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Künstliche Intelligenz

MCP verstehen und KI-Agenten im Alltag nutzen – das c’t-Webinar


Viele Aufgaben folgen festen Mustern: Informationen suchen, Daten übertragen, Formulare ausfüllen, Termine koordinieren. Bislang erledigen Menschen diese Schritte selbst – oder automatisieren sie mit hohem Aufwand. Mit agentischer KI ändert sich das grundlegend: Systeme können Abläufe verstehen, eigenständig ausführen und verschiedene Anwendungen miteinander verbinden. In der Praxis könnte das so aussehen: Sie beauftragen eine KI mit der Planung Ihres Traumurlaubs – und das System erledigt den Rest: Es bucht das Hotel, organisiert die Anreise und reserviert den Tisch im Lieblingsrestaurant. Was heute noch nach Science-Fiction klingt, entwickelt sich rasant zur Praxis.

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Das Model Context Protocol (MCP) bildet dafür die technische Grundlage. Es verbindet große Sprachmodelle direkt mit Anwendungen und Online-Diensten und macht sie damit handlungsfähig. KI-Agenten können eigenständig Aufgaben ausführen, Daten aus unterschiedlichen Quellen abrufen und Aktionen in bestehenden Systemen anstoßen.

Im Webinar „MCP verstehen: So arbeiten KI-Agenten für Sie“ erfahren Sie, was hinter dem Konzept steckt und wie sich MCP praktisch nutzen lässt. Die c’t-Redakteure Jan Mahn, Jo Bager und Sylvester Tremmel erklären, wie MCP funktioniert und weshalb es auch trotz der Erfindung von KI-Agents wie OpenClaw noch eine wichtige Rolle spielt. Anhand realer Beispiele zeigen sie, wie agentische KI schon heute Arbeitsabläufe automatisiert und den Umgang mit Software verändert – und wo Grenzen sowie Risiken liegen.

Entwickler lernen, wie sie ihre Anwendungen an KI anbinden. Die Referenten demonstrieren konkrete Programmierbeispiele mit realen Datenquellen und erläutern typische Integrationsszenarien. Gleichzeitig greifen sie zentrale Sicherheitsfragen auf: Welche Risiken entstehen, wenn KI direkten Zugriff auf Systeme und Daten erhält? Wie lassen sich Datenschutz und Zugriffskontrollen sauber umsetzen? Sie erhalten praxisnahe Empfehlungen für einen sicheren und effizienten Einsatz von MCP.

Nach dem Webinar können Sie einschätzen, wie agentische KI funktioniert – und wo sie Ihren Arbeitsalltag oder eigene Projekte sinnvoll unterstützt. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; erste Erfahrungen mit Sprachmodellen sind hilfreich.

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  • Termin: 26. März 2026
  • Uhrzeit: 15:00 bis 18:00 Uhr
  • Preis: 69,00 Euro

Zur Teilnahme benötigen Sie lediglich einen aktuellen Browser. Weitere Informationen zum Webinar sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website zum Webinar.


(abr)



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Künstliche Intelligenz

KI von Siemens: Eigen-Agent automatisiert Ingenieuraufgaben


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Siemens hat auf der Hannover Messe den „Eigen Engineering Agent“ vorgestellt. Er soll komplexe Aufgaben in einzelne Schritte separieren und damit Aufgaben eigenständig planen und ausführen können. Der Name leitet sich tatsächlich vom deutschen Begriff ab, sich etwas zu eigen zu machen. Auch Assoziationen mit den Begriffen Eigenwert und Eigenvektor aus der linearen Algebra sind durchaus beabsichtigt.

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Der Eigen Engineering Agent erstellt laut Siemens Steuerungsprogramme, konfiguriert Anlagen und prüft Ergebnisse. Er arbeitet in bestehenden Engineering-Umgebungen und führt Aufgaben vollständig aus, statt nur Hinweise zu geben.

Laut Siemens sollen Fachkräfte mit dem Eigen-Agent Aufgaben im Ingenieursalltag zwei- bis fünfmal schneller erledigen als ohne. Auch die Qualität der Ergebnisse verbessere sich: Bevor die Ergebnisse dem Ingenieur gezeigt werden, überprüft der Eigen Engineering Agent alle Resultate.

Der Eigen Engineering Agent wurde laut Siemens mit mehr als 100 Unternehmen weltweit getestet. Dabei kam er unter anderem bei der Programmierung von Steuerungen, der Visualisierung von Bedienoberflächen und der Konfiguration von Geräten zum Einsatz.

Das System ist Teil der bestehenden Siemens-Plattform für industrielle Automatisierung, dem sogenannten TIA Portal (Totally Integrated Automation). Unternehmen sollen die neue Technik damit in ihre bestehenden Prozesse integrieren können, ohne komplett neue Systeme einführen zu müssen.

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Der Eigen Engineering Agent verbindet digitale Planung mit realer Umsetzung und kann so Prozesse in der Industrie direkt steuern und verbessern. Der Agent ist damit Teil der Siemens-Strategie, KI stärker in industrielle Anwendungen einzubinden.

Ingenieure sollen unterm Strich nicht mehr jede Aufgabe selbst ausführen müssen, sondern Ziele vorgeben, die die KI eigenständig umsetzt. Dadurch entfallen wiederkehrende Arbeiten, und die Produktivität steigt.


(akr)



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Künstliche Intelligenz

Bundeskanzler Merz: „Europäische KI-Regulierung erleichtern“


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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zum Auftakt der Hannover Messe am Sonntagabend für eine Lockerung der europäischen Regeln für die industrielle Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) ausgesprochen. Damit kommt der Kanzler Forderungen aus der Industrie entgegen.

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„Gerade bei industriellen Anwendungen spielt KI eben eine sehr wichtige Rolle“, sagte Merz zur Eröffnung der weltgrößten Industriemesse am Sonntag in Hannover. „Ich werde mich dafür einsetzen, die europäische KI-Regulierung zu erleichtern und wenn möglich, industrielle KI aus dem gegenwärtigen, zu engen Korsett der KI-Regulierung der Europäischen Union herauszulösen.“

Erste Teile des europäischen „AI Act“ sind nach dreijährigen Verhandlungen im August 2024 in Kraft getreten. Die Verordnung setzt die Leitplanken für Risikobewertung, Sicherheit und Verbraucherschutz bei der Anwendung von KI. In Deutschland ist das Umsetzungsgesetz in der Mache, das unter anderem die Bundesnetzagentur als zuständige Aufsichtsbehörde bestimmt.

In den Jahren der Entstehung der Verordnung sei noch gar nicht abzuschätzen gewesen, wie KI heute eingesetzt wird, begründet Merz seinen Vorstoß. „So können wir es nicht machen, wie es einmal vor vielen Jahren noch nicht einmal in der Vorahnung der Dimension des Anwendungsbereichs der KI in Brüssel geplant war“, sagte der Kanzler.

„KI wird zu mehr Effizienz und Produktivität, zu optimiertem Ressourceneinsatz und vor allem zu reduzierten Kosten beitragen“, betonte Merz in Hannover. „Es wird so die Wettbewerbsfähigkeit industrieller Produktion stärken.“

Bei der Industrie rennt der Bundeskanzler damit offene Türen ein. Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) klagt nicht erst seit gestern über bürokratische Doppelregulierung und fordert eine Reform des AI Act im Hinblick auf die industrielle Anwendung von KI.

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„Die KI-Regulatorik im EU AI Act muss industrietauglicher werden“, erklärte ZVEI-Präsident Gunther Kegel im Vorfeld der Hannover Messe. „Nur so kann die hiesige Industrie ihre Stärken im globalen Wettbewerb ausspielen.“

Die Industrieverbände fordern von der Bundesregierung nun entschlossenes Handeln – auch angesichts der Folgen des Irankriegs für Energieversorgung und Lieferketten. Doch dürfe es nicht bei einem akuten Krisenmanagement bleiben, lautet der Tenor.

„Eine gute Politik zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts muss breitenwirksam angelegt sein“, forderte Bertram Kawlath, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „An die Stelle von kurzfristigem Krisenmanagement müssen durchdachte, strukturelle Reformen treten, die dauerhafte Wachstumsimpulse schaffen.“

Von gravierenden strukturellen Problemen spricht der Bundesverband der Industrie (BDI). „Die Kosten am Standort sind schlicht zu hoch. Wir sind als Standort nicht mehr wettbewerbsfähig“, mahnt BDI-Präsident Peter Leibinger. Die Bundesregierung müsse sich bis zum Sommer auf ein Reformpaket einigen. „Was bisher verkündet wurde, ist enttäuschend, mutlos und geht am Thema vorbei.“

„Es braucht jetzt einen großen Wurf, keine Flickschusterei“, wiederholte auch ZVEI-Chef Kegel seine Mahnung auf der Eröffnungsfeier der Messe. Nötig seien niedrigere Steuern, ein schlankerer Sozialstaat, Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und endlich ein spürbarer Bürokratieabbau. Die Unternehmen müssten ebenfalls ihren Beitrag leisten, betonte Kegel. „Auch wir, die Unternehmen, stehen im Obligo, unsere Hausaufgaben zu machen.“


(vbr)



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Künstliche Intelligenz

Machtwechsel bei Apple: Tim Cook übergibt an John Ternus


Tim Cook gibt den Chefposten bei Apple auf und übergibt am 1. September an Hardware-Chef John Ternus. Cook wechselt dann auf den Vorsitz des Verwaltungsrats, teilte Apple am späten Montagabend in Cupertino mit. Die Entscheidung des Verwaltungsrats sei einstimmig und wohlüberlegt gefallen, hieß es.

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Cook wird seinen Job noch über den Sommer ausfüllen, um eine geregelte Übergabe sicherzustellen. Als Vorsitzender des Verwaltungsrats soll er dem Unternehmen weiter in bestimmten Funktionen dienen und etwa die Beziehungen des Unternehmens zur Politik pflegen.

Dass Tim Cook, demnächst 65, den Spitzenjob bei Apple nicht mehr ewig machen würde, war bereits klar. Auch auf seinen Nachfolger hatte sich die Gerüchteküche bereits geeinigt. Dennoch ist der Rücktritt ein Paukenschlag und stellt eine weitere Zäsur in der Unternehmensgeschichte Apples dar.

Cook ist seit 1998 bei Apple und hat 2011 den CEO-Posten vom schwerkranken Gründer Steve Jobs übernommen. In seine Amtszeit fallen zahlreiche erfolgreiche Produkteinführungen wie die eigenen ARM-Prozessoren nicht nur für iPhone und iPad, sondern auch für inzwischen alle Macs. Johny Srouji, der bisher die Chipentwicklung führte, soll Ternus als Hardware-Chef nachfolgen.

„CEO von Apple zu sein und mit der Führung eines solchen außergewöhnlichen Unternehmens betraut zu werden war das größte Privileg meines Lebens“, sagte Cook. „John Ternus hat den Verstand eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, mit Integrität und Ehre zu führen.“

Unter Cooks Führung hat sich Apple zu einem Billionen-Dollar-Unternehmen entwickelt. Die Börse reagierte zunächst gefasst auf die Nachricht, die an der Wall Street kaum noch für Überraschungen gesorgt haben dürfte.

Ternus, heute 50 Jahre alt, studierte an der renommierten University of Pennsylvania (Penn) Maschinenbau, wo er 1997 mit dem Grad eines Bachelor abschloss. 2001 kam er zu Apple und arbeitete dort an neuer Hardware. 2013 wurde er zum Abteilungsleiter der Hardwareentwicklung und zuständig für Macs, iPads und die Airpods.

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„Ich bin zutiefst dankbar für die Gelegenheit, Apples Mission weiterzuführen“, sagte Ternus. „Da ich fast meine gesamte Karriere bei Apple verbracht habe, hatte ich das Glück, unter Steve Jobs zu arbeiten und Tim Cook als meinen Mentor zu haben. Es war mir eine Ehre, die Produkte und Erlebnisse mitzugestalten, die die Art und Weise, wie wir mit der Welt und miteinander interagieren, so sehr verändert haben.“

Ab 2020 war Ternus auch für Apples wichtigstes Produkt zuständig: das iPhone. Mit dann 44 Jahren war er Apples jüngster Top-Manager, was viele Beobachter auf sein ruhiges Temperament zurückführen. Bloomberg beschrieb ihn 2024 in einem Porträt wie folgt: „Sehr zurückhaltend, schreibt nie etwas Kontroverses in E-Mails und trifft Entscheidungen sehr behutsam.“

Diesen ruhigen Führungsstil hat Ternus mit Cook gemein, sodass dieser ihn schon vor einem Jahr als guten Nachfolger nannte. Ende 2025 verdichteten sich die Gerüchte, dass Ternus Apples neuer CEO werden könnte.

Emotionslos ist Ternus jedoch keineswegs. Er stellte 2020 durchaus mit Begeisterung den Apple M1 vor – das SoC, das die gesamte Prozessor-Konkurrenz mit seiner Effizienz schockte. Jüngst oblag es auch ihm, das iPhone Air erstmals im Rahmen eines Apple-Events zu zeigen. Ganz in der Tradition von Steve Jobs, auf den Tim Cook folgte, stellte Ternus bei seinen Präsentationen – obwohl Ingenieur – vor allem den Nutzen der Produkte für die Kunden, nicht nur die Technik heraus.


(vbr)



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