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Innovationen treffen Zukunfts-Cases: Was modernes Marketing heute ausmacht: Drei Cases von Sparkasse, bett1 und COTY mit Amazon Ads


Fire TV hat sich als besonders relevanter erster Kontaktpunkt erwiesen. Rund zwölf Prozent aller werbegetriebenen Käufe hatten dort ihren Ursprung. Noch deutlicher wird der Effekt, wenn man sich den kompletten Conversion-Pfad anschaut. Kampagnen, in denen Fire TV Teil des Kontakts war, erzielten deutlich höhere Kaufwahrscheinlichkeiten als solche ohne diesen Touchpoint. Gleichzeitig erreichte die Kampagne mehr als fünf Millionen Menschen, bei einer stabilen Video Completion Rate von knapp sechzig Prozent.
Der eigentliche Hebel liegt jedoch in der Kategorie selbst. Matratzen sind kein Impulskauf – die Entscheidung zieht sich oft über Wochen und mehrere Kontaktpunkte hinweg. Entsprechend verteilt sich auch die Wirkung von Werbung über den gesamten Funnel.

Der Case zeigt damit eine zentrale Verschiebung: Wachstum entsteht nicht nur durch effizientere Abschlüsse – sondern durch den gezielten Aufbau von Nachfrage.

Case 3: COTY – BOSS Bottled Beyond: Markenbekanntheit aufbauen, die konvertiert

Mit dem Launch von BOSS Bottled Beyond begann ein neues Kapitel für eine 25 Jahre alte Ikone. Der Duft interpretiert moderne Führung neu – als Fähigkeit, zu inspirieren, Verbindungen zu schaffen und positive Wirkung zu entfalten. Tief im Erbe von BOSS Bottled verankert, zugleich aber für eine neue, von Haltung und Gemeinschaft geprägte Generation entwickelt, war der Duft als künftiger Wachstumstreiber der BOSS-Marke konzipiert. Das Ziel war klar: kulturelle Relevanz im Premiumumfeld aufzubauen und zugleich in ganz Europa starke kommerzielle Ergebnisse zu erzielen.

Die Strategie begann nicht bei Kanälen, sondern bei Kultur. Statt einem klassischen Media-Planning-Ansatz zu folgen, stand zunächst die Frage im Mittelpunkt, wo BOSS glaubwürdig Relevanz und Strahlkraft entfalten kann. Durch die Verankerung des Launches in kulturell aufgeladenen Umfeldern wie Live-Sport, Prime Video, Twitch und Premium-Entertainment entstand Aufmerksamkeit früh im Funnel – und eine Verbindung zu Konsument:innen unterschiedlicher Generationen in Kontexten, die die Marke BOSS authentisch widerspiegeln.



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Social Sports Clubs: Wie Marken Teil von Sport-Communities werden können


Läuferinnen und Läufer während des London Marathon 2026

Communities zu verstehen und authentischer Teil von ihnen zu werden, wird für Marken, die kulturelle Relevanz aufbauen wollen, immer wichtiger. Daniel Hoffmann, Managing Partner von Tacsy, erläutert am Beispiel von Social Sports Clubs in drei Punkten, was Brands genau tun müssen.

Social Sports Clubs – insbesondere Running Communities – sind weit mehr als ein Fitness-Trend. Sie stehen für eine neue Form „organis

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Facebook & Instagram: WARC sagt Meta ein Mega-Werbeplus auf 240 Milliarden US-Dollar voraus


Wird offenbar stark genutzt: Der Meta Ads Manager

Meta hat sein Werbegeschäft zuletzt massiv mit KI aufgerüstet. Jetzt fährt der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp die Ernte ein. Glaubt man den Forschern von WARC, dann werden die Werbeumsätze von Meta in diesem Jahr um knapp ein Viertel ansteigen. Spannend ist der Ausblick auf 2027.

Von diesen Umsätzen können die traditionellen Medien nur träumen: 240 Milliarden US-Dollar wird Meta in diesem Jahr mit Werbung umsetze

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Preiswerbung: Gericht hebt UVP-Urteil gegen Penny auf


Penny hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben und damit auf die durchgestrichene UVP bezogen.

Im Rechtsstreit um Prospektwerbung mit durchgestrichener UVP kassierte Penny zunächst eine Niederlage. In zweiter Instanz kommt das OLG Köln jedoch zu einem anderen Ergebnis.

Im Rechtsstreit um Preisangaben in einem Werbeprospekt hat sich der Discounter Penny in zweiter Instanz durchgesetzt. Die Richter des Oberlandesgerichts (OLG) Köln gaben der Berufung des Unternehmens statt (Az. 6 U 92/25), wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Penny darf damit weiterhin mit durchgestrichenen Angaben einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) werben. Das Urteil des Landgerichts Köln wurde aufgehoben. Die Entscheidung ist bislang nicht rechtskräftig, eine Revision zum Bundesgerichtshof wurde zugelassen. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Vorwurf: Ersparnis wird vorgegaukelt

Die Handelskette hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben. Die Prozentzahl bezog sich auf eine durchgestrichene UVP von 79 Cent. Die Verbraucherzentrale kritisiert, dass Kunden in die Irre geführt würden. So werde eine hohe Ersparnis vorgegaukelt, die nicht überprüft werden könne. Ob der Joghurt jemals zum UVP-Preis verkauft wurde, sei nicht nachvollziehbar. Verbraucher fassten die Darstellung als Rabattwerbung auf. Penny bestreitet dies. Der aktuelle Ladenpreis werde der UVP lediglich gegenübergestellt.

Branded-Entertainment-Format von Charles & Charlotte

Bei Penny brodelt auf Youtube ab sofort die Gerüchteküche

Penny baut seine Social-Media-Strategie weiter aus und richtet seinen Youtube-Kanal neu aus. Zum Auftakt startet am 12. Mai das neue Reality-Entertainment-Format „Gerüchteküche“, das auf Gossip, Konflikte und gemeinsames Kochen setzt. Entwickelt wurde das Format gemeinsam mit der Agentur Charles & Charlotte.

Das OLG Köln hat an der Aufmachung des Prospekts nichts auszusetzen. In diesem Fall liege keine Bekanntgabe einer Preisermäßigung vor, so die Gerichtssprecherin. Der Senat sah keinen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung.

Verbraucherzentrale will Revision einlegen

Die Verbraucherzentrale kündigte bereits an, Revision einzulegen. „Das OLG Düsseldorf hat unsere Rechtsauffassung in einem vergleichbaren Verfahren gegen Aldi bereits eindeutig bestätigt. Diese wichtige Frage muss endgültig und in höchster Instanz geklärt werden“, sagte die Leiterin der Stabsstelle Recht, Gabriele Bernhardt.

Das Landgericht Köln hatte im Sommer 2025 in erster Instanz den Verbraucherschützern recht gegeben. Die Richter stützten sich auf die Preisangabenverordnung. Danach müssen Händler, die mit Preisrabatten werben, immer den niedrigsten Preis angeben, der innerhalb der letzten 30 Tage für das entsprechende Produkt verlangt wurde. So hatte es der Europäische Gerichtshof 2024 entschieden. (dpa-AFX)

Dieser Text erschien zuerst auf www.lebensmittelzeitung.net.



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