Connect with us

UX/UI & Webdesign

McDonald’s frischt Markenauftritt von McCafé auf – Design Tagebuch


McDonald’s hat seiner Submarke McCafé eine globale Design-Frischzellenkur verpasst. Ziel der Neuausrichtung ist es, das Erscheinungsbild an ein erweitertes Produktportfolio anzupassen, das insbesondere jüngere Zielgruppen der Gen Z ansprechen soll.

McCafé ist eine 1993 in Melbourne, Australien, von McDonald’ gegründete Submarke mit Schwerpunkt auf Kaffeegetränken, Backwaren und Snacks. Neben klassischen Kaffeespezialitäten stehen künftig vermehrt neue Getränkekategorien wie „Refreshers“, „Crafted Sodas“ und „Energizers“ im Fokus, weshalb der visuelle Auftritt farbenfroher und spielerischer konzipiert wurde. Kunden in den USA, Kanada, Deutschland und Australien sollen diese voraussichtlich als Erste entdecken können, so das Unternehmen.

Auszug der Pressemeldung

In jüngster Zeit haben sich die Trinkgewohnheiten unserer Kunden – maßgeblich beeinflusst durch die Generation Z – rasant verändert. Heute ist ein Getränk weit mehr als nur ein Durstlöscher: Es ist zu einem Moment der Selbstfürsorge, einer kleinen Belohnung oder sogar einem Mittel zur Selbstverwirklichung für unsere Kunden geworden. Um diesen sich wandelnden Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden im Getränkebereich gerecht zu werden, führen wir in diesem Frühjahr und Sommer in verschiedenen Märkten eine Reihe neuer McCafé-Getränke ein.

McCafé Logo – vorher und nachher, Bildquelle: McDonald's, Bildmontage: dt
McCafé Logo – vorher und nachher, Bildquelle: McDonald’s, Bildmontage: dt

Kernbestandteil des Rebrandings ist eine modernisierte McCafé-Wortmarke. Typografisch wurde der Schriftzug formal an die Ästhetik des Hauptlogos angepasst und greift nun die Linienführung der bekannten „Golden Arches“ auf. An- und Abstriche sowie der Akzent beim é sind nun nicht mehr abgerundet, sondern gerade. Zudem sind die Lettern mit handschriftlichem Duktus weniger schräg als bisher. Damit rücken Hauptmarke und Submarke visuell enger zusammen.

Die Farbpalette wurde erweitert. Als neue Primärfarben fungieren ein Gelb/Gold („refined gold“) sowie ein tiefer Rotton („coffee cherry“), welcher gestalterisch an die Frucht der Kaffeebohne anlehnen soll. Ergänzt wurden lebendige Sekundärfarben gewählt, die den Charakter der neuen Kaltgetränke widerspiegeln und eine flexiblere, dynamischere Bildsprache im Marketing ermöglichen sollen.

Die veränderte Markenpositionierung zielt darauf ab, McCafé als nahbare Lifestyle-Marke für alltägliche Genussmomente zu etablieren. Der globale Rollout der neuen visuellen Identität erfolgt schrittweise im Zuge der Einführung der neuen Getränkelinien. Die Märkte in den USA, Kanada, Australien und Deutschland dürften den veränderten Markenauftritt laut Unternehmensangaben zuerst implementieren, bevor weitere Regionen im Laufe des Jahres folgen.

Mediengalerie

Weiterführende Links



Source link

UX/UI & Webdesign

Blackstar: So geht eine starke visuelle Sprache! › PAGE online


Schaut man sich die neue Identity von BlackStar an, der Institution in Sachen Film, die sich ganz den Arbeiten von Schwarzen, People of Color und Indigenen widmet, versteht man, warum die New Yorker Kreativagentur Pacific weltweit so gefeiert wird.

Blackstar: So geht eine starke visuelle Sprache! › PAGE online

BlackStar ist 15 Jahre alt geworden, die Institution aus Philadelphia, die sich den Regiearbeiten von Schwarzen, People of Color und von Indigenen widmet, die mit ihren visionären Arbeiten neue Maßstäbe in Sachen Film setzen.

Das macht die Organisation durch gezielte Förderung, in ihrem Magazin »Seen«, in Vorführungen, Ausstellungen, Seminaren – und vor allem auf ihrem Filmfestival, das, in Anlehnung an Robert Redfords Indie-Filmfestival Sundance auch »Black Sundance« genannt wird.

Mehrere Jahre haben die Kreativen von Pacific aus New York an der neuen Identity gearbeitet, die jetzt die unterschiedlichen Initiativen von Blackstar vereint, und haben dafür ein Markensystem entwickelt, dem die Filmklappe zugrunde liegt.

Perfekte Metapher

Vor jeder Szene, die gedreht wird, wird die Filmklappe vor die Kamera gehalten und geschlagen. Sie hält fest, welche Szene gerade gedreht wird, welche Einstellung und welcher Take und sie garantiert, dass anschließend Bild und Ton bei getrennter Aufnahme in der Nachbearbeitung synchronisiert werden können.

Die Filmklappe ist also die perfekte Metapher für die neue Identity, die ihr Querformat und ihre übersichtliche Aufteilung zitiert und daraus ein modulares Layoutsystem entwickelt.

Das lässt sich nahtlos über digitale Anwendungen, Printmedien und Außenwerbung hinweg einsetzen – und verbindet dabei gleichzeitig die unterschiedlichen Segmente von BlackStar.

Selbstbewusst und nachdrücklich

Oben in der Kopfzeile der Filmklappe findet sich das überarbeitete BlackStar-Wortlogo, das so klar wie bold, die Institution selbst in den Mittelpunkt stellt.

Dort, wo normalerweise die handgeschriebenen Szenen-Informationen stehen, findet sich bei BlackStar ein Visual. Und nicht irgendeines, sondern unglaublich prägnante Szenen-Fotografie.

Die Farbwelt ist leuchtend, aber nicht grell, und setzt sich markant, aber nicht in einem zu harten Kontrast, von dem Schwarz, der das Erscheinungsbild bestimmt, ab.

Alles das zusammen formt eine so prägnante und wirkungsvolle Bildsprache, die dem Selbstbewusstsein von BlackStar entspricht und die Pacific mit dem Claim Cinema For a Global Majority versehen hat.

Gleichzeitig fügt sich das BlackStar-Filmmagazin »Seen« in das Branding ein, das zuvor häufig nicht mit der Organisation in Verbindung gebracht wurde. Jetzt ist es mit der starken Bildsprache mit den neuen Identity-Farben versehen und zeigt ein Auge versehen, das sich in eine Weltkugel verwandelt.

Im August wird die neue Identity ihren ersten großen öffentlichen Auftritt haben: wenn das 15. BlackStar Filmfestival in Philadelphia stattfindet.

 

 

Das könnte dich auch interessieren



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Selbstbewusster bluten jetzt auch mit o.b. › PAGE online


»Für alle Tage«: Die erste Kampagne der Ogilvy Group Germany für o.b. ist erschienen. Sie hat Energie und holt die weltweit äußerst erfolgreiche Tamponmarke ins Jetzt – und auf einen Boden, den andere zuvor bereitet haben.

Selbstbewusster bluten jetzt auch mit o.b. › PAGE onlineBild: Tian.sthr

Schicke Menstruationsunterwäsche von Ora, in der sich leicht bekleidete, illustrierte Damen rekeln, coole Menstruationscups, juicy »Lippenbekenntnisse« von BBDO und sogar Pantone hat bereits vor Jahren ein Menstruationsrot herausgebracht, um zu unterstützen, dass ohne Scham über Menstruation gesprochen wird.

Jetzt zieht o.b., eine der größten Marken in Sachen Menstruation weltweit, nach. Unglaubliche zwei Milliarden Tampons werden jährlich in Wuppertal-Heckinghausen hergestellt und in mehr als 40 Länder exportiert.

1950 gegründet, hat sich o.b. (dessen Abkürzung für »ohne Binde« steht) in der Kommunikation bisher ganz auf seine Rolle als Klassiker verlassen. Die Marke hat sich in verschiedenen Blautönen präsentiert, mit einem leicht frischen, aber vor allem klinischen Touch. Abgesehen von Limited Editions sind die Tampons bis heute dezent verpackt.

Doch das Verhältnis zum weiblichen Körper hat sich verändert. Junge Marken sind auf den Markt gestürmt, die sich vehement gegen die Scham stemmen, mit der die Menstruation so lange belegt war, die sich augenzwinkernd, frech oder auch mal freizügig geben.

Und o.b. zieht jetzt nach.

ob, ob, ob …

Nachdem WPP, die Agenturgruppe zu der die Ogilvy Group gehört, den globalen Etat von Kenvue, dem weltweit umsatzstärksten Anbieter im Bereich Consumer Health, gewonnen hat, zu dem o.b. gehört, ist jetzt die erste große Kampagne erschienen.

Und das für Deutschland, Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei – und mit der neuen Markenplattform »o.b. für
alle Tage«.

Das Team, das sie entwickelt hat, bestand aus Kreativen von Ogilvy, thjnk und loved und wendet sich besonders auch an junge Frauen und die folgenden Generationen.

Das o.b. dabei in ein »ob« zu verwandeln, was sich mannigfach wiederholt, ist eine clevere Idee.

»ob Durchhängen, ob Durchziehen, ob Hitzewellen, ob Druckwellen, ob, ob, ob … o.b.» heißt es in der Kampagne, die verschiedene Gemütszustände, die man während der Menstruation haben kann, anspricht.

Schön platziert in einem der Spots ist das T-Shirt einer jungen Frau mit dem wohlbekannten, feministischen Spruch »Anything you can do, I do bleeding«.

Das Türkisblau, für das o.b. so bekannt ist, wird jetzt mit einem kräftigen Rot kombiniert und rückt so ein wenig von dem klinisch-sauberen Image der Marke ab – und in eine Zeit hinein, in der die Menstruation längst kein Tabu mehr ist.

Ganz im Gegenteil wird Menstruation als Teil der Selbstermächtigung gefeiert.

Und da ist o.b. jetzt auch dabei. Das ist nicht revolutionär, aber es war Zeit.



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Berlin Design Week 2026: Design braucht eine laute Stimme, lauter als bisher › PAGE online


Der Auftakt brachte abwechslungsreiche Themen und gegensätzliche Meinungen an einen Tisch. Mit der Hauptstadt im Fokus ging es um konkrete Wünsche an die Designszene – auch über die Stadtgrenzen hinaus. Die zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum machten das Panel wunderbar lebendig!

Berlin Design Week 2026: Design braucht eine laute Stimme, lauter als bisher › PAGE online
v. l. n. r.: Ake Rudolph (IDZ), Regina Hanke (BEDA), Julia Krüger (Senior Innovation Manager Kreativ- und Medienwirtschaft, Berlin Partner), Dara Sepehri (Deutscher Designtag), Alexandra Klatt (state of DESIGN GmbH, Berlin Design Week) // Foto: PAGE-Redaktion

 

20 Jahre Berlin UNESCO City of Design, 10 Jahre Berlin Design Week. Wenn das kein Grund zum Feiern, Netzwerken und Debattieren ist! Am Donnerstag startete die Berlin Design Week in Kreuzberg in der »Macherei« unter dem Motto »Design Real«. In Zeiten, in denen sich wahnsinnig viel verändert und alles ständig in Bewegung ist, scheint dieses Motto mehr als passend – wenn nicht gar absolut notwendig. Denn wir müssen reden: über alles, was sich bewegt, was Design heute eigentlich ist und wo Gestaltung verortet sein kann.

Beim Auftakt der Berlin Design Week hatte sich am vergangenen Donnerstag im Anschluss an die Short Bits zum »Design Day Panel« eine Runde unterschiedlicher Stakeholder auf der Bühne zusammengefunden.

Unter der Moderation der Gründerin und Leiterin Alexandra Klatt (state of DESIGN GmbH, Berlin Design Week) diskutierten Julia Krüger (Senior Innovation Manager Kreativ- und Medienwirtschaft, Berlin Partner), Dara Sepehri (Deutscher Designtag), Regina Hanke (BEDA) und Ake Rudolph (IDZ).

Design-Lobby, Design-Disziplinen, Design-Strategien

Und es wurde rege debattiert! Über Politik, Forschung und Design und natürlich über die Schnittstellen dazwischen. Während des Panels ging es stets hin und her, zwischen Themen, zwischen den Sprecher:innen und auch – besonders erfreulich! – zwischen Publikumsmeldungen. Es bestand ein sehr großes Interesse daran, Meinungen auszutauschen und über verschiedene Fragen zu diskutieren: Was kann die so unterschiedlichen Design-Disziplinen, mit denen wir es zu tun haben, trennen, aber was eint sie gleichermaßen? Ist Design eher ein offenes Feld oder bleiben es »abgegrenzte« Disziplinen? Wer ist eigentlich die »Design-Lobby«, wenn die Designwirtschaft in Deutschland so fragmentiert ist? Die eine Person kann es ja gar nicht geben. Manche mochten übrigens den Begriff Lobby weniger gern.

Und weiter: Was kann Design für Strategien entwickeln, um Brücken in den Markt zu bauen? Welche Vision von Design gibt es für die Zukunft? Es wurde dazu beispielsweise kommentiert, dass es die eine Vision nicht geben könne, weil Designer:in X aus einem Großkonzern völlig andere Bedürfnisse hat als Designer:in Y aus dem Freelance-Bereich.

Es gab noch viele weitere Fragen, die in diesem Rahmen nur angeschnitten werden konnten. Eines wurde jedoch klar: Der Bedarf an Austausch ist groß, da viel Umbruch und Unsicherheit herrschen.

Ist Berlin cool als Designstandort?!

Die Stimmen aus dem Publikum zeigten: Für die einen ist Berlin gar kein cooler Designstandort, für die anderen eben doch. Viele Kreative empfinden die fragmentierte Landschaft als anstrengend und unübersichtlich. Gleichzeitig bewegt sich enorm viel: Vor allem die New-Media-Szene sei in Berlin stark aufgestellt, und auch die Pictoplasma wurde als wegweisende, wichtige Veranstaltung hervorgehoben.

Die Hauptstadt musste allerdings auch Kritik einstecken und wurde als hässlich bezeichnet, was gewissermaßen stimmt, aber eben stark davon abhängt, wo genau man sich gerade befindet. Sicher ist, dass Berlin als Designstandort eigensinnig ist und – wie es eine Stimme aus dem Publikum charmant ausdrückte – ein gutes Herz hat. Manche lieben sie, manche weniger. Aber genau das macht die Stadt zu einem pulsierenden Ort, der immer wieder Zündstoff für Diskussionen parat hält.

Wünsche an die Designszene

Letztlich konnten viele gestellte Fragen natürlich nur in Teilen oder nicht richtig final beantwortet werden, was in einem circa einstündigen Panel auch nicht das primäre Ziel ist. Wichtig ist schließlich, die Fragen überhaupt zu stellen. Passend dazu forderte Moderatorin Alexandra Klatt die Runde zum Abschluss auf, ihre konkreten Forderungen an die Kreativbranche zu formulieren. Heraus kamen einige konkrete Wünsche! Darunter:

Alle Designschaffenden sollten ein Teil von Designverbänden, Netzwerken oder Kreativ-Communitys sein und so einen kleinen Beitrag zur Kreativwirtschaft und die gesamte Netzwerkkultur leisten. Gewünscht wird außerdem eine Strategie, um Design und die Szene zu transformieren und weiter voranzutreiben. Denn Design kann und sollte Brücken in die Märkte bauen. Und wir müssen uns weiter die Frage stellen, wo Design in der Zukunft Mehrwert schaffen kann. Es braucht lokal bezogen obendrein eine Art »Berlin-Strategie«.

Das Wichtigste überhaupt: Design braucht zukünftig eine sehr laute Stimme. Lauter als bisher.



Source link

Weiterlesen

Beliebt