Online Marketing & SEO
Haltung: Warum wir viel öfter „Nein“ sagen sollten
Oliver Blecken hat 26 Jahre in Top-Management-Positionen für Media- und Kreativagenturen in Deutschland und International gearbeitet. Heute „hilft er als Coach, Mediator und Berater Führungskräften und Teams dabei, Herausforderungen und Krisen zu meistern“, fasst Blecken seine aktuelle Tätigkeit zusammen.
„Nein“ zu seinem Vorgesetzten oder einem Kunden zu sagen, erfordert Mut und Haltung. Warum es so schwer fällt, Aufgaben oder auch mal eine Geschäftsbeziehung abzulehnen, beschreibt Oliver Blecken in seiner neuen Talking-Heads-Kolumne. Und gibt Tipps, wie man herausfindet, wann ein „Nein“ die bessere Entscheidung ist.
Vor einem halben Jahr hat mich ein veritabler Hörsturz überrascht und zum Nachdenken gebracht. Nach 25 Jahren Agenturleben inkl. Burnout war
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
EU stellt Plan für digitale Souveränität und Big-Tech-Alternativen vor
DIE ZEIT verweist zudem darauf, dass Amazon Web Services, Microsoft und Google rund 70 Prozent des europäischen Cloud-Markts kontrollieren. Gleichzeitig fließen jedes Jahr 264 Milliarden Euro für IT-Dienstleistungen aus Europa in die USA.
re:publica 2026:
Europa darf Macht nicht länger Silicon Valley überlassen

Europa soll wieder Tech-Macht werden
Europa soll unabhängiger von globalen Lieferketten werden und mehr Chips selbst produzieren. Dafür plant die EU-Kommission bessere Rahmenbedingungen für Hersteller:innen, etwa schnellere Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und günstigere Energie. Gleichzeitig soll der bestehende Chips Act weiterentwickelt werden.
Ganz ohne internationale Abhängigkeiten wird Europa jedoch auch künftig nicht auskommen. Die globale Chip-Produktion wird weiterhin von Taiwan, Südkorea, China und den USA dominiert. Laut Tagesschau sehen viele Expert:innen die größten Chancen daher nicht in einer vollständigen Unabhängigkeit, sondern im Ausbau jener Bereiche, in denen Europa bereits heute stark aufgestellt ist – etwa bei Spezialhalbleitern für Industrie-, Energie- und Automobilanwendungen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Technological Sovereignty Plan liegt auf dem Ausbau von Cloud- und KI-Infrastrukturen. Die EU-Kommission plant den beschleunigten Ausbau europäischer Rechenzentrumskapazitäten, um KI-Modelle künftig stärker auf europäischer Infrastruktur zu entwickeln und zu betreiben.
Aber was bedeutet digitale Souveränität überhaupt? Genau darauf will die EU künftig klarere Antworten geben. Im Rahmen des Technological Sovereignty Plan sollen erstmals konkretere Kriterien dafür definiert werden, wann digitale Infrastruktur als souverän gilt. Entscheidend sind dabei unter anderem der Speicherort von Daten, die Eigentümer:innenstruktur von Anbieter:innen, mögliche Zugriffsrechte Dritter sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Ernstfall greifen. Also etwa dann, wenn Regierungen im Ausland Zugriff auf Daten verlangen oder digitale Dienste einschränken könnten.
Weg von Microsoft und Co.: Europas Alternativen sind längst da
Neben Rechenzentren, KI und Chips setzt die EU auf ein altes Internetversprechen: Open Source. Offene Software soll helfen, die Abhängigkeit von einzelnen Anbieter:innen zu verringern und Unternehmen wie Verwaltungen mehr Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur zu geben. Europäische Alternativen gibt es längst: von Nextcloud und Scaleway über Threema bis hin zu Tuta. Mistral verspricht mit AI Vibe 2.0 agentische Code-Arbeit, die umfangreiche Prozesskontexte berücksichtigen kann und besonders schnell arbeiten soll. Viele der Dienste adressieren genau jene Bereiche, in denen Europa heute besonders abhängig von US-Anbieter:innen ist. Erste europäische Institutionen und Unternehmen gehen diesen Weg zu mehr digitaler Souveränität bereits.
So stellt der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag derzeit von Microsoft-Produkten auf Open Desk um. Schleswig-Holstein migriert derzeit schrittweise rund 30.000 Arbeitsplätze der Landesverwaltung von Microsoft-Produkten auf Open-Source-Anwendungen wie LibreOffice, Nextcloud und perspektivisch Linux, um die digitale Souveränität zu stärken. Das Robert Koch-Institut (RKI) und der Deutsche Bundestag evaluieren aktuell den Einsatz europäischer Software-Lösungen, um ihre digitale Souveränität zu stärken. Auch die Otto Group beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Abhängigkeiten von US-Technologieanbietern reduzieren lassen, und prüft verstärkt deutsche sowie europäische Cloud-Alternativen.
Allerdings zeigt sich hier auch eine der größten Herausforderungen. Während große Tech-Konzerne ihre Produkte über milliardenschwere Geschäftsmodelle finanzieren, fehlt vielen Open-Source-Projekten eine vergleichbare wirtschaftliche Basis. Die EU-Kommission plant deshalb zusätzliche Fördermaßnahmen, um Entwicklung, Betrieb und langfristige Weiterentwicklung entsprechender Lösungen zu unterstützen.
Mistral Vibe 2.0 aus Europa:
Top Coding Agent als Alternative zu Big Tech

Europas Tech-Plan: Lob für die Idee, Zweifel an der Umsetzung
Das Paket stößt in Wirtschaft und Technologiebranche auf breite Zustimmung. Der Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst begrüßt etwa, dass die EU-Kommission nicht nur einzelne Technologien adressiert, sondern die gesamte digitale Wertschöpfungskette in den Blick nimmt – von Halbleitern und Rechenzentren über Cloud- und KI-Infrastrukturen bis hin zu Open Source und Investitionsbedingungen. Entscheidend sei nun, dass es nicht bei Ankündigungen bleibe. „Europa braucht Tempo“, betonte er. Auch das Cybersecurity-Unternehmen NCC Group bewertet den Fokus auf Resilienz, Cloud, KI, Halbleiter und Open Source als wichtigen Schritt zur Stärkung der digitalen Widerstandsfähigkeit Europas.
Kritik kommt von der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament. Zwar bezeichnet die Europaabgeordnete Alexandra Geese das Vorhaben als „dringend notwendig“, um Europas digitale Abhängigkeiten zu reduzieren. Gleichzeitig gehe das Paket aus ihrer Sicht nicht weit genug:
Aus Sicht der Grünen/EFA fehlen jedoch weiterhin klare Vorgaben, um europäischen Lösungen bei öffentlichen Ausschreibungen tatsächlich bessere Chancen einzuräumen. Zudem greife die Definition digitaler Souveränität zu kurz, solange Anbieter als europäisch gelten könnten, obwohl Kontrolle über Daten, Infrastruktur oder Zugriffsrechte faktisch außerhalb Europas liege.
Ähnlich äußert sich Sergey Lagodinsky, stellvertretender Vorsitzender der Grünen/EFA-Fraktion und Co-Vorsitzender der digitalen Arbeitsgruppe. Zwar begrüßt auch er den Fokus auf Open Source, europäische KI-Trainingskapazitäten und den Ausbau der Chip-Infrastruktur. Gleichzeitig kritisiert er, dass weiterhin unklar sei, wie verbindlich Energie- und Wasserstandards für Rechenzentren umgesetzt werden sollen. Zudem werde Europa auf absehbare Zeit von außereuropäischen Hochleistungs-Chips abhängig bleiben. Ohne konkrete Antworten drohe aus dem Vorhaben „eine Vision ohne konkreten Zeitplan“ zu werden.
Hinzu kommt die Finanzierungsfrage. Der Wettbewerbsfähigkeitsbericht des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten und früheren EZB-Präsidenten Mario Draghi kam 2024 zu dem Ergebnis, dass Europa jährlich zusätzliche Investitionen von rund 800 Milliarden Euro benötigt, um im globalen Wettbewerb mit den USA und China Schritt zu halten. Ob diese Summe tatsächlich mobilisiert werden kann, bleibt jedoch offen. Auch die Grünen/EFA-Fraktion verweist darauf, dass bislang weder die Finanzierung über den EU-Haushalt noch private Investitionszusagen ausreichend konkretisiert wurden.
Was das mit deinem Marketing Stack zu tun hat
Die Debatte um digitale Souveränität ist längst kein Thema mehr, das nur Brüssel, Behörden oder IT-Abteilungen betrifft. Viele Unternehmen sind heute von US-Technologie abhängig – oft weniger aus Überzeugung, sondern mangels europäischer Alternativen.
Sollte der Technological Sovereignty Plan greifen und den Aufbau europäischer Alternativen bei Cloud-Infrastrukturen, KI, Software und digitalen Plattformen beschleunigen, könnte das künftig für einfachere Wechselmöglichkeiten sorgen. Was heute noch als alternativlos gilt, könnte dann endlich ernstzunehmende Konkurrenz aus Europa bekommen – und damit mehr Auswahl für Unternehmen, Behörden und Nutzer:innen bieten.
Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein
Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Online Marketing & SEO
Meta startet Business Agents in den Instagram DMs
Die AI Business Agents in den Meta-Diensten sollen Kund:innenanfragen beantworten, Termine buchen, Leads qualifizieren und Verkaufsgespräche vorbereiten. So sollen WhatsApp, Messenger und Instagram von Kommunikationskanälen zu Plattformen avancieren, die Unternehmen noch besser und fortschrittlicher beim Betrieb ihres Geschäfts unterstützen. Die Agents sollen dabei nicht nur in der jeweiligen Landessprache kommunizieren können, sondern auch die individuelle Tonalität eines Unternehmens übernehmen. Laut Meta nutzen bereits heute mehr als eine Million Unternehmen entsprechende KI-Agents.
Jetzt verfügbar: Meta Business Agents auf WhatsApp Business, Messenger und Instagram
Die Meta Business Agents sind ab sofort weltweit auf WhatsApp Business verfügbar. Zudem sind sie jetzt auch im Messenger verfügbar und erstmals in Instagram DMs integriert.
Unternehmen können damit Teile ihrer Kund:innenkommunikation automatisieren. Gleichzeitig behalten sie die Kontrolle über den Gesprächsverlauf. Unternehmen können dabei jederzeit festlegen, wann ein Agent ein Gespräch an einen menschlichen Mitarbeitenden übergeben soll. Die Agents fungieren damit nicht als Ersatz für Service- oder Vertriebsteams, sondern als vorgeschaltete Ebene für wiederkehrende Anfragen und erste Beratungsgespräche.
Kund:innenkommunikation mit KI-Unterstützung
Das sind die wichtigsten Neuerungen:
- Instagram Der Meta Business Agent ermöglicht es jetzt, erste Gespräche mit Interessierten direkt in den DMs zu führe und teilweise zu automatisieren. Wenn Nutzer:innen eine Frage zu einem Produkt haben, können sie zunächst mit einem Agent schreiben. Der Agent beantwortet Fragen und empfiehlt passende Produkte. Außerdem kann er Termine vereinbaren und den nächsten Schritt im Kaufprozess vorbereiten. Wird das Gespräch komplexer, kann es ohne Medienbruch an einen menschlichen Mitarbeitenden übergeben werden.
- Unternehmenssuche direkt in WhatsApp: Meta arbeitet daran, Unternehmen direkt innerhalb von WhatsApp auffindbar zu machen. Nutzer:innen sollen Brands künftig über die Suche nach Unternehmensnamen oder über geteilte Kontaktkarten entdecken können.
- KI-Briefings für den Start in den Arbeitstag: Meta testet derzeit Daily Briefings mit ausgewählten Accounts auf WhatsApp Business, Instagram, Messenger und in der Meta Business Suite. Die Funktion erstellt KI-gestützte Zusammenfassungen verpasster Kund:innenanfragen. Gleichzeitig hebt sie offene Gespräche hervor und bereitet wichtige Informationen aus den Unterhaltungen übersichtlich auf.
- Marktforschung und Wettbewerbs-Insights durch KI: Darüber hinaus arbeitet Meta an zusätzlichen Fähigkeiten für die Agents. Diese sollen Unternehmen künftig bei Marktforschung unterstützen, Produkt-Insights liefern, Wettbewerbsinformationen aufbereiten und in Echtzeit zeigen, welche Maßnahmen funktionieren und welche nicht.

- Eigene Agents für Unternehmen: Mit der neuen Meta Business Agent Platform sollen Unternehmen eigene Agents erstellen und mit Plattformen wie Shopify, Zendesk oder Shopee verbinden können. Dabei sollen die Agents nicht nur Gespräche führen, sondern auch Aufgaben in angeschlossenen Unternehmenssystemen unterstützen. Die Business Agent Platform ist zum Start kostenlos nutzbar. Bezahlmodelle sollen später folgen.

Meta will Agents zum Standard für Unternehmen machen
Während kleinere Unternehmen mit den Meta Business Agents Aufgaben automatisieren können, die bislang personelle Ressourcen erforderten, richtet sich die Meta Business Agent Platform an größere Organisationen, die Agents in bestehende Systeme und Workflows integrieren möchten.
Gleichzeitig schafft Meta mit den Business Agents und der Business Agent Platform neue Umsatzquellen neben dem Werbegeschäft, das bislang den Großteil der Konzernumsätze ausmacht. Zu den jüngsten Bemühungen, neue Wachstumstreiber aufzubauen, zählt auch das neue Meta-Premiumökosystem. Mit Instagram Plus, WhatsApp Plus, Facebook Plus und den dazugehörigen Meta One-Abostufen führt der Konzern nach und nach kostenpflichtige Features in den eigenen Diensten ein. Denn angesichts milliardenschwerer KI-Investitionen möchte Meta neue Geschäftsmodelle aufbauen.
Von Plus bis Advanced:
Meta One kommt mit 4 Abovarianten

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein
Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Online Marketing & SEO
Endlich Leistungsdaten für AI Overviews bei Google
Wie Google Search Central mitteilt, startet der Roll-out zunächst für einen Teil der Websites in Großbritannien. Dort soll die Funktion getestet und auf Basis des Feedbacks weiterentwickelt werden, bevor sie weltweit verfügbar wird. Weitere Informationen zu den neuen Reports stellt Google in einem Hilfedokument bereit.
Zudem testet Google einen neuen Schalter in der Search Console. Damit können Website-Betreiber:innen festlegen, ob ihre Inhalte überhaupt in AI Overviews und AI Mode erscheinen dürfen.
Google beendet May 2026 Core Update und gibt SEOs Hoffnung
Endlich AI Performance Reports in Google Search Console
Mit den neuen AI Performance Reports erfüllt Google eine Forderung, die seit dem Start von AI Overviews besteht. Die Berichte schaffen mehr Transparenz darüber, wie sichtbar Inhalte innerhalb von Googles generativen Sucherlebnissen tatsächlich sind. Website-Betreiber:innen erhalten künftig Einblicke in:
- Impressionen in AI Overviews, AI Mode und weiteren generativen Suchfunktionen
- Die konkreten URLs, die in AI-Antworten erscheinen
- Die Länder, in denen die Inhalte ausgespielt werden
- Die verwendeten Geräte
- Die Entwicklung der Sichtbarkeit nach Stunden, Tagen, Wochen und Monaten
Besonders interessant dürfte für viele Unternehmen die URL-Auswertung sein. Dadurch wird sichtbar, welche Inhalte Google besonders häufig für generative Antworten heranzieht und welche Themen innerhalb der AI-Suche Reichweite erzielen. Eine Kennzahl fehlt allerdings weiterhin: Klicks.
Google zeigt aktuell nicht, wie viele Nutzer:innen nach einer AI-Antwort tatsächlich auf eine Website klicken. Gegenüber Search Engine Land erklärte ein:e Google-Sprecher:in, dass man gemeinsam mit Website-Betreiber:innen prüfe, welche zusätzlichen Kennzahlen künftig sinnvoll sein könnten.
Google betont die Chancen der AI-Suche für Websites
Nach Angaben von Google nutzen inzwischen mehr als 2,5 Milliarden Menschen monatlich AI Overviews. Der AI Mode soll bereits auf über eine Milliarde monatliche Nutzer:innen kommen. Google argumentiert, dass generative Suchfunktionen nicht nur die Zahl der Suchanfragen erhöhen, sondern auch völlig neue Suchmuster hervorbringen. Dadurch entstünden zusätzliche Chancen für Marken, Publisher und Content Creator, neue Zielgruppen zu erreichen.
Gleichzeitig steht Google unter Druck, nachzuweisen, dass AI Overviews und AI Mode weiterhin Traffic auf Websites lenken. Deshalb hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten mehrere Anpassungen vorgenommen. Dazu zählen:
- mehr direkte Links innerhalb von AI-Antworten. Google hat in diesem Kontext auch neue SEO Best Practices für zusätzliche Snippet Links (Read More Links) veröffentlicht, die Publishern zusätzliche Traffic-Chancen aus der Web-Link-Suche eröffnen sollen.
- Vorschaukarten für verlinkte Websites
- die Einführung von Preferred Sources in AI Overviews und AI Mode, die Nutzer:innen inzwischen auch auf Deutsch festlegen können
- die Kennzeichnungen für abonnierbare Inhalte
- neue Experimente mit unterschiedlichen Link-Formaten
Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung generativer Sucherlebnisse hat Google außerdem seine Empfehlungen für Website-Betreiber:innen aktualisiert. Besonders wichtig seien einzigartige, nicht austauschbare Inhalte statt bloßer Standardinformationen sowie eine technisch und redaktionell sauber aufbereitete Website.
Wie du bevorzugte Quellen einstellst oder als Publisher aktiv darauf hinweist, erfährst du in unserem dedizierten Beitrag.
Neue Google-Suchfunktion auf Deutsch:
Bevorzugte Quellen öfter anzeigen lassen
Publisher können Inhalte künftig aus der KI-Suche ausschließen
Neben den neuen AI Performance Reports testet Google eine weitere Funktion, die viele Publisher seit Langem fordern. Über einen neuen Schalter in der Search Console können Website-Betreiber:innen künftig festlegen, ob ihre Inhalte in AI Overviews, AI Mode oder AI Overviews in Discover erscheinen dürfen.
Wer die Funktion deaktiviert, wird in den generativen Sucherlebnissen von Google nicht mehr berücksichtigt. Laut Google erhalten entsprechende Websites dann weder Impressionen noch Traffic aus diesen Bereichen. Auf die klassischen Such-Rankings soll die Entscheidung jedoch keinen Einfluss haben.
Die neue Kontrollfunktion wird zunächst für ausgewählte Website-Betreiber:innen in Großbritannien getestet und soll später breiter ausgerollt werden. Google hatte entsprechende Maßnahmen bereits im vergangenen Jahr in Aussicht gestellt. Hintergrund sind unter anderem anhaltende Diskussionen mit Publisher sowie regulatorischer Druck in Europa. So berichtete Search Engine Land bereits 2024 über mögliche Opt-out-Optionen für Googles generative Suchfunktionen und später über eine EU-Kartellbeschwerde gegen AI Overviews.
Frühe Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Drittel der SEO-Verantwortlichen einer Nutzung ihrer Inhalte in Googles KI-Suchfunktionen kritisch gegenübersteht. In einer Umfrage des SEO-Experten Barry Schwartz gaben 33,2 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie ihre Inhalte aus AI Overviews und ähnlichen KI-Suchfunktionen ausschließen würden, sofern Google entsprechende Möglichkeiten anbietet.
Would you block Google from using your content for AI Overviews and AI Mode – Google may be giving us more controls – take my poll below. https://t.co/60M3Vt0YlN
— Barry Schwartz (@rustybrick) January 28, 2026
Mit dem neuen Schalter reagiert Google auf eine Debatte, die die Branche seit dem Start von AI Overviews begleitet. Viele Medienhäuser und Website-Betreiber:innen kritisieren, dass ihre Inhalte für AI-Antworten genutzt werden, ohne dass sie ausreichend Einfluss auf deren Verwendung haben. Ein Ausschluss der Nutzung ist über robots.txt und das dedizierte Google Extended allerdings schon länger möglich.
Derweil rollt Google noch die Kategorie Agentic Browsing für Lighthouse aus, mit der sich prüfen lässt, wie gut die Seiten für die Interaktionen mit Maschinen beziehungsweise Agents vorbereitet sind. Das wird in Zukunft wichtiger denn je, da es bei Google schon automatisches Browsing in Chrome gibt. Die Lighthouse-Kategorie Agentic Browsing prüft unter anderem WebMCP-Anbindungen, Accessibility und LLMs.txt auf Maschinenlesbarkeit.
Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein
Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Social Mediavor 2 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
