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OnePlus-Chef droht Haftstrafe in Taiwan wegen Rekrutierung lokaler Ingenieure
Staatsanwälte Taiwans haben einen Haftbefehl für OnePlus-CEO und -Gründer Pete Lau ausgestellt, da dieser illegal taiwanische Mitarbeiter in einem chinesischen Unternehmen beschäftigt haben soll. Das verstößt gegen den „Cross-Strait Act“, ein taiwanisches Gesetz zum Schutz der Sicherheit der eigenen Bevölkerung vor chinesischen Einflüssen. Dazu gehört auch die Eindämmung der Rekrutierung taiwanischer Software-Entwickler durch chinesische Technologiefirmen. Gleichzeitig wurden zwei taiwanische Bürger angeklagt, die in der lokalen Tochterfirma als leitende Angestellte für den OnePlus-Chef gearbeitet haben.
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OnePlus ist bekannt für seine Smartphones mit OxygenOS-Betriebssystem, das sich nur wenig vom Standard-Android unterscheidet. Wie Oppo und Realme gehört die Marke zum chinesischen Konzern BKK Electronics. Mitte 2021 fusionierte OnePlus mit Oppo, ist aber eigenständige Marke geblieben. Der Zusammenschluss sollte Betriebsabläufe optimieren und OnePlus mehr Ressourcen verschaffen. Parallel dazu soll OnePlus aber auch in Taiwan über 70 Ingenieure beschäftigt haben, die Software für OnePlus- und Oppo-Smartphones entwickelt haben.
Taiwanische Mitarbeiter als Ziel von Chinas Tech-Firmen
Das verstößt nach Ansicht der Staatsanwaltschaft des Shilin-Distrikts der taiwanischen Hauptstadt Taipei allerdings gegen den Cross-Strait Act, berichten lokale Medien wie Taiwan News. Dieses Gesetz soll verhindern, dass chinesische Unternehmen taiwanische Mitarbeiter für ihre Zwecke abwerben. Taiwan ist aufgrund derselben Sprache und der guten Ausbildung ein beliebtes Ziel für Tech-Firmen Chinas, die nach Angestellten suchen. Anfang 2025 wurden bereits 34 Standorte von elf Unternehmen in sechs Städten durchsucht, nachdem Taiwan China vorgeworfen hatte, viele Jahre lang illegal Chip-Ingenieure abgeworben zu haben. Dies betraf aber vornehmlich die Halbleiterindustrie.
Im aktuellen Fall hat Pete Lau nach Angaben der taiwanischen Staatsanwaltschaft zusammen mit zwei taiwanischen Bürgern im März 2014 eine Firma in Hongkong unter dem OnePlus-Namen gegründet und ein Jahr darauf eine Filiale in Taiwan registriert, schreibt CNA. Bei den Firmennamen wurde im Mai 2019 demnach OnePlus durch „Sonar“ ersetzt. Zwischen August 2015 und Januar 2021 hat OnePlus laut Staatsanwälten umgerechnet mehr als 62 Millionen Euro über Hongkong in die taiwanische Tochterfirma gepumpt, die als „Einnahmen aus Auftragsforschung und -entwicklung sowie aus dem Verkauf von Vermögenswerten aus Forschungs- und Entwicklungsergebnissen“ deklariert wurden. Damit wurden Mitarbeiter in Taiwan rekrutiert und bezahlt sowie Ausstattung gekauft.
Chinesischen Unternehmen ist dies nach Vorgabe des Cross-Strait Act allerdings nur mit behördlicher Genehmigung gestattet. Deshalb wurden der OnePlus-CEO und seine beiden taiwanischen Manager jetzt angeklagt. Pete Lau hat sich bislang nicht dazu geäußert, aber OnePlus erklärte gegenüber Bloomberg, dass der Geschäftsbetrieb normal weiterlaufe und nicht beeinträchtigt sei.
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(fds)
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Die Solarfalle der Katherina Reiche
Am 11. September 2012 trat Bundesumweltminister Peter Altmaier ans Rednerpult im Deutschen Bundestag und setzte an zu einer Rede, die die Arbeit seines Ministeriums zusammenfasste. Die Sommerpause war zu Ende, die Haushaltswoche stand an und die Ministerien mussten der Reihe nach berichten. Um 13:02 erreichte Altmaier ein aus seiner Sicht zentrales Problem, das sein Haus erfolgreich angegangen war. Es ging um den rasanten Ausbau von Photovoltaik: „Sie wissen alle, dass die Ausbauzahlen zuletzt dreimal so hoch waren, wie im Erneuerbare-Energien-Konzept der Bundesregierung vorgesehen. Wir haben uns dann zu einer mutigen Reform entschlossen, von der niemand wusste, wie sie wirkt. Wir wissen es immer noch nicht.“ Das muss man sich mal vorstellen: Private Hausbesitzer und Unternehmen hatten, so seine Sicht auf die Daten, die Ausbauziele der Regierung schändlicherweise übererfüllt, also mehr Photovoltaik gebaut, und damit leichtfertig die Versorgungssicherheit des ganzen Landes gefährdet! „Aber ich habe jetzt die Zahlen“, freute sich Altmaier, zog einen kleinen Schnipsel hervor und verlas seinen politischen Erfolg: „Nach einem Rekordausbau im Juni von 1800 Megawatt lagen die Zahlen im Juli bei 540 Megawatt und im August bei 320 Megawatt. Das liegt unter dem viel zu hohen Ausbautempo des letzten Jahres. Das zeigt, dass unser gemeinsam beschlossenes Gesetz zu wirken beginnt.“ Das stenografische Protokoll der 190. Sitzung vermerkt: „Beifall bei der CDU/CSU und der FDP.“ Das Video der Rede ist in der Mediathek des Bundestags erhalten.
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Die zitierte mutige Reform war die außerplanmäßige Senkung der garantierten Einspeisevergütung für PV-Anlagen, die Ende Juni rückwirkend zum 1. April in Kraft getreten war. Pauschal 15 Prozent weniger für neue Anlagen. Bis dahin war eine lineare Absenkung vorgesehen, die den sinkenden Anschaffungskosten Rechnung trug. Es folgte das, was als Altmaier-Delle in die Geschichte eingehen sollte. Es war der politische Doppelschlag aus drastisch gesenkter Vergütung und der hartnäckigen Erzählung, zu viel PV-Strom sei schädlich für das Netz, der den Ausbau radikal verzögerte und bei der Gelegenheit auch gleich den Verursacher, nämlich die heimische Photovoltaikindustrie, nachhaltig ruinierte. Die Stromversorger atmeten zufrieden auf, die chinesischen Hersteller übernahmen indes den Weltmarkt für Photovoltaik. Deutschland kaufte und verbrannte weiter Kohle und Gas.

(Bild: energy-charts.info)
Alte Bekannte
Beteiligt an diesem fraglichen politischen Erfolg war eine Parlamentarische Staatssekretärin in Altmaiers Ministerium. Die verteidigte Anfang 2012 im Parlament die anstehende Absenkung der Vergütung und dürfte auch an der Vorbereitung der Altmaier-Rede vom 11. September beteiligt gewesen sein. Schon seit 2009 war die aufstrebende Politikerin Staatssekretärin im Umweltministerium. Ihr Name, Sie ahnen es sicher bereits, ist Katherina Reiche.
Im September 2015 verließ sie den Bundestag, und ihr unermüdliches Engagement für das Wohl der konventionellen Stromversorger sollte nicht unbelohnt bleiben. Schon im Februar 2015, also noch während ihrer Mitgliedschaft im Bundestag, wählte sie der „Verband kommunaler Unternehmen“ zur Hauptgeschäftsführerin. Das ist ein Interessenverband, in dem unter anderem die kommunalen Energieversorger Mitglied sind – nicht gerade der Arbeitskreis der Freunde Erneuerbarer Energie. Die Drehtür zwischen Politik und Wirtschaft rotierte damals reibungslos. 2020 landete Reiche dann bei der E.ON-Tochter Westenergie in der Geschäftsführung. Diesen Posten gab sie erst auf, als Parteifreund Friedrich Merz 2025 die bewährte Drehtür zurück in die Politik in Bewegung setzte und ihr ein Ministeramt anbot.
Als Wirtschaftsministerin setzt sie seit Mai 2025 konsequent fort, was sie 2009 im Umweltministerium begonnen hatte, versuchte ab dem ersten Tag im Amt, die Stimmung langsam wieder gegen Photovoltaik zu drehen. Und so sollten die Nachrichten aus dem Ministerium Reiche niemanden überraschen. Nicht beim Heizen, nicht beim Ausbau von Stromnetzen, nicht bei Photovoltaik und Speichern. Schließlich übernahm sie aus ihrer Sicht den Scherbenhaufen ihres politischen Vermächtnisses: Bürger und Unternehmen hatten in ihrer Abwesenheit, beginnend 2022 mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der zu gestiegenen Energiekosten führte, wieder massiv in Photovoltaikanlagen investiert – ohne die notleidenden Stromversorger um Erlaubnis zu fragen. Der politische Gegner hatte derweil in mehreren Solarpaketen die bürokratischen Hürden gesenkt. Die schöne Altmaier-Reiche-Delle drohte zerrieben zu werden zwischen politischen Reformen und der Ausbauwut der Dachbesitzer. Allein 2024 wurden laut Bundesnetzagentur über 16 Gigawatt PV zugebaut – zu Altmaiers Zeiten sorgte der Rekordzubau bei 7,5 Gigawatt im Jahr 2011 schon für Nervosität im Ministerium.
Heiter weiter
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Diese Rückschläge der jüngeren Vergangenheit ließ Reiche nicht auf sich sitzen. Ihr neuester Plan ist noch nicht veröffentlicht, aus dem Ministerium ist lediglich ein Entwurf an verschiedene Medien durchgestochen worden, der unter anderem dem Spiegel und der dpa vorliegt. Die auf 20 Jahre garantierte fixe Einspeisevergütung für kleine Anlagen bis 10 kW Leistung, die derzeit bei überschaubaren 7,78 Cent liegt, soll wegfallen, heißt es in den Medien. Viel Luft nach unten gibt es da bereits jetzt nicht mehr. Hinzu kommt, dass Neuanlagen schon heute in Zeiten mit negativen Börsenstrompreisen keine Vergütung erhalten und dafür einen vernetzten Stromzähler brauchen.
Weil auch Reiche weiß, dass die Erlöse aus Einspeisung für private Dachanlagen nicht den größten Hebel darstellen und Anlagen vor allem auf Eigenverbrauch ausgelegt sind, wählt sie eine andere Stellschraube für sinkende Attraktivität: Komplexität und Bürokratie. Bisher haben die Verteilnetzbetreiber, oft sind das die lokalen Stadtwerke, die Vermarktung des Stroms an der Strombörse automatisch für die Kleinbetreiber übernommen. Als Hausbesitzer mit PV auf dem Einfamilienhaus musste man sich nicht mit dem Strommarkt auseinandersetzen. Lag der Börsenstrompreis unter den 7 Cent, wurde aus dem EEG-Konto ausgeglichen, lag er darüber, wurde ins EEG-Konto eingezahlt. Dieses Konto füllt der Staat, wenn es einen Fehlbetrag gibt, aus Steuermitteln auf. Genau diese pauschale Abwicklung soll laut dem Entwurf wegfallen, stattdessen sollen sich auch Kleinanlagenbetreiber einen sogenannten Direktvermarkter suchen. Das ist ein privatwirtschaftlicher Stromhändler, der gegen ein paar Prozent Verwaltungsgebühr die Energie vermarktet. Charmanter Vorteil für die Stadtwerke, deren Interesse Reiche jahrelang vertreten hat: weniger Verwaltungsaufwand – gleichzeitig weniger Planungssicherheit für kleine Betreiber.
Nicht in die Falle tappen
Die ersten Kommentatoren sind auf diese durchgestochene Information bereits eingestiegen, sprachen gar vom „Solarhammer“ und tappten damit zielsicher in Reiches aufgestellte Falle: Das Narrativ, private Photovoltaik auf dem Hausdach lohne sich nicht, soll sich verbreiten – genau darum scheint es zu gehen. Wenn sich das herumspricht, sinkt die Nachfrage, die Installationsbetriebe bauen Kapazitäten ab, verschwinden vielleicht vom Markt. Dezentrale Photovoltaik in Bürgerhand wird weniger, Geld mit Sonnenstrom verdienen vermehrt große Betreiber, die Solarparks bauen.
Wahr ist dagegen: Eine private PV auf dem Eigenheim lohnt sich unabhängig von der Einspeisevergütung. Sie muss nur so ausgelegt sein, dass sie sich über den Eigenverbrauch mit heutigen oder erwarteten Strombezugskosten rechnet. Denn Strom aus erneuerbaren Quellen ist unschlagbar günstig, vor allem im Vergleich mit gekauftem Strom aus dem Netz. Wer heute investiert, kauft damit schlagartig einen Großteil seines Strombedarfs für die nächsten 20 Jahre. Jeder Euro aus der Einspeisung ist ein nettes Zubrot, aber nicht ausschlaggebend. Am meisten optimieren können und sollten Betreiber bei ihrem Verbrauch, indem sie auch die Sektoren Mobilität und Wärme auf Elektrizität umstellen: Wärmepumpe statt Gasheizung, Klimaanlage fürs Homeoffice, Elektroauto mit eigener Wallbox statt Verbrenner.
Wer hingegen behauptet, ohne fixe Vergütung sei private Photovoltaik tot, hilft mit, den Ausbau mal wieder abzuwürgen. Damit könnte Katherina Reiche das historische Kunststück gelungen sein, innerhalb von 14 Jahren denselben politischen Fehler zweimal zu machen! Ihren alten Arbeitgebern gefällt das.
(jam)
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KI-Kameras vor dem Abgrund und löchrige Cloud – die Fotonews der Woche 9/26
Wenn eine Technologie plötzlich für viele Menschen zugänglich wird, wittern Manager das große Geld. Aktuell sind die Zauberwörter in den Chefetagen der Fotobranche ganz offensichtlich „Generative KI“. Doch während die Tech-Bros in ihren kalifornischen oder asiatischen Konferenzräumen klatschen, braut sich an der Basis ein gewaltiger Sturm zusammen.
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(Bild: heise )
Der Fluch der KI-Kamera
Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der erste Mainstream-Kamerahersteller generative KI direkt in seine Gehäuse presst. Doch wie ein aktueller und sehr pointierter Kommentar bei PetaPixel warnt: Wer das als Erster macht, wird es bitter bereuen. Die Vorboten dieses Desasters sind bereits da. Nehmen wir Caira (früher bekannt als Alice Camera): Deren Integration von Googles „Nano Banana“ in eine Micro-Four-Thirds-Kamera erntete in der Community eine Mischung aus Ekel und Verachtung. Die Angst, dass eine ganze Generation nur noch „gefälschte Erinnerungen“ produziert, sitzt tief.
Auch Profoto musste kürzlich lernen, dass man Fotografen nicht ungefragt KI als die „Zukunft der Beleuchtung“ verkaufen kann, ohne einen massiven Shitstorm zu ernten. Ein treffender Instagram-Kommentar fasste die Stimmung der Fotografen zusammen: „Der Wald schrumpfte, aber die Bäume stimmten weiter für die Axt. Denn die Axt war schlau und überzeugte die Bäume, dass sie einer von ihnen sei, weil ihr Stiel aus Holz war.“ Die Arroganz der Hersteller, die glauben, sie wüssten es besser als ihre eigene zahlende Kundschaft, könnte sich bald rächen. Echte Fotografen hassen es, wenn ihr Handwerk durch Algorithmen entwertet wird.
Wenn die KI-Firma deine Fotos mit der ganzen Welt teilt
Dass das blinde Vertrauen in den KI-Hype nicht nur künstlerisch, sondern auch sicherheitstechnisch ein Albtraum sein kann, zeigt ein massiver Daten-Leak. Die Android-App „Video AI Art Generator & Maker“, die mit cineastischen KI-Makeovers für Fotos und Videos lockte, hat mal eben 1,5 Millionen nutzergenerierte Bilder und über 385.000 Videos ins offene Netz geblasen.
Wie die Sicherheitsforscher von Cybernews herausfanden, lag das Problem bei einem völlig falsch konfigurierten Google Cloud Storage Bucket. Keine Authentifizierung, kein Passwort – einfach ein offener Container mit 12 Terabyte an sensiblen Daten, darunter auch Millionen von KI-generierten Dateien. Die App, die dem türkischen Unternehmen Codeway Dijital Hizmetler zugeschrieben wird, ist ein klassisches Beispiel für „Move fast and break things“. Um das Produkt schnell auf den Markt zu werfen, wurden grundlegende Sicherheitsvorkehrungen ignoriert. Erschreckend: Laut den Forschern weisen rund 72 Prozent der analysierten KI-Apps im Google Play Store ähnliche Schwachstellen auf. Wer also sein Gesicht von einer billigen KI-App aufhübschen lässt, sollte sich nicht wundern, wenn das Originalbild bald eine eigene Karriere im Darknet startet. Übrigens: Smartphone-Hersteller nutzen schon seit vielen Jahren KI, um Bilder ab Werk aufzuhübschen
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KI und die Fotokarriere 2026
Trotz aller Widerstände und Sicherheitslücken: Die Technologie ist da und sie verändert die Branche rasant. Wie DIY Photography in dieser Woche treffend analysiert, baut KI im Jahr 2026 die Karrieren von Fotografen massiv um. Die Frage ist längst nicht mehr, ob die Algorithmen kommen, sondern wie wir als Fotografen damit umgehen, ohne unsere Seele (und die Daten unserer Kunden) an den erstbesten Cloud-Server zu verkaufen.
Vielleicht ist der beste Weg, sich als Fotograf im Jahr 2026 zu positionieren, genau jener: echte Bilder, echtes Licht und Festplatten, die nicht ungeschützt im Internet hängen. In diesem Sinne: Gut Licht und sichere Passwörter!
Podcast-Empfehlung
Vom klobigen Nerd-Gadget zum stylischen Accessoire: Smarte Brillen wie die neue Ray-Ban Meta erobern unseren Alltag und versprechen die nahtlose Verbindung von Mode und Technik. Ein Fingertipp genügt, um den perfekten Urlaubsmoment freihändig festzuhalten, das Konzert aus der Ego-Perspektive zu filmen oder sich Straßenschilder übersetzen zu lassen. Doch wie gut ist die fotografische Qualität der unauffälligen Mini-Kameras wirklich – und können sie das Smartphone ersetzen? Gleichzeitig wirft die Technik drängende Fragen auf: Wo verläuft die schmale Grenze zwischen praktischem Lifestyle-Tool und rechtlich heikler Spionagekamera?
In der aktuellen Folge des c’t Fotografie-Podcasts „Click Boom Flash“ nimmt Redakteur Nico Jurran die aktuelle Generation der Smartglasses kritisch unter die Lupe. Erfahren Sie, für wen sich die Anschaffung fotografisch lohnt, warum die Brillen in manchen Ländern sogar den Zoll auf den Plan rufen und ob die tragbaren Kameras bald endgültig den Massenmarkt erobern.
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(tho)
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Copilot: Microsofts KI-Assistent soll direkten Zugriff auf Dokumente erhalten
Microsofts KI-Assistent Copilot soll Word-Dokumente künftig direkt bearbeiten können. Das kündigte der US-Konzern an. Dem Unternehmen zufolge bleiben alle von Copilot in Word getätigten Änderungen nachvollziehbar und reversibel.
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Der neue Funktionsumfang des KI-Assistenten soll ab März für die Desktop-, Mac- und Web-Anwendungen von Microsofts Textverarbeitungsprogramm verteilt werden. Nutzer sollen die neue Funktion bei Bedarf vollständig deaktivieren können.
Bislang ist Copilot in Microsoft 365-Anwendungen nur für Benutzer mit einem Geschäfts-, Schul- oder Unikonto und zugehörigem Business-Abonnement verfügbar. Das Chatfenster des KI-Chatbots lässt sich derzeit über das Menüband von Word, Excel, PowerPoint, Outlook oder anderen Microsoft 365-Anwendungen öffnen. Bislang kann Copilot geöffnete Dokumente allerdings nur lesen und sie nicht direkt editieren. Das soll sich nun ändern.
Mehraufwand in Aussicht?
Der geplante erweiterte Dokumentenzugriff von Copilot könnte in Zukunft Probleme mit sich bringen. Schon jetzt sind Strukturen und Layouts von Text-, Tabellen- oder Präsentationsdokumenten fragil. Mit dem geplanten direkten Zugriff von Copilot auf Dokumente der 365-Anwendungen kommt eine weitere Instanz hinzu, die gezähmt werden will.
So müssen Nutzer künftig mutmaßlich zusätzliche Zeit damit verbringen, die von Copilot vorgenommenen Änderungen zu überprüfen und unbeabsichtigte Modifikationen zu korrigieren. Sind Bearbeitungen von Copilot häufig fehlerhaft, untergräbt das zudem das Vertrauen der Nutzer in KI-Funktionen.
(rah)
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