Connect with us

UX/UI & Webdesign

Interview mit Zamina Ahmad zu fairer KI › PAGE online


Wir sprechen vor dem German Creative Economy Summit mit AI-Expertin Zamina Ahmad über faire KI und die Gestaltungskraft der Kreativbranche.

Interview mit Zamina Ahmad zu fairer KI › PAGE onlineDer German Creative Economy Summit steht vor der Tür – eines unserer liebsten Events für Design im politischen und gesellschaftlichen Kontext. Wir sprechen im Vorfeld mit AI-Expertin Zamina Ahmad, die als Geschäftsführerin der KI-Beratung shades&contrast und Co-Founderin von ZAQ, einer Software für KI-basiertes Wissensmanagement, Unternehmen in der Tech-Transformation berät.

Zamina beschäftigt sich dabei nicht nur mit allen Themen rund um Machine Learning und Softwareentwicklung, sondern ist mehrfach ausgezeichnet für ihr Engagement für faire KI. Auf den GCES spricht sie am 29. April darüber, für wen KI eigentlich entwickelt wird, und stellt drei Designprinzipien für KI mit echtem gesellschaftlichem Nutzen vor.

PAGE: Zamina, mehrere Jahre AI im Business sind vergangen und laut dir sind wir längst aus der Phase des Experimentierens heraus. Wo befinden wir uns aktuell?

Zamina Ahmad: Das Bild ist uneinheitlich. Ich arbeite mit einem AI Maturity Model auf drei Stufen, und was ich bei meinen Kund:innen sehe: Einige stecken auf Level 1, der Toolphase, fest. Sie nutzen KI-Tools wie ChatGPT, aber es gibt keine Governance, keine Datenschutzrichtlinien, keine organisatorische Einbettung.

Andere beginnen mit Level 2, der Prozessoptimierung. Aber sie merken schnell, dass das nicht nur ein Tool-Thema ist. Prozesse und Rollen müssen komplett neu gedacht werden, und dafür fehlt die Begleitung. Auf Level 3, der strategischen Transformation, sind die wenigsten. Das sind vor allem Tech-Unternehmen, die sich die radikale Frage stellen: Wie stellen wir uns als Organisation komplett neu auf? Das Experimentieren ist vorbei. Aber die Transformation hat bei den meisten noch nicht begonnen.

Die meisten Unternehmen stecken in der AI Adoption noch im Optimieren bestehender Workflows fest. Wie lässt sich der Schritt hin zu wirklicher Transformation umsetzen?

Ganz pragmatisch: Die Enthusiast:innen finden. In jeder Organisation gibt es Menschen, die nicht nur optimieren, sondern neu denken wollen. Die starten, bevor jemand den Auftrag gibt. Mit denen fängt Transformation an, nicht mit Strategiepapieren. Und dann mache ich gerne eine Übung, die ich die Startup-Übung nenne: Stellt euch vor, ihr wärt ein Startup. Kein Legacy, keine Altlasten, kein »Das haben wir immer so gemacht.« Ihr könnt alles von null aufbauen, mit KI von Tag eins. Wie würdet ihr euer eigenes Unternehmen überholen? Das ist der Moment, in dem Teams aufhören zu optimieren und anfangen zu transformieren. Die Frage ist dann nicht mehr »Wo können wir KI einbauen?«, sondern »Wie würde jemand uns disrupten?«

Welche Themen beschäftigen deine Kund:innen aktuell am stärksten?

Themen, die in fast jedem Gespräch auftauchen: KI tatsächlich in die Prozesse bekommen, nicht als Spielerei, sondern operativ. Die Use-Case-Frage: Wo lohnt es sich wirklich, und wo ist es Hype? Datenschutz und Governance – gerade in Deutschland ein Dauerbrenner. Die Tool- und Kompetenzfrage: Was brauchen unsere Teams, um das selbst zu können? Und unterschätzt, aber enorm wichtig: die persönliche Karrierefrage. Wie positioniere ich mich als AI Leader? Viele Führungskräfte spüren, dass sich ihr Rollenprofil gerade fundamental verschiebt, und wollen nicht nur ihre Organisation, sondern auch sich selbst zukunftsfähig aufstellen.

AI-Impact wird gerne in prozentualem Productivity-Increase gemessen. Was bedeutet das konkret? Und gibt es genauere Wege, um die Wirkung von KI zu messen und sichtbar zu machen?

Die »30 Prozent produktiver«-Schlagzeilen sind verführerisch, aber oft irreführend. Wenn ein Designteam mit KI doppelt so viele Entwürfe produziert, aber keiner davon besser ist, haben wir nichts gewonnen, sondern nur »AI Slop« erzeugt. Ich empfehle, drei Ebenen zu messen: Effizienz, also Zeitersparnis und Durchsatz. Qualität: Werden die Ergebnisse besser, konsistenter, fehlerfreier? Und strategischer Impact: Ermöglicht KI etwas, das vorher gar nicht möglich war?

Die Kreativwirtschaft ist brillant im Geschichtenerzählen, z. B. Wirkung emotional zu vermitteln. Aber wenn wir KI für gesellschaftlichen Wandel einsetzen, reicht Storytelling allein nicht. Wir brauchen auch Evidenz. Das muss nicht akademisch sein – es kann so einfach sein wie: »Wir haben diesen Service mit 200 Nutzer:innen getestet und festgestellt, dass eine bestimmte Gruppe nur halb so oft eine hilfreiche Antwort bekommt.« Das ist eine Impact-Messung. Mein Appell: Ergänzt eure Impact-Geschichten mit Impact-Daten. Eine gute Geschichte öffnet Türen. Gute Daten halten sie offen.

AI & Kreativbranche

Wer profitiert aktuell am stärksten von KI? Wer verliert am meisten?

Am stärksten profitieren diejenigen, die Qualität bewerten können – die wissen, was guter Output ist, und strategisches Denken mit dem verbinden, was KI liefert. Erfahrene Designer:innen, Strateg:innen, Creative Directors, die KI nicht als Ersatz nutzen, sondern als Verstärker ihrer Urteilsfähigkeit.

Am meisten verlieren diejenigen, deren Arbeit primär in der Ausführung liegt, ohne eigene strategische oder kreative Tiefe. Und es verlieren die, die in den Trainingsdaten nicht vorkommen. KI reproduziert, was sie gelernt hat. Ein Empfehlungssystem, das bestimmte Kulturangebote bevorzugt, weil die Trainingsdaten sie überrepräsentieren. Ein Chatbot für Betroffenen-Support, der bestimmte Sprachregister nicht versteht. Die Oberfläche glänzt, aber der Impact hat blinde Flecken. Wer in den Daten unsichtbar ist, wird durch KI-generierte Arbeit noch unsichtbarer.

Du beschreibst KI als nicht neutral, da sie systemische Vorurteile und Machtverhältnisse reproduziert. Wie lässt sich dieses Problem beheben?

Es lässt sich nicht mit einem Fix beheben, weil es kein Bug ist – es ist ein Strukturproblem. Es muss kontinuierlich gemanagt werden. Mein Ansatz: Transparenz, d. h. verstehen, welche Annahmen in den Systemen stecken und wie sie Entscheidungen treffen. Diversität, d. h. nicht nur in Teams, sondern in Daten, in Evaluierungskriterien, in den Stimmen, die gehört werden. Und Verantwortungsbewusstsein, d. h. jemand muss verantwortlich sein, wenn Fehler passieren und diese dann beheben. Nicht ein Algorithmus, sondern ein Mensch.

In der AI-Entwicklung und -Adoption gibt es eine Gender Gap. Hat das Thema für deine Unternehmenskunden Relevanz – und wie versuchen sie das Problem zu lösen?

Die Relevanz wächst, aber bei vielen ist es noch nicht auf Priorität eins. In meinen Workshops wird der Gender Gap oft erst sichtbar, wenn wir konkret mit KI-Tools arbeiten. Die Unternehmen, die das Thema ernst nehmen, investieren gezielt in Upskilling-Programme.

Welche Menschen möchtest du stärker in der KI-Entwicklung involviert sehen?

Menschen, die wissen, wie die Welt für diejenigen aussieht, die nicht am Tisch sitzen. Sozialarbeiter:innen, Pflegekräfte, Lehrer:innen, Community Organizer:innen. Menschen aus dem Globalen Süden. Menschen mit Behinderungen. Nicht als Berater:innen am Rand, sondern als Mitentscheider:innen.

Ein konkretes Beispiel: In Deutschland sind über zehn Millionen Menschen auf Informationen in Leichter Sprache angewiesen – Menschen mit Lernschwierigkeiten, ältere Menschen, Menschen mit Deutsch als Fremdsprache. Ich arbeite mit der Universität Hamburg und der Lebenshilfe Hamburg daran, dass feingetunete Open-Source-Modelle diese Übersetzung leisten können. Die Betroffenen sollten hier selbst am Tisch sitzen, nicht als Testpersonen, sondern als Expert:innen ihrer eigenen Bedarfe. Das ist Teilhabe durch Technologie.

Wie genau kann KI gesellschaftlich positiven Wandel anstoßen?

Zwei konkrete Wege. Erstens Teilhabe skalieren: KI kann Leichte Sprache erzeugen, Farbkontraste automatisch prüfen, Alt-Texte generieren, Layouts auf Lesbarkeit testen. Barrierefreiheit wird vom Sonderwunsch zum Default. Das betrifft jedes Designstudio, jede Agentur, jede Kulturinstitution.

Zweitens Zugang ermöglichen: Ein kleines Studio kann heute mit KI Themen betreiben, die früher nur Konzernen möglich waren. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – nicht die Technologie ist die Innovation. Die Innovation ist die Entscheidung, sie für eine bestimmte Gruppe und ein bestimmtes Problem einzusetzen. Technologie hat keine Absicht. Die Absicht kommt von uns.

Welche Rolle spielen Designer:innen bei einer verantwortungsbewussten KI-Adoption?

Eine zentrale, denn Designer:innen sind trainiert darin, vom Menschen aus zu denken. In der Tech-Industrie wird gerade massiv in KI-Governance investiert – Compliance-Prozesse, Ethics Boards. Wichtig und notwendig. Aber diese Arbeit findet oft in einem Vakuum statt, weit weg von den Menschen, für die die Systeme gebaut werden. Die Kreativwirtschaft arbeitet in diesem Vakuum nicht. Ihr habt etwas, das die Tech-Industrie mit keinem Budget kaufen kann: echte Nähe zu euren Communities. Erfahrung in partizipativem Design, in Ko-Kreation, in der Arbeit mit diversen Gruppen. Das ist kein Soft Skill. Das ist ein strategischer Vorteil.

Geht Responsible AI in der Kreativbranche überhaupt – mit so vielen offenen Fragen rund um Urheberrecht, Umwelt und die oft unerfüllte gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen?

Responsible AI heißt nicht, perfekte Antworten zu haben. Es heißt, die richtigen Fragen konsequent zu stellen und transparent damit umzugehen, was man noch nicht weiß. In der Kreativbranche bedeutet das: Offenlegen, wo KI eingesetzt wurde. Sich mit der Urheberrechtsfrage auseinandersetzen, statt sie zu ignorieren. Den ökologischen Fußabdruck mitdenken. Wer ernsthaft anfängt, muss nicht perfekt sein, aber konsequent.

What´s next?

Kannst du uns einen Ausblick auf deine Designprinzipien für KI mit gesellschaftlichem Nutzen geben?

Ich arbeite mit zwei Kernprinzipien und einem Appell. Prinzip eins: Entscheide, für wen du baust, bevor du entscheidest, was du baust. Der Flaschenhals bei KI war nie das Bauen. Er war immer das Entscheiden. Die allermeisten KI-Projekte beginnen mit der Technologie: „Wir haben jetzt ein LLM, was machen wir damit?” Das ist der falsche Startpunkt. Impact-Projekte beginnen mit einem Menschen. Wer hat ein Problem, das wir lösen können? Wer wird gerade nicht erreicht? Und dann, genauso wichtig: Für wen bauen wir das bewusst nicht – und ist das in Ordnung? Prinzip zwei: Miss deinen Impact, nicht nur deinen Output. Fairness in KI ist kein Problem, das man einmal löst. Es ist ein Spannungsfeld, das kontinuierlich gemanagt werden muss. Ergänzt eure Impact-Geschichten mit Impact-Daten. Und der Appell: Die Kreativwirtschaft muss Fair AI nicht von der Tech-Industrie lernen. Sie kann es besser, wenn sie den Anspruch, den sie an analoges Design stellt, auch an digitale Systeme stellt.

Schwarz-weißes Grafikmotiv mit horizontalen Linien und dem Schriftzug „PAGE AI Newsletter“. Darunter steht „Jetzt hier lesen und gratis abonnieren“. Links und rechts am Rand ist jeweils „PAGE“ bzw. „NEWS“ vertikal gesetzt.



Source link

UX/UI & Webdesign

Behind the Set › PAGE online


Brücken bauen im Bewegtbild: »Behind the Set« bringt Studierende und Fachleute zusammen, stärkt den praxisnahen Wissenstransfer und begegnet den strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein neues Format, das für die Community leben soll und von ihr getragen wird.

Behind the Set › PAGE online
Grafik © CreatiF Center

»Behind the Set« möchte Wissen kommunizieren und kollaborative Arbeitsweisen in der hiesigen Filmproduktion fördern. Die Kooperation läuft zwischen dem bundesweiten Berufsverband Assistant Directors Union (ADU) und dem CreatiF Center der HFF München.

Das CreatiF Center ist seit der Gründung 2023 als zentraler Hub für den Transfer zwischen Kunst, Wissenschaft und Medientechnologie bekannt und arbeitet eng mit Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, was neue Wege in die Märkte öffnen kann. Ein Punkt, der in den verschiedenen Designdisziplinen ebenfalls immer wieder diskutiert wird.

Ständiger Wandel am Set

Ein solcher Austausch über Grenzen hinweg ist dringend nötig, denn Deutschland gerät als Produktionsstandort immer stärker unter Druck. Auch im Bewegtbild wird für viele Stakeholder die Luft dünner beziehungsweise für manche vielfältiger – ähnlich wie in Agenturen und Unternehmen. Genau wie beim Design ist auch die fragmentierte Branchenstruktur der Filmbranche ein ewig leidiges Thema. Und wo viel Bewegung herrscht, braucht es mindestens genauso viel Austausch.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Abläufe, sondern um einen fundamentalen technologischen Wandel am Set. Der Einzug von Virtual Production – dem Drehen vor gigantischen LED-Wänden – und KI-gestützten Tools wirft die traditionelle Arbeitsteilung komplett über den Haufen.

Wo früher visuelle Effekte erst Monate nach dem Dreh in der Postproduktion entstanden, müssen Teams heute digitale Kulissen und Workflows schon vorab perfekt koordinieren. Das erfordert ein völlig neues, abteilungsübergreifendes Verständnis von Produktionsmanagement.

Werkzeugkasten für die Bewegtbildbranche

Das neue Format richtet sich sowohl an den Nachwuchs als auch an die Profis: Es betrifft zum Beispiel Regieassistenz-Teams, angehende Filmstudierende, Tech-Interessierte oder Bildgestalter:innen. Aber genauso betroffen sind die fertig ausgebildeten Fachleute, weil viele hinter den rasanten technologischen Entwicklungen alleine nicht hinterherkommen können. Es braucht mehr Vermittlungsangebote und Infopools.

In der Planung ist daher eine Formatmischung aus virtuellen Austauschformaten, Veranstaltungen, Fachbeiträgen und Einblicken aus der Praxis. Lena Fischer, Projektleitung des Integrativen Produktionsmanagements im CreatiF Center, nennt dies einen Werkzeugkasten und kommentiert:

»Wir wollen ein Format bauen, das für die Community ist und auch von der Community mitgetragen wird.«

Weil das Format als Transferprojekt gefördert ist, wird es kostenlos angeboten. Das Kick-off-Event findet am 8. Juni statt.

Mehr Informationen gibt es auf der Website.

 

Das könnte dich auch interessieren



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online


Nach 28 Jahren ist Schottland wieder bei einer Fußball-WM dabei. Und die traditionsreiche Limo Irn-Bru feiert das mit einem Musik-Spot mit vielen Stars – und einem erfrischenden Blick darauf, was die Fußball-Fans in den USA erwartet: von irren Ticketpreisen und riesigen Hot Dogs bis zur Security.

Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online

Irn-Bru, die leuchtende orange schottische Limo mit einem Geschmack nach Zitrusfrüchten, ist nicht irgendein Getränk. Es wird das »andere Nationalgetränk« des Landes genannt. Neben dem berühmten Whiskey natürlich. Und ist erfolgreicher als Colca-Cola dort.

Das »Iron-Brew«, wie es ursprünglich hieß, ist also eine Instanz in Sachen schottischer Nationalität. Und so feiert die Marke die erste Teilnahme der schottischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 1998 mit durchschlagendem Erfolg.

Dafür hat es den ikonischen Brand-Jingle »Made in Scotland from Girders« in einen musikalischen Werbespot verwandelt, bei dem ein schottisches Who-is-Who auftritt: Von Franz Ferdinands Frontmann Alex Kapranos über Fußballheld John McGinn und einem wunderbaren Chor bis hin zu Susan Boyle, die hoch oben auf der ikonischen Forth Rail Bridge schmettert. Schade allerdings um die schlechten Fake-Bilder in diesem Part.

So lustig wie musikalisch

Umso schöner ist der neckische Humor, den die Agentur Lucky Generals gemeinsam mit dem Regie-Duo Grandmas aus Manchester auf den Weg brachte.

Und der so manche absurde Realität herauskitzelt – von den Ticketpreisen bis zu den häufig so überdimensionalen Portionen in US-Restaurants, Naturkatastrophen und der Security bei der Ankunft.

Auch wenn die Andeutung eher subtil bleibt und sich auf eine geschmuggelte Dose Irn-Bru bezieht, ist die Anspielung auf die Einreisepolitik der Regierung naheliegend.

Wie der Slogan wurde auch die Plattform »Made in Scotland From Girders« wiederbelebt und feiert die Resilienz schottischer Fans.

Zusätzlich zu dem Musikspot, der im Mittelpunkt der Kampagne steht und jetzt im Fernsehen, auf Social Media und in digitalen Kanälen läuft, gibt es eine Plakatkampagne, Spotify- und Vinyl-Veröffentlichungen und Behind-the-Scenes-Inhalte.

Das könnte dich auch interessieren



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Plakat der Kieler Woche 2026 – Design Tagebuch


In gut zwei Wochen beginnt die größte Segelregatta der Welt, die Kieler Woche (20. bis 28. Juni 2026). Das Plakat zur diesjährigen Kieler Woche sei „freundlich, locker und mit einer besonderen Leichtigkeit“, so der Veranstalter.

Im Rahmen des traditionellen Designwettbewerbs zur diesjährigen Kieler Woche hatte sich im vergangenen Jahr der Grafikdesigner Erik Brandt aus Minneapolis mit seinem Entwurf gegen 14 weitere Vorschläge durchgesetzt. Die Jury ist der Auffassung: „Das Design vereint die beiden zentralen Facetten der Kieler Woche – Sport und Freizeit – in einem modernen, vielseitigen Auftritt.“

Kieler Woche Plakat 2026, Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Auszug des Jury-Statements

„Die dynamische Komposition und die sommerliche Farbgebung vermitteln Offenheit und Lebensfreude. Im Zentrum steht die Wendetonne, die als starkes Symbol den Segelsport mit der offenen, festlichen Atmosphäre des Volksfests verbindet. […] Die rhythmische Spiegelung des Textes schafft eine visuelle Kontinuität, die spielerisch über das Format hinausgeht. Durch die Wiederholung entsteht ein starkes Symbol für die lange Tradition der Kieler Woche, ihre beständige Wiederkehr – und die Gewissheit, dass sie auch in Zukunft immer wieder neu erlebbar sein wird“, heißt es in der Beurteilung der Jury.

Das Plakat der Kieler Woche wird seit 1959 in einem jährlich stattfindenden Designwettbewerb ermittelt, zudem Designer aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das Siegermotiv kommt während der Segel- und Festwoche auf Plakaten und Flaggen zum Einsatz und schmückt darüber hinaus zahlreiche Medien und Anwendungen wie Kaffeebecher, Schlüsselbänder und andere Werbeartikel.

Wird geladen ... Wird geladen …

Mediengalerie

Weiterführende Links



Source link

Weiterlesen

Beliebt