Digital Business & Startups
5 neue Startups: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID, Lexi
#Brandneu
Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID und Lexi.

deutsche-startups.de stellt heute erneut eine Auswahl junger Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten gegründet wurden oder kürzlich aus dem Stealth-Mode hervorgetreten sind. Noch mehr spannende Neugründungen gibt es übrigens in unserem Newsletter Startup-Radar.
curly
curly aus München „liefert tiefgehende Kundenerkenntnisse durch Voice-AI-Interviews“ im großen Maßstab. „We’re solving customer research’s impossible trade-off: deep insights vs. scale“, verspricht das von Philipp Nastaly und Paul Büchter angeschobene Startup.
GreenGLOBAL
Bei GreenGLOBAL aus Dresden, von Jana-Maria Seiferth ins Leben gerufen, dreht sich alles um Nachhaltigkeit. Die digitale Plattform möchte B2B und B2C transparente Entscheidungen – zum Beispiel über den Kauf einer Ware oder Dienstleistung – bieten.
Assetfy
Die Jungfirma Assetfy aus Berlin, von Daniel Sippel gegründet, setzt auf eine „SaaS-Plattform für Real Estate Professionals, die amtliche Geodaten (ALKIS/Flurkarte), Bodenrichtwerte, Bebauungspläne und aktuelle Marktpreise auf einer Karte vereint“.
DATFID
Hinter DATFID aus München, von Igor Schapiro und Valerii Dashuk an den Start gebracht, steckt ein B2B-Tool für Datenanalyse, Prognosen und Optimierung. Das Tool verwandelt „KI-Modelle von Black-Box-Systemen in vollständig interpretierbare Systeme und versorgt Unternehmen mit klaren, umsetzbaren Erkenntnissen“.
Lexi
Das Startup Lexi aus Berlin hat KI speziell für Musikverträge im Angebot. „LEXI makes music contracts faster than 120 BPM. We help legal teams draft, edit, and review contracts in record time – without losing control“, erläutert das Team der Gründer:innen Maria Saveleva und Oleg Fedak.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Stark erhält 500 Millionen – Finn sammelt 140 Millionen ein
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ DefenseTech-Unicorn Stark erhält 500 Millionen +++ Auto-Abo-Grownup Finn sammelt 140 Millionen ein – und wird ein Unicorn +++ KI-Startup Ora Computing sammelt 3,5 Millionen ein +++ Robotik-Startup Innok Robotics erhält 3,3 Millionen +++

Im #DealMonitor für den 24. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Stark
+++ Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital, Nato Innovation Fund (NIF), Project A Ventures, Air Street Capital, 201 Ventures, Advent und Döpfner Capital investieren 500 Millionen Euro in Stark. Das junge Berliner DefenseTech, 2024 vom Quantum Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck gegründet, setzt unter anderem auf Kampfdrohnen (Loitering Munition System). Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen mit mehr als 3,2 Milliarden Euro (zuvor 1 Milliarde) bewertet – wie das Handelsblatt berichtet. Das frische Kapital soll insbesondere in die Forschung fließen. Seit der Gründung sammelte das Unternehmen bereits rund 640 Millionen ein. Mehr über Stark
Finn
+++ Der kanadische Geldgeber Portage, Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital, Picus Capital, SevenVentures, BC Partners Credit und Runway Growth Capital investieren 140 Millionen Euro (darunter 40 Millionen Fremdkapital) in FINN. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen mit rund 1 Milliarde Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. Das Münchner Grownup, 2019 von Max-Josef Meier (nicht mehr an Bord) und Maximilian Wühr gegründet, setzt auf Auto-Abos. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen derzeit über „mehr als 50.000 FINN Abos“. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) liegt bei „über 300 Millionen Euro“. Das Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren bereits rund 250 Millionen Eigenkapital ein – unter anderem von Picus Capital, HV Capital, UVC Partners und Heartcore Capital. Hinzu kommt Fremdkapital in Milliardenhöhe. Mehr über Finn
Ora Computing
+++ Der Schweizer Early-Stage-Investor Constructor Capital, Greencode Ventures aus Helsinki und XISTA Science Ventures investieren 3,5 Millionen Euro in Ora Computing. Das Wiener Startup, von Stefan Sack und Raimel Medina gegründet, entwickelt eine Technologie zur Komprimierung von KI-Modellen. Die Lösung soll den Einsatz großer Sprachmodelle in der Cloud und auf Edge-Geräten effizienter machen, indem sie Speicherbedarf und Rechenaufwand reduziert. Mehr über Ora Computing
Innok Robotics
+++ Das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto, Prolimity Capital Partners und Co. investieren 3,3 Millionen Euro in Innok Robotics. Die Firma aus Regenstauf, 2012 von Alwin Heerklotz gegründet, setzt auf „voll integrierte AMR-Systeme, die sowohl Software als auch Fahrzeug-Hardware sowie modernste 2D- und 3D-Sensorik auf Basis Künstlicher Intelligenz umfassen“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „seine Skalierung weiter aggressiv vorantreiben“. Companisto, Prolimity Capital Partners und der Unternehmer Heinz Ferchau, Gründer von Ferchau Engineering, investierten zuvor bereits rund 7 Millionen in das Unternehmen. Prolimity hielt zuletzt rund 45 % an Innok. Mehr über Innok Robotics
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
Warum Gründer bewusst auf externe Finanzierung verzichten
Eine Vielzahl von Kleinunternehmen in Deutschland kämpft mit Liquiditätsengpässen. Trotzdem ist eine externe Finanzierung oft kein Thema, das zeigt eine aktuelle Umfrage des Finanz-Startups Qonto, das sich auf Firmenkunden spezialisiert hat. „Unternehmer verzichten lieber auf ihr eigenes Gehalt als auf Unabhängigkeit“, heißt es in der Untersuchung, die WELT und Gründerszene vorliegt.
Digital Business & Startups
Princeton-Forscher: KI nimmt dir den Job nicht weg
Arvind Narayanan und Sayash Kapoor sind Experten für KI und Arbeitsmarkt. Sie erwarten nicht, dass Programmierer ersetzt werden. Und andere Jobs auch nicht.
Arvind Narayanan ist Informatik-Professor an der Elite-Universität Princeton, Sayash Kapoor promoviert dort. Sie schreiben einen regelmäßigen, tiefgründigen KI-Newsletter. Jetzt sagen die beiden: KI wird die Jobs von Programmierern nicht ersetzen. Und die von anderen erst recht nicht.
Wie das sein kann, wo man doch fast täglich von Entlassungen wegen KI hört? Gründerszene hat sich das angeschaut.
KI als Ausrede
Narayanan und Kapoor gehen so weit zu sagen, dass es ein sogenanntes „AI washing“ gebe. Das heißt, dass KI nur als Ausrede dient, um anders begründete Entlassungen zu begründen.
Sie führen dabei drei Beispiele an, die durch die Medien gingen. Bei den Unternehmen Snap, Intuit und dem Fintech Block wurden insgesamt 8.000 Leute entlassen. Die Begründung bezog sich in allen drei Fällen auf KI. Aber das sei vorgeschoben oder Missverständnis.
Die beiden Forscher haben angeschaut, was im Nachgang passierte. Bei Snap etwa kam raus, dass ein Investor den Sparkurs verlangt hatte. Das Unternehmen macht seit Jahren Verluste. Bei Intuit sagte der Chef selbst, dass die Entlassungen nichts mit KI zu tun hatten, das habe sich die Presse so zusammengereimt.
Lest auch
Einziger Fall von KI-Entlassungen: Nespresso
Ein weiterer Anhaltspunkt: Im Bundesstaat New York müssen Unternehmen Entlassungen melden und dabei auch den Zusammenhang mit KI angeben. Von 25.000 Entlassenen waren nur 46 laut Unternehmen wegen KI arbeitslos geworden. Bei einem einzigen Unternehmen war das der Fall: der Kaffeekapsel-Marke Nespresso.
Narayanan und Kapoor gehen auch davon aus, dass es in Zukunft so bleiben wird. Und davon, dass KI andere Jobs ebenfalls nicht ersetzen wird. Denn Programmiererinnen und Programmierer zählen – ebenso wie Schreibende – zu den Berufsgruppen, bei denen KI die größten Effizienzgewinne verspricht.
Lest auch
Doch kein Job-KI-ller?
Übrigens gibt es auch an einer weiteren These Zweifel: Nämlich der, dass KI dafür sorgt, dass weniger Nachwuchskräfte eingestellt werden. Forschende haben nun argumentiert, dass der Effekt real ist, aber eine andere Ursache habe: Nicht KI sei schuld, sondern das Home-Office. Abwesende Juniorkräfte seien schwerer einzuarbeiten.
Also Augen auf und Ausschau halten nach „AI washing“!
Lest auch
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
-
Social Mediavor 1 MonatMetas neuer Creative Setup Workflow: Was sich wirklich ändert – und warum das nicht nur eine UI-Frage ist!
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenMega-GPUs für Nvidia, AMD & Co: TSMC zeigt CoWoS-Package mit >11.600 mm² & 24 × HBM5E
