Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Dies ist aktuell die angesagteste Netflix-Serie


Vergesst für einen Moment die Monster aus dem Upside Down! Aktuell schleicht sich eine britische Miniserie auf einen Spitzenplatz der Netflix-Charts und verweist dabei selbst Giganten wie Stranger Things auf die Plätze. Das beweist: Spannung geht auch ohne CGI-Effekte.

Es ist mal wieder so weit: Der Netflix-Algorithmus hat gesprochen und die Karten neu gemischt. Doch dass sich das Anfang Januar gestartete „Suche mich nicht“ derzeit sogar vor Dauerbrennern wie Stranger Things behauptet, überrascht auf den ersten Blick. Bei der Harlan-Coben-Verfilmung geht es nicht um nervöse Jump-Scares oder vordergründige Action. Die Produktion ist das Gegenteil von „Fast Food Entertainment“ – und genau das macht sie auch für Euch so interessant und sicherte ihr bei Netflix zwischenzeitlich sogar den Spitzenplatz bei den Serien.

Ein Slow Burner für aufmerksame Augen

„Suche mich nicht“ ist eine dieser Serien, die das Publikum spalten: Die unter Euch, die beim Schauen nebenbei auf dem Smartphone scrollen, steigen vermutlich schnell wieder aus. Wer aber dranbleibt, wird belohnt. Die Story rund um den verzweifelten Familienvater Simon (James Nesbitt), der seine verschwundene Tochter Paige (Ellie de Lange) um jeden Preis finden will, und dabei auch unorthodoxe Methoden wählt, nimmt sich bewusst Zeit.

Was in den ersten Episoden fast schon behäbig wirkt, ist pures Kalkül. Die Serie etabliert ihre Figuren mit einer Sorgfalt, die mir im aktuellen Streaming-Einerlei oft fehlt. Da gibt es Charaktere, die zunächst skurril, fast deplatziert wirken – bis es „Klick“ macht. Diese Charaktere, beispielsweise die Privatdetektivin Elena Ravenscroft, sind dabei herrlich überzeichnet und verleihen der Story eine ganz eigene Note.

Bei „Suche mich nicht“ wird Spannung zumeist nicht durch laute Action erzeugt, sondern durch Atmosphäre und Wendungen, die sich leise entfalten. Ihr glaubt, den Plot durchschaut zu haben? Dann seid Ihr den Autoren wahrscheinlich gerade auf den Leim gegangen.

Bin ich gelegentlich auch mal in ein Plot-Hole getreten? Oh ja! Hier und da wirkte es auf mich ein wenig sehr konstruiert und die Handlungsweise des Vaters überraschte mich, vorsichtig gesagt. Aber gleichzeitig finde ich auch, dass es der Geschichte nicht wirklich einen Abbruch tat.

Es ist ein klassischer Thriller über Verlust, Schuld und die dunklen Geheimnisse in der Vorstadt – aber so dicht erzählt, dass sich die acht Folgen (zwischen ca. 40 und 60 Minuten jeweils) zum perfekten Wochenend-Bingen aufdrängen.

Externen Inhalt erlauben

Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

Teil des „Coben-Verse“: Nachschub ist garantiert

Kommt Euch die Machart von „Suche mich nicht“ bekannt vor? Das ist kein Zufall! Die Serie ist der neueste Volltreffer in der mittlerweile umfangreichen Zusammenarbeit zwischen Netflix und dem Bestseller-Autor Harlan Coben.

Coben hat sich längst als der verlässlichste Thriller-Lieferant des Streaming-Giganten etabliert. Produktionen wie „Ich schweige für dich“ (The Stranger), „Wer einmal lügt“ (Fool Me Once) oder „In ewiger Schuld“ folgen einer ähnlichen DNA: Normale Menschen werden aus ihrem Alltag gerissen, familiäre Abgründe tun sich auf, und die Frage steht im Raum: Wie gut kennen wir unsere Nächsten wirklich?

Wer „Suche mich nicht“ beendet hat und unter Entzugserscheinungen leidet, kann also beruhigt sein. Die Netflix-Bibliothek ist voll mit Coben-Verfilmungen, die genau denselben Nerv treffen. Für den Moment ist „Suche mich nicht“ aber der wohl solideste Thriller-Tipp – und eine willkommene, geerdete Abwechslung, bis wir wieder nach Hawkins zurückkehren dürfen.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Die einfache Kabel-Lösung für das 12V-2×6-Stecker-Problem


Der 12V-2×6-Stecker hat konzeptionelle Probleme, die in Kombination mit den aktuellen Grafikkarten-Designs zu verschmorten Kabeln und beschädigten Grafikkarten sowie Netzteilen führen können. ComputerBase testet ein „Anti-Melt-Kabel“ von Cybenetics Labs, das effektiv dagegen vorgeht und dabei hoch kompatibel ist.

Berichte über Defekte am 12V-2×6-Stromstecker reißen nicht ab

Durchgeschmorte 12V-2×6-Stromstecker, beschädigte Grafikkarten und beschädigte Netzteile; Berichte darüber nehmen nicht ab und Ende 2025 hat es auch die (zugegebenermaßen jenseits aller Stecker-Spezifikationen betriebene) RTX 5090 FE der Redaktion erwischt.

Der 12V-2×6-Anschluss ist das Problem

Vor allem Grafikkarten mit einer hohen Leistungsaufnahme sind davon betroffen, allen voran die GeForce RTX 5090 und die GeForce RTX 4090. Doch auch 3D-Beschleuniger mit einer geringeren Leistungsaufnahme sterben so immer mal wieder; GeForce RTX 4080, GeForce RTX 5080 und Radeon RX 9070 XT gehören mit dazu. Ein System gibt es nicht. Einzig gilt: Je niedriger die Leistungsaufnahme ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass es zu einem Schaden kommt. Unwahrscheinlicher wohlgemerkt, nicht unmöglich.

Geschmolzener 12V-2×6-Stecker
Geschmolzener 12V-2×6-Stecker (Bild: der8auer)

Der Grund dafür liegt in problematischen Spezifikationen des Stromsteckers, viel zu geringen Reserven und einem PCB-Design, das nicht auf die Gegebenheiten des Steckers reagiert. Es ist möglich, dass einzelne Adern definierte Grenzwert in Bezug auf die Stromstärke (9,5 Ampere pro Ader) überschreiten und diese viel zu hohen Ströme dann für einen Defekt infolge viel zu hoher Temperaturen sorgen. Das ist zwar nur eine sehr vereinfachte Version von dem, was passieren kann, aber um das „warum“ soll es in dem Artikel auch nicht gehen.

Der Hardwareschaden tritt in den meisten Fällen nicht sofort ein, meistens sind Tage oder Wochen nötig, bis die Situation eskaliert. Besonders fies daran ist, dass dies auch passieren kann, wenn der Nutzer nichts falsch gemacht hat. Und man bekommt davon auch nichts mit – bis es eben zu spät ist.

Keine Heilung der Ursachen in Sicht

Nun kann stundenlang diskutiert werden, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn die Ursache des Problems gelöst würde. Sprich, ein anderer Stecker mit anderen Spezifikationen genutzt würde oder wenn die Hersteller ein anderes PCB-Design mit entsprechenden Schutzschaltungen benutzen würden. Ja, zweifelsohne wäre dies besser. Das wird aber offenbar nicht passieren. Ersteres sowieso nicht und letzteres vermutlich auch nicht. Zumindest deutet nichts darauf hin, dass dies irgendwann passieren wird.

Externe Lösungen sollen helfen

Stattdessen müssen andere Lösungen für das Problem her, die die Ursache zwar nicht beheben, aber die Symptome bekämpfen. In den letzten Wochen und Monaten hat sich diesbezüglich auch schon einiges getan. ASRock und MSI (SafeGuard+) bringen Netzteile auf den Markt, die den 12V-2×6-Stromstecker auf Ader-Ebene überwachen sollen. Das machen jedoch nur die teuren High-End-Modelle. Und wer kein neues Netzteil kaufen möchte, dem bringt dies ohnehin nichts.

MSI GPU Safeguard+
MSI GPU Safeguard+ (Bild: MSI)

Für diejenigen gibt es aber auch Lösungen. Aqua Computer hat den Ampinel angekündigt. Eine externe Hard- und Softwaremischung, die den Stromstecker kontrolliert, die Stromflüsse beeinflussen kann und dessen Sensoren ausgelesen werden können. Nach der Ankündigung des Tools ist seitdem aber nichts mehr geschehen.

Das Thermal Grizzly WireView Pro II (in Kürze im Test)
Das Thermal Grizzly WireView Pro II (in Kürze im Test)

Deutlich weiter ist dagegen Thermal Grizzly mit dem WireView Pro II. Auch das WireView Pro II wird zwischen Grafikkarte und Grafikkarten-Stromstecker gesteckt, um die Ströme sowie Temperaturen des Steckers zu kontrollieren. Geraten die Sensordaten aus den Fugen, gibt das Tool einen Alarm aus und kann den Rechner herunterfahren.

Darüber hinaus gibt es eine Software zum Auslesen der Sensordaten und Thermal Grizzly gewährt eine Garantie auf die Hardware: Wenn die Grafikkarte trotz Einsatz des WireView Pro II einen Stromsteckerschaden erleidet, sorgt Thermal Grizzly für die Reparatur oder einen Ersatz. Entsprechend ist das Gerät mit 120 Euro aber eben auch etwas teurer. ComputerBase wird das WireView Pro II in Kürze testen.

Heute geht es aber um ein anderes Produkt. Ein Produkt, was es so noch nicht zu kaufen gibt. Das an dieser Stelle als „Anti-Melt-Kabel“ bezeichnete Produkt von Cybenetics Labs, denn auch einen Handelsnamen hat es noch nicht.

Die Kabel-Lösung von Cybenetics Labs im Detail

Hard- und Software – Hand in Hand

Entwickelt wurde das Kabel von Aris Mpitziopoulos, der unter anderem auch das von ComputerBase in Grafikkarten-Tests eingesetzte Hardwaretool „Powenetics V2“ zur Messung der Leistungsaufnahme gebaut hat. Bekannter ist er jedoch für die Hardware-Seite Hardware Busters und noch einmal deutlich mehr für Cybenetics, das mittlerweile eigentlich auf jedem Netzteil als Zertifikat zu finden ist.

Das Anti-Melt-Kabel im Test

Auch das Anti-Melt-Kabel ist eine Kombination aus Hard- und Software. Die Hardware nimmt aber einen anderen Ansatz als bei den anderen Produkten von Thermal Grizzly und Aqua Computer. Denn das Kabel ist schlicht nur ein Kabel mit einer kleinen Box im Kabelstrang. An einem Ende gibt es einen 12V-2×6-Stecker, am anderen ist noch einer. Dazwischen ist noch eine schwarze Box mit einer kleinen LED verbaut, in der sich die Elektronik verbirgt und das war es dann auch. Ein Display oder einen Lüfter gibt es nicht.

Das Kabel passt auf alle Grafikkarten

Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Lösung günstiger zu produzieren sein sollte. Darüber hinaus ist das Kabel mit allen Gehäusen, allen CPU-Kühlern und allen Grafikkarten kompatibel. So passen zum Beispiel weder das Ampinel noch das WireView Pro II auf Nvidias RTX 5000 Founders Edition und auch auf einige wenige Custom-Designs nicht. Mit dem Anti-Melt-Kabel ist das kein Problem.

Auch große CPU-Kühler wie der Noctua NH-D15 G2 können in Kombination mit bestimmten Grafikkarten dazu führen, dass Ampinel oder WireView Pro II nicht nutzbar sind. Mit dem Anti-Melt-Kabel ist auch das kein Problem. Die Kompatibilität ist damit auf jeden Fall besser.

Das Kabel lässt sich einfacher verstecken

Hinzu kommt noch, dass das Kabel deutlich besser zu verstecken ist. Das WireView Pro II ist dagegen immer prominent im Weg und beeinflusst die Optik zwangsweise deutlich.

Das Anti-Melt-Kabel in der Praxis
Das Anti-Melt-Kabel in der Praxis

Zaubern kann das Kabel aber natürlich nicht: Eine große Einschränkung besteht darin, dass es direkt ans Netzteil angeschlossen werden muss. Der aktuelle Prototyp wird dabei mittels 12V-2×6 ans Netzteil angeschlossen, jedes native 12V-2×6-Netzteil ist entsprechend kompatibel. Setzt das eigene Netzteil dagegen auf zwei 8-Pin-Anschlüsse, ist entsprechend ein anderes Kabelende notwendig.

Apropos Prototyp: Das von ComputerBase getestete Kabel entspricht noch nicht völlig der finalen Variante, soll aber ihr sehr nahekommen. Funktional gibt es keinerlei Unterschied.

Der Marktstart steht in den Sternen

Das viel größere Problem ist allerdings: Bis dato konnte kein Partner beziehungsweise Distributor gefunden werden, mit dem das finale Produkt in Serie gefertigt und vertrieben werden kann. Insbesondere Distributoren sind vielmehr auf der Suche nach höherpreisigen Produkten, was aber nicht der Sinn der Entwicklung gewesen ist: Cybenetics Labs würde gerne nahe der Selbstkosten verkaufen. Ob das Kabel so in den Handel kommt, bleibt zur Veröffentlichung dieses Artikels also noch ungewiss.

Das Anti-Melt-Kabel im Praxiseinsatz

Das Anti-Melt-Kabel in Betrieb zu nehmen ist simpel: Das Kabel wird ganz normal an das Netzteil und an die Grafikkarte angeschlossen.

Mit oder ohne USB-Verbindung

Darüber hinaus kann die Elektronik-Box mittels USB Type-C an den Rechner angeschlossen werden – ob an USB 2, USB 3 oder Type-C, ob intern oder extern, das macht keinen Unterschied. Das Kabel ist nötig, um die Software zu konfigurieren und die Sensoren zu protokollieren. Wer das nicht möchte oder braucht, kann das Kabel trotzdem verwenden: Alle Warn- und Schutzfunktionen des Kabels funktionieren auch ohne USB-Verbindung zum Rechner. Genauso ist es möglich, die Grenzwerte mit Kabel in der Software einzustellen und dann das Kabel zu entfernen. Die eingestellten Werte werden dann übernommen.

Die Grenzwerte und Warnungen können konfiguriert werden

Die Grenzwerte für die Schutzfunktionen lassen sich per Software auf dem Desktop konfigurieren. Unter dem Punkt „Over Current Trigger Point“ lässt sich die maximale Stromstärke der einzelnen Leitungen einstellen, bevor eine Warnung ausgegeben wird.

Einstellbar sind Werte zwischen acht und 12 Ampere, wobei zehn Ampere die Empfehlung bei einer GeForce RTX 5090 ist. In der aktuellen Software-Version sind werksseitig 12 Ampere als der Standard eingestellt. Wichtig ist dann noch die maximal erlaubte Temperatur unter dem Punkt „Over Temperature Trigger Point“. Zwischen 80 und 95 Grad sind dort konfigurierbar, 80 Grad ist dort ein sinnvoller Wert.

Die Software des Anti-Melt-Kabels
Die Software des Anti-Melt-Kabels
Maximal einstellbare Trigger-Punkte
Maximal einstellbare Trigger-Punkte

Wichtig sind ferner die Optionen für „Buzzer Warning Period“ und „Protection Kick In Period“. Ersterer gibt die Zeitspanne an, nach deren Überschreitung eines Grenzwertes ein Warnton über einen Buzzer im Kabel ausgegeben wird. Letztere bestimmt, nach welcher weiteren Zeitspanne das Kabel die Stromverbindung kappt. In beiden Fällen sind zehn Sekunden der Standardwert, was sinnvoll erscheint. Das sind die wichtigsten Funktionen der Software.

Wer nun auf „Apply“ drückt, braucht auch die Software nicht mehr. Sämtliche Schutzfunktionen werden im Kabel gespeichert, die Software ist nur optional. Zweifelsohne interessant an dieser ist jedoch die Überwachung des Kabels. Denn die Stromstärke aller sechs Leitungen und die Temperaturen an beiden Enden des Kabels sowie mittig in der Elektronikbox lassen sich in Echtzeit auslesen. Ungefähr alle 100 Millisekunden wird der Messwert aktualisiert, zehn Werte pro Sekunde gibt es also.

Logging inklusive Chartverlauf

Die Software hat auch noch weitere Funktionen: So gibt es auch Charts, die die Stromstärke und Temperaturen grafisch auswerten. Das funktioniert jedoch nur bedingt gut, denn die Grafiken sind sehr klein und lassen sich nicht vergrößern. Man erkennt also entsprechend wenig. Das soll sich zu einem späteren Zeitpunkt aber vielleicht noch ändern.

Interessanter ist da die Logging-Funktion. Denn sämtliche Messwerte lassen sich auf Wunsch in einem Log festhalten, der sich dann in der Software selbst angesehen oder optional als Excel-Datei exportiert werden kann. Das funktioniert auch bei längeren Messreihen einwandfrei.

Die Log-Funktion des Anti-Melt-Kabels
Die Log-Funktion des Anti-Melt-Kabels

Zu guter Letzt lässt sich noch einstellen, ob das Tool mit dem Windows-Start mitgestartet werden soll.

Das Anti-Melt-Kabel in der Praxis

So weit die Theorie, nun zur Praxis. Durch Drücken von „Open“ zeigt das Tool die Sensorik in der Software an. Wird nun ein Spiel gestartet, lassen sich in Echtzeit die Stromstärken und Temperaturen des Kabels beobachten. In Spielen steigen die Werte entsprechend an.

Abweichungen werden sofort signalisiert

Was nun nicht passieren sollte, ist, dass auf der rechten Seite der Software ein „Alarm“ angezeigt wird. Taucht dieser nur mal kurzzeitig auf oder auch kurzzeitig immer mal wieder auf, ist das noch kein Problem. Gerade bei einer GeForce RTX 5090 passiert dies regelmäßig, da die Stromstärken über die einzelnen Kabelstränge kurzzeitig immer mal wieder den maximal erlaubten Wert überschreiten. Das ist aber noch absolut ungefährlich und löst auch keine der Schutzfunktionen des Kabels aus.

Warnung bei Dauerhafter Grenzwertverletzung

Das ändert sich erst, wenn ein Wert dauerhaft überschritten wird. In dem Fall dauert es, solange kein anderer Wert konfiguriert worden ist, zehn Sekunden, bis der Buzzer einen dauerhaften Warnton ausgibt. Dabei muss man sich keine Sorgen machen, den Warnton zu überhören, denn er ist prägnant auffällig. Selbst unter einem Kopfhörer sollte man diesen eigentlich durchweg hören können.

Ein Beispiel an der GeForce RTX 5090 Founders Edition mit einem bereits in Mitleidenschaft gezogenen Stecker:

Zum Schluss kappt das Kabel die Stromverbindung

Und auch wenn nicht, ist dies kein Beinbruch. Denn zehn Sekunden, nachdem der Warnton das erste Mal ertönt, greift die zweite Schutzfunktion, solange kein anderer Zeitraum eingestellt worden ist: Das Anti-Melt-Kabel kappt schlicht die gesamte Stromverbindung zur Grafikkarte. In dem Fall wird der Monitor dunkel, der Rechner funktioniert nicht mehr und die Leistungsaufnahme über das Kabel beträgt null. Auch die Lüfter stehen also still. Der Rechner bleibt an, aber das ist kein Problem.

Wer auf die Software verzichtet, bekommt den Alarm zwar nicht optisch mit, der akustische Warnton und das Abschalten der Stromversorgung funktioniert aber weiterhin.

Schlussworte

Das von Cybenetics Labs entwickelte „Anti-Melt-Kabel“ tut, was es soll und das sehr gut. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Auch dieses Kabel löst natürlich nicht die Ursache des Problems, aber es reduziert effektiv die Gefahr, dass es zu Lebzeiten der eigenen Grafikkarte ein Problem mit dem 12V-2×6-Stecker geben wird, das nicht rechtzeitig auffällt und zum Defekt der sündhaft teuren Grafikkarte und/oder des Netzteils führt.

Das Anti-Melt-Kabel an der Asus GeForce RTX 5090 Astral mit 600 Watt
Das Anti-Melt-Kabel an der Asus GeForce RTX 5090 Astral mit 600 Watt

Das Kabel geht dabei den minimalistischen Weg: Funktional wird absolut alles geboten, was es für einen guten Schutz benötigt. Auch hochwertigere Lösungen schützen die Grafikkarte nicht besser. Denn auch die Software kann alles, was es zur Konfiguration des Kabels und zur optionalen Überwachung benötigt.

Die Schutzmechanismen und Warnungen haben im Test gut und fehlerfrei funktioniert. Probeweise wurde auch kurzfristig die bereits zuvor in der Redaktion angeschmorte GeForce RTX 5090 FE ausprobiert, an der das Anti-Melt-Kabel sofort die zwei (sichtbar) zwar nicht komplett defekten, aber nicht mehr korrekt leitenden Kontakte im Stromstecker angezeigt hat. Bei längeren Lastphasen hätte das Tool sicherlich auch Alarm gegeben, doch einen weiteren Schaden wollte die Redaktion nicht provozieren.

Im Vergleich zum Thermal Grizzly WireView Pro II (Test folgt in Kürze) fehlen zwar einige Komfort-Features und eine Zusatzgarantie. Diese sind aber eben nur optional und bringen erst einmal keine zusätzliche Sicherheit.

Die Umsetzung als „einfaches Kabel“ hat dabei auch seine Vorteile: Das Anti-Melt-Kabel lässt sich deutlich besser im Gehäuse verstecken als die anderen Lösungen. Und es ist kompatibel mit absolut jeder 12V-2×6-Grafikkarte. Ob Custom-Design oder Founders Edition macht da keinen Unterschied. WireView Pro II gibt es hingegen vom Hersteller selbst schon in zwei Varianten für beide von Herstellern genutzten Stecker-Orientierungen, ist bei Grafikkarten mit gewinkeltem Anschluss (Founders Edition) oder Modellen mit sehr tief im Kühler sitzendem Stecker aber trotzdem gar nicht nutzbar.

Die defekte GeForce RTX 5090 FE
Die defekte GeForce RTX 5090 FE

Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass das Anti-Melt-Kabel Cybenetics Labs trotz der aktuell nicht erfolgreichen Suche nach einem Partner und Distributor doch noch auf den Markt kommt. Denn es ist die perfekte Minimallösung, die für einen umfangreichen Grafikkartenschutz benötigt wird. Alles weitere ist optionaler Komfort, gegen den per se nichts spricht, der aber eben nicht benötigt wird – und die Kompatibilität einschränkt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Balkonkraftwerk im Winter? Darum macht der Amazon-Deal Sinn!


Mit einem Balkonkraftwerk habt Ihr die Möglichkeit, selbst Strom zu erzeugen. Dadurch könnt Ihr Eure Stromkosten merklich senken. Auch im Winter kann sich eine Anschaffung lohnen. Dies zeigt ein aktueller Amazon-Deal.

Logisch, für ein Balkonkraftwerk benötigt man Sonne. Die Mini-Solaranlagen nutzen die Sonnenenergie, um sie in nutzbaren Strom zu wandeln. Bei der aktuellen Wetterlage zeigt sich der Himmelskörper jedoch eher selten. Dennoch lohnt sich die Anschaffung im Winter durchaus. Denn aktuell ist die Nachfrage eher gering, wodurch auch die Kosten sinken. So könnt Ihr Euch jetzt den Amazon-Bestseller samt Halterungen und 10-Meter-Kabel zum absoluten Bestpreis schnappen.

800-W-Balkonkraftwerk im Komplettset: Das erwartet Euch!

Das Set besteht aus allem, was Ihr benötigt. Den Anfang machen zwei bifaziale Tongwei-Solarmodule, die mit jeweils 500-Watt-Leistung aufwarten. Ein 800-Watt-Wechselrichter der Firma Growatt wandelt die gewonnene Energie dann in nutzbaren Strom um. Wichtig ist, dass die Solarmodule mehr Leistung bieten, um einen Überhang zu erzeugen, der dafür sorgt, dass der Wechselrichter auf maximaler Power läuft. Ein 10-Meter-Kabel, sowie zwei 2-Meter-Verlängerungskabel, eine Wechselrichterhaltung und zwei Garten- bzw. Flachdachhalterungen sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Die Arbeit des Balkonkraftwerks könnt Ihr zudem über die App verfolgen.

Die Installation eines Balkonkraftwerks ist recht simpel. Wichtig ist, dass eine entsprechende Steckdose in der Nähe ist. Das gesamte Set wird zudem von Solakon angeboten, allerdings über Amazon vertrieben. Mieter haben zudem seit 2024 einen gesetzlichen Anspruch auf ein Balkonkraftwerk, es sei denn, der Vermieter findet einen triftigen Grund für eine Ablehnung.

Darum lohnt sich der Kauf im Winter

Während Ihr 2023 noch eine halbe Niere für ein Balkonkraftwerk auf dem Schwarzmarkt verkaufen musstet, ist das mittlerweile nicht mehr der Fall. Dennoch sind Balkonkraftwerk-Komplettsets eine Investition. Dementsprechend liegt die UVP für das Solakon-Paket bei 569,99 Euro. Diese sinkt jetzt allerdings bis zum 18. Januar auf 389,98 Euro. Erfahrungsgemäß wird das Set allerdings auch danach immer zu einem ähnlichen Preis erhältlich sein. Im Frühling, Sommer und Herbst könnten die Kosten jedoch wieder deutlich steigen. Das Set führt zudem die Bestenliste bei Amazon an und hat eine Bewertung von 4,5 Sternen aus über 1.900 Rezensionen.

Möchtet Ihr also Strom selbst erzeugen und interessiert Euch schon länger für die Mini-Solaranlagen, solltet Ihr diesen Deal nicht verpassen.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Habt Ihr bereits ein Balkonkraftwerk im Einsatz? Lasst es uns wissen!





Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

API Leak: Millionen von Instagram-Kundendaten landen im Dark Web


API Leak: Millionen von Instagram-Kundendaten landen im Dark Web

Bild: Instagram

Laut Berichten wurden im November 2024 Daten von rund 17,5 Millionen Instagram-Accounts abgegriffen. Das wird erst jetzt bekannt, da die Daten nun im Dark Web zirkulieren. Neben Namen und E-Mail-Adressen sollen auch Telefonnummern und zumindest teilweise Geodaten zum Datensatz gehören.

Über 17 Millionen Accounts betroffen

Das berichtet Cyber Press und beruft sich auf Hinweise der Sicherheitsfirma Malwarebytes sowie eine Verifizierung der Daten über Postings im Dark Web, die als Screenshots vorliegen. Die von unbekannten Angreifern erbeutete Datensammlung wird dort unter dem Titel „INSTAGRAM.COM 17M GLOBAL USERS — 2024 API LEAK“ feilgeboten. Sie soll 17,5 Millionen Einträge umfassen.

Nachfolgend werden die laut dem Bericht entwendeten Daten der betroffenen Instagram-User-Accounts aufgelistet. Laut der Plattform Have I been Pwned seien von den erbeuteten Account-Daten nur 6,2 Millionen mit einer E-Mail-Adresse verknüpft gewesen und nur „einige“ sollen eine Telefonnummer enthalten.

  • Vollständige Namen und Nutzernamen
  • Verifizierte E-Mail-Adressen
  • Telefonnummern
  • Nutzer-IDs
  • Länderinformationen und partielle Geodaten

Kein Hack, sondern eine API-Schwachstelle

Der oder die Angreifer behaupten, dass die Daten über eine Schwachstelle in den Programmierschnittstellen (API) des sozialen Netzwerks abgegriffen werden konnten. Um einen Hack soll es sich demnach nicht handeln. Dass Instagram kurz nach dem Bericht über eine Schwachstelle informierte (siehe X-Posting), über die Dritte Passwort-Resets anderer anfordern konnten, habe nach bisheriger Kenntnis nichts mit diesem Vorfall zu tun.

So oder so hätten jüngst zahlreiche Instagram-User darüber geklagt, „eine Flut“ unerwünschter Benachrichtigungen zum Zurücksetzen ihres Passworts erhalten zu haben, berichtet Cyber Press weiter.

Risiken und Lösungen

Zudem genüge die Kombination aus E-Mail-Adressen und Telefonnummern für sogenannte „SIM-Swapping“-Angriffe. Zudem könnten verstärkt Phishing-Mails bei den Betroffenen eintreffen, in denen sich Betrüger etwa als Mitarbeiter des Instagram-Support ausgeben und damit versuchen, Anmeldeinformationen preiszugeben.

Cybersicherheitsexperten raten allen Instagram-Nutzern dringend, die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) umgehend per Authentifizierungs-App anstelle von SMS zu aktivieren und unaufgefordert zugesandte E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts zu ignorieren“, heißt es abschließend.

Die Redaktion dankt Community-Mitglied „KeinNutzerName“ für den Hinweis.





Source link

Weiterlesen

Beliebt