Apps & Mobile Entwicklung
Die alten Ryzen sind los: GMKtec und Geekom stecken Zen 3(+) in neue 2026er Mini-PCs

Alte Ryzen-APUs sind auch im Jahr 2026 nicht totzukriegen. Im Gegenteil: GMKtec und Geekom nutzen Ryzen 7000 mit Zen3(+) in 2026er Editions. Sie basieren auf dem Refresh der APU-Serie Rembrandt respektive Barcelo, die es bereits seit drei Jahren gibt, im Kern aber noch älter sind. Dafür gibt es viel RAM zum „kleinen“ Preis.
Geekom A5 Pro 2026 Edition
In dem neuen Geekom A5 Pro 2026 Edition steckt auf den ersten Blick ein neueres altes Produkt, das erst beim genauen Hinsehen seine doch älteren Wurzeln offenbart. Denn der AMD Ryzen 5 7530U ist nur ein Barcelo Refresh (Barcelo-R), also jener kleine Ableger auf Basis von Cezanne, der damals noch unterhalb der Rembrandt-APUs angesiedelt war.
Das bedeutet, dass die APU aus TSMCs 7-nm-Fertigung lediglich sechs Kerne der Architekturstufe Zen 3 plus Vega-Grafikeinheit mit 7 CUs bereitstellt – diese debütierten 2021 und 2022 auch schon als kleinere Ryzen 5000 im mobilen Bereich. Doch das stetige Rebranding bei AMD erlaubt es, dass die Architektur auch 2026 noch als halbwegs neu verkauft werden kann.
Immerhin will Geekom beim neuen A5 Pro 2026 direkt den Preis sprechen lassen. In der Basiskonfiguration sind 16 GByte Arbeitsspeicher – als DDR4-3200-SODIMM – und eine 1 TByte große SSD verbaut, sie wird in den USA für 499 US-Dollar (ohne Steuern) angeboten, in Deutschland sollen daraus inklusive aller Steuern zum Start im Februar 599 Euro werden. Zu den wichtigsten Anschlüssen gehören duales HDMI, aber auch USB-C in zweifacher Form, ein Kartenleser, 2,5-Gbit-LAN und WiFi 6.
GMKtec NucBox K16 mit USB 4 und OCuLink
Für eine UVP von über 800 Euro schickt auch GMKtec einen alten Ryzen im Jahr 2026 neu in den Markt. Das Gesamtpakets ist dabei in einer anderen Liga als bei Geekom angesiedelt: Der AMD Ryzen 7 7735HS ist ein echter Rembrandt Refresh (Rembrandt-R), bietet also acht Kerne nach Zen 3+ und RDNA2-Grafik mit 12 CUs. Zur Seite stellt das Unternehmen der APU stets mindestens 32 GByte LPDDR5-6400 als fest verlötete Bausteine. Zwei vollwertige M.2-2280-SSDs kann das System fassen, jeweils vier Lanes PCIe 4.0 nutzen – vorinstalliert ist aber nur eine PCIe-3.0-Lösung.
Interessant ist, dass GMKtec bei den Anschlüssen trotz der zugrundeliegenden alten Plattform vollwertiges USB 4 realisiert hat. Das Unternehmen wirbt mit „USB4 × 1 (Front), volle Funktion: 40 Gbps Datenrate / PD 3.0 100 W Eingang / DP 1.4 (4K@60Hz)“, für externe GPUs ist auch OCuLink als Port mit vier Lanes nach PCIe 4.0 dabei.
Den GMKtec NucBox K16 AMD Ryzen 7 7735HS gibt es zum Start – wie bei Mini-PCs aus Asien üblich – bereits rabattiert, er startet im eigenen Shop mit 32 GByte RAM + 512 GByte SSD ab 619,99 Euro, mit einer 1-TB-SSD kostet es 50 Euro zusätzlich. Mit dem Rabattcode „K16OFF15“ lassen sich aktuell 15 Euro sparen.
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Sonos Play und Sonos Era 100 SL kommen
Sonos stellt zwei neue Lautsprecher vor. Doch zwischen Akku, Bluetooth und Mehrraum-Ton steckt noch eine andere Botschaft. Denn nicht nur das Produkt selbst fällt auf, sondern auch die Richtung, in die der Hersteller seine Produktwelt lenken will.
Mit dem neuen Sonos Play bringt Sonos einen Lautsprecher auf den Markt, der auffällig viele Rollen gleichzeitig übernehmen soll. Er ist als Einstieg ins Sonos-Multiroom-System gedacht, lässt sich aber ebenso mobil nutzen. Genau diese Doppelrolle macht das Gerät spannend. Der Sonos Play verbindet sich per WLAN mit dem Multiroom-System, kann mit anderen Lautsprechern gruppiert oder als Stereopaar genutzt werden. Gleichzeitig ist er mobil nutzbar, bietet 24 Stunden Akkulaufzeit, ein nach IP67 geschütztes Gehäuse und eine integrierte Powerbank. Damit will Sonos sichtbar zwei Welten zusammenführen: den klassischen Heimlautsprecher und das portable Gerät für unterwegs. Für zu Hause bekommt er mit einer kabellosen Ladestation einen festen Platz.
Sonos setzt wieder stärker auf das eigene System
Sonos ermöglicht es beim Play erstmals, mehrere kompatible Lautsprecher auch über eine Bluetooth-Verbindung direkt miteinander zu koppeln, wenn Ihr gerade nicht im WLAN seid. Bis zu drei weitere Sonos Play oder Move 2 lassen sich laut Hersteller so synchronisieren. Für ein Unternehmen, das sein Ökosystem traditionell stark über das Heimnetz definiert hat, ist das mehr als nur ein Detail.
Der Hersteller spricht ausdrücklich davon, sich wieder stärker auf das System zu konzentrieren, mit dem die Marke groß geworden ist. Der Sonos Play wird nicht als Einzelgänger inszeniert, sondern als Baustein, der das bestehende Setup erweitern soll – zu Hause, draußen und langfristig. Der amerikanische Hersteller betont mehrfach, dass neue Produkte bestehende Geräte nicht ersetzen, sondern das System mit der Zeit ausbauen sollen.
Technisch fällt der Sonos Play mit zwei angewinkelten Hochtönern, einem Mitteltöner, automatischem Trueplay sowie Bluetooth 5.3 und WLAN 6 solide aus, ist aber noch weg vom Highend. Beim Preis wird allerdings klar, dass Sonos den Lautsprecher trotz Vielseitigkeit nicht als billigen Massenartikel positioniert: In Europa soll er 349 Euro kosten und ab dem 31. März 2026 verfügbar sein.

Der zweite neue Lautsprecher zeigt die Strategie noch deutlicher
Fast noch wichtiger für die Einordnung ist deshalb der zweite Neuzugang. Mit dem Era 100 SL bringt Sonos eine abgespeckte Variante des bekannten Era-Ansatzes. Das Gerät verzichtet auf Mikrofone, setzt auf ein reduziertes Funktionspaket und soll als einfacherer Einstieg in die Sonos-Welt dienen. Der Preis liegt bei 199 Euro. Damit ist er der dann günstigste aktuell verfügbare Lautsprecher des Herstellers. Die Version mit Mikrofon liegt bei 229 Euro.
Dass Sonos parallel einen portablen Premium-Einstieg und einen vereinfachten stationären Lautsprecher präsentiert, wirkt kaum zufällig. Beide Produkte zielen darauf ab, Hürden zu senken, aber ohne das Systemdenken aufzugeben. Der Era 100 SL ist das nüchterne Wohnzimmer-Modell, der Sonos Play die flexiblere und sichtbarere Produktbotschaft.
Technisch basiert die Sonos Era 100 SL auf der bekannten Era-100-Plattform, verzichtet aber bewusst auf eingebaute Mikrofone und konzentriert sich damit auf die Kernfunktionen. Im Inneren arbeiten drei Class-D-Verstärker, zwei angewinkelte Hochtöner für die Stereo-Trennung und ein Midwoofer für Mitten und Bass. Dazu kommen Trueplay zur Raumanpassung per kompatiblem iPhone, ein in der App regelbarer EQ sowie WiFi 6, Bluetooth 5.3, AirPlay 2 und USB-C für Line-in oder Ethernet per Adapter. Im Sonos-System lässt sich der Lautsprecher einzeln nutzen, als Stereopaar betreiben oder als Rear-Speaker ins Heimkino einbinden.
Sonos muss bei den Nutzern wieder Boden gutmachen. Mit der neuen App-Plattform im Rahmen der Einführung des Kopfhörers Sonos Ace hat man viel verbrannte Erde hinterlassen. Die Einführung von jetzt eher günstigen Endgeräten passt da ins Bild.
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SSUPD Meshroom D: Dieses Mini-Mesh-Gehäuse ist ganz schön flexibel

Das nächste Mini-Gehäuse von SSUPD ist flexibel. Dadurch kann es in 15 Litern Volumen viel, wenn auch nicht alles gleichzeitig unterbringen. Um die Kühlung zu optimieren, ist es vollständig mit Mesh-Gittern verkleidet.
Nicht beeinflussbar sind die Kernkomponenten. CPU-Kühler können ohne die seitliche Lüfterhalterung 142 Millimeter hoch werden, mit sind es 138 Millimeter. Grafikkarten dürfen 325 Millimeter lang werden, die Höhe hängt vom Kühler ab. Braucht er 3 Slots in der Breite, darf die Karte 140 Millimeter hoch sein, bei 3,4 Slots sind es noch 136 Millimeter. Das Meshroom D gehört dabei zu den Mini-Gehäusen, die auf ein Riser-Kabel verzichten können.
Zahlreiche Optionen
Die weitere Konfiguration hängt davon ab, was man verbaut. Serienmäßig nimmt das Meshroom D Mini-ITX-Mainboards auf, möglich sind aber auch Micro-ATX-Platinen. Dazu wird eine optional erhältliche Halterung benötigt, die 4,6 Erweiterungsslots zur Verfügung stellt.
Das Netzteil darf bis zu 150 Millimeter lang sein, wenn es nach links orientiert montiert wird, minimal sind es bei oberer Montage 130 Millimeter. Es sitzt an der Front und lässt Abluft direkt über die Oberseite des Gehäuses nach außen. Möglich sind SFX-(L-) und ATX-Modelle.
Bei Nutzung eines ATX-Netzteils reduziert sich die Anzahl der Festplatten um eine. Sie werden unter dem Netzteil einfach durch die Front hindurch mit zwei Schrauben montiert, ein breiteres Netzteil nimmt hier Platz in Anspruch. Zusätzlich kann der Lüfter im Heck durch ein 2,5″-Laufwerk ersetzt werden, an der Oberseite lässt sich am Rahmen des Gehäuses ebenfalls mit zwei Schrauben eine 3,5/2,5″-HDD befestigen,
Wie das System optimal und mit welchen Abhängigkeiten gebaut werden kann, erläutert SSUPD im umfangreichen Handbuch, das auch Hinweise zum Kabelmanagement gibt. Dort finden sich auch Angaben zu möglichen Positionen für Radiatoren und deren Tiefe inklusive Lüfter. Lüfter können neben dem Mainboard, am Boden, linken Seitenteil, Deckel sowie an Vorder- und Rückseite untergebracht werden.
Preis und Verfügbarkeit
Das Meshroom D ist in Deutschland im Handel in Schwarz und Weiß als neuere „Variante B“ erhältlich. Der Preisunterschied zwischen den Farben ist dieses Mal hoch: In Schwarz kostet das Gehäuse rund 120 Euro, in Weiß dagegen nur knapp 90 Euro.
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Jackery SolarVault 3: All-in-One-Solarsysteme für Balkonkraftwerk und PV

Zum startenden Frühling bringen die Hersteller ihre neuen Solarsysteme in Stellung. So auch Jackery mit den neuen Stromspeichern der SolarVault-3-Serie, die Balkonkraftwerke ebenso abdecken wie als Nachrüstlösungen für Dach-PV genutzt werden können.
Auch bei Jackery heißt es dabei, dass die neue Systemgeneration vor allem mit bis zu 4.000-Watt-Eingangsleistung mehr leisten, modular von 2,52 bis 15,12 kWh Kapazität aufgebaut und mit AC-Kopplung versehen sein muss. Die regulierbare Netzeinspeisung und das KI-gestützte Energiemanagement auch für dynamische Strompreise sollen zudem dafür sorgen, dass möglichst wenig der selbst produzierten Energie ungenutzt ins Stromnetz eingespeist und Energie zu möglichst günstigen Zeiten bezogen wird.
Die SolarVault-3-Serie umfasst die Modelle SolarVault 3 Pro, SolarVault 3 Pro Max sowie SolarVault 3 Pro Max AC, die jeweils unterschiedliche Anwendungsszenarien vom 800-W-Steckersolarbetrieb bis hin zum Heimspeichersystem für die PV-Anlage abdecken.
4 MPPT für bis zu 4.000 Watt
SolarVault 3 Pro und Pro Max bieten eine PV-Eingangsleistung von bis zu 4.000 Watt über vier unabhängige MPPT. Auf diese Weise werden auch Modulgruppen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Teilverschattung separat optimiert. Die Basiseinheit der SolarVault 3 Pro verfügt über 2,52 kWh Speicherkapazität, die sich mit Zusatzbatterien auf bis zu 15,12 kWh erweitern lässt. Als All-in-One-System mit integriertem Wechselrichter und LiFePO4-Akku liefert SolarVault 3 Pro eine Netzausgangsleistung von 1.200 Watt, die in Deutschland auf 800 Watt begrenzt werden kann, um die Vorgaben für Balkonkraftwerke einzuhalten. SolarVault 3 Pro Max steigert diese Leistung auf bis zu 2.500 Watt für Haushalte mit höherem Energiebedarf. Der integrierte Bypass-Betrieb erlaubt zudem die direkte Durchleitung von Netzstrom an angeschlossene Geräte – bis zu 2.300 Watt beim Pro und 3.680 Watt beim Pro Max. Bei einem Stromausfall versorgen die Systeme direkt angeschlossene Endgeräte innerhalb von weniger als 20 Millisekunden im Backup-Modus mit Energie.
Auch als Nachrüstung bestehender PV-Anlagen
Die SolarVault-3-Serie ist mit marktüblichen Solarmodulen und Mikrowechselrichtern kompatibel. Bestehende Wechselrichter können mit ihrem AC-Ausgang über den Off-Grid-Anschluss der Jackery-Speicher verbunden werden.
Auch über die AC-Kopplung (1.200 Watt beim Pro-Modell sowie 2.500 Watt beim Pro Max und Pro Max AC) lassen sich die Geräte in bestehende PV-Anlagen integrieren. In Verbindung mit einem Smart Meter oder dem Jackery Smart Meter IR Reader nimmt das System dann auch überschüssigen Solarstrom über das Hausnetz auf und speichert ihn, ohne überhaupt mit der vorhandenen PV-Anlage verbunden zu sein und hieran Änderungen vornehmen zu müssen.
Genau hierauf zielt auch das dritte Modell der Serie, die SolarVault 3 Pro Max AC. Sie ist als reine Speicherlösung ohne eigenen PV-Eingang konzipiert und bietet eine AC-Ausgangsleistung von bis zu 2.500 Watt.
Die neuen All-in-One-Stromspeicher verfügen über eine Temperaturüberwachung an PV- und Netzanschlüssen, ein integriertes Aerosol-Feuerlöschsystem und einen IP65-Schutz. Sie sind für einen Betriebstemperaturbereich von –20 °C bis 55 °C ausgelegt. Die Jackery-App bietet Monitoring, Solarprognosen und Energiesparmodi – auch offline via Bluetooth.
Preis und Verfügbarkeit
Zur Ankündigung nennt Jackery allerdings noch keine Preise für die einzelnen Systeme. Es wird nur verraten, dass die unverbindliche Preisempfehlung für den SolarVault 3 Pro unter 1.000 Euro liegen wird. Stattdessen können Kunden sich ab heute im offiziellen Jackery-Onlineshop registrieren und einen Gutschein im Wert von 100 Euro sichern. Dieser kann ab dem 25. März im Rahmen eines Bundle-Kaufs der SolarVault-3-Serie mit Solarpanels als Vorbestellung eingelöst werden.
Der reguläre Verkaufsstart der Systeme mit sofortiger Versandverfügbarkeit erfolgt am 9. April.
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