Künstliche Intelligenz
Fitnessziele erreichen mit der Apple Watch: 12 sportliche Tipps
Mit der Apple Watch kann man es schaffen, eine regelmäßige Sportroutine zu finden und seine Gesundheit zu verbessern. Mit einem Dutzend Tipps helfen wir Ihnen dabei, in Gang zu kommen.
1 Ziele setzen und justieren
Drei Ringe gilt es zu schließen: Mit diesem System setzt die Apple Watch den Anreiz zu mehr Bewegung – im Alltag wie beim Training. Der rote Ring („Bewegen“) steht für die bei Aktivitäten verbrannten Kilokalorien. Hier fließen alle über den Beschleunigungssensor erfassten Armbewegungen ebenso ein wie die durch Apps aufgezeichneten Workouts. Der grüne Ring („Trainieren“) protokolliert die mit Trainingseinheiten sowie intensiverer Bewegung – etwa beim schnellen Gehen – verbrachten Minuten. Der blaue Ring („Stehen“) soll daran erinnern, sich jede Stunde mindestens eine Minute lang aktiv zu bewegen. Um Ihre persönlichen Ziele festzulegen, öffnen Sie auf der Watch die App „Aktivität“, tippen auf die drei großen Ringe und dann auf „Ziele ändern“.

Die Zielvorgaben für die Ringe ändern Sie beiBedarf ganz einfach.
Falls Sie frisch loslegen, wählen Sie ruhig ein moderates Bewegungsziel wie 250 Kilokalorien. Sollten Sie sich ohnehin viel bewegen, können Sie ein deutlich höheres Ziel probieren, zum Beispiel 500 Aktivkalorien oder mehr. Den Wert verändern Sie schneller, indem Sie den Finger auf „+“ oder „−“ gedrückt halten. Schwebt Ihnen für einzelne Wochentage ein bestimmtes Ziel vor, tippen Sie oben rechts auf das kleine Kalender-Icon und auf „Zeitplan“. Tragen Sie nun für jeden Tag einzeln den Wert ein. Bestätigen Sie mit „Festlegen“ und fahren Sie für Trainingsziel und Stehziel ebenso fort. Zu Beginn können Sie einfach die Standardeinstellungen übernehmen: 30 Minuten für den grünen Trainieren-Ring und 12 Stunden für den blauen Stehen-Ring.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Fitnessziele erreichen mit der Apple Watch: 12 sportliche Tipps“.
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Künstliche Intelligenz
BMI nur „ganz grobes Maß“: Algorithmen sagen besser voraus, wer sehr krank wird
Anlässlich des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sprachen Mediziner über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, der weit über die reine Mustererkennung hinausgeht. KI-Agenten sollen Ärzte und Pflegepersonal aktiv bei Routineaufgaben entlasten und so dem Fachkräftemangel und der zunehmenden Bürokratisierung entgegenwirken. Gleichzeitig ermöglicht moderne Technologie eine differenziertere Diagnostik, betonten die Experten.
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Künstliche Intelligenz im Klinikalltag entwickle sich von einem beratenden zu einem aktiv handelnden System. „Wir gehen den Schritt von ‘nicht nur Rat, sondern auch Tat’“, erklärte Prof. Jens Kleesiek, Direktor des Instituts für Künstliche Intelligenz in der Medizin am Universitätsklinikum Essen, auf einer Pressekonferenz zum Kongress.
Angesichts von Fachkräftemangel und administrativer Überlastung sei der Einsatz solcher Technologien unumgänglich: „Wir können die Versorgungsqualität, die Versorgungssicherheit nicht mehr garantieren, wenn wir nicht weitere Werkzeuge einsetzen.“
Als konkretes Beispiel nannte Kleesiek die „agentische KI“, die autonom komplexe Prozesse wie eine Patientenentlassung koordiniert oder das Personal warnt, wenn eine Allergie nicht korrekt in der Akte vermerkt wurde. Gleichzeitig mahnte er, dass man bei all der technologischen Unterstützung „den gesunden Menschenverstand nicht ausschalten sollte“. Die Gefahr sei, blind auf die Technik zu vertrauen, ähnlich wie bei einem Navigationssystem, dem Fahrer folgen und „irgendwo in den Fluss oder in ein Feld rein“ fahren. Das Leitmotiv müsse daher klar sein, so Kleesiek: „Wir behandeln Patienten und nicht Daten.“
Neubewertung durch Daten: Der BMI auf dem Prüfstand
Die fortschreitende Digitalisierung führt auch zu einer Neubewertung etablierter medizinischer Parameter. Die Komplexität der Stoffwechselforschung reicht dabei weit in die Evolutionsgeschichte zurück, wie Prof. Michael Stumvoll vom Universitätsklinikum Leipzig ausführte. Stumvoll erinnerte daran, dass Fettgewebe eine entscheidende Entwicklung gewesen ist, um Hungerperioden zu überstehen und das energieintensive menschliche Gehirn zu versorgen. „Kein anderes Tier kann sich leisten, ein Viertel des Grundumsatzes […] in das Gehirn“ zu stecken, so Stumvoll. Dieser evolutionäre Vorteil werde in der heutigen Zeit des Überflusses zur Herausforderung.
Besonders den Body-Mass-Index (BMI) bezeichnete er als „ganz grobes Maß“, das „der Biologie der individuellen Fettverteilung, dann Beschaffenheit des Fetts überhaupt nicht gerecht“ werde. Um dies zu verdeutlichen, zog er den Vergleich zu Arnold Schwarzenegger, der zu seinen besten Zeiten als Bodybuilder „auch ein BMI von 30 gehabt“ habe, dies aber auf Muskelmasse zurückzuführen sei. Mit modernen Algorithmen könne man heute Muster „echt jenseits von BMI“ erkennen. Der Nutzen sei enorm: „Da wissen wir genau, die wird krank und zwar dann und bald und zwar blöd krank.“
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Für die Kongresspräsidentin Prof. Dagmar Führer-Sakel ist klar, dass „alte Konzepte nicht mehr reichen“. Der digitale Wandel sei eine Chance, den Fokus von einer „Reparaturmedizin“ hin zur Prävention zu verschieben. Ziel sei eine Medizin, die „partizipativ, […] individuell und ganz klar vernetzt“ gestaltet wird und in der die wachsende Datenflut als Ressource für eine präzisere und personalisierte Behandlung dient.
(mack)
Künstliche Intelligenz
Online-Konferenz zu Spring Framework und Spring Boot: Jetzt noch Ticket sichern
Am 27. April findet die vierte Auflage der betterCode() Spring statt. Die Online-Konferenz behandelt Themen rund um das Spring Framework und Spring Boot.
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Am Vormittag stehen sichere Anwendungen mit Spring Security und die Integration von KI mit Spring AI im Fokus der betterCode() Spring. Der Nachmittag widmet sich Spring Boot und zeigt die Neuerungen von Version 4 im Zusammenspiel mit Java 25, Tipps zur Integration von Containern sowie in der Praxis bewährte Spring Boot Hacks.
KI, Security und Container
Das Programm der Konferenz am 27. April bietet unter anderem folgende Vorträge:
- 10 Tipps für entspannte Tests mit Spring Boot
- Von 0 auf Spring AI
- Financial Grade Security mit Spring Security und DPoP
- Maintainable Spring Boot
- Was gibt’s Neues bei Spring Boot und Containern?
- Bootiful Spring Boot: A DOGumentary
Die Tickets für die betterCode() Spring kosten 299 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.). Teams ab drei Personen erhalten im Online-Ticketshop automatisch einen Gruppenrabatt.
Zwei zusätzlich buchbare Workshops vertiefen die Themen Spring AI und Spring Security. „Sichere Java-Anwendungen mit Spring Security“und „Spring AI in der Praxis: RAG, MCP und LLM-Evaluation“.
Wer über den Verlauf der betterCode()-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.
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(rme)
Künstliche Intelligenz
Lukrative Interna: KI-Firmen kaufen bei abgewickelten Firmen interne Daten
US-Firmen, die bei der Abwicklung von Firmen helfen, können deren interne Kommunikation immer öfter für hohe Preise an KI-Firmen verkaufen, die damit ihre Modelle trainieren wollen. Das berichtet das US-Magazin Forbes unter Berufung auf ein Unternehmen, das für fast 100 solcher Datensätze schon mehr als eine Million US-Dollar bekommen hat. Üblicherweise würden für Slack-Archive, E-Mails, Quellcode und mehr zwischen 10.000 und 100.000 US-Dollar bezahlt, erklärt eine Firma namens SimpleClosure demnach. Besonders viel Geld fließe für Datensätze aus abgewickelten Firmen aus der Gesundheits- oder Finanzbranche. Aus den Daten würden vorher alle personenbezogenen Informationen entfernt.
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Authentische Daten von enormem Interesse
Forbes ruft in Erinnerung, dass von Menschen verfasste Inhalte für das KI-Training Gold wert sind. Im Internet abrufbare Inhalte – etwa in der Wikipedia oder auf Reddit – sind aber bereits seit 2024 komplett abgegrast. Was Angestellte dagegen intern im Kontext ihrer Arbeit schreiben, ist nicht nur für KI geeignet, die genau da zum Einsatz kommen soll. An solche Inhalte können die KI-Firmen auch nicht gelangen, da sie diese nicht einfach abrufen können. Abwicklungen von Firmen sind deshalb von besonderem Interesse, und inzwischen hat sich daraus ein Geschäftsfeld entwickelt. SimpleClosure hat deshalb die Plattform Asset Hub entwickelt, auf der Unternehmen nach ihrer Schließung solche internen Inhalte verkaufen können.
„Man hat das Gefühl, dass bei diesen Unternehmen gerade ein regelrechter Goldrausch herrscht, weil sie versuchen, an Daten aus der realen Welt zu kommen“, meint Dori Yona, CEO von SimpleClosure gegenüber Forbes. Das Interesse sei „wahnsinnig“ groß. Seine Firma versichert, dass sie rigoros daran arbeite, den Datenschutz sicherzustellen, trotzdem gibt es an der Praxis Kritik. Forbes zitiert Marc Rotenberg, den Gründer des Centers for AI and Digital Policy mit dem Hinweis, dass nicht geklärt sei, ob Firmen solche Daten ihrer Angestellten verkaufen dürfen: „Ich halte die Datenschutzprobleme in diesem Zusammenhang für ziemlich gravierend.“ Es handle sich nicht um allgemeine Daten, sondern um identifizierbare Personen. Zudem bestehe immer die Gefahr, dass eine KI die ursprünglichen Daten reproduziert.
(mho)
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