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High-End-SSD im Test: Drei Lesertests beleuchten die Samsung 9100 Pro ausführlich


Ende 2025 hatten drei ComputerBase-Leser die Chance, im Rahmen einer Marketing-Aktion eine Samsung SSD 9100 Pro zum Testen zu erhalten. Die Community-Mitglieder Paris, AlanK und Ayo34 haben sich dabei alle Mühe gegeben, Samsungs aktuelles NVMe-Flaggschiff gebührend auf den Prüfstand zu stellen. Das ist eine Erwähnung wert.

Gefordert war, die Samsung SSD 9100 Pro mit dem Fokus auf AI-Anwendungen im professionellen Umfeld zu testen, also nicht einfach nur die Ladezeit in Spielen zu ermitteln.

Der Test von „Paris“

Den Anfang machte Paris. Nicht nur für die Benchmarks, sondern auch zu deren Vorbereitung nutzte er ChatGPT-5.2 um ein vollautomatisches Testkonzept zu erarbeiten und Gemini 3 Pro um dieses auszuwerten. Dabei war der Aufwand dahinter nicht in wenigen Minuten erledigt, sondern Paris saß geschlagene 30 Stunden an seinem Konzept, um ein vorzeigbares Ergebnis abzuliefern.

Meine Rolle reduzierte sich dabei oft auf gesunden Menschenverstand und eine Portion Skepsis – die technische Fehleranalyse und -behebung führten die KI-Modelle jedoch erstaunlich eigenständig durch, inklusive cleverer Rückfragen und der Anforderung von Logs oder Screenshots. Trotz der derzeit noch erforderlichen manuellen Eingriffe ist die Leistung der beiden KI-Modelle erstaunlich und eine echte Bereicherung im (Arbeits-)Alltag.

Paris

Das Ergebnis ist ein so umfangreicher Lesertest, dass er als PDF in seinem Leserartikel Samsung 9100 Pro im KI-Härtetest: Gen 5 vs. Gen 4 vs. SATA als Download angehangen wurde.

Sein Hauptaugenmerk lag auf KI und virtuellen Maschinen. Unter anderem letzteres konnte ihn begeistern, da die hohe Random-Write-Performance dafür sorgt, „dass Hintergrundprozesse das aktive Arbeiten im Vordergrund, sei es KI-Interaktion, Coding in der IDE oder Videoschnitt, nicht ausbremsen“.

Als Testsystem nutzte er folgende Komponenten:

  • CPU: Intel Core Ultra 9 285K
  • RAM: 64 GB DDR5-5000
  • GPU: Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
  • Systemlaufwerk: Crucial T705 mit 1 TB und PCIe 5.0
  • Datenlaufwerke:
    • Samsung 9100 Pro mit 2 TB und PCIe 5.0
    • Samsung 990 Pro mit 2 TB und PCIe 4.0
  • SATA-Laufwerke:
    • OCZ Vertex 3 120 GB mit DRAM
    • Crucial BX100 250 GB mit DRAM
    • SanDisk Plus 120 GB ohne DRAM
    • Windows 11 Education 25H2

Ladezeiten von LLMs
Ladezeiten von LLMs (Bild: Paris)

Der Test von „AlanK“

AlanK hat für seien Benchmarks ein mATX-Gehäuse von Lian Li genutzt. Bei dem verwendeten Mainboard sitzen drei SSDs unter einem großen Asus-Kühler, während die vierte auf der Rückseite ungekühlt ihren Dienst verrichtet. Zwei laufen dabei mit voller PCIe-5.0-Geschwindigkeit und die anderen beiden nutzen PCIe 4.0.

AlanK ging es damit auch um den Aspekt Temperaturentwicklung, das anfangs bei PCIe 5.0 ein großes, bei der SSD 9100 Pro aber wohl kein Thema mehr war – oder?

ASUS ROG B850-G Strix
ASUS ROG B850-G Strix (Bild: Asus)

Als Testsystem nutzte er folgende Komponenten:

  • CPU: Ryzen 7 9800X3D
  • RAM: 96 GB DDR5-6000
  • Mainboard: Asus ROG Strix B850-G Gaming WiFi
  • GPU: Radeon RX 9070 XT
  • Windows 11 Pro
  • Laufwerke:
    • Crucial T705 mit 2 TB und PCIe 5.0
    • Samsung 990 Evo Plus mit 4 TB und PCIe 4.0
    • Corsair Force MP700 mit 2 TB und PCIe 5.0
    • Samsung 9100 Pro mit 2 TB und PCIe 5.0

Hier ganz deutlich gesagt, die T705 und auch die MP700 Elite sind definitiv in jeder Situation heißer als die Samsung. Laufen die Samsung allein, wären sie noch kühler, da der Headspreader des B850-G ROG alle SSD abdeckt. Damit ich den Test aber nicht manipuliere, sind sämtliche Tests mit allen vier SSD entstanden.

AlanK

Temperatur der SSDs
Temperatur der SSDs (Bild: AlanK)

Auch umfassende Benchmarks hat AlanK erstellt, um sich mit Paris aber nicht zu überschneiden, in anderen Szenarien. Um dabei die beiden PCIe-5.0-SSDs perfekt vergleichen zu können, hat AlanK darauf geachtet, dass die Füllstände beider Laufwerk jeweils unter 10 Prozent lagen.

Benchmarks der SSDs
Benchmarks der SSDs (Bild: AlanK)

Lohnt sich der Kauf einer PCIe 5.0 SSD? Ich würde sagen, für die meisten wohl nein. Aber ganz ehrlich, wenn man einen Rechner für 4000+ Euro zusammenstellt, kommt es auf 50 Euro mehr oder weniger vielleicht auch nicht mehr an.

Eine große und gute SSD hält man lange, vermutlich länger als eine Grafikkarte, zumindest mir geht es so. Meine älteste PCIe SSD läuft heute noch im alten NUC. Eine uralte SATA Postville Intel SSD läuft heute noch im alten Lenovo Thinkpad T230.

Das Fazit von AlanK

Der Test von „Ayo34“

Ayo34 ging es vor allem um Effizienz – nicht in Bezug auf den Stromverbrauch, sondern den Zeiteinsatz: Wie schaut es hauptsächlich mit den Ladezeiten aus? Denn was kann wertvoller als Arbeitszeit sein? Genau: Sinnvoll genutzte Arbeitszeit.

Als Testsystem nutzte er folgende Komponenten:

  • CPU: Intel Core Ultra 7 265K
  • RAM: 192 GB
  • Mainboard: Gigabyte Aorus Elite Z890
  • GPU: Nvidia GeForce RTX 4080
  • Laufwerke:
    • Samsung 990 Pro mit PCIe 4.0 (Kühlung über Mainboard)
    • Samsung 9100 Pro mit 2 TB und PCIe 5.0 (BeQuiet MC1 Pro Kühler)

Erste Gehversuche hat Ayo34 in Apps der Adobe Creatore Cloud unternommen. Ein weiterer Test war das Laden von LLMs im Programm LM Studio. Dabei nutzte er die drei folgenden Szenarien:

  • Szenario 1: Das LLM passt komplett in den VRAM
  • Szenario 2: Das LLM passt in den VRAM und RAM
  • Szenario 3: Das LLM passt nicht mehr komplett in den VRAM und RAM

Für den Bereich Gaming und DirectStorage (Community-Test) wurde das Spiel Forspoken (Test) genutzt.

Für mich ist der Test etwas ernüchternd und zeigt mir: Wer nicht genau weiß, wofür er eine PCIe 5.0 SSD braucht, braucht sie einfach NICHT!

Das Fazit von Ayo34

Die Lesertests im Überblick

Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zu den drei Leserartikeln sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie in dem entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungs­berichten werden gerne entgegen­genommen.

Die letzten sieben vorgestellten Lesertests im Überblick



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Die beste Sci-Fi-Serie aller Zeiten erhält Fortsetzung


Eine Erschütterung der Macht scheint sich anzubahnen. Zumindest, wenn es um das Science-Fiction-Genre geht. Denn alles deutet darauf hin, dass die weltweit beliebteste Sci-Fi-Serie eine neue Staffel bekommt. Die offizielle Ankündigung folgt bereits in wenigen Tagen.

Die beliebteste Science-Fiction-Serie der Filmgeschichte, also. Welche ist es? „Star Trek“? „Stargate“? Oder vielleicht etwas Moderneres wie „The Expanse“? Doch nein, „Stargate“ und „Raumschiff Enterprise“ dümpeln bei IMDB jeweils bei 8,4 von 10 Sternen herum, während „The Expanse“ mit 8,5 Sternen daherkommt und „Das nächste Jahrhundert“ 8,7 Sterne aufweist. Gute Zahlen, keine Frage. Doch die beste Sci-Fi-Serie wartet mit sage und schreibe 8,9 Sternen auf. Und das bei teilweise dreimal so vielen Bewertungen.

Grandioses Comeback für die beliebteste Sci-Fi-Serie?

Kenner des Genres dürften es sich schon gedacht haben: Bei der beliebtesten Serie im Bereich Science-Fiction handelt es sich natürlich um den Fan-Liebling „Firefly“ (mehr dazu in unserem „Firefly“-Artikel). Zumindest, wenn man von einigen fragwürdigen Kandidaten in der IMDB-Liste der 250 besten Serien absieht – wie etwa der Zeichentrickserie „Batman“. Und die Bewertung ist nicht weiter verwunderlich, denn das Serienkonzept ist so einfach wie genial.

„Firefly“ verbindet Science-Fiction gekonnt mit einem rustikalen Wildwest-Flair. Handelt es sich bei „Star Wars“ also um eine Space Opera, so stellt „Firefly“ einen sogenannten Space Western dar. Die Handlung folgt dabei der Besatzung des Transport-Raumschiffs Serenity, während diese an den Grenzen des besiedelten Weltalls und zeitgleich an den Grenzen der Legalität operiert. In der Hauptrolle: Nathan Fillion („The Rookie“, „Castle“) als Captain Malcolm „Mal“ Reynolds. Und er ist es auch, der die Gerüchteküche aktuell ordentlich zum Brodeln bringt.

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Auf dem Instagram-Account seines Podcasts („oncewewerespacemen“) veröffentlichte der Schauspieler Clips, in denen er nahezu allen weiteren „Firefly“-Darstellern einen Besuch abstattete – jeweils gefolgt von einer Frage à la: „Machen wir es?“, „Ist der Tag gekommen?“, „Passiert es?“

Grundsätzlich deutet also alles auf eine weitere Staffel oder einen neuen Film hin. Dennoch blieben die Fans zunächst skeptisch und erörterten alternative Möglichkeiten. Beispielsweise eine Podcastfolge mit der gesamten Crew. Doch solchen Spekulationen zog Nathan schnell einen Riegel vor, mit dem Kommentar: „Einige von euch haben auf Convention, Podcast oder Cross-over getippt. Ihr liegt falsch.“ Was wirklich dahintersteckt, sollen wir dagegen bereits am 15. März erfahren.

„Firefly“ wurde schon nach einer Staffel abgesetzt

Es wirkt paradox, doch die heute beliebteste Sci-Fi-Serie überhaupt wurde bereits nach nur einer Staffel und 14 Folgen abgesetzt. Ein Grund hierfür könnte sein, dass der US-Sender Fox die erste Folge bei der Serienpremiere übersprang und direkt mit Folge 2 einstieg. Die Pilotfolge wurde dagegen am Ende der Serie ausgestrahlt. Und die Folgen 11, 12 und 13 erst ein Jahr später. Kein Wunder also, dass die Einschaltquoten nicht gerade durch die Decke gingen.

Das Positive ist: Im Gegensatz zu „Akte X“ oder „Scrubs“ ist die Story hier längst nicht auserzählt. Folglich hätte eine zweite Staffel viel Raum für Entfaltung. Bis dato können sich Fans von Science-Fiction die gesamte erste Staffel ohne zusätzliche Kosten auf Disney+ anschauen. Dagegen ist der dazugehörige Film (ja, es gibt einen – aus dem Jahr 2025) aktuell ausschließlich zum Leihen und Kaufen verfügbar.



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Intel Nova Lake: Details von der Embedded World für den Start Ende 2026


Intel Nova Lake: Details von der Embedded World für den Start Ende 2026

Intel Panther Lake ist das Thema bei vielen Herstellern zur #ew26, hier und da auch schon Nova Lake. Erste Mockups verraten dabei technische Daten, im Gespräch erzählen die Hersteller dann noch viel mehr. Und die Informationen zeigen, dass viele Gerüchte bisher zutreffen oder zumindest nah dran liegen – so auch der Termin.

Nova Lake als Core Ultra 400 mit DDR5-8000 ab Ende 2026

Laut Herstellern auf dem Messeflur der embedded world 2026 in Nürnberg am Dienstag peilt Intel einen Start für das späte Jahr 2026 an, der Großteil der Chips wird dann aber erst ab 2027 verfügbar sein, was auch die meisten Platinen mit den vielfältigen 900-Series-Chipsätzen einschließt. Diese sind im Roadmaps pauschal aktuell einfach in Q1/2027 gesetzt. Und natürlich stimmt dabei auch der schon spekulierte Name, aktuell ist Intel Core Ultra 400 dafür gesetzt.

ECS Liva P300 für Intel Nova Lake-S
ECS Liva P300 für Intel Nova Lake-S

Da mit dem Arrow Lake Refresh Ende diesen Monat der Speicherstandard auf DDR5-7200 gehievt wird – und Panther Lake da bekanntlich ja schon ist – muss Nova Lake hier noch einmal nachlegen. Die CPUs werden so direkt mit DDR5-8000 an den Start gehen.

Neuer ECS Liva P300 in modernem Gehäuse

Im Gepäck haben einige Hersteller die Mockups beispielsweise von zukünftigen kleinen aber potenten Mini-PCs. Die P300-Serie von Elitegroup ist altbekannt, sie gab es schon bei Raptor Lake. Für die nächste Generation wird sie aber neu aufgelegt, der B960 übernimmt als Chipsatz. In 3,5 Litern bietet das von ECS geplante System so schon über 100 TOPS nur durch Nova Lake allein – vor allem dank neuer Xe3P-Grafik. Optional nimmt es in dem Fall aber auch noch eine Low-Profile-GPU, die über eine Riser-Karte dann horizontal verbaut ist. Mit dabei hat ECS Thunderbolt direkt von der CPU sowie wechselbare Schnittstellen an der Rückseite.

ECS Liva P300 für Intel Nova Lake-S

Passende Samples der Lösungen für Intels Nova Lake wollen viele Hersteller bereits ab dem dritten Quartal in diesem Jahr liefern, um den Marktstart ab Anfang 2027 vorbereiten zu können. Statt der heute beworbenen 120 Watt als Netzteil will ECS dies aber eher verdoppeln – 210 bis 240 Watt sind hier denkbar. Denn Nova Lake darf durchaus viel Energie aufnehmen, bestätigt man auch vor Ort – wohl bis zu 175 Watt TDP beim Topmodell – wird dabei aber auch die klassischen TDPs von 65 Watt und andere abdecken.



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RTX 3060 Comeback: Samsung fährt die 8-nm-Fertigung für Nvidia Ampere hoch


RTX 3060 Comeback: Samsung fährt die 8-nm-Fertigung für Nvidia Ampere hoch

Ein Problem aktueller Grafikkarten ist die Verfügbarkeit von Speicher, ein anderer der Kapazitätsengpass in der Chipfertigung. Beides lässt Gaming-GPUs immer teurer werden: Direkt, aber auch indirekt, weil Fertigungskapazitäten für HPC-AI-Beschleuniger wegfallen. Nvidia fährt daher die Produktion der RTX 3060 bei Samsung hoch.

Die RTX 3060 kommt zurück

Das Gerücht kam bereits Ende 2025 auf und wurde durch eine Äußerung von Nvidia-CEO Huang zur CES Anfang 2026 angeheizt, dass es sei eine gute Idee sei, alte Grafikkarten aus älteren Prozessen wieder ins Programm zu nehmen.

Yeah, possibly, and we could possibly, depending on which generation, we could also bring the latest generation AI technology to the previous generation GPUs, and that will require a fair amount of engineering, but it’s also within the realm of possibility. I’ll go back and take a look at this. It’s a good idea.

Jensen Huang zur CES 2026

Jetzt scheint aus Korea die Bestätigung zu kommen, denn von dort wird berichtet: Samsung fährt die 8-nm-Produktion für Nvidia Ampere hoch. Sie kam für GeForce RTX 3000 zum Einsatz, bevor mit RTX 4000 Ada Lovelace der Wechsel zurück zu TSMC erfolgte.

Samsung fährt die 8-nm-Produktion dabei hoch, aber nicht an: Denn das SoC „T239“ der Nintendo Switch 2 (Test) wird für Nvidia ebenfalls bei Samsung in 8 nm produziert.

Welche RTX 3060 kommt?

Weiterhin nicht beantwortet ist die Frage, welche Version der RTX 3060 Nvidia erneut auf den Markt bringen wird: Das Ursprungsmodell mit 12 GB GDDR6 oder die nachgeschobene 8-GB-Variante.

Am wahrscheinlichsten dürfte das 8-GB-Modell sein, denn mit der 12-GB-Variante würde Nvidia die zwei Generationen alte Grafikkarte beim Speicher über RTX 5050, RTX 5060 und RTX 5060 Ti 8 GB stellen. Die Entscheidung, die RTX 3060 mit 12 statt 6 GB zu bringen, dürfte Nvidia über Jahre hinweg Kopfschmerzen bereitet haben. Dass sie jetzt erneut so auf den Markt kommt, ist sehr unwahrscheinlich – zumal Speicher derzeit ein teures Gut ist.



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