Digital Business & Startups
5 neue Startups: smao, stroya, Noreja, kursmap, Mosaic SoC
#Brandneu
Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: smao, stroya, Noreja, kursmap und Mosaic SoC.

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.
smao
Bei smao aus Berlin und Lörrach, von Luigi Monzione, Michael Müller und Sven Launspach an den Start gebracht, dreht sich alles um KI-Telefonie. „smao automatisiert deinen Telefon-Workflow: Anrufe annehmen, Anliegen klären, Ergebnisse direkt ins System übergeben. So sinken verpasste Anrufe und Reaktionszeiten, ohne Zusatzaufwand im Team“, erklärt das Unternehmen.
stroya
Die Hamburger Jungfirma stroya möchte den Energiemarkt demokratisieren: “Mit Mieterstrom bringen wir Solarenergie vom Dach direkt ins Haus und zu den Mietern. Eigentümer profitieren von zusätzlicher Rendite, ihre Mieter von sauberem Strom zu fairen Preisen – und die Umwelt dankt. Eine echte Win-Win-Win-Situation”, so das Team der Gründer Arne Reuter und Roman Ginzburg.
Noreja
Noreja aus Wien, von Lukas Pfahlsberger, Philipp Waibel und Jan Mendling ins Leben gerufen, setzt auf Generative Process Intelligence. „Auf Basis von Knowledge-Graphen und KI hilft das Unternehmen, Schwachstellen in Prozessen gezielt zu erkennen, Zusammenhänge besser zu verstehen und Optimierungspotenziale präzise sichtbar zu machen“, heißt es zum Konzept.
kursmap
Hinter kursmap aus München, von Dariusz Opitek auf die Beine gestellt, verbirgt sich eine Vergleichsplattform für berufliche Weiterbildung in Deutschland. „kursmap bringt alle Angebote an einem Ort zusammen und schafft damit erstmals echte Transparenz in einem stark fragmentierten Markt“, verspricht das Startup.
Mosaic SoC
Das Startup Mosaic SoC aus Zürich, von Moritz Scherer und Alfio Di Mauro gegründet, arbeitet an Perception-Chips, „die Geräten helfen, ihre Umgebung in Echtzeit zu sehen und zu verstehen – bei minimalem Energieverbrauch“.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Salesforce kauft Contentful – 4DMedical übernimmt Contextflow – bayshore sammelt 6,9 Millionen ein
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Salesforce kauft Contentful +++ 4DMedical übernimmt Contextflow +++ bayshore sammelt 6,9 Millionen ein +++ Cherry Ventures, Redstone und Co. investieren in INXM +++ Visionaries Club, Outlier Grove und Co. investieren in ContextFab +++

Im #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
bayshore
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Earlybird Venture Capital, der junge Berliner Investor Lucid Capital, der Münchner B2B-Geldgeber Booom (Felix Plapperer und Co.) und Heliad investieren 6,9 Millionen Euro in bayshore. Das Startup aus München, 2024 von Erik Krauter, Philipp Wiegand und Paul F. Welter gegründet, möchte die „Art und Weise, wie Juristen Technologie einsetzen“ verändern. „Wir sind spezialisiert auf die Automatisierung von Rechtsprozessen für Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen und helfen, Arbeitsabläufe zu optimieren, die Genauigkeit zu verbessern und die Effizienz zu steigern – ohne blindem Hype zu folgen“, heißt es zum Konzept. Earlybird hält nun 15,3 % am Unternehmen. Mehr über bayshore
INXM
+++ Der Berliner Investor Cherry Ventures, der Berliner Geldgeber Redstone, der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest und Co. investieren nach unseren Informationen in INXM. Das Startup aus Berlin, 2025 vom Seriengründer Alexander Oelling (Sensorberg), Jesper Bylund, Matthias Kainer und Kamil Klüber gegründet, entwickelt mit Orchestrator eine Process Execution Engine für Unternehmen. „Orchestrator verwandelt Nutzerabsicht in ausführbare Pläne: geregelte Workflows, die wiederholbare, prüfbare Transaktionen über bestehende Systeme abwickeln“, heißt es zum Konzept. Cherry hält nun 19,4 % am Unternehmen. Mehr über INXM
ContextFab
+++ Der Berliner Investor Visionaries Club, der Pre-Seed-Investor Yellow, Plug & Play, Outlier Grove und Co. investieren nach unseren Informationen in ContextFab. Das junge Startup, 2025 von Marc Krüger-Sprengel und Louis Saade in München gegründet, setzt auf „Decision Intelligence für die Fertigungsindustrie“. Auf der Website heißt es zur Idee: „Verwandeln Sie die operativen Daten, die Sie bereits erfassen, in kontextbasierte Erkenntnisse, die Ihr Unternehmen voranbringen – Werk für Werk, über Ihr gesamtes Netzwerk hinweg.“ Mehr über ContextFab
MERGERS & ACQUISITIONS
Salesforce – Contentful
+++ Der US-Softwarekonzern Salesforce übernimmt die Berliner Content-Management-Plattform Contentful. „The acquisition will enhance Salesforce’s Headless 360 with a native, enterprise-grade content layer that connects customer data with engaging content experiences across Salesforce’s leading applications“, teilt Salesforce zur Übernahme mit. Investoren wie Tiger Global, Sapphire Ventures, General Catalyst, Salesforce Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 333 Millionen US-Dollar in das „Headless CMS“-System. Zu den weiteren Investoren gehören Balderton Capital, Benchmark, Hercules und Point Nine Capital aus Berlin. Point Nine Capital stieg bereits 2013 bei Contentful ein. Die Bewertung von Contentful lag zuletzt bei 3 Milliarden Dollar. Informationen zum Kaufpreis gibt es bisher nicht. Das Berliner Startup, das 2013 von Sascha Konietzke und Paolo Negri gegründet wurde, positioniert sich als sogenanntes „Headless CMS“. Über das Startup können Content-Builder, also Entwickler, Designer und Content Creator, Inhalte erstellen und für alle Kanäle und Geräte verbreiten. Mehr über Contenful
4DMedical – Contextflow
+++ Das australisches Medizintechnikunternehmen 4DMedical, das auf Atemwegsmedizin mit KI-basierter Bildgebung setzt, übernimmt das Wiener KI-Startup Contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen „mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose“. Der Kaufpreis liegt bei rund 11 Millionen Euro. Zuletzt flossen rund 7 Millionen Euro in Contextflow – unter anderem von Peak Pride Management, APEX Ventures und B&C Innovation Investments. Mehr über contextflow
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Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
Dieser eine Skill entscheidet künftig über Erfolg
90 Prozent des Internets könnten bald nur noch Ablenkung sein. Warum Gründer jetzt lernen müssen, Informationen radikal zu filtern.
Felix Haas ist Unternehmer, Investor und Gründer von Bits & Pretzels, Deutschlands größtem Festival für Startups und VCs. In diesem Gastbeitrag schreibt er darüber, welcher Skill aus seiner Sicht für Gründer im Jahr 2026 entscheidend wird. Ursprünglich veröffentlichte er den Text auf LinkedIn. Wir fanden ihn aber zu gut, um ihn nur dort zu lassen und dürfen ihn mit seiner Zustimmung hier bei uns auf Deutsch veröffentlichen.
Bei einem privaten Founder-Offsite habe ich kürzlich die These aufgestellt, dass in den kommenden Jahren dieser Skill zu einem der größten Wettbewerbsvorteile für Gründer und Investoren werden könnte: die Fähigkeit, relevantes von irrelevantem Wissen zu trennen.
Denn wir ertrinken in Lärm. Endlose Newsfeeds. KI-generierte Inhalte auf jeder Plattform. Podcasts, Newsletter, Whatsapp-Gruppen, Cold Pitches, Hot Takes und „Expertenmeinungen“.
Die unbequeme Wahrheit ist aber: Die meisten Informationen werden nicht geschaffen, um dich zu informieren. Sondern um der Agenda des Absenders zu dienen: Aufmerksamkeit, Status, Reichweite, Fundraising, Recruiting, Politik oder schlicht Verkauf.
Auf dem Treffen erzählte ein hochrangiger Manager einer globalen Plattform, dass inzwischen über 90 Prozent der Social-Media-Inhalte im Grunde Werbung in Verkleidung seien. Ob die Zahl exakt stimmt oder nicht – jeder, der Zeit im Internet verbringt, merkt, wohin sich alles entwickelt.
KI beschleunigt das zusätzlich: Empörung schlägt Differenzierung. Emotion schlägt Relevanz. Engagement schlägt Wahrheit.
Was ist wirklich relevant?
Ein Musikmanager sagte dort außerdem, dass bereits mehr als 40 Prozent aller neu hochgeladenen Songs KI-generiert seien. Und das ist erst der Anfang. Schon bald wird ein relevanter Teil von allem, was wir lesen, sehen und hören, von Maschinen produziert werden.
Meine These: Der Engpass ist heute nicht mehr der Zugang zu Informationen. Der Engpass ist die Fähigkeit zu erkennen, was wirklich relevant ist. Die besten Gründer, die ich kenne, sind deshalb radikal geworden:
- Sie konsumieren weniger.
- Sie lesen langsamer.
- Sie wählen ihre Quellen extrem bewusst aus.
- Sie optimieren auf Signal statt auf Masse.
Im Investment entscheidet das Verhältnis von Signal zu Noise über Rendite. Im Unternehmertum entscheidet es über Entscheidungen und damit über Wachstum. Und in einer Welt voller künstlichem Lärm könnte genau diese Fähigkeit darüber entscheiden, wer den Bezug zur Realität behält und wer relevant bleibt.
Digital Business & Startups
Du nutzt OpenAI für dein Startup — was, wenn sie dein Business selbst bauen?
Wer vor wenigen Jahren nur eine Geschäftsidee hatte, aber weder programmieren konnte noch ein großes Entwicklerteam bezahlen wollte, hatte oft ein Problem. Mit dem Start von ChatGPT, Claude und anderen KI-Tools hat sich das verändert. Tausende Gründer können heute Produkte bauen, die früher Monate Entwicklung und hohe Budgets gebraucht hätten. Doch genau darin steckt jetzt ein neues Risiko.
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