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Warum ‚His & Hers‘ sofort auf Platz 1 bei Netflix landete
Ein Neustart, ein Mordfall und ein Chart-Stunt aus dem Stand am ersten Tag: Kaum online, steht eine neue Serie ganz oben. Ohne großes Vorwarnen verdrängt sie etablierte Dauerbrenner und wirft Fragen auf, die Ihr nicht ignorieren könnt.
Ihr kennt das Spiel: Neustarts ploppen auf, verschwinden wieder und nur wenige bleiben hängen. Doch diesmal lief es für eine Serie in Rekordzeit anders. Innerhalb eines Tages katapultierte sich His & Hers an die Spitze von Netflix. Kein langer Anlauf, kein zähes Wachstum, eher ein Sprint aus den Startblöcken. Zeit, genauer hinzusehen, was diesen Überraschungserfolg antreibt. Denn wenn man sich die Hintergründe einmal vor Augen führt, scheint dieses Erfolgsrezept nun Netflix’ Spezialität zu werden.
Ein Turbostart direkt auf Platz 1 der Netflix-Liste – absolut verdient
Der Chart-Einstieg wirkt, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Während andere Serien Wochen brauchen, um Aufmerksamkeit zu sammeln, war hier sofort Zug drauf. Vielleicht liegt es daran, dass His & Hers nicht mit großen Versprechen um sich wirft, sondern Euch direkt hineinzieht. Kein langes Vorgeplänkel, sondern ein klarer Fokus: Spannung, Emotionen und Entscheidungen, die sich anfühlen wie falsche Abbiegungen bei voller Fahrt. Dazu basiert die Serie auf dem Roman „His & Hers“ von Alice Freeman. Amazon scheint begriffen zu haben, dass sich Beststeller als ideale Vorlagen für erfolgreiche Miniserien eignen. Erst kürzlich eroberte die Serie „Suche mich nicht“, die auf der gleichnamigen Romanvorlage von Harlan Coben basiert, Netflix-Chartliste. Wir könnten also weitere erfolgreiche Thriller erhalten, die nicht versuchen, ein Mysterium unnatürlich in die Länge zu ziehen, sondern auf erzählerischen Tiefgang setzen.
His & Hers lässt Euch die Geschichte durch ein Paar erleben
Im Zentrum steht Anna, Reporterin, Rückkehrerin, Getriebene. Ein persönlicher Verlust liegt ein Jahr zurück, als sie in ihrer Heimatstadt auf einen Mordfall stößt. Der Clou: Der leitende Ermittler ist Jack, ausgerechnet ihr entfremdeter Ehemann. Zwei Perspektiven, ein Fall, viele Grauzonen. Was wie ein klassischer Thriller beginnt, kippt schnell in ein Spiel aus Nähe und Misstrauen. Ihr schaut nicht nur zu, Ihr werdet Mitwisser. Dabei könnt Ihr gar nicht anders, als mitzufiebern, während Ihr gleichzeitig versucht, herauszufinden, was zwischen den beiden geschehen ist. Was mir bei „His and Hers“ dabei positiv auffällt: Das private Drama der Figuren verdrängt die eigentliche Handlung nicht. Der Mord und das Mysterium darum wirken nicht wie eine Kulisse, die als Bühne für das persönliche Zwischenspiel dient. Vielmehr ist sie die Leitplanke, die uns Brotkrumen zu beiden Seiten dieses Paares bereitstellt.
Gesichter, die tragen und ihre Rollen maßgeschneidert verkörpern
Dass die Serie sofort zündet, liegt auch am Cast. Tessa Thompson verleiht Anna eine ruhige Wucht, die lange nachhallt, nachdem eine Folge endet. Jon Bernthal kontert mit kantiger Präsenz, kein Held, kein Schurke, sondern etwas Dazwischen, das sich eher fühlen als in Worten erfassen lässt. Entwickelt wurde das Ganze von William Oldroyd („Eileen“, „Lady Macbeth“), der ein Händchen für düstere Stoffe mit innerem Druck hat. Man merkt: Hier wurde nicht auf Lautstärke, sondern auf Spannung gesetzt. Genau das scheint den Zeitgeist von Zuschauern derzeit besonders gut zu entsprechen.
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Kurz, dicht, bingetauglich: Warum dieser Erfolg kein Zufall ist
Sechs Episoden, jeweils rund 40 bis 45 Minuten. Kein Füllmaterial, kein Leerlauf. His & Hers ist als Miniserie konzipiert, perfekt für einen langen Abend, an dem „nur noch eine Folge“ zur Regel wird. Ob es dabei bleibt? Offiziell ist keine Fortsetzung geplant. Meiner Ansicht nach sollte es auch keine geben, denn der Trend, Romanbestsellern eine ordentliche Adaption zu verpassen, liefert weitaus mehr Potenzial, als eine Geschichte künstlich zu verlängern. Dadurch wirkt der Überraschungs-Platz-1 weniger wie ein Ausrutscher, sondern mehr wie das Ergebnis präziser Entscheidungen. Eine Geschichte, die Euch ernst nimmt. Figuren, die nicht erklären, sondern handeln. Und ein Timing, das genau ins Jetzt passt. Wenn Ihr also nach einer Serie sucht, die nicht schreit, sondern zieht: Jetzt wisst Ihr, wo Ihr klicken müsst.
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Cinematic Video Overviews: Google NotebookLM kann „Forschung zum Leben erwecken“

Google fügt mit Cinematic Video Overviews ein umfangreiches Update seiner KI-gestützten Funktionen zur Videoerstellung zu NotebookLM hinzu. Die neue Funktion soll laut Google dabei deutlich über die bisher oftmals verwendeten Möglichkeiten von Video Overviews hinausgehen. Auch Canvas wird im AI-Modus leistungsfähiger.
Neue kreative Möglichkeiten
Google hat einen Überblick über neue Funktionen und Integrationen seiner AI-Modelle gegeben, wobei vor allem die mit Cinematic Video Overviews geschaffenen Möglichkeiten für dynamischere Präsentationen hervorstechen. Auf diesem Weg soll die eigene „Forschung zum Leben erweckt werden“ können.
Das Grundgerüst des neuen Features bildet ein Dreiergespann aus Googles KI-Modellen Gemini 3, Nano Banana Pro und Veo 3, die gemeinsam flüssige Animationen sowie reichhaltige, detaillierte Grafiken erzeugen sollen.
Gemini übernimmt dabei laut dem Unternehmen die Rolle eines „Kreativdirektors“, bei dem sämtliche Fäden zusammenlaufen. Das Modell soll dabei Hunderte strukturelle und stilistische Entscheidungen rund um das jeweilige Projekt treffen und gibt entsprechende Anweisungen an die übrigen KI-Modelle weiter, die daraus das fertige Ergebnis formen. So sollen Kreationen entstehen, die weit über die bisherigen und meist nur von einem Kommentar begleiteten Folienpräsentationen hinausgehen.
Die neue Funktion steht ab heute zunächst ausschließlich in englischer Sprache für Google-AI-Ultra-Abonnenten ab 18 Jahren online sowie auf Mobilgeräten bereit.
Dateien direkt bearbeiten
Darüber hinaus lassen sich über eine Verknüpfung via Google Drive nun Docs, Sheets und Slides direkt in den jeweils installierten nativen Apps statt inline öffnen. Prompt-basierte Überarbeitungen von Folienpräsentationen stehen zudem über die Schaltfläche in der Ecke zur Verfügung.
Canvas nun Teile der Google-AI-Familie
Auch an anderen Stellen baut Google die Verzahnung weiter aus. So unterstützt die bekannte Designplattform Canvas mittlerweile mit zahlreichen KI-Funktionen in Googles AI-Modus bei kreativen Schreib- und Programmieraufgaben, steht bislang allerdings nur für Nutzer in den USA vollständig zur Verfügung.
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Diese Messenger-Features gibt es nur im Abo
Meta will mehr Geld verdienen. Daher arbeitet der Entwickler hinter WhatsApp nun an neuen Features, die Ihr in Zukunft nur noch mit einem aktiven Abo nutzen könnt. Droht eine Abokalypse beim beliebten Messenger?
Es hatte sich bereits vor einiger Zeit angekündigt. Das letzte Beispiel ist der Start der Werbung in WhatsApp. Wenn Ihr in der EU lebt, will Euch der Messenger ein Abo anbieten, mit dem Ihr die Werbung im Status und in den Kanälen deaktivieren könnt. Nun berichtet WABetaInfo gleich von mehreren Features, die hinter einer Bezahlschranke stehen werden. Aktuell sind es nur Kleinigkeiten, doch in Zukunft könnte es aber noch mehr werden.
WhatsApp mit Abo: Diese Features sind in Entwicklung
Bereits im Februar berichtete die in der Regel gut informierte Seite über eine Reihe neuer Optionen in WhatsApp. Damals entdeckte man in einer Vorschau der iOS-Version mehrere Personalisierungs-Features. Es ging dabei um 14 neue Icons der App, die Ihr nach Abschluss eines Abos auswählen könnt.
Außerdem waren auch Themes mit verschiedenen Farben Teil der neuen Version von WhatsApp. Zur Auswahl standen damals 18 neue Farben, die das klassische Grün auf Wunsch ersetzen können.

Nun folgt ein neuer Bericht über eine Erweiterung eines existierenden Features. Diese Funktion könnte für einige Nutzer eine echte Verbesserung bedeuten. In der WhatsApp-Beta wurden Hinweise entdeckt, dass Ihr anstelle von aktuell nur drei Chats in Zukunft bis zu 20 Chats anpinnen könnt. Wie bei den Symbolen und Farben ist dieses Feature Teil eines Premium-Abos.
Bei den genannten Funktionen handelt es sich damit zugegeben nur um kleine Verbesserungen oder optische Änderungen. In Kombination mit der Deaktivierung der Werbung zeichnet sich aber möglicherweise ab, dass WhatsApp in Zukunft noch viele andere Neuheiten hinter einem Abo platzieren könnte.
Eingebaute Warteliste fürs Abo
Passend dazu arbeiten die Entwickler bei Meta auch an einer Warteliste für das Abo. Laut WABetaInfo sehen bereits erste Beta-Tester der Android-App diese Funktion. Das Feature ermöglicht es Euch, einer Warteliste beizutreten. Einmal registriert, verspricht WhatsApp Euch über die Verfügbarkeit des Abos zu benachrichtigen.

Wie im Screenshot zu sehen ist, geht es dabei nicht nur um das Aussehen der App oder die erhöhte Zahl der anpinnbaren Chats. Teil des WhatsApp-Abos sollen in Zukunft auch „Premium Sticker“ sein. Wann genau all diese Optionen für alle Nutzer verfügbar sein werden, ist aktuell unbekannt.
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DLSS 4.5 vs. FSR AI vs. XeSS 2 im Qualitäts-Test

Wie schlägt sich Intels XeSS 2 gegen die Platzhirsche Nvidia DLSS 4.5 und AMD FSR Upscaling AI (FSR 4) in WQHD? ComputerBase analysiert die Bildqualität der drei Upsampling-Technologien in sechs verschiedenen Spielen in WQHD-Auflösung und findet heraus, welche Vor- und Nachteile die Techniken bringen.
Intel XeSS 2 vs. DLSS 4.5 und FSR Upscaling AI in WQHD
ComputerBase hat sich seit Anfang des Jahres die besten Upsampling-Technologien (AMDs FSR Upscaling AI („FSR 4“), Nvidia DLSS 4 und allen voran DLSS 4.5) angesehen und die Bildqualität in Ultra HD verglichen – inklusive eines separaten Tests mit nativer Auflösung und Community-Blindtest:
In der vergangenen Woche hielten dann auch die schlechteren Varianten Einzug in den Vergleich: In WQHD mussten sowohl FSR 3.1 als auch Intels XeSS 2 zeigen, wie gut sie funktionieren – das war für alle ohne GeForce RTX, mit Intel Arc und einer Radeon RX älter als 9000 interessant, denn offiziell laufen diese Technologien dort nicht.
- FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
Was noch fehlte, war ein direkter Vergleich von XeSS 2 mit DLSS 4.5 sowie FSR Upscaling AI in WQHD, der Wunsch danach war in der Community groß.
Das wird in diesem Artikel nun nachgeholt: DLSS 4.5, FSR Upscaling AI und XeSS 2 stellen sich der WQHD-Auflösung in sechs verschiedenen Spielen.
So haben wir getestet
Spiele und Einstellungen
DLSS 4.5 und FSR 4 laufen dabei im Balanced-Modus, XeSS dagegen im Quality-Modus. Klingt seltsam, bedeutet letztlich aber dieselbe Renderauflösung bei allen drei Kandidaten. Denn Intel nutzt ab XeSS 1.3 aus unerklärlichen Gründen schlicht ein anderes Namensschema.
Alle Videos wurden in WQHD mit 60 FPS aufgenommen. Es kam eine externe Capture-Karte zum Einsatz, als Videocodec wurde NVENC AV1 mit einer Bitrate von 60 Mbps ausgewählt. Als Player setzt die Redaktion wie gewohnt auf Nvidias ICAT-Player. Dieser macht nichts anderes, als die Videos abzuspielen – die Videos wurden weder vorab von der Redaktion noch vom ICAT-Player in irgendeiner Form bearbeitet.
Wieder mit ICAT statt YouTube
Warum kein YouTube? Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass der ICAT-Player vom Benutzer konfiguriert werden kann. Die Abspielgeschwindigkeit kann geändert werden, die Perspektive ebenso und es kann in das Video hinein- oder hinausgezoomt werden. Dafür einfach die linke Maustaste drücken und den Ausschnitt verschieben oder am Mausrad drehen.
Der Hauptgrund ist aber ein anderer: YouTube komprimiert sämtliche Videos sehr stark, was die Bildqualität auch im besten Fall negativ beeinflusst. So ist es nur schwer bis gar nicht möglich, die Bildqualität bestmöglich zu beurteilen. Das bedeutet auch, dass das Video doppelt komprimiert wird. Zunächst bei der Videoerstellung, was sich aber kontrollieren lässt und von YouTube selbst, worauf man aber keinerlei Einfluss hat.
Bei ICAT findet dagegen nur eine Komprimierung bei der Videoerstellung statt, der Player selbst spielt die Videos dann 1:1 ab – völlig unbearbeitet. Das hat aber auch einen Nachteil: Anstatt eines 2,5K60-Streams müssen bei ICAT drei 2,5K60-Streams gleichzeitig abgespielt werden, was auch die Videoeinheiten der modernsten Grafikkarten ans Limit bringt. Ältere Grafikkarten werden die Videos eventuell nicht flüssig wiedergeben können. Und mehr als eine ICAT-Datei zur selben Zeit lassen sich vermutlich nicht öffnen. Hier hilft es nur, ein ICAT-Video über den Schalter „Videovergleich öffnen“ zu öffnen, das Video zu analysieren und die Browserseite mit dem geöffneten Video zu aktualisieren. Das mag umständlich erscheinen, doch anders sind die Einflüsse auf die Bildqualität zu groß.
Der 6. Teil einer Serie
Der Artikel ist der sechste Teil einer Serie, die sich dem Thema Upsampling widmet. ComputerBase hat sich zuvor bereits die Bildqualität der aktuell drei besten Upsampling-Technologien, DLSS 4.5, DLSS 4 sowie FSR Upscaling AI angesehen und auch „Nativ“ in den Vergleich mit aufgenommen. Mittlerweile hat auch ein direkter Vergleich zwischen FSR 3.1 und XeSS 2 stattgefunden. Zusätzlich gibt es einen weiteren Test, der sich um die Geschwindigkeit der drei Upsampler, zusätzlich DLSS 3, FSR 3.1 sowie Nativ, auf einer aktuellen und einer älteren AMD- sowie Nvidia-Grafikkarte kümmert.
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 & FSR AI vs. Nativ im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
- DLSS 4.5 vs DLSS 4 vs. FSR AI im Test: Die Performance auf RTX 5070 Ti, RTX 3090 Ti, RX 9070 XT und RX 6950 XT
- Nvidia DLSS 4.5 (SR) im Test: Analysen & Benchmarks auf RTX 5000, 4000, 3000 & 2000
- FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Test: Die Bildqualität im direkten Side-by-Side-Video-Vergleich
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