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Künstliche Intelligenz

Google Telefon-App: Update bringt Anrufaufzeichnung und „Anruferansichten“


Nachdem Google die Anrufaufzeichnung in seiner Telefon-App vor wenigen Wochen zunächst in der Betaversion ausprobiert werden konnte, verteilt der Konzern die Funktion nun offenbar nach und nach für alle Nutzerinnen und Nutzer. Zudem führt das Unternehmen Kontaktposter für ausgehende Anrufe ein.

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Anrufe mitschneiden ist auf Samsung-Geräten seit einer Weile möglich, die Funktion wurde im April 2025 mit One UI 7 eingeführt. Jetzt liefert Google nach und integriert die Funktion in seine Telefon-App, die auf vielen Android-Geräten vorinstalliert ist. Laut Google kann die Funktion auf Pixel-Geräten ab dem Pixel 6 genutzt werden, auf denen mindestens Android 14 oder neuer installiert sein muss – aktuell ist Android 16. Auf Smartphones anderer Hersteller muss mindestens Android 9 oder neuer installiert sein.


Screenshots Anrufmitschnitte Telefon-App Google

Screenshots Anrufmitschnitte Telefon-App Google

Google Telefon-App: Vor der Anrufaufnahme erscheint ein großer Warnhinweis.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Nutzer der Telefon-App können die Anrufaufnahme direkt über ein Auswahlfenster während eines Anrufs aktivieren. In den App-Einstellungen steht Nutzern überdies die Möglichkeit zur Wahl, sämtliche Anrufe von unbekannten Nummern aufzuzeichnen. Ebenso kann man eine automatische Aufzeichnung für bestimmte Rufnummern festlegen. Die aufgezeichneten Anrufe sind direkt in der Anrufübersicht anhör- und auch teilbar. Laut Google bleiben die gespeicherten Anrufe nur lokal auf dem Gerät und landen nicht in der Cloud.

Bevor man die Funktion nutzt, sollte man wissen, dass man in Deutschland einen Anruf nicht heimlich und ohne Einverständnis des Gegenübers aufzeichnen darf: Nach Paragraph 201 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs ist das unbefugte Mitschneiden von Telefongesprächen untersagt – es ist ansonsten eine „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“. Um einen Anruf aufzeichnen zu dürfen, benötigt man die explizite Zustimmung des Gesprächspartners. Bei Verstoß drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.

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Die Gesprächspartner werden beim Start „hörbar darüber benachrichtigt, dass der Anruf aufgezeichnet wird“, betont Google. Auch beim Beenden der Aufnahme werden laut Google beide Parteien darüber informiert, dass der Anruf nicht mehr aufgezeichnet wird. Diese Hinweise ersetzen jedoch keine Einverständniserklärung, und es reicht nicht aus, dass die Funktion laut Google hörbar angekündigt wird. Ohne ein ausdrückliches „Ja, ich bin mit der Aufzeichnung des Gesprächs einverstanden“ des Gegenübers sind Nutzer der Funktion rechtlich schlecht aufgestellt. Ebenso verboten ist die Verwendung eines unbefugt aufgenommenen Telefongesprächs und das Weiterreichen an Dritte.

Weniger problematisch ist eine weitere Funktion, die Google für seine Telefon-App angekündigt hat: Nach den Kontaktpostern für eingehende Anrufe, die Nutzerinnen und Nutzer eines Android-Smartphones für ihre Kontakte selbst anlegen müssen, erweitert Google das Feature: Nutzer können das Erscheinungsbild der Anruferansichten künftig selbst personalisieren und damit bestimmen, wie ihre „Visitenkarten“ beim Gegenüber aussehen.


Animation Anruferansicht in der Google Telefon-App erstellen

Animation Anruferansicht in der Google Telefon-App erstellen

Anruferansicht in der Google Telefon-App.

(Bild: Google)

Nutzer können in ihrer „Visitenkarte“ selbst ein Foto von sich auswählen sowie ihre Lieblingsfarbe und Lieblingsschriftart festlegen. Die Funktion wird zuerst auf Android-Smartphones bereitgestellt, später auch für Smartwatches mit Wear OS. Uns wird die Funktion derzeit nur in der Betaversion der Telefon-App angeboten.

Die Funktion ist nicht nur für Pixel-Smartphones und Android 16 bestimmt, sondern sollte alle aktuellen Android-Smartphones erreichen, auf denen Googles Telefon-App standardmäßig vorinstalliert ist.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

Gerücht: iPhone 20 mit nahezu rahmenlosem Samsung-OLED und neuer Displaytechnik


Apple überarbeitet nach Angaben eines chinesischen Leakers das Display des kommenden iPhones grundlegend: Zum 20-jährigen iPhone-Jubiläum im Jahr 2027 soll das sogenannte iPhone 20 ein vierseitig gekrümmtes OLED-Panel erhalten, das nahezu randlos wirkt. Das berichtet der chinesische Leaker Digital Chat Station im sozialen Netzwerk Weibo.

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Laut den bei MacRumors zusammengetragenen Informationen handelt es sich um ein „Micro-Curve“-Design, bei dem alle vier Kanten des Displays eine flache Krümmung aufweisen. Anders als bei sogenannten Waterfall-Displays, die stark an den Seiten abfallen, soll die Krümmung beim iPhone 20 dezent ausfallen und lediglich den Eindruck eines rahmenlosen Geräts vermitteln. Digital Chat Station beschreibt das Panel als „vierseitig subtil mikrogekrümmt“ und ohne Polarisationsschicht.

Samsung soll das OLED-Panel exklusiv für Apple fertigen. Dabei kommt offenbar die sogenannte COE-Technologie (Color Filter on Encapsulation) zum Einsatz, bei der die Farbfilter direkt auf die Verkapselungsschicht aufgebracht werden. Der entscheidende Unterschied zu aktuellen iPhone-Displays: Die Polarisationsschicht entfällt komplett. Bei herkömmlichen OLEDs blockt der Polarisator mehr als die Hälfte des emittierten Lichts, um Reflexionen zu reduzieren. Ohne diese Schicht kann das Display bei gleichem Energieverbrauch deutlich heller leuchten und wird zudem dünner. Ergänzend sollen eine Lichtdiffusionsschichtt für gleichmäßige Ausleuchtung und eine verbesserte Anti-Reflex-Beschichtung zum Einsatz kommen.

Technisch birgt die Kombination aus Micro-Curve und fehlender Polarisationsschicht allerdings Risiken. Die Krümmung an den Kanten erhöht die Empfindlichkeit für unbeabsichtigte Toucheingaben – ein Problem, das von anderen Smartphones mit gebogenen Displays bekannt ist. Der fehlende Polarisationsfilter kann zudem zu Problemen bei den Touch-Signalen führen, etwa durch elektromagnetische Störungen oder Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit. Spezialisierte Touch-Controller wären nötig, um eine stabile Erkennung zu gewährleisten. Auch die Bruchanfälligkeit an den Kanten dürfte höher ausfallen als bei flachen Panels.

Apples ehemaliger Designchef Jony Ive hatte einst die Vision eines iPhones, das wie ein einzelnes Stück Glas in der Hand wirkt. Ein nahezu randloses Display ohne sichtbare Einfassungen käme diesem Ideal sehr nahe. Ob Apple für 2027 auch die Frontkamera und Face ID unter das Display verlegen kann, ist allerdings fraglich. Analyst Ross Young rechnet mit Under-Display-Face-ID bereits ab 2026 in ersten iPhones; ein vollständig notch-freies, randloses Gerät ohne jede Aussparung hält er hingegen erst ab rund 2030 für realistisch – möglicherweise behält das iPhone 20 daher noch eine Aussparung im Display.

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Digital Chat Station ist ein auf Weibo aktiver Leaker mit mehr als drei Millionen Followern und Kontakten in die chinesische und koreanische Zuliefererindustrie. Seine Vorhersagen zu Displaytechnologien und faltbaren Geräten gelten in der Branche als oft zutreffend, wenngleich er nicht die Trefferquote von Analysten wie Mark Gurman oder Ross Young erreicht.

Bevor das iPhone 20 an der Reihe ist, steht für Apple zunächst das Jahr 2026 im Vordergrund. Im Herbst soll mit dem iPhone Ultra das erste faltbare iPhone erscheinen – ebenfalls mit Samsung-OLED und zu Preisen ab rund 2000 US-Dollar. Sollte Apple beim iPhone 20 tatsächlich ein Jubiläumsmodell mit besonderer Ausstattung planen, wäre das nicht ohne Vorbild: Zum zehnjährigen Jubiläum hatte Apple 2017 mit dem iPhone X einen deutlichen Designsprung vollzogen und erstmals auf ein nahezu rahmenloses OLED-Display gesetzt. Tim Cook sprach seinerzeit vom Beginn einer neuen Dekade.


(mki)



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Künstliche Intelligenz

Google steckt bis zu 40 Milliarden Dollar mehr in Anthropic


Nach Amazon festigt auch Google mit einer weiteren Milliarden-Investition die Allianz mit dem OpenAI-Rivalen Anthropic. In einem ersten Schritt investiert der Internet-Riese zehn Milliarden Dollar (rund 8,5 Mrd. Euro), wie Anthropic mitteilte.

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Weitere 30 Milliarden Dollar können folgen, wenn die Entwicklerfirma hinter dem KI-Chatbot Claude vereinbarte Ziele erreicht. Google war schon seit Jahren unter den Geldgebern von Anthropic und liefert der Firma Spezialchips für Künstliche Intelligenz.

Erst Anfang der Woche hatte Amazon 5 Milliarden Dollar in Anthropic gesteckt – mit der Aussicht auf 20 Milliarden Dollar mehr in weiteren Schritten. Auch diese Finanzspritze ist ein Beispiel für sogenannte Kreislauf-Deals in der KI-Branche, in denen Investitionen zumindest teilweise als Gegenleistung für Chips oder Rechenleistung wieder zurück an den Geldgeber fließen.

Anthropic – und auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI – benötigen dringend mehr Computerkapazität für ihre Software mit Künstlicher Intelligenz. Beide Unternehmen sind zugleich auf dem Weg an die Börse.

Anthropic stand in den vergangenen Monaten immer wieder in den Schlagzeilen. Die Firma riskierte einen Konflikt mit der US-Regierung, da sie trotz massiven Drucks darauf bestand, dass ihre KI-Modelle nicht in autonomen Waffensystemen und zur Massenüberwachung in den USA verwendet werden dürfen. Das Pentagon erklärte Anthropic daraufhin zu einem Lieferketten-Risiko, was den Einsatz von Software des Unternehmens in Regierungsbehörden schwer beeinträchtigen kann. Die Firma klagt dagegen.Zuletzt demonstrierte Anthropic aber, wie wichtig Technologie des Unternehmens für die US-Regierung ist. Ein neues Anthropic-Modell mit dem Namen Claude Mythos Preview findet stellenweise seit Jahrzehnten unentdeckt gebliebene Schwachstellen in verschiedener Software. In den falschen Händen wäre es damit eine gefährliche Cyberwaffe – und könnte zugleich der US-Regierung einen Vorteil geben, eigene Programme zu härten und potenzielle Schwachstellen für Spionage im Ausland auszunutzen. Anthropic hat keine Pläne, Mythos Preview öffentlich zu machen.

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(vza)



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SK Hynix verfünffacht Gewinn in der Speicherkrise


Das Ringen um den ersten Platz der weltweit größten Speicherhersteller geht in eine neue Runde. SK Hynix legt mit seinem vierten Rekordquartal in Folge vor: 52,6 Billionen koreanische Won (KRW) hat die Firma im ersten Quartal umgesetzt. In nur drei Monaten steigt der Umsatz somit um 60 Prozent. Im Jahresvergleich sind es 200 Prozent. SK Hynix‘ größter Konkurrent Samsung veröffentlicht seine Zahlen kommende Woche.

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52,6 Billionen KRW entsprechen nach aktuellem Umrechnungskurs 30,5 Milliarden Euro. Noch stärker steigen der Betriebs- und Nettogewinn auf umgerechnet 21,8 Milliarden beziehungsweise 23,4 Milliarden Euro. Im Jahresvergleich entspricht das jeweils einer Verfünffachung.

Weil Cloud-Hyperscaler seit Monaten allen Speicher kaufen, können Hersteller die Preise erheblich anheben. Infolgedessen explodieren die Geschäftszahlen förmlich.

SK Hynix‘ Bruttomarge liegt inzwischen bei 79 Prozent, die Operativmarge bei 72 Prozent. Damit übertrifft der Hersteller sogar Nvidias Bruttomarge, die mit 75 Prozent bereits enorm ist. Andere Chipfirmen können von solchen Werten nur träumen. Zum Vergleich: Intel liegt unter 40 Prozent.

Das meiste Geld macht SK Hynix mit DRAM, etwa für DDR5-Arbeitsspeicher, LPDDR5X und High-Bandwidth Memory (HBM). 78 Prozent des Umsatzes kommen von dem Speichertyp. 21 Prozent stammen von NAND-Flash, primär für SSDs.


Grafik über SK Hynix' Umsatz

Grafik über SK Hynix' Umsatz

Umsatzverteilung bei SK Hynix. DRAM macht den größten Anteil aus.

(Bild: SK Hynix)

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Finanzgewinne hieven SK Hynix‘ Nettogewinn über den Betriebsgewinn: Umgerechnet mehr als acht Milliarden Euro nicht operativen Gewinn hat die Firma gemacht. Der größte Batzen von mehr als sieben Milliarden entspricht Papierplus in Form von „Bewertungsgewinnen aus Anlagevermögen“. Fast eine weitere Milliarde kommt aus Währungseffekten zugunsten von SK Hynix. Den Rest führt der Speicherhersteller nicht aus. Umgerechnet rund 6,5 Milliarden Euro hat SK Hynix an Steuern gezahlt.

Das Anlagevermögen dürfte maßgeblich der japanische NAND-Flash-Hersteller Kioxia (früher Toshiba Memory) hochgetrieben haben. Dessen Börsenwert hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdreifacht. SK Hynix ist über eine Investorengruppe seit 2018 beteiligt; rund zehn Prozent Anteil könnte die Firma heute besitzen.


Grafik zu SK Hynix' Umsatz und Gewinn

Grafik zu SK Hynix' Umsatz und Gewinn

SK Hynix veranschaulicht selbst, wie der Nettogewinn höher sein kann als der Operativgewinn.

(Bild: SK Hynix)

SK Hynix hat die Produktion im ersten Quartal nicht erhöht. Im Gegenteil: Bei NAND-Flash ging die Produktionsmenge sogar um zehn Prozent zurück, vermutlich aufgrund von Produktionsumstellungen, die Wochen in Anspruch nehmen. Der durchschnittliche DRAM-Verkaufspreis ist bei SK Hynix verglichen mit Ende 2025 um 60 Prozent gestiegen, der durchschnittliche NAND-Flash-Preis um 70 Prozent.

SK Hynix will 2026 mehr Geld in die eigenen Halbleiterwerke investieren als 2025, ohne ins Detail zu gehen. Wie oft bei asiatischen Firmen gibt es auch keinen konkreten Ausblick auf das jetzt laufende zweite Quartal.

Die an westlichen Börsen gehandelten Global Depository Receipts (GDR) von SK Hynix sind seit Bekanntgabe der Geschäftszahlen rund zwei Prozent im Plus. Die koreanische Aktie stagniert. Seit Jahresbeginn ist SK Hynix an der Börse allerdings schon über 75 Prozent im Plus.


(mma)



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