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WhatsApp Channels: So oft wird dein Content weitergeleitet


Die ersten User können mit dem neuen Feature einen wichtigen Performance-Wert für Channel-Inhalte auf WhatsApp sehen – nicht nur Admins.

Die WhatsApp Channels sind seit ihrem weltweiten Start 2023 zu einem zentralen Kommunikations- und Marketing-Kanal geworden. Über 1,5 Milliarden Personen besuchen laut Meta täglich den Aktuelles-Tab WhatsApps, über den auch die Channels abgerufen werden können. Die Kanäle erinnern dabei an Instagrams Broadcast Channels. Sie bieten als One-to-many-Kommunikationsebene ein passendes Umfeld für Marken und Creator, um Fans und Interessierte über Neuigkeiten, Termine, neue Produkte zu informieren und Einblicke in ihren Alltag zu liefern. Während WhatsApp diesen besonderen Bereich jetzt auch weltweit mit Werbung monetarisiert und gesponserte Channels anzeigt, möchte die Plattform den Kanalbetreiber:innen mehr Performance Features an die Hand geben. Eines davon ist die Anzeige zur Zahl der Weiterleitungen, die im großen Stil eingeführt werden soll.


Du siehst bald Ads im WhatsApp Updates Tab:

Globaler Roll-out für Status Ads und Promoted Channels

Werbung im WhatsApp Status auf Smartphone vor grünem Hintergrund
© WhatsApp via Canva

Alle sollen es sehen können: So oft werden Inhalte im WhatsApp Channel weitergeleitet

Der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo berichtet von einem neuen Test mit einer Anzeige zur Weiterleitung von Content im WhatsApp Channel. Dabei gab es bei einer Betaversion der Android App zuvor schon eine entsprechende Option, dank der Channel Admins aus einer Testgruppe die Zahl der Weiterleitungen einzelner Channel Updates einsehen konnten. Jetzt aber soll diese Anzeige für alle im Channel kommen, auch für die Abonnent:innen.

In der App-Version Android 2.26.10.3, die im Play Store verfügbar ist, können erste Betatester:innen direkt in WhatsApp Channels nicht nur die Zahl der Reactions unter einem Update sehen, sondern auch die Zahl der Weiterleitungen. Diese wird neben einem Icon mit einem nach rechts gebogenen Doppelpfeil abgebildet. Parallel zum Engagement wird damit eine relevante Metrik zur Distribution angezeigt, die mehr über die Performance einzelner Updates verrät. Dabei kann die Ansicht für alle im Channel dazu beitragen, dass User auf Inhalte mit einer hohen Anzahl an Weiterleitungen positiv reagieren und diese noch aufmerksamer beachten. Sie erfahren damit also, welche Updates aus dem Channel heraus besonders oft verbreitet werden. So können sie zudem selbst ermitteln, welche Inhalte aktuell für eine große Gruppe relevant sind. Das kann zum Beispiel bei der Trendrecherche oder Konkurrenzanalyse helfen. Für die Channel-Betreiber:innen hingegen ist diese Ansicht eine wichtige Kennzahl, die den Erfolg der Updates widerspiegelt.

Shares als Erfolgsfaktor in sozialen Medien

Weiterleitungen gehören im Raum sozialer Medien längst zum Kern der Erfolgsmessung. LinkedIn hat beispielsweise Saves und Sends als Metriken eingeführt, um Creatorn zu zeigen, wie oft ihre Posts gespeichert und geteilt wurden. Und auf WhatsApps Schwesterplattform Instagram sind Shares schon lange äußerst relevant. Plattformchef Adam Mosseri sprach 2024 sogar davon, dass sie wichtiger als Likes und Kommentare geworden seien. Dabei erklärte er aber ebenso, dass die Send Rate noch einmal mehr Gewicht habe als der Send Count allein. In den Broadcast Channels auf Instagram werden derzeit die Reactions und die Antworten mit Zahlen unter den Updates dokumentiert. In den WhatsApp Channels sollen die Weiterleitungen zum zentralen Faktor werden. Das Icon für die Weiterleitungen ist für alle User schon zu sehen, die Anzeige der Zahl für diese bleibt zunächst den Test-Usern vorbehalten.

Möglicherweise rollt WhatsApp das neue Feature aber schon bald in einem weiteren App Update aus. Auf einen Roll-out hoffen die User ebenfalls in Bezug auf ein nützliches Feature, das sich aktuell im Test befindet: Planbare Nachrichten in der populären Messaging App.


Zur richtigen Zeit senden – ohne Stress:

WhatsApp testet Scheduled Messages

WhatsApp Logo auf modernem grünem Hintregrund
© BoliviaInteligente – Unsplash





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Claude Opus 4.7 ist da: Das kann Anthropics stärkstes Modell


Claude Opus 4.7 liefert präzisere Ergebnisse, verarbeitet Bilder in deutlich höherer Qualität und übernimmt komplexe Tasks zuverlässiger. Gleichzeitig steigen Token-Kosten und Sicherheitsregeln werden strenger.

Mit Claude Opus 4.7 kommt etwa zwei Monate nach dem 4.6-Update ein Modell, das genau dort ansetzt, wo viele Teams mit KI noch kämpfen – bei der Verlässlichkeit im Alltag. Erste Tests zeigen, dass Tasks stabiler durchlaufen und weniger Nacharbeit erfordern. In internen Evaluierungen auf Basis von SWE-bench Pro und OSWorld erreicht Opus 4.7 beispielsweise 64,3 Prozent bei agentischer Codierung und 78 Prozent bei agentischer Computerarbeit.

Tabelle mit Benchmark-Ergebnissen von Claude Opus 4.7 im Vergleich zu Opus 4.6, GPT-5.4, Gemini 3.1 Pro und Mythos Preview, inklusive Werte für Coding, Tool Use, Reasoning und visuelle Aufgaben.
Leistungsübersicht von Claude Opus 4.7, © Anthropic

Opus 4.7 ist ab sofort breit verfügbar und läuft auf claude.ai, über die Claude-Plattform sowie in allen großen Cloud-Umgebungen. Für User heißt das, die neue Version lässt sich ohne Umwege in bestehende Workflows einbauen. Gleichzeitig bleibt es nicht bei Anthropics eigenen Umgebungen. Auch bei Perplexity übernimmt Opus 4.7 die Rolle des Standardorchestrierungsmodells für komplexe Computer-Tasks und ist für Max-Abonnent:innen auf Web, iOS und Android verfügbar.


Anthropic erweitert Claude Code um Channels für Messenger

Grafik mit der Aufschrift „Computer Use“ und stilisiertem Icon, das die neue Funktion in Claude Code visualisiert, mit der KI Apps bedienen und Prozesse ausführen kann
© Anthropic via Canva

Die wichtigsten Upgrades von Opus 4.7

Claude Opus 4.6 hat im Februar die Basis gelegt. Mehr Kontext, stabilere agentische Abläufe und erste Ansätze zur Selbstprüfung machten längere Tasks verlässlich umsetzbar. Mit Opus 4.7 knüpft Anthropic genau daran an. Das Modell arbeitet bei langlaufenden Aufgaben konsequenter, setzt Anweisungen exakter um und überprüft eigene Ergebnisse, bevor sie zurückgegeben werden. Anspruchsvolle Tasks lassen sich damit mit weniger Kontrolle übergeben, auch wenn es weiterhin wichtig bleibt, KI-Ergebnisse zu prüfen, um möglichen Fehlern oder Halluzinationen entgegenzuwirken.

Der Fortschritt zeigt sich besonders bei visuellen Aufgaben. Opus 4.7 verarbeitet Bilder mit mehr als dreifacher Auflösung und erkennt Details, die zuvor oft verloren gingen. Interfaces, Präsentationen und Dokumente wirken dadurch sauberer ausgearbeitet, weil das Modell feiner auf Layout und Struktur reagiert.

Mit der neuen xhigh-Effort-Stufe ergänzt Anthropic die bisherigen Optionen high und max und schafft eine Zwischenstufe für den Rechenaufwand. Aufgaben lassen sich damit gezielter zwischen Geschwindigkeit und Gründlichkeit austarieren. Ergänzend führen Task Budgets in der Beta einen klaren Rahmen für längere Prozesse ein und helfen, Ressourcen besser zu planen. Der neue /ultrareview-Befehl prüft Änderungen Schritt für Schritt und markiert Schwachstellen ähnlich wie ein Review im Team. Gleichzeitig läuft der erweiterte Automatikmodus länger durch, ohne ständig nach Bestätigung zu fragen. Gerade bei komplexeren Tasks sorgt das für deutlich weniger Unterbrechungen. Zudem wurde der Automatikmodus auf Max User ausgeweitet.

Teurer im Einsatz, strenger im Zugriff

Die Preise bleiben unverändert bei fünf US-Dollar pro Million Input-Token und 25 US-Dollar pro Million Output-Token. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Tokens pro Aufgabe, weil Opus 4.7 Inhalte detaillierter verarbeitet. Durch den neuen Tokenizer und intensiveres Reasoning können laut Anthropic je nach Use Case bis zu 1,35-mal mehr Tokens anfallen. Einzelne Tasks werden damit potenziell teurer, obwohl sich am Preismodell nichts geändert hat. Umso wichtiger wird es, Prompts und Workflows effizient aufzusetzen.

Mit dem Glasswing-Projekt testet Anthropic, wie sich neue KI-Modelle schrittweise und kontrolliert veröffentlichen lassen. Opus 4.7 dient dabei als erstes Testmodell, an dem neue Sicherheitsmechanismen erprobt werden. Bestimmte Cyber-Fähigkeiten wurden bewusst eingeschränkt, gleichzeitig erkennt das System riskante oder missbräuchliche Anfragen und blockiert sie automatisch. In den Sicherheitsbewertungen, die auf Anthropics eigenen Evaluierungen basieren, gilt das Modell als „weitgehend gut abgestimmt und vertrauenswürdig“, zeigt aber weiterhin Schwächen in sensiblen Bereichen. Positiv fällt die verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Prompt-Injection-Angriffe auf, also Versuche, das Modell absichtlich durch eingeschleuste Vorgaben zu manipulieren, die Sicherheitsregeln umgehen sollen. Für erlaubte Sicherheitsanwendungen wie das Testen eigener Systeme oder das Finden von Schwachstellen setzt Anthropic auf ein Verifizierungsprogramm statt offenen Zugriff.





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Aprilscherz wird Realität: Ikea bringt Köttbullar-Lolli an den Start


Den Köttbullar-Lolli gibt es bald in ausgewählten Einrichtungshäusern.

Lidl hat es vorgemacht, jetzt zieht Ikea nach: Aus einem Aprilscherz wird ein echtes Produkt. Das schwedische Möbelhaus bringt den Köttbullar-Lolli in ausgewählte Filialen.

Schon allein das Auspacken wird ein Erlebnis werden. Der Genuss vielleicht auch. Ikea bringt gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbular-Lolli in ausgewählte Märkte in Deutschland, Schweiz, Österreich, Polen und Italien. Kostenlos und zum Entdecken. „Diese ungewöhnliche Kreation vereint einen schwedischen Klassiker mit der verspielten Kreativität von Chupa Chups und verleiht Aromen eine witzige Note“, erklärt das Unternehmen. Süß, am Stiel. Und ebenso wichtig: Der Lolli wird komplett vegan sein und soll das herzhafte Fleischaroma mit den süßen Noten der Preiselbeere verbinden. #

Apple-Moment am Dönerimbiss

Lidl: So lief das Döner-Croissant-Event mit Muca Kebap

Döner-Croissant, T-Shirts und eine lange Schlange. Der Aprilscherz von Lidl wurde am vergangenen Samstag in Berlin zu einem Happening. Die Discounter-Marke profitiert – mal wieder.

Eigentlich war die Idee nur als Aprilscherz gedacht. Doch wie beim Döner-Croissant von Lidl waren die Reaktionen der Netzgemeinde so positiv, dass sich das Möbelhaus jetzt traut, sein klassisches Tellergericht mal anders zu servieren. „1000 Likes, dann machen wir es vielleicht wirklich“, hatte das Möbelhaus in einem weiteren Post nach dem Aprilscherz versprochen. Und die sammelte das Unternehmen mal eben locker auf Instagram und Co. ein. Ikea bleibt sich als Marke dabei durchaus treu: Augenzwinkernd und überraschend.
Jetzt muss man nur auf die ersten Erlebnisberichte auf Instagram und Tiktok warten. Und die werden kommen. Da kann man fast drauf wetten. .



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Ist das die Wende?: Deutscher Werbemarkt dreht im März deutlich ins Plus


Die Außenwerbung boomt – selbst bei denen, die sie ablehnen

Na bitte, geht doch! Die deutsche Werbekonjunktur kommt allmählich doch noch in Schwung. Darauf deutet zumindest die Entwicklung der Brutto-Werbeausgaben hin. Nachdem es im Februar um gut 3 Prozent bergab gegangen war, gab es im März nun ein deutliches Plus. Vor allem zwei Gattungen konnten kräftig zulegen.

Gut 3 Milliarden Euro brutto haben Unternehmen in Deutschland im März für TV-und Kino-Spots, Printanzeigen, Außenwerbung, Radio-C

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