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Künstliche Intelligenz

Meta Quest: Offizielle VR-Büro-App und B2B-Programm eingestellt


Die VR-App „Horizon Workrooms“ wird per 16. Februar 2026 eingestellt und ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr nutzbar, heißt es auf der offiziellen Support-Seite von Meta.

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„Horizon Workrooms“ wurde während der Pandemie eingeführt und war Metas Versuch, ein virtuelles Büro für Remote-Kollaboration zu etablieren. Nutzer konnten sich mit Meta Quest 2 als Comic-Avatare in virtuellen Besprechungsräumen treffen, auf den Desktop ihres Arbeitscomputers zugreifen und gemeinsam an Whiteboards arbeiten. Nach einem Update im Jahr 2024, das „Horizon Workrooms“ verschlankte und dabei mehrere Funktionen entfernte, wurde die VR-App von Meta kaum noch weiterentwickelt.

Als Grund für die Einstellung von Horizon Workrooms nennt Meta die mittlerweile breite Unterstützung von Produktivitäts-Apps auf Meta Quest und verweist auf Lösungen anderer Anbieter wie „Arthur“, „Microsoft Teams Immersive“ und „Zoom Workplace“.

Mit der offiziellen Windows-11-Integration gibt es für Quest-Nutzer mittlerweile eine systemweite Möglichkeit, den Windows-Desktop in die VR-Brille zu holen, auf mehreren virtuellen Fenstern darzustellen und sogar in immersiven Anwendungen zu arbeiten. Für Remote-Kollaboration und Meetings ist diese Lösung allerdings nicht optimiert.

Auch Metas B2B-Programm „Meta Horizon Managed Solutions“ (ehemals „Meta Quest for Business“) für Meta Quest 3 und 3S wird im nächsten Monat abgewickelt: Ab dem 20. Februar 2026 bietet Meta keine VR-Brillen und damit verbundenen Dienste mehr für Unternehmenskunden an, heißt es auf der offiziellen Support-Seite. Für bestehende Kunden entfallen ab diesem Zeitpunkt die monatlichen Gebühren. Die Dienste bleiben bis zum 4. Januar 2030 nutzbar und der Support wird bis dahin aufrechterhalten.

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Meta stellte sein VR-seitiges B2B-Geschäft im Jahr 2023 neu auf. Anfang 2025 kam ein Bildungsprogramm hinzu, das Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ermöglichen sollte, Quest-Geräte einfacher in den Unterricht zu integrieren. Zum Angebot gehörten auch Apps, die ein breites Themenspektrum abdeckten, darunter Naturwissenschaften, Geschichte und Sprachunterricht. Das Bildungsprogramm hat die gleichen Dienste zur Grundlage, die ab dem 20. Februar nicht mehr angeboten werden.

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Die Einstellung von „Horizon Workrooms“ und Metas B2B-Programm folgt unmittelbar auf tiefgreifende Einschnitte in der VR-Sparte. Meta drosselt seine Investitionen in Virtual Reality deutlich, um das Geschäft nachhaltiger aufzustellen und Ressourcen in andere Zukunftsbereiche wie Smart Glasses zu verlagern.

Vor dem Hintergrund schwächelnder Nachfrage nach Quest-Geräten räumte Meta im Dezember ein, dass Hard- und Software noch nicht ausgereift genug für einen größeren Markt seien. Meta investiert jedoch weiter in die Technik: Berichten zufolge arbeitet der Konzern an zwei neuen Geräten und verschob den Start der nächsten VR-Brille auf das Jahr 2027, um an der Software zu feilen.


(tobe)



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Künstliche Intelligenz

Recycling: Neues Verfahren kann schwarzen Kunststoff erkennen


Künftig soll auch schwarzer Kunststoff recycelt werden: Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP hat nach eigenen Angaben eine Methode entwickelt, um schwarzes Plastik in einer Sortieranlage zu erkennen und es dem Recycling zuzuführen.

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Das Team um Andreas Keller und Kevin Schmitz setzt Künstliche Intelligenz (KI) und Thermografie ein, um schwarzen Kunststoff zu identifizieren. Aktuelle Sortierverfahren verfügen oft nicht über die nötige Erkennungstechnik, weshalb er nicht recycelt, sondern thermisch verwertet wird – sprich: in der Verbrennungsanlage landet.

Zu dem Aufbau gehört ein Infrarotheizstrahler, der den Kunststoff leicht erwärmt. Eine Wärmebildkamera erfasst die Teile, von denen dann thermische Signaturen erzeugt werden. Ein KI-Modell analysiert diese in Echtzeit und sortiert sie entsprechend.

Das System ist laut den Fraunhofer-Forschern in der Lage, die Signaturen einiger schwarzer Kunststoffarten zu detektieren: Bisher erkennt es demnach sicher Polyamid (PA) und Polypropylen (PP).

Auf der Recycling-Fachmesse Solids & Recycling-Technik will das Fraunhofer-Team eine Prototypanlage präsentieren, die mit dieser Technik arbeitet. „Unser Demonstrator zeigt anschaulich, wie wir mit aktiver Thermografie und künstlicher Intelligenz eine kostengünstige Sortierung schwarzer Kunststoffe ermöglichen können“, sagen Keller und Schmitz. „Wir schaffen damit eine wichtige Grundlage, den Kreislauf auch für diese anspruchsvollen Materialien zu schließen. Dabei können wir wertvolle Ressourcen einsparen und gleichzeitig CO₂-Emissionen reduzieren.“

Die Erkennung von schwarzem Kunststoff ist ein Problem in der Recyclingwirtschaft. Systeme, die das können, sind vergleichsweise teuer – teurer auch als das Fraunhofer-Verfahren. Für die Systeme, die derzeit in der Breite eingesetzt werden, können transparente oder bunte Kunststoffprodukte erkennen, nicht aber die schwarzen. Zu letzteren zählen etwa Verpackungen, Sportartikel, viele Komponenten aus Autos oder aus der Elektronikindustrie.

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Könnten diese künftig im industriellen Maßstab automatisiert erkannt werden, ließen sich wertvolle Rohstoffe in großem Maße zurückgewinnen, was zudem Kohlendioxidemissionen einspare, teilte das Fraunhofer IZFP. Die Relevanz dieser Entwicklung sei deshalb bedeutend.

Als Nächstes will das Team das System so weiterentwickeln, dass es neben PA und PP weitere Kunststoffe erkennt und dass es schneller wird. Ziel ist, es für den industriellen Einsatz vorzubereiten.

Die Messe Solids & Recycling-Technik findet am 18. und 19. März in Dortmund statt.


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

Meta ändert Click Attribution – wie Klicks gezählt werden


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein Klick ist bei Meta künftig nur noch der Klick auf einen Link, also etwa eine Webseite eines Werbetreibenden. Alles andere – Likes, das Teilen und Speichern von Beiträgen etwa – wird als Engage-Through-Attribution gezählt. Dieses neue System der Analyse, wie Nutzer mit den eigenen Beiträgen und Anzeigen interagieren, soll mehr Vergleichbarkeit mit anderen Plattformen schaffen.

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Bisher wurde Klick-basierte Attribution grundsätzlich als Klick gewertet. Sprich: Jede Interaktion galt in Metas Ad Manager als Klick. Die nun vorgenommene Unterteilung entspricht etwa der Bewertung von Klicks bei Google Analytics. Hier wird also die Vergleichbarkeit geschaffen. Klar, bei Google geht es um die Klicks auf angezeigte Links, keine Likes. Das hat bisher wohl für Verwirrung bei Werbetreibenden gesorgt.

Mit der neuen Kategorie „Engage-Through-Reporting“ können Werbetreibende nun zudem die Wirkung von Aktionen auf den Social-Media-Plattformen messen. Auch das trägt schließlich potenziell zum Erfolg einer Kampagne bei.

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Bei Videos, in der Regel bei Reels, hat Meta laut eigener Aussage festgestellt, dass die meisten Reaktionen innerhalb der ersten zwei Sekunden stattfinden. Daher zählen künftig alle Interaktionen, die innerhalb der ersten fünf Sekunden geschehen. Zuvor waren es noch zehn Sekunden für die Messung.

Meta unterscheidet außerdem in Engaded-Views, das sind solche, bei denen man hängenbleibt, und in Impressions, also solche, die einem angezeigt wurden, bei denen man aber nicht weiter reagiert. Das sind künftig View-Throughs.

Die Änderungen werden ab Ende des Monats stufenweise eingeführt. An den Kosten, die für Werbetreibende entstehen, soll sich nichts ändern.

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Neu ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Analyse-Diensten wie Northbeam und Triplewhale. In beiden Fällen umfassen die Plattformen mehr Kanäle als etwa nur Metas soziale Netzwerke sowie etwa KI-gesteuerte Auswertungen und Handlungsempfehlungen.


(emw)



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Künstliche Intelligenz

KI-Bildgeneratoren für CorelDraw Graphics Suite 2026


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Corel verankert unter dem Stichwort „Artist Intelligence“ KI-Werkzeuge in die CorelDraw Graphics Suite 2026. Gestalter können über das Andockfenster „AI Generate“ Bilder per Texteingabe erzeugen. Über Referenzbilder lassen sich außerdem Bildelemente neu arrangieren. Außerdem separiert die KI Bildmotive vom Hintergrund.

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Corel integriert Bildgeneratoren von Drittanbietern in das Grafikprogramm CorelDraw, darunter Nano Banana und Nano Banana Pro von Google Gemini, Stable Diffusion 3.5 und verschiedene Flux-Modelle von Black Forest Labs. Vor der ersten Anwendung muss man dafür zunächst die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Anbieter bestätigen.

Über das Andockfenster „KI-Erzeugung“ legt man das Seitenverhältnis fest, wählt Stilrichtung sowie Farbpalette und gibt einen Prompt ein. Je nach Präferenz lassen sich bis zu vier Bilder generieren.

Für jede Anwendung zieht Corel unterschiedlich viele Credits ab, bei Nano Banana etwa 16 Credits, bei „Flux Schnell“ zwei Credits. Unten zeigt das Andockfenster das Credit-Guthaben an. Abonnenten erhalten monatlich 2000 KI-Credits. Käufer einer Dauerlizenz bekommen einmalig 2000 Credits. Weitere Kontingente lassen sich hinzukaufen. 2000 Credits kosten 19,99 Euro, 15.000 Credits 99,99 Euro und 35.000 Credits 199,99 Euro.



CorelDraw bindet externe Dienste wie Nano Banana von Google Gemini ein. So lassen sich Bilder und Grafiken nicht nur generieren, sondern auch verändern.

(Bild: Corel)

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Über die Option „Bild neu mischen“ tauscht die KI auf Wunsch Elemente aus, ändert Hintergründe und formt Szenen um. Dazu wählt man einen Bildbereich als Quellbild aus und ergänzt im Textfenster einen Prompt. So lassen sich beispielsweise für einen Web-Shop Grafiken und Designs auf T-Shirts in einem Foto platzieren.

In der Bildbearbeitung Corel Photo-Paint hilft die KI beim Freistellen. Das Programm erkennt Motive automatisch und legt auf Wunsch über den Befehl „Maske aus Subjekt“ nicht-destruktive Masken an. Die KI soll dabei auch feine Strukturen wie Haare oder Stoffe sauber vom Hintergrund separieren können.

Das Werkzeug steht in CorelDraw über den Kontextbefehl „Hintergrund entfernen“ auch als destruktive Freistellfunktion zur Verfügung.



Per Kontextbefehl separiert CorelDraw Motive in Fotos vom Hintergrund.

(Bild: Corel)

Abgesehen von den KI-Tools verspricht Corel eine modernisierte Oberfläche, mehr Stabilität und einen dreimal schnelleren Programmstart. Nutzer können außerdem auf über 50 zusätzliche Pinsel und 200 neue Vorlagen zugreifen.

Abonnenten und Kunden mit Wartungslizenz können auf einen Großteil der Zeichenwerkzeuge auch im Webbrowser in der Variante CorelDraw Web zugreifen. Einige Details sind in der Webvariante nicht enthalten, aber ausgegraut im Menü angezeigt. Nutzer können in CorelDraw Web mit Clouddokumenten arbeiten, Entwürfe öffnen und Änderungen im Team prüfen. Auch die Web-App enthält die neuen KI-Werkzeuge.



Der Großteil der CorelDraw-Werkzeuge steht auch im Browser in der Variante CorelDraw Web zur Verfügung.

(Bild: Corel)

Mit CorelDraw Go richtet sich Corel mit vereinfachter Oberfläche und reduziertem Funktionsumfang an Einsteiger und Gelegenheitsnutzer. Die Einsteigerversion enthält ebenfalls die oben genannten KI-Werkzeuge.

Corel bietet die CorelDraw Graphics Suite 2026 für Windows, macOS und im Webbrowser an. Corel verkauft die Dauerlizenz für 779 Euro. Das Abonnement kostet 369 Euro pro Jahr. Es enthält Zugang zur Desktopversion und zur Browservariante. CorelDraw Go kostet 9,99 Euro pro Monat oder 115 Euro pro Jahr.


(akr)



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