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Asus: Eine auf 48 Volt umgebaute RTX 5090 – bei 1.000 Watt


Asus: Eine auf 48 Volt umgebaute RTX 5090 – bei 1.000 Watt

Computer arbeiten seit langer Zeit mit einer Stromversorgung von 12 Volt. Asus zeigt auf der Computex ein Experiment, bei dem die Grafikkarte auf höhere 48 Volt umgebaut worden ist. Das ändert unter anderem die Anforderungen an den kritischen 12V-2×6-Stromstecker vollständig.

Hardcore-Mod: RTX 5090 mit 1.000 Watt bei 48 Volt

Um das Potenzial davon zu zeigen, hat Asus die Leistungsaufnahme der in dem System verbauten GeForce RTX 5090 massiv erhöht: Anstatt mit den üblichen 600 Watt oder wie bei der Asus GeForce RTX 5090 Matrix (Test) mit 800 Watt arbeitet die Grafikkarte mit unfassbaren 1.000 Watt. Und zwar nicht nur absolut problemlos über einen ganz normalen 12V-2×6-Stromstecker, sondern auch noch deutlich besser und kühler.

Das liegt schlicht an der grundlegenden Formel Leistung = Spannung × Strom (P = U × I). Bei den klassischen 12 Volt am PC und der Leistung von zum Beispiel 600 Watt für eine GeForce RTX 5090, benötigt es (600 Watt = 12 Volt × 50 Ampere) 50 Ampere über den Stromstecker. Bei sechs Adern im Stecker bedeutet dies 8,3 Ampere pro Ader.

Bei einem potenziellen PC mit einer Spannung von 48 Volt sehen die Zahlen jedoch sehr anders aus. Für 600 Watt würde es dann nur (600 Watt = 48 Volt × 12,5 Ampere) 12,5 Ampere benötigen und pro Ader damit gerade einmal 2,1 Ampere. Die Belastung pro Ader betrüge also nur ein Viertel, sodass selbst wenn mehrere Adern vollständig ausfallen würden, die restlichen dies immer noch auffangen könnten.

Asus RTX 5090 mit 1.000 Watt bei 48 Volt

Für das Kabel wären die 1.000 Watt deutlich leichter zu erreichen

Und so ist es dann auch „einfach“, die mit 1.000 Watt laufende GeForce RTX 5090 mit demselben Stromstecker zu betreiben. Für die 1.000 Watt benötigt es bei 48 Volt (1.000 Watt = 48 Volt × 20,8 Ampere) knapp 20,8 Ampere – selbst das ist noch deutlich weniger als die 50 Ampere bei 12 Volt für 600 Watt. Pro Ader läuft dies auf 3,5 Ampere hinaus. Selbst wenn eine Ader komplett ausfallen würde und eine zweite alleine die Last übernehmen würde, würde die Ader noch komplett innerhalb der Spezifikationen arbeiten.

12 Volt am PC haben aber ihre Gründe

Das wäre ein großer Vorteil von 48 Volt am PC, aber natürlich hat es seine Gründe, dass der heimische Rechenknecht nur mit 12 Volt arbeitet. Das ist einfacher für die Spannungswandler auf der Grafikkarte, sämtliche anderen Komponenten sind auf 12 Volt ausgelegt und am Ende ist es auch sicherer für den Benutzer – zumindest wenn der 12V-2×6-Stromstecker nicht durchschmort.

Asus RTX 5090 mit 1.000 Watt bei 48 Volt

Darum ist das Experiment von Asus nur als Gedankenspiel zu sehen. Es wäre aber definitiv eine Möglichkeit, um den aktuellen oder einen anderen Grafikkartenstecker zu entlasten. Das wäre eine Lösung, bei der etwaige Schutzmechanismen wie der von MSI geplante Kontrollmechnismus in der Grafikkarte selbst nicht mehr nötig wären.

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Für Nova Lake: Gigabyte teasert erste Platine für neue Intel-Desktop-CPU


Noch ist es zwar rund ein halbes Jahr bis zur Vorstellung von Intel Nova Lake, aber die Hausmesse lassen sich Partner aus dem Mainboard-Segment nicht für Teaser entgehen. Gigabyte zeigt eine Z990-Platine und deckt dafür den neuen Sockel LGA 1954 etwas großzügiger ab, denn direkt offensichtlich soll das dann doch noch nicht sein.

Die noch namenlose Platine von Gigabyte ist dem Anschein nach ein Z970- oder Z990-Mainboard, berichtet Benchlife, in dessen Tenor auch Hardwareluxx einstimmt, da der Schriftzug Intel Core Ultra Processor klar erkennbar ist. Dass es sich um ein High-End-Board für Nova Lake handeln dürfte, dafür sprechen die Details.

Gigabytes namenloses Mainboard
Gigabytes namenloses Mainboard (Bild: Benchlife)

Die Stromversorgung wurde aufgebohrt, gleich drei zusätzliche 8-Pin-Stromstecker sind vorhanden, die die CPU für maximale und stabile Leistung unterstützen sollen. Denn Intel Nova Lake-S in der Maximalstufe mit 52 Kernen und 288 MByte L3-Cache soll unter Umständen auch mal deutlich jenseits der 500-Watt-Marke unterwegs sein können, wenngleich der offizielle PL2-Wert wohl niedriger ausfällt. Da Mainboardhersteller aber stets auch noch mit Overclocking werben, muss also eine aufgewertete Stromversorgung dem entsprechend Rechnung tragen.

Gigabytes namenloses Mainboard
Gigabytes namenloses Mainboard (Bild: Benchlife)

Das gilt auch für den Arbeitsspeicher, für den Gigabyte schon mal einen kleinen vermutlich optionalen Lüfter einplant – DDR5-8000 ist nach bisherigem Wissensstand schon als Basisspezifikation gesetzt, der Overclockingspielraum dürfte entsprechend fünfstellige MT/s zulassen.

Gleich sechs M.2-SSDs kann die Platine aufnehmen, deshalb ist aber nur Platz für zwei PCIe-Slots – was im Mainstream aufgrund der zu wenigen PCIe-Lanes in der Regel aber völlig ausreichend ist. Bei den M.2-Slots arbeiten die ersten beiden nach PCI Express 5.0, die restlichen nach 4.0 – nur 5.0-Slots bekommen einen großen Metall-Passivkühler spendiert. Am I/O-Panel stechen die USB-C-Ports heraus, die wohl zumindest zur Hälfte nach Thunderbolt-Protokoll betrieben werden, hinzu gesellt sich HDMI, doppeltes LAN und ein einfacher Anschluss für die WLAN-Antenne. Gleich vier Taster für Dinge wie CMOS-Clear und Reset sind ebenfalls hier zu finden.

Gigabytes namenloses Mainboard (Bild: Benchlife)

Unterm Strich betrachtet, macht die Platine bereits einen sehr fortgeschrittenen Eindruck, könnte also alsbald in die Serienreife und damit Produktion überführt werden. Da mit Nova Lake zum Ende des Jahres gerechnet wird, dürften erste Platinen bereits ab Spätsommer in die Produktion und darauf folgend in die Distribution gehen, um pünktlich zum Start ausreichend Ware weltweit vorfinden zu können. Traditionell werden dann auch die Leaks noch etwas präziser.



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NZXT H6 (RGB+): Zeitgemäße Modellpflege mit gewölbtem Glas


NZXT legt das aus Ende 2023 stammende H6 Flow (RGB) zur Computex 2026 neu auf. Neben zeitgenössischen Anpassungen wie Back-Connect-Aussparungen wächst das Gehäuse außerdem leicht. Darüber hinaus zeigt NZXT die zweite Generation seiner Single-Frame-Lüfter, die Rahmenbreiten bis zu 420 mm in einem Gehäuse vereint.

Aufpoliert und angepasst

Optisch baut das neue H6, das es wie zuvor auch in einer RGB-Variante (H6 RGB+) geben wird, auf seinem Vorgänger auf. Das markante Design wird dabei unverändert übernommen, sodass weiterhin auf eine fünfeckige Grundform mit schräger Frontecke gesetzt wird.

NZXT H6 RGB+
NZXT H6 RGB+ (Bild: NZXT)

Die äußeren Änderungen scheinen zunächst marginal auszufallen, sind jedoch umfangreich. Neben den gewachsenen Abmessungen ist dabei allen voran das gebogene Glaselement zu nennen, das Front und Seitenteil zugleich bestückt. Hier kamen zuvor zwei einzelne Glaselemente zum Einsatz. Auch die rechte Gehäusewand kommt beim H6 als ein Bauteil daher. Das an der unteren Front sitzende I/O-Panel ist nun gedreht und bietet USB 3.2 Gen 2×2. Das vormals mittels Blende seitlich angesetzte Logo wandert beim neuen H6 (RGB+) in den hinteren Bereich. Anstelle der vorherigen Gehäusefüße steht der neue Spross auf einem Sockel.

NZXT H6

NZXT H6 (Bild: NZXT)

Im Gehäuseinnern wird das NZXT H6 (RGB+) den aktuellen Gegebenheiten entsprechend revidiert. Während eine Grafikkartenhalterung und Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse (Back Connect) beim Vorgänger fehlten, wird beides künftig geboten.

Unterschiede bei den Versionen

NZXT legt auch das neue H6 in zwei Varianten auf, die sich einzig bei der Lüfter- und Zubehörausstattung unterscheiden. In der herkömmlichen Ausstattung wird das NZXT H6 ohne jedwede Lüfter ausgeliefert. Das NZXT H6 RGB+ bietet dagegen zwei Single-Frame-Lüfter (F360 RGB) in Reverse-Ausrichtung, die in Summe somit sechs 120-mm-Lüfter ersetzen. Zur besseren Steuerung der Lüfter und der RGB-Elemente ist zudem ein NZXT Control Hub Lite ab Werk verbaut.

NZXT H6 RGB+

NZXT H6 RGB+ (Bild: NZXT)

Apropos Lüfter – aufgrund der vormontierten Blenden am Boden und an der schrägen Front setzt das H6 (RGB+) dort konsequent auf 120-mm-Modelle. Einzig im Deckel können alternativ 140-mm-Lüfter verbaut werden.

Verfügbarkeit und Preise

Das NZXT H6 und H6 RGB+ sollen ab heute in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Als Preisempfehlung werden rund 110 Euro für das H6 und rund 200 Euro für das H6 RGB+ ausgerufen.

Der ComputerBase-Redaktion liegt bereits ein Testsample vor, sodass ein entsprechender Gehäusetest in Bälde folgt.

Neue RGB-Lüfter

Parallel zur neuen Gehäuserevision präsentiert NZXT auch neue RGB-Single-Frame-Lüfter. Erstmals zur Computex 2024 vorgestellt wurden die neuen „Mehrfachlüfter“ nun verbessert und bieten in einer Ultra-Variante umfangreichere RGB-Elemente. Obendrein gibt es fortan neben 420-mm- auch Reverse-Modelle.

NZXT F420 Reverse (Bild: NZXT)

Die Ultra-Ableger kommen mit angepassten Spezifikationen daher und richten sich an Nutzer, die die „ultimative RGB-Anpassbarkeit“ suchen. Die NZXT Ultra RGB Fans gibt es in den Größen 120 bis 420 mm. Als Besonderheit bieten alle Modelle drei unabhängig voneinander programmierbare Beleuchtungszonen.

NZXT F360U (Bild: NZXT)

Auch die neuen Lüfter sollen ab heute in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Auf alle Lüfter gewährt NZXT eine Garantie von fünf Jahren.

ComputerBase hat die Informationen zu diesem Artikel von NZXT unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Gigabyte B850M Aorus Stealth: Erstes mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen


Gigabyte B850M Aorus Stealth: Erstes mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen

Gigabyte präsentiert zur Computex 2026 das erste B850-mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen (Back Connect). Das Gigabyte B850M Aorus Stealth verfügt über einen massiven Aufbau mitsamt Backplate. Es wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben.

Zwar sind rückwärtige Mainboard-Anschlüsse keine Neuheit, jedoch waren sie bis zuletzt zumeist dem größeren ATX-Mainboard-Format vorbehalten und selbst hier noch spärlich vertreten. Was bei Asus unter der BTF-Flagge (Back to the Future) und bei MSI als Project Zero vermarktet wird, kommt bei Gigabyte mit dem Zusatz „Stealth“ daher.

GIF Gigabyte B850M Aorus Stealth Ice

Mit dem neuen B850M Aorus Stealth und B850M Aorus Stealth Ice bringt Gigabyte die saubere Kabellösung nun auch in das kleinere mATX-Format. Beide Platinen setzen auf dieselbe Basis. Der Sockel AM5 kommt mitsamt B850-Chipsatz und vier DDR5-Speicherbänken. Für M.2-SSDs werden ein PCIe-5.0- und zwei PCIe-4.0-Bänke geboten. Bei den Front-Headern ist 10-Gbps-USB-C an Bord. Am Heck bieten beide Mainboards neben den standardmäßigen Buchsen auch 5-Gbps-LAN sowie WLAN 7. Zur Audioausgabe steht ein Realtek ALC1220 zur Verfügung.

Gigabyte B850M Aorus Stealth Ice
Gigabyte B850M Aorus Stealth Ice
Gigabyte B850M Aorus Stealth
Gigabyte B850M Aorus Stealth
Gigabyte B850M Aorus Stealth (Ice)
Gigabyte B850M Aorus Stealth (Ice)

Obacht gilt indes bei der Gehäusewahl. Aussparungen am Mainboard-Tray sind aktuell noch kein Standard und finden nur langsam ihren Weg in die Feature-Palette der Gehäusehersteller. Insbesondere bei mATX-Gehäusen sind rückwärtige Anschlüsse zum aktuellen Zeitpunkt noch überaus selten anzutreffen. Ein Blick in den Preisvergleich gibt aktuell gerade einmal 98 entsprechende Gehäuse aus – zum Vergleich, bei ATX sind es 462 Gehäuse.

Angaben zur Verfügbarkeit macht Gigabyte zur Präsentation ebenso wenig wie zur etwaigen Preisempfehlung.



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