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Künstliche Intelligenz

Salesforce macht Ernst mit KI-Agenten: Headless 360 öffnet Plattform per API


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Salesforce stellt mit „Headless 360“ zentrale Funktionen seiner Plattform programmatisch bereit. Daten, Workflows und Geschäftslogik lassen sich über mehr als 60 MCP-Tools, über 30 vordefinierte Coding-Skills sowie APIs und eine CLI direkt ansteuern. Parallel erweitert der Anbieter seine Entwicklungsumgebung mit „Agentforce Vibes 2.0“ um KI-gestützte Funktionen.

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Mit Headless 360 verlagert Salesforce den Zugriff von der grafischen Oberfläche auf Schnittstellen. Anwendungen werden nicht mehr ausschließlich über UI-Interaktionen genutzt, sondern über APIs, MCP-Tools und automatisierte Agenten angesprochen.

Technisch basiert der Ansatz auf einer ausgebauten API-First-Architektur. Funktionen, Daten und Berechtigungen stehen unabhängig von der Oberfläche zur Verfügung und lassen sich über verschiedene Clients nutzen. „Wenn man von APIs ausgeht und das mit Slack und anderen Clients kombiniert, entstehen neue agentische Erfahrungen“, sagt Gary Lerhaupt, VP Product Architecture bei Salesforce. Das Unternehmen sieht darin die Grundlage für ein „Agentic Enterprise“, in dem Interaktionen zunehmend über verschiedene Clients statt über klassische Anwendungen erfolgen.

Ein zentraler Bestandteil ist die Integration externer Entwicklungsumgebungen. Tools wie Claude Code, Cursor oder Codex greifen über MCP auf die Plattform zu und decken mithilfe vorkonfigurierter Coding-Skills Phasen wie Datenmodellierung, Implementierung, Tests und Deployment ab. Für Entwickler, die volle Kontrolle über die visuelle Ebene wünschen, unterstützt die Plattform zudem native React-Entwicklung.

Ergänzend stellt Salesforce mit „Agentforce Vibes 2.0“ eine browserbasierte Entwicklungsumgebung bereit, die KI-gestützte Coding-Funktionen integriert. Über das DevOps Center MCP lassen sich Deployments per natürlicher Sprache auslösen. Salesforce beziffert die Verkürzung von Entwicklungszyklen auf bis zu 40 Prozent; unabhängige Benchmarks liegen bislang nicht vor.

Mit dem „Agentforce Experience Layer“ trennt Salesforce Geschäftslogik und Darstellung. Interaktionen wie Genehmigungen oder Workflows müssen nur einmal definiert werden und stehen anschließend in verschiedenen Clients zur Verfügung, etwa in Slack, mobilen Anwendungen oder externen KI-Interfaces.

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Für die Steuerung von Agenten führt Salesforce die Skriptsprache „Agent Script“ ein, die deterministische Logik mit natürlich sprachlichen Anweisungen kombiniert. Sie steht unter einer Open-Source-Lizenz und dient der Orchestrierung mehrerer Agenten. Hintergrund: Reine LLM-Ansätze erreichen laut Gary Lerhaupt lediglich rund 95 Prozent Zuverlässigkeit, produktive Enterprise-Systeme erforderten jedoch mindestens 99,5 Prozent.

Das „Testing Center“ (verfügbar ab Mai 2026) soll vor dem Einsatz Logiklücken erkennen. „Custom Scoring Evals“ bewerten Entscheidungen, „Observability“ und „Session Tracing“ analysieren Interaktionen. Eine A/B-Testing-API erlaubt parallele Tests verschiedener Agent-Versionen.

Als Praxisbeispiel nennt Salesforce die Buchungsplattform Engine. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Kundenservice-Agenten innerhalb von zwölf Tagen produktiv gesetzt, der rund die Hälfte der Anfragen automatisiert bearbeitet. Die Voraussetzung war die Aufbereitung historischer Datenbestände.

Auch organisatorische Anpassungen begleiten den Einsatz. Das Unternehmen asymbl unterstützt Unternehmen bei der Integration digitaler Arbeitskräfte in bestehende Prozesse und betreibt nach eigenen Angaben zahlreiche KI-Agenten. Der laufende Betrieb erfordert kontinuierliches Monitoring und Nachjustieren – „Es gibt kein Set and Forget. Es braucht Intention, Methode – und am Ende Coaching“, so CEO Brandon Metcalf.

Die Neuerungen zeigen eine strategische Verschiebung: Salesforce baut seine Plattform zu einer Infrastruktur für agentenbasierte Systeme aus. Offen bleibt, wie stabil diese im produktiven Einsatz arbeiten und wie sich die steigende technische Komplexität auf Entwicklung und Betrieb auswirkt. Zudem hängt der Nutzen stark von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab – ein Punkt, den auch das Engine-Beispiel unterstreicht, bei dem die Aufbereitung historischer Datenbestände Voraussetzung für den Produktivbetrieb war.


(axk)



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iX-Workshop: Identitäten in Entra ID mit Conditional Access Policies schützen


Microsoft Entra ID ist das zentrale Identitäts- und Zugriffsmanagement vieler Unternehmen. Für Cyberkriminelle ist er ein bevorzugtes Angriffsziel, um die Identität von Benutzern und Geräten anzugreifen und so per Rechteausweitung an interne Daten zu gelangen.

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Im Workshop Zugriffskontrolle mit Zero Trust: Identitäten in Entra ID mit Conditional Access Policies absichern lernen Sie, wie Sie das Zero-Trust-Prinzip in Ihrer Microsoft-Umgebung erfolgreich umsetzen.

Sie beschäftigen sich mit Conditional Access Policies (CAP) als zentralem Steuerungsinstrument für Zugriffe in Microsoft 365 und Azure. Anhand konkreter Szenarien lernen Sie, wie CAPs funktionieren, welche Signale und Bedingungen eine Rolle spielen und wie sie sich von herkömmlichen Firewall-Regeln unterscheiden.

Mit diesem Know-how bauen Sie einen eigenen Richtliniensatz auf. Zunächst erarbeiten Sie einen eigenen Sicherheitsstandard auf Grundlage einer Multi-Faktor-Authentifizierung, die Sie danach um weitere Funktionen ergänzen, darunter den Tokenschutz und die Integration von Microsoft Defender for Cloud Apps. Anschließend blockieren Sie unsichere Authentifizierungsmethoden und testen die selbstentwickelten CAPs.

Juli
28.07.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 30. Jun. 2026
November
10.11.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 13. Okt. 2026

Sie profitieren von der Erfahrung Ihres Trainers Tim Mittermeier, Head of Cybersecurity bei Corporate Trust. Als ehemaliger Penetrationstester und Experte für Cloud- und hybride Infrastrukturen zeigt er, wie Angreifer vorgehen – und wie sich Zero-Trust-Konzepte in der Praxis wirksam umsetzen lassen.

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Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und Entscheidungsträger, die Microsoft-Cloud-Umgebungen absichern und eine Zero-Trust-Strategie umsetzen möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um einen intensiven Austausch zu ermöglichen.


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(ilk)



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„Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ erscheint am 12. Februar 2027 auf PS5


Das „Tomb Raider“-Spiel „Legacy of Atlantis“ kommt am 12. Februar 2027 in den Handel, gab Amazon Game Studios bekannt. Zum Termin enthüllten die Entwickler auch einige neue Gameplay-Aufnahmen.

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Es ist das erste Mal, dass Amazon einen konkreten Release-Termin für „Legacy of Atlantis“ nennt – dennoch bedeutet das Datum eine Release-Verschiebung. Bei der Ankündigung der zwei neuen „Tomb Raider“-Spiele bei den Game Awards im Dezember 2025 wurde „Legacy of Atlantis“ nämlich noch großräumig für 2026 angesetzt. Offiziell haben Entwickler Crystal Dynamics und Amazon den Aufschub nicht begründet. Es ist denkbar, dass man sich im Herbst nicht mit „GTA 6“ in die Quere kommen will. Gleichermaßen denkbar ist aber, dass die Entwickler schlicht etwas mehr Zeit benötigen.

„Legacy of Atlantis“ ist eine Neuinterpretation des ersten „Tomb Raider“-Spiels, das 1996 in den Handel kam. Im PlayStation-Blog nennt Michael Lovan von den Amazon Game Studios einige Änderungen am Spieldesign: Unter anderem finden die Rätsel in Perus Lost Valley nicht mehr in komplett abgeschlossenen Räumen statt, sondern in miteinander verbundenen Umgebungen. Das soll neue Blickwinkel auf bekannte Orte ermöglichen.

Entwickelt wird „Legacy of Atlantis“ von Crystal Dynamics gemeinsam mit dem polnischen Studio Flying Wild Hog auf Basis der Unreal Engine 5. Das Spiel ist keine treue Neuauflage des 1996er-Originals, sondern eine Neuinterpretation – grafisch wie spielmechanisch. Alix Wilton Regan, bekannt aus „Dragon Age: Inquisition“ und „Cyberpunk 2077“, spricht die neue Lara Croft. Das Abenteuer beginnt in Peru und führt bis nach Griechenland.

Der schwedische Spielepublisher Embracer hat im Mai die Ausgliederung von Crystal Dynamics und der „Tomb Raider“-Marke angekündigt: Sie sollen in ein neues börsennotiertes Unternehmen namens Fellowship Entertainment übergeführt werden. Das Publishinggeschäft für „Legacy of Atlantis“ bleibt derweil bei Amazon Game Studios.

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(dahe)



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Airbus A350-1000ULR: Ultra-Langstreckenjet absolviert Erstflug


Das Luftfahrtunternehmen Airbus hat die erste von insgesamt zwölf speziell für die australische Fluggesellschaft Qantas Airways ausgerüstete Airbus A350-1000ULR Ultra-Langstrecken-Passagierjets (Werknummer 707) in einem Erstflug im französischen Toulouse erprobt. Das Flugzeug, das eine Reichweite von rund 10.000 Seemeilen (etwa 18.520 km) erreichen kann und auf der A350-Familie basiert, ist unter anderem mit einem speziell für die Maschine entworfenen Mitteltank und Treibstoffsystem ausgerüstet. Das soll zum ersten Mal Nonstop-Flüge etwa zwischen den Städten Sydney und London ermöglichen.

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Den Testflug absolvierte die A350-1000ULR von Toulouse aus. Die Maschine wurde von einer speziell für diesen Zweck zusammengestellten Crew getestet. Dazu gehören die beiden Testpiloten Thomas Wilhelm und Anthony Flynn. Mit an Bord war auch der Testflugingenieur Lauren Rossignol und die leitenden Testflugingenieure Tuan Do und Alexia Plumet sowie der Bodentestingenieur Vincent Frayssinet.

Das zweistrahlige Flugzeug blieb auf dem Testflug drei Stunden und 43 Minuten in der Luft. Dabei erreichte es eine Flughöhe von bis zu 41.000 Fuß (etwa 12.500 m). Zur zurückgelegten Strecke und zu den geflogenen Geschwindigkeiten machte Airbus keine Angaben. Die Maschine soll insgesamt bis zu 22 Stunden in der Luft bleiben können.

Das Flugteam führte während des Flugs verschiedene Tests durch, um die Flugleistung und Architektur des neu und speziell für den Airbus A350-1000ULR entwickelten Treibstoffsystems zu erproben. Dazu ist das Flugzeug mit Flugerprobungsinstrumenten ausgestattet. Das Kraftstoffsystem wurde im Rahmen des Projekts Sunrise entwickelt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einen zusätzlichen hinteren Mitteltank (Rear Center Tank – RCT), der in die Flugzelle eingebracht wurde. Der Tankinhalt sorgt für eine Reichweitenverlängerung von 1852 km im Vergleich zur Standardversion A350-1000. Zusätzlich hat Airbus ein neues Luftkühlsystem für die Bordküche integriert. Das System ist leichter und soll effizienter arbeiten und sei speziell für die Anforderungen auf Langstreckenflügen entwickelt worden. Ebenfalls wurden die Belüftung und Temperaturregelung der Kabine angepasst.

Alle Systeme sollen in einer zweimonatigen Flugerprobungskampagne getestet werden, die mit dem Erstflug begonnen hat. Danach werden die neuen Systeme zertifiziert. Im Anschluss daran erfolgt die Endausrüstung gemäß den Vorgaben von Qantas Airways. Die Auslieferung der A350-1000ULR soll im April 2027 erfolgen, heißt es von Airbus.

Eine zweite Maschine des Typs befinde sich bereits im Bau und werde in wenigen Tagen aus der Lackierhalle rollen. Im Anschluss werde die Premium-Kabinenkonfiguration mit vier Service-Klassen fertiggestellt und die Triebwerke installiert. Qantas Airways hat unter dem Projekt Sunrise insgesamt zwölf A350-1000ULR bestellt. Es soll Langstreckenflüge zwischen Australien und Europa ohne einen sonst üblichen Zwischenstopp ermöglichen.

Die Fluggesellschaft hat darüber hinaus zwölf weitere Maschinen des Standardmodells A350-1000 bestellt, auf der die Ultra-Langstreckenversion basiert. Die für Langstreckenflüge taugliche A350-Familie besteht aus dem A350-900, A350-900ULR, A350-1000 und nun dem A350-1000ULR. Die Maschinen verfügen über verbrauchsoptimierte Triebwerke und sollen weniger CO₂ ausstoßen. Sie nehmen bis zu 480 Passagiere auf.

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Im Bau befindet sich derzeit eine Frachtmaschine des Typs A350F. Airbus plant, einen Testflug noch im Jahr 2026 durchzuführen.


(olb)



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