Künstliche Intelligenz
Einsteigerwebinar zu Wazuh: Erste Schritte mit dem SIEM ohne Cloudzwang
Wazuh ist ein Tausendsassa – es übernimmt die Funktion eines SIEM (Security Information Event Management, kann aber auch als EDR/XDR (Endpoint/eXtended Detection and Response) dienen und so Ihr Netzwerk sicherer machen. Zudem analysiert es angeschlossene Rechner auf Sicherheitslücken, hilft beim Patch-Management und lässt sich im Eigenbetrieb hosten.
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Derlei Funktionsumfang macht den Einstieg anspruchsvoll. Deswegen haben wir gemeinsam mit Dominik Sigl ein zweistündiges Webinar für die ersten Schritte konzipiert. Das Ziel: Jeder Teilnehmer kann nach der Veranstaltung eine fundierte Entscheidung treffen, ob Wazuh etwas für ihn ist oder nicht. Unser Dozent, einer der „Wazuh Ambassadors“ in Deutschland, ordnet dazu zunächst die Position Wazuhs im Ökosystem der Sicherheits-Tools ein und demonstriert mit einer Beispiel-Instanz, wozu die Software fähig ist. Denn Wazuh ist vielseitig und beherrscht nicht nur sichere Protokollierung, sondern kann auch Angriffe erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten.
Einen Cloudzwang wie viele andere SIEMs kennt Wazuh nicht. Es lässt sich auf eigenen Servern betreiben, sodass sensible Log-Daten im eigenen Rechenzentrum bleiben. Wer schnell ins Tun kommen will, kann sogar schnell einen Docker-Container anstarten. Wie Sie diesen „Proof of Concept“ bewerkstelligen, um praktische Erfahrungen zu sammeln, vermittelt Dominik Sigl im Webinar ebenfalls.
Wer bald bucht, spart
Das rund zweistündige Webinar am 11. März 2026 richtet sich an Systemarchitekten, Sicherheitsverantwortliche und Firewall-Admins, die über den Tellerrand kommerzieller Lösungen schauen möchten. Es wurde von der heise-security-Redaktion zusammen mit den Referenten konzipiert und ist damit – wie alle heise-security-Events – unabhängig und keine Werbeveranstaltung.
Das Webinar kostet im Vorverkauf 175 Euro. Mitglieder von heise security PRO können natürlich kostenlos teilnehmen. Es handelt sich beim Webinar um eine Wiederholung des Webinars vom vergangenen November, das wegen des großen Andrangs recht früh ausverkauft war. Zur Anmeldung geht es hier entlang: Einführung in das Opensource-SIEM Wazuh
Exklusiv für heise security PRO
Im Webinar gehen wir natürlich auch auf Fragen der Teilnehmer ein – in der vorigen Ausgabe ging es im Chat sehr lebhaft zu und unsere Teilnehmenden hatten reichlich Fragen. Oft ergeben die sich aber erst, wenn sich das Gelernte etwas gesetzt hat und man Dinge selbst umsetzen will. Deshalb bieten wir im Nachgang exklusiv für alle Mitglieder von heise security PRO zusätzliche Unterstützung an. Der Referent Dominik Sigl beantwortet im Nachgang zwei Wochen lang in unserem PRO-Forum konkrete Fragen zu Inhalten des Webinars.
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Und heise security PRO bietet Sicherheitsverantwortlichen noch mehr, um ihren Job besser zu erledigen: die kostenlose Teilnahme an allen heise- security-Webinaren und der jährlichen Tour, den Austausch mit der heise-security-Redaktion und anderen Security-Professionals im PRO-Forum und den wöchentlichen, exklusiven security-PRO-Newsletter. Schauen Sie es sich doch einfach mal an.
(cku)
Künstliche Intelligenz
Google Photos & Nano Banana 2: KI-Bilder mit nahestehenden Personen
Weniger erklären, mehr gestalten: Google bringt seinen Photos-Dienst und das generative KI-Modell Nano Banana 2 näher zusammen, damit Nutzer einfacher Bilder generieren können, in denen ihnen nahestehende Personen und Objekte auftauchen. Die Funktion setzt allerdings voraus, dass der Nutzer Google über eine Funktion namens Personal Intelligence erlaubt, auf die persönliche Fotosammlung zuzugreifen.
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Nano Banana 2 ist Googles Bildgenerierungsmodell für die Gemini-Familie und erschien im Februar 2026. Beim Start der ersten Version des Bild-KI-Modells war Nano Banana ein großer Erfolg: Nutzer luden massenhaft Fotos hoch, um digitale Miniaturfiguren auf Basis eigener Fotos zu erstellen.
Googles Vorteil gegenüber dem Wettbewerb
Was Datenschützer aufhorchen lassen dürfte, soll nach Darstellung Googles einen häufigen Anwendungsfall deutlich vereinfachen. Zugleich soll es die Gemini-App stärker auf den Nutzer zuschneiden – anstatt ein generisches Werkzeug für alle zu sein. Google hat hier den großen Vorteil, dass viele Nutzer die dafür nötigen Daten mit ihren Fotos sowieso schon bei Google hochgeladen haben. Das Unternehmen arbeitet zudem an einer Gemini-App für macOS, die Bildschirminhalte analysieren kann, um zur Konkurrenz aufzuschließen. Europäer müssen sich vorerst keine Gedanken darüber machen, ob sie die Opt-in-Funktion nutzen wollen: Hier ist die Personal Intelligence gegenwärtig noch nicht verfügbar.
Bislang müssen Nutzer jeweils in ihren Prompts ausführliche Beschreibungen formulieren und Referenzbilder manuell hochladen, wenn sie zum Beispiel Familienmitglieder in KI-Bildern darstellen wollen. Die KI soll aus der persönlichen Fotosammlung aber sogar zu Prompts wie „Gestalte mein Traumhaus“ eine passgenaue Antwort finden.
Keine Verwendung fürs Modelltraining
Die Personal Intelligence soll anhand vergebener Tags und Personenmarkierungen erkennen, wer welche Person in der Fotosammlung ist. Auf diese Weise könnten Vorlagen für Familienmitglieder und Haustiere gefunden werden. Wenn das Ergebnis dennoch nicht gefällt, habe der Nutzer die Möglichkeit, per Texteingabe Korrekturen vorzunehmen oder alternative Referenzbilder auszuwählen. Wer sich fragt, warum genau die KI zum Beispiel eine Person auf eine bestimmte Weise darstellt, kann sich auch die von der KI gewählten Quellen anzeigen lassen.
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Google betont, dass die privaten Google-Photos-Bilder nicht direkt zum Modelltraining verwendet werden sollen. Aktuell wird die Funktion erstmal nur für Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra in den USA bereitgestellt. Sie soll später auch für weitere Nutzergruppen freigegeben werden. Die im Januar 2026 eingeführte Personal Intelligence geht noch über die Verknüpfung mit Fotos hinaus: Sie verbindet Gemini wahlweise auch mit Gmail, Google Calendar, Drive, YouTube, Search, Maps und weiteren Google-Apps.
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(mki)
Künstliche Intelligenz
E-Auto-Prämie wie angekündigt im Bundestag beschlossen – Kritik an Förderregeln
Das neue Förderprogramm für Elektroautos kann wie angekündigt rückwirkend für Zulassungen seit Jahresanfang in Anspruch genommen werden. Das hat der Bundestag in Berlin beschlossen. Beantragen lässt sich der staatliche Zuschuss aber noch nicht, weil die entsprechende Internet-Plattform erst gestartet werden muss. Dies soll nach früheren Angaben im Mai passieren.
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Den Details der neuen Kaufprämie muss das Parlament nicht zustimmen. Vorgesehen ist, dass die staatliche Förderung von Privatkunden beim Kauf von reinen Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit Range Extender beantragt werden kann. Je nach Fahrzeugart und persönlichen Umständen liegt sie zwischen 1500 und 6000 Euro. Allerdings gibt es Einkommensobergrenzen, bis zu denen sie ausgezahlt wird. Diese liegen bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen im Jahr, mit zwei Kindern bei 90.000 Euro.
Förderung nach Einkommen und Kinderzahl
Die Basisförderung beträgt für reine Elektroautos 3000 Euro. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro gibt es 4000 Euro, für Haushalte mit einem Maximal-Einkommen von 45.000 Euro 5000 Euro. Pro Kind steigt die Förderung um 500 Euro, insgesamt um höchstens 1000 Euro. Weniger Geld gibt es für sogenannte Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können. Für diese Autos und für Fahrzeuge mit Range Extender liegt die Basisförderung bei 1500 Euro. Range Extender sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Reichweite von Elektroautos erhöhen.
Grüne sehen Fehlanreiz
In der Bundestagsdebatte kritisierte Till Steffen von den Grünen, dass mit der Förderung von Plug-in-Hybriden und Range-Extender-Fahrzeugen die „absolut falschen Anreize“ gesetzt würden. Denn diese würden im Prinzip mit Benzin fahren. Von der Kaufprämie profitierten zudem Besserverdienende. „Wir brauchen ein Angebot, wo sich eben auch die Krankenschwester auf dem Land ein günstiges, kleines Elektroauto leisten kann. Die lassen Sie im Regen stehen“, sagte Steffen an die Adresse der Regierungskoalition.
Mehr Informationen zur Elektroauto-Förderung
(fpi)
Künstliche Intelligenz
Apple erhöht Recycling-Anteil in Produkten – aber immer noch nur bei 30 Prozent
Apple will die Quote an recycelten Rohstoffen und Herstellungsmaterialien, die für seine Produkte verwendet werden, weiter erhöhen. Der Konzern teilte im Rahmen seines neuen „Umweltfortschrittsberichts“ mit, den bislang „höchsten Anteil an recycelten Materialien aller Zeiten in seinen Produkten” erreicht zu haben. Das Problem: Über die gesamte Modellpalette sind dies bislang nur 30 Prozent. Allerdings gibt es bei einzelnen Gerätebestandteilen eine deutlich höhere Quote.
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Kobalt, Gold, Papier
In Verpackungen will Apple schon seit längerem keinen Kunststoff mehr verwenden, dies wurde nun auch bei den letzten noch verbliebenen Geräten umgesetzt. Die Verpackungen auf Faserbasis könnten problemlos recycelt werden, zum Anteil an Altpapier machte Apple keine Angaben, Frischpapier werde aber „verantwortungsvoll“ beschafft. In Akkus sollen „ab sofort“ 100 Prozent recyceltes Kobalt stecken. Die seltenen Erden für Magneten sind ebenfalls zu 100 Prozent wiedergewonnen – das ist angesichts weltweiter Verknappungen auch wirtschaftlich sinnvoll.
Bei Leiterplatten verwendet Apple nun zu 100 Prozent recycelte Vergoldungen samt Lötzinn. Apple gab an, durch Verpackungsumstellungen „mehr als 15.000 Tonnen Plastik“ eingespart zu haben. Besonders große Kartons lassen sich für das Recycling zusammenfalten. Displayschutzfolien wurden durch papierbasierte Materialien ersetzt oder ganz weggelassen.
Müll maschinell erfassen
Apple berichtet im Umweltfortschrittsbericht, der hier nachgelesen werden kann, auch über neuartige Recyclinganlagen. Im sogenannten Advanced Recovery Center in Kalifornien steht demnach „Cora“, die dank fortschrittlicher Sensorik eine „Präzisionszerkleinerung” mit höheren Raten der Materialrückgewinnung erlaubt.
„Apple hat zusätzlich A.R.I.S.entwickelt, ein neues, auf maschinellem Lernen basierendes Erkennungssystem, das Recyclingunternehmen dabei unterstützt, Elektronikschrott effizient zu klassifizieren und zu sortieren“, so das Unternehmen. Ein technisches Paper zu dem System wurde frei veröffentlicht. A.R.I.S. läuft auf einem Mac mini, das System wird gerade mit verschiedenen Partnern aus der Müllbranche getestet, um möglichst auch bei anderen Unternehmen zum Einsatz zu kommen. Apple gibt seine Umwelttechnologie traditionell auch an Konkurrenten weiter, falls diese sie wünschen.
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(bsc)
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