Künstliche Intelligenz
Google Ads Hack: Wie unseriöse Anbieter im Web ungehindert Opfer fischen können
Der Anrufer zeigte bereits leichte Anflüge von Panik. Am 20. November meldete sich ein Mitarbeiter der Geschäftsleitung des Music Store Professional aus Köln in der c’t-Redaktion. Er berichtete, dass der Account der Firma bei Google Ads bereits vor einem Monat gehackt worden sei. Doch der IT-Konzern, der in Deutschland mit fast der Hälfte der Online-Umsätze den Werbemarkt beherrscht, hatte die Umtriebe der Unbefugten noch immer nicht wirksam abgestellt.
Der Inhaber selbst, die Music Store GmbH aus Köln, europaweit zweitgrößter Online-Händler für Musikinstrumente und Zubehör, habe nun keinen Zugriff auf seine eigenen Werbekampagnen mehr. Dafür würden dubiose Geschäftemacher den Account zur Werbung für illegales Glückspiel oder schlüpfrige Angebote nutzen; womöglich werde auch für betrügerische Fake-Shops geworben, man habe da keinen rechten Überblick mehr.
Für den Music-Store war das Ganze aber vor allem deshalb so dramatisch, weil er etwa 40 Prozent seiner Umsätze über Werbekampagnen im Netz via Google Ads erziele, und nun mangels Zugriff auf das Konto keine Kampagnen starten könne, wie der Anrufer schilderte. Zudem würden die Unbefugten den eingeräumten Kreditrahmen des Ads-Account überreizen, sodass eine automatische Sperrung des Google-Kontos drohe. Mitten im Vorweihnachtsgeschäft, kurz vor den saisonalen Kampagnen zur „Cyber Week“ und dem „Black Friday“, bahnte sich für den Einzelhändler eine Katastrophe an.
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Künstliche Intelligenz
Embedded Testing Conference: Das Programm steht
Die Embedded Testing Conference 2026 konzentriert sich auf die Herausforderungen des Testens von Software für Embedded Systems. Softwaretester, Entwickler, Team- und Projektleiter im Embedded-Umfeld informieren sich hier über neue Regulierungen und die derzeitigen Herausforderungen rund um das Testen von Software für Embedded Systems in Branchen wie Medizintechnik, Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.
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Das Programm der Embedding Testing by heise umfasst 36 Vorträge in acht Themenblöckem, die sich auf zwei Tage mit jeweils drei parallelen Tracks verteilen:
- Agiles Testen im Embedded-Umfeld;
- Test-Automatisierung;
- Integrationstests;
- Unit Testing;
- Testen von KI-Anwendungen;
- Hardware in the Loop;
- Normen und Richtlinien;
- Safety Tests.
Zu den Programm-Highlights gehören ein Intensiv-Coaching zur statischen Analyse von KI-generiertem Code und ein Vortrag zum Pentesting von LLMs und SLMs, die zunehmend in Embedded Systems integriert werden. Lars Kempe von der Dolby Germany GmbH beschreibt, welche Herausforderungen für die Softwareentwicklung und- testung der Schritt von der Entwicklung von Embedded Software für Fernseher zu Software fürs Auto gebracht hat und welche Lösungen das Unternehmen gefunden hat. Breiten Raum nehmen aber auch die klassischen Testing-Themen Integrations- und Unit-Tests sowie die Testautomatisierung im Kontext Embedded Systems ein.
Die Konferenz findet am 24. und 25. Februar 2026 im Holiday Inn Munich – Unterhaching statt. Bis zum 30. Januar 2026 sind noch Early-Bird-Tickets erhältlich.
(odi)
Künstliche Intelligenz
Analyse: Hat die EU die Updatepflicht für Smartphones verbockt?
Als die Ökodesign-Verordnung für Smartphones am 20. Juni 2025 in Kraft trat, feierte die EU-Kommission das als großen Schritt in Richtung nachhaltiger Elektronik. Die Verordnung soll dafür sorgen, dass Geräte deutlich länger genutzt werden. Ein Baustein der Maßnahmen: Hersteller müssen Smartphones und Tablets mindestens fünf Jahre lang mit Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen versorgen. Vor allem günstigere Android-Geräte profitieren davon, lief der Support für diese doch oft schon nach kurzer Zeit aus – falls sie überhaupt Updates erhielten.
Nun aber hat der Smartphonehersteller Motorola angekündigt, es mit der Lesart der Vorgabe genau zu nehmen. Für das Motorola G57, ein Einsteigersmartphone, will das Unternehmen keinerlei Updates auf neue Android-Versionen und nur drei Jahre Sicherheitsupdates liefern.
Wie kann das sein? Wir haben neben dem Hersteller selbst auch die EU-Kommission, Verbraucherorganisationen und einen IT-Rechtler um Einordnung gebeten und teils überraschende Antworten erhalten.
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Künstliche Intelligenz
secIT 2026: IT-Sicherheit mit minimalen Kosten effektiv stärken
Benötigt jedes Unternehmen eine IT-Security-Cyberversicherung? Welche Produkte bringen wirklich mehr Sicherheit? Sind Pentests für alle Firmen sinnvoll? Diese und viele weitere Fragen klären die Referenten auf der secIT 2026 im März in Hannover.
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Echte Expertise ohne Werbefloskeln
IT-Sicherheit kostet Geld, keine Frage. Doch nicht alle Produkte und Maßnahmen eignen sich für alle Behörden und Firmen gleichermaßen. Wer also viel Geld in die Hände nimmt, wehrt damit nicht gleichzeitig mehr Angriffe ab. Was wirklich für verschiedene individuelle Fälle hilft, erläutern die von c’t, iX und heise security ausgewählten Referenten in vielen Vorträgen und Workshops. Diese Programmpunkte sind werbefrei. Hier steht hilfreiches und kompetent vermitteltes Fachwissen im Fokus, das Teilnehmer direkt in ihren Unternehmen anwenden können.

Yves Kraft schildert in seinem Vortrag wie Angreifer heutzutage Passwörter knacken und welche Rolle KI dabei spielt.
Die secIT 2026 startet am 17. März mit diversen Ganztagsworkshops im Hannover Congress Centrum (HCC). Am 18. und 19. findet die Konferenzmesse statt. Hier gibt es auf vier Bühnen spannende Vorträge. Außerdem finden mehrere Halbtagsworkshops statt. Überdies wird ein zweitägiger IT-Security-Crashkurs für Einsteiger angeboten. Bis zum 15. Februar gibt es im Onlineshop Tagestickets für 79 statt 99 Euro. Zwei Tage kosten bis dahin 119 statt 139 Euro. Workshops müssen Interessierte extra dazubuchen.
Blick ins Programm
Im Vortrag „Pentesting, Innentäteranalysen, Red Teaming, TLPT & Co.: Was wem wirklich hilft“ von Hagen Molzer, Cirosec, ist der Name Programm und er zeigt auf, für wen solche Sicherheitstests Sinn ergeben.
Artur Bachmann und Tim Mittermeier, Corporate Trust, erläutern in ihrem Vortrag „Ihr teuerstes Blatt Papier: Wann die Cyberversicherung nicht zahlt“ die häufigsten und teuersten Fallstricke in den Policen und geben klare Handlungsanweisungen für IT-Mitarbeiter.
Weiterhin gibt es Workshops für mehr Sicherheit in Active-Directory- und M365-Umgebungen. Auch die Abwehr und die effektivsten Reaktionen auf Ransomwareattacken spielen bei den Vorträgen und Workshops eine Rolle. Zusätzlich gibt es Expertentipps zum Absichern von Windows 11. Natürlich behandeln die Referenten auch das Thema KI im Sicherheitskontext. Außerdem gibt es hilfreiche Hintergründe zur NIS-2-Umsetzung. Das komplette Programm ist online abrufbar.
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(des)
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