA-Edition kostet in den USA knapp 700 Dollar.



Motorola Razr WM-Edition

(Bild: Motorola)

Die runde Moto Watch ist eine neue Smartwatch und wurde zusammen mit Polar entwickelt. Der sandgestrahlte Rahmen aus Aluminium fasst ein 1,43 Zoll großes OLED-Display ein. Mit IP68 ist die Uhr gegen Staub und Wasser geschützt, zum Tauchen eignet sie sich allerdings nicht. Die maximale Akkulaufzeit soll bei 13 Tagen liegen. Alle Android-Smartphones ab Version 12 sind mit der Moto Watch kompatibel.

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Neu im Zubehörangebot ist der Moto Pen Ultra. Der Stift, der mit einer eigenen Ladehülle geliefert wird, soll Motorola-Smartphones wie dem Signature eine weitere Bedienoption verpassen. Er dient nicht nur zum Schreiben, Kritzeln und Malen, sondern kann auch markierte Inhalte in eine Notiz umwandeln oder sie zum Teilen mit anderen vorbereiten. Mit Sketch to Image erstellt das Smartphone aus den eigenen Skizzen schicke KI-Bildchen in unterschiedlichen Stilen.



Moto Watch

(Bild: Motorola)

Den runden Tracker Moto Tag legt Motorola als Tag 2 neu auf. Mit UWB und Bluetooth soll der kleine Tracker, der in das Gerätenetzwerk von Android eingebettet ist, leicht aufzufinden sein. Eine wechselbare Knopfzelle soll den Tag 2 bis zu 500 Tage lang mit Strom versorgen. Mit dem integrierten Knopf in dem Bluetooth-Tracker lässt sich entweder als umgedrehte Suche das verlorene Smartphone zum Piepsen bringen oder die Kamera fernauslösen.

Für den Bluetooth-Lautsprecher Sound Flow hat sich Motorola mit Bose zusammengetan. Die zylindrische Box funkt über WLAN und Bluetooth und kann via UWB die Geräte der Nutzer orten. So will Motorola den Sound an die aktuelle Position im Raum anpassen. Der Akku des Lautsprechers, der auf einem kleinen Dock aufgeladen wird, fasst 6000 mAh und soll bis zu 12 Stunden Wiedergabe ermöglichen. Der Bluetooth-Lautsprecher ist nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.



Motorola Sound Flow

(Bild: Motorola)

Mit Qira stellt Motorola-Mutterkonzern Lenovo auf der CES zudem seine neue geräteübergreifende KI-Plattform vor. „Lenovo Qira ist kein weiterer Assistent, sondern eine neue Art, wie Intelligenz auf Geräten zum Einsatz kommt“, sagt Dan Dery, VP of AI Ecosystem in der Intelligent Devices Group von Lenovo. „Unser Ziel ist es, KI weniger als ein Werkzeug zu präsentieren, das man benutzt, sondern eher als eine Intelligenz, die kontinuierlich und natürlich mit einem zusammenarbeitet.“ Qira soll auf allen Lenovo- und Motorola-Geräten laufen und tief ins jeweilige System eingebettet sein. Neben generativen Aufgaben zur Gestaltung und Verarbeitung von Text, Bild und Video soll Qira kontextbezogene Vorschläge und Hilfestellungen anbieten und bei Meetings unterstützen. Die Einführung soll im laufenden Quartal zunächst auf Lenovo-Geräten starten und später auf Motorola-Smartphones ausgedehnt werden.

Nur einen Teaser, dafür aber einen durchaus spannenden, gab Motorola auf ein weiteres Foldable, das Razr Fold. Dieses Modell wird das erste große Foldable von Motorola und steht damit in Konkurrenz zu Geräten wie dem Samsung Galaxy Z Fold 7 oder dem Google Pixel 10 Pro Fold. Noch lässt Motorola das Razr Fold, das ersten Leaks zufolge deutlich unter 2000 Euro kosten soll, aber nicht von der Leine, damit wartet der Hersteller aller Voraussicht nach bis zum MWC in Barcelona Anfang März.

heise online ist Medienpartner der CES 2026.


(sht)



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ThinkBook Plus Gen7 Auto Twist: Motorisierter Bildschirm dreht sich zum Nutzer


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In den Anfangsjahren der Tablet-PCs war ein zentrales Drehscharnier die übliche Bauweise, die im Laufe der Zeit dann aber von den mittlerweile vorherrschenden 360-Grad-Scharnieren abgelöst wurden. Lenovo besinnt sich beim neuen ThinkBook Plus Gen7 auf die alte Bauform, gönnt dieser aber einen gewissen Dreh: Das Scharnier ist motorisiert, sodass sich der Notebookdeckel automatisch öffnen und drehen kann.

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Lenovo nutzt dies für technische Spielereien. So klappt der Deckel von allein nach oben, wenn man das schlafende Notebook antippt oder per Sprachkommando zur genannten Aktion auffordert. In letzterem Fall kann man das Gerät sogar auffordern, in den Tabletmodus zu wechseln – woraufhin der Deckel hochklappt, sich um 180° dreht und dann mit dem Display nach außen zeigend wieder schließt.

Im normalen Notebookmodus kann man wiederum eine Folgen-Funktion aktivieren, sodass der Deckel sich immer passend zur Position des Nutzers ausrichtet. Wer in Teams-Meetings unruhig vor dem Gerät sitzt oder seinen Sprechanteil lieber im Stehen oder gar Herumlaufen absolviert, hat hier dann immer einen guten Blick auf den Bildschirminhalt.

Und schließlich gibt es noch einen KI-Assistenten mit großen animierten Kulleraugen, der seinerseits „Blickkontakt“ mit dem Nutzer sucht und bei Freude mit seinem „Kopf“ umherwackelt. Künftig könnte auch noch mehr folgen: Vor Ort demonstrierte Lenovo den Prototypen einer Smartphone-App, mit der das gekoppelte Notebook zur steuerbaren Webcam oder Wohnungsüberwachung wird.

Im ThinkBook Plus Gen7 Auto Twist arbeiten Intel-Prozessoren der Core-Ultra-300-Baureihe (Panther Lake). Es soll ab Juni ab 1400 Euro erhältlich sein.

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(mue)



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