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CPU-Benchmarks in Anno 117: Pax Romana
Welche CPU braucht es für Anno 117: Pax Romana? ComputerBase-Benchmarks mit 10 AMD Ryzen und 8 Intel Core (Ultra) liefern die Antwort. Getestet wurde mit einem 40-Stunden-Savegame. Auf einer GeForce RTX 5090 zeigt sich, dass der Prozessor durchaus einen Einfluss auf die Framerate hat, aber viel weniger als noch in Anno 1800.
CPU-Benchmarks mit Anno 117: Pax Romana
Anno 117: Pax Romana zeigt sich in Top-Form: In der Presse bekommt der neueste Teil der Aufbauserie die höchsten Bewertungen seit mehreren Jahren und auch das ComputerBase-Urteil zur Technik fiel sehr positiv aus: Im GPU-Benchmark-Test zur PC-Version von Anno 117: Pax Romana konnten eine sehr schicke Grafik mit sehr gut umgesetztem Raytracing, eine gute Upsampling-Integration, ein solides Frame Pacing und ein stabiler Betrieb attestiert werden.
Und selbst die große technische Schwachstelle vorheriger Anno-Teile haben die Entwickler von Ubisoft Mainz wohl behoben: Das von Anno 1800 bekannte harte CPU-Limit, das sich nach einer gewissen Spielzeit quasi auf jedem System (selbst mit High-End-CPUs in UHD) einstellte, existiert nicht mehr. Jetzt liefert ComputerBase handfeste Benchmarks nach, die das unterstreichen.
Ein 40-h-Savegame als Herausforderung
Für die CPU-Benchmarks genutzt wurde ein Savegame mit einer Spielzeit von etwas über 40 Stunden (in Anno 117 ist das aktuell „Endgame“). Bei Anno 1800 konnten langsamere CPUs im End- oder Lategame einpacken, doch bei Anno 117 erreicht selbst ein Ryzen 7 5800X3D immer noch mehr als 60 FPS – und die schnellsten CPUs noch dreistellige Werte. In einem System mit ausgeglichenen CPU- und GPU-Komponenten ist man also selbst in diesem Savegame noch durchweg im GPU-Limit. Und zwar deutlich.
Das bedeutet aber nicht, dass der Prozessor in Anno 117: Pax Romana überhaupt keine Rolle spielt. Wer ein wirklich rundes Spielgefühl haben möchte, benötigt schon ein wenig Prozessor-Leistung. Welche CPU zu welchen FPS in der Lage ist, klären die nachfolgenden Benchmarks.
18 Prozessoren im Vergleich
ComputerBase hat insgesamt 18 Prozessoren in dem Spiel getestet, zehn Mal AMD Ryzen und acht Mal Intel Core (Ultra) sind mit dabei. Auf einer GeForce RTX 5090 mussten alle in dem 40-Stunden-Savegame mit rund 42.000 Einwohnern beweisen, welche Frameraten seitens des Prozessors noch erreicht werden können.
Testszenario und -Methodik
Der Test wurde mit maximal herausgezoomter Kameraperspektive durchgeführt, darüber hinaus wurde die Spielgeschwindigkeit auf Stufe 3 maximiert – beides erhöht die Last auf den Prozessor.
Sämtliche Prozessoren wurden im Werkszustand betrieben, der verbaute Arbeitsspeicher arbeitet nach den jeweiligen AMD- beziehungsweise Intel-Spezifikationen. Die BIOS-Versionen sämtlicher Mainboards wurden aktualisiert, HVCI war durchweg aktiviert. Als Grafikkarte kam die Nvidia GeForce RTX 5090 Founders Edition zum Einsatz, die mit dem GeForce 581.80 lief.
Im Spiel wurden die maximalen Grafikdetails mit dem Ultrahigh-Preset aktiviert, Raytracing war aber manuell abgeschaltet. Der Grund: RT belastet in dem Spiel auch im CPU-Limit mehr die GPU- als die CPU. Die Auflösung war auf 1.280 × 720 reduziert, DLSS Ultra Performance hinzugeschaltet. Beides entlastet die Grafikkarte und verschiebt die maximale Last auf den Prozessor. Im Ergebnis zeigen die Benchmarks, welche FPS die Prozessoren vorbereiten können, nicht, wie schnell die Grafikkarte ist.
Testergebnisse
Die CPU-Benchmarks von Anno 117: Pax Romana sollten von zwei verschiedenen Betrachtungswinkeln aus analysiert werden. Wenig spannend ist die Frage, wie viel Prozessorleistung der neueste Teil der Aufbaustrategieserie für ein gutes Spielerlebnis benötigt.
Viel CPU-Leistung bedarf es nicht
Hier ist die Antwort einfach: wenig. Selbst der alte und mittlerweile leistungsschwache Ryzen 5 3600 kommt immer noch auf gut spielbare 47 FPS in dem 40-Stunden-Savegame. Das ist nicht perfekt, aber problemlos möglich. Ab dem Ryzen 7 5800X und dem Core i5-12600K läuft das Spiel dann mit mindestens 60 FPS. Anders als bei den vorherigen Teilen belastet Anno 117: Pax Romana die CPU nur moderat, die Grafikkarte trägt auch bei längerer Spielzeit – zumindest derzeit, ohne zahlreiche DLC-Erweiterungen – die Hauptlast.
Als zweite Möglichkeit können die Testergebnisse mit nur moderatem Praxisbezug gesehen werden, mit Fokus auf die theoretische Performance – als klassischer CPU-Benchmark. Und dort gibt es einen eindeutigen Sieger.
AMD Ryzen X3D liegt klar vorne*
AMD Ryzen auf Basis von Zen 4 oder Zen 5 mit 3D-V-Cache. Diese Kombination schlägt alle anderen Prozessoren bei Weitem.
Der Ryzen 7 9800X3D ist wenig verwunderlich die schnellste CPU in Anno 117: Pax Romana. Neben den anderen Zen-5-Ablegern mit großem Cache kann einzig der Ryzen 7 7800X3D gut mithalten. Denn die Differenz beider Produkte liegt gerade einmal bei 6 Prozent in dem Spiel, was wenig beeindruckend ist.
Ganz anders schaut es aus im Vergleich zu den Ryzen-CPUs ohne mehr L3-Cache aus. Der Ryzen 7 9800X3D ist 34 Prozent schneller als der Ryzen 7 9700X und 40 Prozent flotter als der Ryzen 5 9600X. Der Cache bringt also entsprechend viel, acht anstatt sechs CPU-Kerne mit einem Plus von 4 Prozentpunkten dagegen nur wenig. Der ältere Ryzen 7 7800X3D ist derweil 41 Prozent flotter unterwegs als der Ryzen 5 7600X, hier gibt es also nur kleine Unterschiede zwischen der Zen-4- und der Zen-5-Generation.
* Zen 3 mit X3D-Cache hält nicht mit
Interessanterweise bringt der große Zwischenspeicher bei der ersten 3D-V-Cache-Generation und damit dem Ryzen 7 5800X3D weniger. Dieser ist „nur“ 23 Prozent schneller als der Ryzen 7 5800X und arbeitet in Anno 117: Pax Romana damit gleich schnell wie der Ryzen 7 7600X. Letzterer ist derweil 24 Prozent schneller als der Ryzen 7 5800X – Zen 4 ist in dem Spiel deutlich schneller als Zen 3. Der Abstand zwischen Ryzen 5 3600 mit Zen 2 und dem Ryzen 5 5800X liegt bei 26 Prozent. Mit Ausnahme von Zen 5 bringen alle AMD-Generationen also einen großen Leistungssprung in dem Aufbaustrategiespiel.
Intel Core schlägt Intel Core Ultra
Intel-Prozessoren haben es deutlich schwerer als die Konkurrenz und sind letztlich klar unterlegen. Der Core i9-14900K ist die schnellste Intel-CPU in Anno 117: Pax Romana, der Ryzen 7 9800X3D ist 27 Prozent schneller. Das ist viel.
Das größere „Problem“ ist jedoch, dass Intels aktuelle Arrow-Lake-Generation große Schwierigkeiten mit dem Spiel hat. Der Core Ultra 9 285K und damit das derzeitige Flaggschiff ist nämlich nicht schneller als der Core i9-14900K, sondern langsamer. Das passiert in Spielen gar nicht so selten, doch ein Rückstand von 10 Prozent ist schon heftig. Damit liefert der Ryzen 7 9800X3D 42 Prozent mehr FPS als der Core Ultra 9 285K.
Immerhin: Anders als bei Ryzen gibt es bei der Core-Serie innerhalb der Generationen nur kleine Unterschiede. Der Abstand zwischen dem Core Ultra 5 225F und dem Core Ultra 9 285K liegt nur bei 7 Prozent, der zwischen dem Core i5-14600K und dem Core i5-12600K mit vergleichbarer, wenn auch nicht gleicher Technik bei immer noch geringen 14 Prozent. Das hat aber auch zur Folge, dass der 4 Jahre alte Core i5-12600K 4 Prozent schneller als der aktuelle Core Ultra 5 225F ist und beide verfügen über zehn CPU-Kerne.
Im Duell AMD vs. Intel liegt Intel zudem nicht immer zurück. Bei älteren Produkten ist Intel konkurrenzfähig bis besser. Der Core i5-12600K ist leicht schneller als der Ryzen 7 5800X3D und liefert weit mehr FPS als der Ryzen 7 5800X. Ab der Core-14000-Generation hat Intel den Anschluss jedoch verloren und mit den aktuellen Produkten ist es dann regelrecht extrem geworden.
Fazit
Anno 117: Pax Romana benötigt für ein gutes Spielerlebnis eine schnelle Grafikkarte, aber keinen schnellen Prozessor. Auch nach 40 Spielstunden nicht und das ist derzeit „Endgame“. Erst DLCs könnten die Last für den Prozessor weiter anheben.
Hier und heute erreicht selbst ein Ryzen 5 3600 (6 Kerne, Zen 3), der mittlerweile als langsame CPU bezeichnet werden kann, in dem Testszenario immer noch 45 Bilder pro Sekunde. Das ergibt kein optimales, aber immer noch ein ordentliches Spielerlebnis.
Damit unterscheidet sich Anno 117: Pax Romana deutlich von den Vorgängern inklusive Anno 1800, die nach längerer Spielzeit allesamt massiv CPU-limitiert und immer langsamer und langsamer wurden. Ubisoft Mainz hat in diesem Punkt deutlich an der Technik geschraubt. Sehr gut!
Es benötigt also keinen Ryzen 7 9800X3D, um eine RTX 5090 im Lategame auszufahren, und auch sechs Kerne funktionieren noch gut. Nichtsdestoweniger ist der Blick auf die Prozessorhackordnung interessant.
Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D weisen die mit Abstand höchsten FPS auf. „Einfach 3D V-Cache“ reicht aber nicht aus, der Ryzen 7 5800X3D ist deutlich langsamer als die zwei „Kollegen“ und muss sich auch dem konkurrierenden sowie vergleichbar alten Core i5-12600K geschlagen geben. Umso mehr gilt dies für den Ryzen 7 5800X ohne Zusatzspeicher: Zen 3 ist in dem Spiel deutlich langsamer als Zen 4 und Zen 5.
Die aktuelle Arrow-Lake-Generation (Core Ultra 200) legt derweil eine ziemliche Bruchlandung in Anno 117: Pax Romana hin. Der Core Ultra 9 285K und damit das aktuelle Flaggschiff-Modell ist 29 Prozent langsamer als der Ryzen 7 9800X3D. Selbst der ältere Core i9-14900K ist (mit aktuellem BIOS) zehn Prozent schneller als die theoretisch bessere CPU aus dem eigenen Hause – das ist bitter.
Die gute Nachricht ist, dass die Leistung mit den getesteten Intel-CPUs allemal ausreicht. Der Core i5-12600K und der leicht langsamere Core Ultra 5 225F kommen auf mehr als 70 FPS. Spielerische Auswirkungen hat die Intel-Schwäche in Anno 117: Pax Romana also nicht.
Wer mehr Benchmarks, Analysen und Informationen zur PC-Version von Anno 117: Pax Romana in Erfahrung bringen möchte, sollte einen Blick in den Technik-Test inklusive GPU-Benchmarks werfen.
Und wer sich fragt, warum mit 720p getestet wurde, bekommt eine ausführliche Erklärung im ComputerBase-Podcast CB-Funk #40: 720p-Benchmarks, wer bitte spielt denn so?!:
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Gerüchte über Expansion: Samsung könnte Intels Lücke mit deutscher Fabrik schließen
Bereits seit knapp zehn Tagen gibt es stetig wiederkehrende Gerüchte, dass Samsung nach Europa, eventuell sogar Deutschland expandieren könnte. Hier könnte das Unternehmen den Platz von Intel übernehmen, die ihren Fabrikbau in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, aufgegeben haben. Aber auch Sachsen sei im Spiel.
Schon zu Beginn des Monats hieß es erstmals, dass Deutschland seine Bemühungen verstärke, die Lücke, die Intels unrühmlicher Abgang in Magdeburg hinterlassen hat, zu schließen. Im Fokus stünden nun koreanische Hersteller, allen voran Samsung, hieß es.
Am Wochenende erweiterte The Korea Times die Betrachtung mit einem Artikel über eine deutsche Investorengruppe, die seit Montag für fünf Tage in Südkorea unterwegs ist. Im Kern setzt sie sich aus Leuten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen, also jenen Regionen, in denen neue Chipfabriken entstehen (sollten) oder auch schon einige zugegen sind.
Positive Beispiele sind TSMC, Infineon und Bosch sowie Globalfoundries und mehr auf der einen Seite, natürlich auch überschattet vom gescheiterten Intel-Projekt auf der anderen Seite. Dies lag letztlich aber an Intel und nicht an Deutschland, hierzulande wurde zuvor der rote Teppich mit Milliardensubventionen groß ausgerollt. Mit den nicht gezahlten Milliarden hat Deutschland entsprechend Spielraum und sucht nach wie vor eine Alternative.
Die taiwanische DigiTimes fasst die Gerüchte aus mehreren Quellen heute zusammen, offizielle Aussagen bleiben bisher jedoch aus. Entsprechend ist das Feld der Möglichkeiten extrem breit gestreut: Von einer möglichen Samsung-Ansiedlung mit vollständiger Fabrik über kleinere Ansiedlungen wie beispielsweise Packaging oder nur Design-Support ist entsprechend alles dabei. Dagegen sprechen traditionell hohe Kosten in Europa für Energie und Personal – das hat TSMC und Co zuletzt aber nicht davon abgehalten, dennoch zu investieren. Am Ende wird ohnehin vermutlich ein umfangreiches Subventionspaket geschnürt.
TSMC betonte zur neuen Ansiedlung in Deutschland stets, dass man auf die Kunden höre und sich nach ihren Wünschen richte. Zu der neuen Fabrik in Dresden ist im letzten Jahr auch ein Design Center in Bayern dazu gekommen. TSMC baut hier zusammen mit Partnern letztlich ein Komplettpaket auf. So etwas ähnliches versucht Samsung zumindest in den USA auch, näher an die Partner heranrücken, exklusive Verträge unterzeichnen – die Tesla-Samsung-Kooperation im letzten Herbst kam da beispielsweise überraschend.
So ein wenig ist Samsung deshalb auch schon hier in Europa zugegen: Harman hat Ende 2025 die ADAS-Sparte von ZF übernommen, Harman wiederum gehört vollständig zu Samsung. Die großen deutschen und europäischen Autohersteller werden also ohnehin bald mehr Dinge von Samsung kaufen.
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Android 17: Google veröffentlicht Beta 1 – und dann doch nicht

Alles schien nach Plan zu laufen, denn schließlich gingen gestern Abend um Punkt 19 Uhr bei vielen US-Medien die unter Embargo vorbereiteten Meldungen zum Release von Android 17 Beta 1 online – nur bei Google selbst nicht. Zur geplanten Veröffentlichung kam es nicht, jetzt heißt es „coming soon“. Erste Details gibt es trotzdem.
Android 17 Beta 1 muss bereits in den Startblöcken gestanden haben, denn ansonsten hätte Google zahlreiche US-Medien nicht mit Informationen zum Launch vorab versorgt und eine Nachrichtensperre bis 19 Uhr angesetzt, als besagte Meldungen dann online gingen, aber eben nicht die Downloads bei Google oder der zugehörige Blog-Beitrag.
Android 17 kommt für das Pixel 6 und neuer
Alle Pixel-Smartphones ab dem Pixel 6 sollen Android 17 erhalten, wie unter anderem Android Authority auf Basis von Googles Vorabinformationen berichtet. Installieren lässt sich die Beta 1 als Image oder mittels OTA-Update. Der Release richtet sich aber in erster Linie an Entwickler (und experimentierfreudige Nutzer), die damit den ersten Schwung geplanter Änderungen testen können, um ihre Apps für den späteren finalen Release anzupassen.
Apps müssen mehrere Formate unterstützen
Entwickler sollen mit der neuen Hauptversion zum Beispiel dazu gebracht werden, ihre Apps für Foldables und Tablets mit wandelbaren und entsprechend größeren Bildschirmen zu optimieren. Apps müssen sich in der Größe verändern und der jeweiligen Ausrichtung des Bildschirms folgen können. Auch den Fenstermodus für Multitasking-Szenarien müssen Entwickler mit Android 17 respektive SDK 37 unterstützen. Nicht länger ist es somit erlaubt, Apps lediglich mit fixem Seitenverhältnis und singulärer Ausrichtung im Play Store abzuliefern.
Kamera- und Codec-Support erweitert
Im Bereich Medien soll Android 17 mittels neuer APIs flüssigere Übergange zwischen einzelnen Kameramodi ermöglichen, ohne dass die Kameras-Session intern neu gestartet werden muss. Es soll damit zu weniger Freezes, Glitches und Verzögerungen beim Wechseln der einzelnen Modi kommen. Mit Android 17 kann das Betriebssystem zudem auf die Metadaten aller verbauten Kameras zugreifen, nachdem dies bislang lediglich für die Hauptkamera möglich war. Einzug hält mit der nächsten Generation auch die Unterstützung für das neue Versatile Video Coding (VVC) alias H.266.
Verbessertes Ressourcenmanagement
Android 17 soll darüber hinaus ein verbessertes Ressourcenmanagement, schnellere Interaktionen, Verbesserungen bei Privatsphäre und Sicherheit und kleinere optische Veränderungen bieten, zum Beispiel wie VoIP-Anrufe etwa von WhatsApp über den Dialer, also die Wahlfunktion dargestellt werden. Zudem falle das Wi-Fi Ranging für Geräte in der Nähe präziser aus, außerdem sollen sich medizinische Geräte und Fitness-Tracker einfacher mit Android 17 koppeln lassen.
Release zum Sommer geplant
Die sogenannte Plattformstabilität soll Android 17 bereits im März erreichen, bevor für Juni der stabile Release geplant ist. Im vierten Quartal soll ein kleineres Update folgen.
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Sony WF-1000XM6: In-Ear-Flaggschiff mit besserem Klang, ANC und Telefonie
Mit den WF-1000XM6 stellt Sony seine neuen Flaggschiff-In-Ear-Kopfhörer vor, die die 2023 erschienenen WF-1000XM5 (Test) beerben. Der Hersteller hat am Sound, dem Noise Cancelling, der Sprachqualität und dem Design gefeilt und verspricht abermals in allen Bereichen deutliche Verbesserungen.
Neuer Prozessor und mehr Mikrofone für besseres ANC
Zentraler Baustein all dieser Verbesserungen ist der neue QN3e-Prozessor, der auf den QN2e in den XM5 folgt und deutlich mehr Rechenleistung bieten soll. Er wird mit dem V2-Prozessor für die Signalverarbeitung und nunmehr acht statt bisher sechs Mikrofonen kombiniert. Bei den WF-1000XM6 sind nun nämlich je Ohrhörer zwei Mikrofone nach außen und zwei nach innen gerichtet, was die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) verbessern soll. Für dieses hat Sony auch einen neuen Algorithmus entwickelt, der die Ohrform und Umgebung besser berücksichtigen soll. Auch der Transparenzmodus (Ambient Sound) soll von diesen Neuerungen profitieren und passt die Lautstärke der Umgebung nun adaptiv der Umgebung an. In lauten Umgebungen sollen störende Hintergrundgeräusche so weiter herausgefiltert werden, während Ansagen und Gespräche klarer hervortreten sollen.
Neuer Treiber für besseren Klang
Für einen besseren Klang setzt Sony neben dem neuen QN3e mit besserer Signal-to-Noise-Ratio und der 32-Bit-Verarbeitung des V2 anstelle der 24 Bit beim Vorgänger auch auf einen neu entwickelten Audio-Treiber in den Ohrhörern. Dieser misst 8,4 mm. Auch auf LDAC und LE Audio als Alternative zum klassischen Bluetooth muss in den WF-1000XM6 für Hi-Res Audio nicht verzichtet werden. Wer selbst Hand an den Klang anlegen möchte, dem steht ein 10-Band-Equalizer zur Verfügung. Und minderwertige Audioquellen lassen sich wieder mit DSEE Extreme um zusätzliche Informationen anreichern.
Zum ersten Mal verfügt zudem ein Modell der WF-1000X-Serie auch über einen Gaming-Equalizer für Spieler. Nicht gänzlich neu, aber auch bei den WF-1000XM6 vertreten, ist der Background-Music-Effekt, mit dem man Musik so wiedergeben kann, als würde sie leise im Hintergrund wiedergegeben. Besonders bei der Arbeit soll diese Funktion genutzt werden, um wenig abzulenken. Spatial Audio alias 360 Reality Audio mit Head-Tracking fehlt dem neuen Modell wie dem Vorgänger natürlich ebenso wenig.
AI-Beamforming für bessere Telefonie
Für eine bessere Sprachqualität bei der Telefonie setzt Sony nicht nur auf mehr Mikrofone, sondern auch auf AI Beamforming Noise Reduction, das zwischen Stimme und Umgebungsgeräuschen unterscheiden kann. Dabei unterstützt auch ein Knochenschallsensor in den Ohrhörern. Windgeräusche sollen sich durch das Mesh über die äußeren Mikrofone möglichst wenig übertragen. Darüber hinaus kann man während eines Telefonats die Mikrofone auch jederzeit über ein doppeltes Antippen der Ohrhörer deaktivieren, etwa um einen Gruppenanruf in lauter Umgebung nicht fortwährend zu stören.
Kleineres Design für bessere Passform
Auch das Design der WF-1000XM6 hat Sony im Vergleich zu den WF-1000XM5 noch einmal deutlich überarbeitet. Die neuen In-Ear-Kopfhörer sind 11 Prozent schmaler als der Vorgänger, so dass sie besser in die Ohren passen sollen. Sony liefert Ohrstöpsel in vier Größen mit. Zudem hat Sony eine neue Belüftungsstruktur umgesetzt, die dafür sorgen soll, dass sich Körpergeräusche weniger auf die Kopfhörer übertragen und man sich unter den Kopfhörern weniger isoliert fühlt.
Auch das Design des Ladecases wurde überarbeitet und fällt eckiger aus. Gleichsam sollen sich die Ohrhörer besser aus dem Ladecase entnehmen lassen, ohne dass sie hinterher aus den Fingern gleiten. Wireless Charging über die schmale Unterseite des Ladecases ist neben dem Aufladen per USB-C möglich.
8 Stunden Akkulaufzeit mit einer Ladung
Die Akkulaufzeit der Ohrhörer gibt Sony mit bis zu 8 Stunden mit einer Akkuladung an. In Verbindung mit dem Ladecase soll diese auf bis zu 24 Stunden steigen. Ein Schnellladen sorgt dafür, dass nach 5 Minuten am Strom, Energie für eine Stunde Musikwiedergabe bereitsteht.
Die WF-1000XM6 unterstützen zudem Bluetooth Multipoint, um mit zwei Endgeräten gleichzeitig verbunden sein zu können, was einen nahtlosen Wechsel zwischen diesen ermöglicht. Auch Auracast wird unterstützt. Die drahtlose Verbindung soll durch um den Faktor 1,5 gewachsene Antennen zudem verbessert worden sein.
Unter Android lässt sich Gemini als AI-Assistant über die Ohrhörer auch per Sprache aktivieren. Die Kopfhörer sollen spritzwassergeschützt sein, was auf eine IPX4-Zertifizierung deutet.
Preis und Verfügbarkeit
Die Sony WF-1000XM6 sollen noch im Laufe des Februars in den Farben Schwarz
und Platin-Silber zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro in den Handel kommen. Ein genaues Datum nennt Sony nicht.
Neue Farbe: Sony WH-1000XM6 in Sand Pink
Darüber hinaus kündigt Sony heute den Over-Ear-Kopfhörer WH-1000XM6 (Test) in der neuen Farbe Sand Pink an. Sand Pink wird neben Schwarz, Platin-Silber und Midnight Blue als pinker Farbton zusätzlich verfügbar sein.
Der WH-1000XM6 in der Farbvariante Sand Pink ist vom 12. bis 18. Februar exklusiv im Sony Online Store erhältlich. Ab dem 19. Februar 2026 ist das Modell dann regulär im Handel erhältlich. Die UVP beträgt 449 Euro.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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