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GPT-5.5 noch intelligenter: Arbeit von Monaten in Minuten


OpenAIs GPT-5.5 ist größer und schlauer als GPT-5.4, aber genauso schnell und vor allem beim Computer Use und Coding effektiv. User sparen damit Monate an Arbeitszeit und OpenAI verspricht noch mehr Intelligenz.

Die KI-Modellentwicklung war nie schneller. Nur rund einen Monat nach dem Launch von GPT-5.4 für ChatGPT legt OpenAI mit dem Modell GPT-5.5 nach. Das neue Modell soll eine neue „Intelligenzklasse“ bilden, die für die Erledigung von Arbeitsaufträgen prädestiniert ist, vor allem im Computer Use und beim Coding. Erste Beispiele zeigen bereits, wie das Modell unterstützt und dabei hilft, enorm viel Zeit zu sparen. Dabei soll GPT-5.5 in Sachen Tempo trotz der Optimierungen nicht zurückfallen und sogar einen geringeren Token-Einsatz ermöglichen. Codex User können sich indes über den Browser Support freuen.


GPT-5.4 ist da:
ChatGPT zeigt den Denkweg und bedient Software

Grafik mit der Aufschrift „GPT-5.4 Thinking“ auf einem farbigen Hintergrund, die das neue OpenAI-Modell für ChatGPT visualisiert.
© OpenAI

Was GPT-5.5 ausmacht: Eine neue, intelligente Art, um Arbeit auf dem Computer zu erledigen

OpenAIs brandneues Modell GPT-5.5 wird in ChatGPT und Codex eingeführt. Dort können dann zunächst Pro, Plus, Business und Enterprise User zugreifen, der Roll-out für die Version GPT-5.5 Pro erfolgt nur in ChatGPT für Pro-, Business- und Enterprise-Abonnent:innen. Mit dem neuen Modell verspricht OpenAI eine „neue Intelligenzklasse“. Bei ChatGPT sorgt zum Beispiel GPT-5.5 Thinking für konzise Antworten und schnelle, präzise Hilfestellung. Insgesamt soll das Modell schneller verstehen, was du tun möchtest und diese Ideen und Intentionen im Arbeitskontext in Prozesse umwandeln, die eigenständig ausgeführt werden. Das Modell performt bei diversen Benchmarks wie Terminal-Bench 2.0 oder GDPval (wins or ties) besser als das vorangegangene GPT-5.4 oder das neue Claude Opus 4.7. Im Blog Post kannst du im Detail nachvollziehen, welche Performance-Vorteile GPT-5.5 zu bieten hat. Im Vordergrund steht laut OpenAI jedoch die Tasache, dass dieses Modell trotz optimierter Intelligenz und Größe dem Modell GPT-5.4 bei der Per-Token-Latenz im Real World Serving in nichts nachsteht. Denn oft sind neuere und größere Modelle langsamer, was ihre Nutzung beeinträchtigen kann. Dieses Problem soll GPT-5.5 nicht haben. OpenAI betont zudem, dass für den Einsatz via Codex weniger Token als bei GPT-5.4 eingesetzt werden müssten, um die Effizienz zu steigern:

[…]. GPT‑5.5 delivers this step up in intelligence without compromising on speed: larger, more capable models are often slower to serve, but GPT‑5.5 matches GPT‑5.4 per-token latency in real-world serving, while performing at a much higher level of intelligence. It also uses significantly fewer tokens to complete the same Codex tasks, making it more efficient as well as more capable.

Der Start von GPT-5.5 kommt auch mit dem Support für den Browser Use bei Codex daher. So kann das Modell auf Web Apps zugreifen, Seiten besuchen und zum Beispiel Screenshots machen, während es arbeitet. Außerdem werden bessere Präsentationen via Google Drive und Microsoft Office ermöglicht.

Einer der größten Vorteile des GPT-5.5-Modells soll überdies der optimierte Computer Use Mode sein. Dabei nutzt das Modell Inhalte auf dem Computer, um toolübergreifend und mit Zugriff auf Apps und Dateien Arbeit erledigen zu können. OpenAI schreibt:

[…] When combined with Codex’s computer use skills, GPT‑5.5 brings us closer to the feeling that the model can actually use the computer with you: seeing what’s on screen, clicking, typing, navigating interfaces, and moving across tools with precision.


Weiterentwicklung von GPTs:

OpenAI führt Workspace Agents in ChatGPT ein

Weiterentwicklung von GPTs: OpenAI führt Workspace Agents in ChatGPT ein
© OpenAI via Canva

So viel Arbeit nimmt das Modell Usern schon ab

Im ausführlichen Blog Post zum neuen Modell liefert OpenAI eine Reihe von Beispielen, die zeigen, wie viel effizienter einige User mit GPT-5.5 arbeiten können. Die Immunologieprofessorin Derya Unutmaz vom Jackson Laboratory for Genomic Medicine hat beispielsweise mit GPT‑5.5 Pro ein Datenset zur Genexpression mit 62 Samples und rund 28.000 Genen analysieren lassen. Dabei wurden detaillierte Berichte zur Analyse produziert, samt Zusammenfassung der Erkenntnisse und Kernfragen, die offen bleiben. Laut Unutmaz hätte die Arbeit ohne ein solches Modell Monate dauern können, war so aber in kurzer Zeit erledigt. Bartosz Naskręcki wiederum, Assistenzprofessor für Mathematik an der Adam Mickiewicz Universität in Poznań, hat GPT‑5.5 in Codex genutzt, um in nur elf Minuten mit einem einzigen Prompt eine algebraische Geometrie-App zu erstellen, die eine Visualisierung des Schnittpunkts quadratischer Flächen und Umwandlung der resultierenden Kurve in ein Weierstrass-Modell ermöglicht. Naskręcki brauchte dank Codex und GPT-5.5 keine Zusatz-Tools für seine erwünschten Visualisierungen.

So sieht die App von Bartosz Naskręcki aus, © OpenAI
So sieht die App von Bartosz Naskręcki aus, © OpenAI

Dies sind nur zwei Beispiele für den Einsatz von GPT-5.5, der Usern in diversen Kontexten Zeit sparen und die Arbeit optimieren kann. Der Einsatz bei ChatGPT dürfte fortan ebenfalls zeigen, dass die Ergebnisse sukzessive besser werden mögen.

GPT‑5.5 wurde mit NVIDIAs GB200- und GB300 NVL72-Systemen trainiert und zum Teil dafür designt. NVIDIA ist einer der Konzerne, die Milliardensummen in OpenAI investiert haben. Der Tech-Konzern stellte 2025 100 Milliarden US-Dollar und zehn Gigawatt Energieleistung für das KI-Unternehmen in Aussicht. Neben Investitionen in neue Kernmodelle wie GPT-5.5 gibt es zusätzliche Entwicklungen wie jüngst das KI-Bildmodell ChatGPT Images 2.0.


Die detailliertesten KI-Bilder aller Zeiten?

Das ist ChatGPT Images 2.0

Magazin-Cover mit der Aufschrift „ChatGPT Images 2.0“ und einem detailreichen Chamäleon mit Hut als Beispiel für KI-generierte Bildqualität.
© OpenAI





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Kooperation mit ElevenLabs: Deutsche Telekom löst mit KI-Einstein-Kampagne eine Ethik-Debatte aus


Der KI-generierte Albert Einstein im aktuellen Werbefilm der Telekom

Ende letzter Woche fand die erste Arbeit von Jung von Matt für die Deutsche Telekom viel Beachtung: In dem komplett per KI erstellten Film tritt Albert Einstein als Protagonist auf, was bei LinkedIn für deutliche Kritik sorgte. Der ehemalige Jung-von-Matt-Chef Thomas Strerath liefert sogar eine fiktive, KI-generierte Antwort des legendären Wissenschaftlers.

Darf man eine verstorbene und extrem bekannte Persönlichkeit mittels KI wieder zum Leben erwecken und ihr zu Werbezwecken Worte in den Mund legen

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Aspirin, Bepanthen, Iberogast & Co: Bayer baut globale Marketing-Unit für Consumer-Health-Sparte auf


Bayer baut weltweites Marketing aus

Bei Bayer gehen die Umbauarbeiten im Marketing weiter. Ein halbes Jahr nachdem der Pharmariese den globalen Media- und Kreativetat seiner Consumer-Health-Sparte an die inzwischen von Omnicom übernommene US-Holding Interpublic vergeben hat, zieht das Unternehmen eine zusätzliche globale Marketingebene ein.

Der Umbau betrifft erneut die Consumer-Health-Sparte. Die Geschäftseinheit, die sich anders als die Bayer-Divisionen Pharmaceuticals (rezept

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Oli P., Nina Bott und Co.: Bonprix feiert Frauen ab 40 mit Soapstars


Stars aus deutschen Daily Soaps feiern den 40. Geburtstag von Bonprix.

Frauen ab 40 gehören zu den wichtigsten Zielgruppen von Bonprix, finden sich in der Fashionwerbung aber noch relativ selten wieder. Das möchten Bonprix und Kemmler Kemmler ändern und starten zum 40. Geburtstag des Fashionhändlers eine Cultural-Marketing-Kampagne, bei der mehrere einstige Soapstars die Hauptrollen spielen.

Im Mittelpunkt der Kampagne der Berliner Agentur Kemmler Kemmler steht der Kurzfilm „Forty and Fabulous“. Hier kommen bekannte Gesichter aus der deutschen Fernseh- und Soapszene zusammen, um den Geburtstag von Bonprix zu planen und zu feiern, darunter Nina Bott, Laura Osswald, Maria Wedig, Juliette Greco und Oli P. In dem im Stil eines Serientrailers geschnittenen Spot geht es ebenso glamourös wie chaotisch zu.

Ziel von Kemmler Kemmler, die seit 2025 den Cultural-Marketing-Etat von Bonprix halten, ist es, eine Cultural-Marketing-Kampagne zu schaffen, die die Lebensrealität von Frauen ab 40 auf überzogene, selbstironische, aber dennoch positive Art widerspiegelt. Das zeigt sich auch in dem Kampagnenfilm, dessen Protagonisten ebenfalls alle älter als 40 sind. „Damit Frauen 40+ sich für 40 Jahre Bonprix interessieren, haben wir ihre popkulturelle Biografie ernst genommen und in Entertainment verwandelt. Genau so wird ein schöner Markenanlass auch kulturell relevant“, fasst David Kamp, Managing Partner Concept & Strategy bei Kemmler Kemmler, zusammen. Bereits im vergangenen Jahr hat sich Bonprix mit einer Dessous-Kampagne von Wynken Blynken & Nod explizit an Frauen über 40 gewandt, die zur wichtigsten Zielgruppe des Fashionhändlers gehören, in der Werbung aber noch eher selten präsent sind.

„Wäsche, die Deinem Leben steht“

Bonprix gibt Frauen ab 40 erstmals eine Werbebühne – mit neuer Agentur

90-60-90? Die Zeiten, in denen die Werbeblöcke nur von Models mit vermeintlichen Traummaßen bevölkert waren, sind glücklicherweise vorbei. Das weiß auch Bonprix. In seiner neuen Dessous-Kampagne zeigt der Online-Fashionhändler Frauen daher in ihrer ganzen Pracht und feiert damit das Selbstbewusstsein seiner wichtigsten Zielgruppe.

Die Strategie für die aktuelle Cultural-Marketing-Kampagne entwickelte Kemmler Kemmler basierend auf Daten aus ihrer hauseigenen Data-Insight-Plattform KX Radar. Diese liefert Informationen, die kulturelle Relevanz sichtbar und messbar machen und bietet damit Ansatzpunkte, um diese zu steigern. Ziel der Arbeit von Kemmler Kemmler ist es, Bonprix als Marke nicht nur bekannter, sondern kulturell relevanter zu machen.

Mit einer fiktiven Party im Kurzfilm ist die Kampagne jedoch noch nicht zu Ende: Am 25. Juni feiert Bonprix ganz real im Hamburger Curio Haus sein 40. Jubiläum. So soll eine Verbindung zwischen digitaler und physischer Markenwelt geschaffen werden. Der Spot ist ab dem 11. Juni auf der Bonprix-Webseite und bereits jetzt auf Social Media zu sehen. Produziert wurde der Film von Le Berg, Regie führte Marie Schuller, die bereits mit namhaften Fashion- und Luxusmarken wie Gucci und Vogue zusammengearbeitet hat. Für die Bildsprache war Rina Yang als Director of Photography zuständig.



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