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Künstliche Intelligenz

Microsoft Azure: KI-Beschleuniger Maia 200 soll Google TPU v7 übertrumpfen


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Der Hyperscale-Clouddienstleister Microsoft Azure kündigt die zweite Generation seines hauseigenen KI-Rechenbeschleunigers an, den Maia 200. Er verarbeitet 10 Billiarden FP4-Werte pro Sekunde (10 PFlops), steuert 216 Gigabyte schnellen HBM3E-Speicher an und lässt sich mit 1,4 TByte/s mit anderen Maia-200-Knoten koppeln.

Mit diesen Eckdaten sowie unter 900 Watt Leistungsaufnahme soll Maia 200 die aktuellen KI-Beschleuniger von Google Cloud (TPU v7) und Amazon AWS (Trainium 3) übertreffen.

Bei einem KI-Beschleuniger, den Kunden nur in Form von Cloudinstanzen mieten können, ist aber vor allem der Preis dafür spannend; den verrät Azure zunächst nicht. Doch Maia 200 soll 30 Prozent mehr Performance pro Dollar liefern.

Maia-200-Instanzen stellt Microsoft zuerst in der Azure-Region US Central bereit, dann folgt US West 3 bei Phoenix/Arizona.

Um die Vorteile von Maia 200 zu illustrieren, veröffentlicht Microsoft die folgende Tabelle:

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KI-Beschleuniger Microsoft Azure Maia 200 im Vergleich
Anbieter Microsoft Azure Microsoft Azure Amazon AWS Google Cloud
KI-Beschleuniger Maia 200 Maia 100 Trainium 3 TPU v7
Rechenleistung BF16 1268 TFlops 800 TFlops 671 TFlops 2307 TFlops
Rechenleistung FP8 5072 TFlops k.A. 2517 TFlops 4614 TFlops
Rechenleistung FP4 10145 TFlops k.A. 2517 TFlops
TDP (geschätzt) 880 W 500 W 700 W 1000 W
RAM 216 GByte HBM3E 64 GByte HBM2E 144 GByte HBM3E 192 GByte HBM3E
RAM-Transferrate 7 TByte/s 1,8 TByte/s 4,9 TByte/s 7,4 TByte/s
Interconnect 1,4 TByte/s 0,6 TByte/s 1,2 TByte/s 0,6 TByte/s
Fertigungstechnik TSMC N3P TSMC N5 TSMC N3P TSMC N3P
Chipfläche k.A. 820 mm² k.A. k.A.
Angaben von Microsoft Azure, zu Maia 100: Microsoft Azure von der Hot Chips 2024

Die zeigt, dass der Maia 200 vor allem beim Inferencing von großen KI-Modellen mit FP4-Gewichten sehr hohe Rechenleistung liefert. Dabei bleibt die Leistungsaufnahme moderat, wobei nicht ganz klar ist, ob sich diese nur auf den KI-Beschleuniger bezieht oder ob auch das High Bandwidth Memory (HBM3E) und die 28 Ethernetports mit je 400 Gbit/s eingerechnet sind.

Auch der Vergleich des ausdrücklich für Inferencing ausgelegten Maia 200 mit dem AWS Trainium 3 – der vor allem aufs Training zielt – wirkt ungenau. Die Daten des seit 2024 in Microsoft Azure buchbaren Maia 100 haben wir ergänzt.

Nvidias aktueller GB200 (Grace Blackwell Superchip) schafft mit Sparsity bei FP4 bis zu 20.000 TFlops, besteht aber auch aus zwei KI-Chips und ist mit rund 1,2 kW Leistung spezifiziert.

Microsoft Azure betont, dass sich bis zu 6144 Maia 200 zusammenschalten lassen, um auch sehr große KI-Modelle zu verarbeiten. Das Microsoft Superintelligence Team nutze Maia 200 bereits, um synthetische Daten zu generieren sowie für Reinforcement Learning.

Ebenso wie Amazon und Google entwickelt Microsoft seine KI-Beschleuniger nicht komplett selbst. Branchenkenner gehen davon aus, dass Microsoft die Firma Marvell als Entwicklungspartner für Maia bezahlt. Marvell soll auch am AWS Trainium beteiligt gewesen sein, während Google für die TPU wohl Broadcom einspannt. Der taiwanische Entwicklungsdienstleister Alchip soll ebenfalls bestimmte Chips für AWS entwickelt haben.


(ciw)



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Soundcore Nebula P1 im Test: Endlich ein Full-HD-Beamer, der richtig gut klingt


Der Soundcore Nebula P1 von Anker bringt zwei abnehmbare 10-Watt-Surround-Lautsprecher, Google TV mit Netflix und ein Full-HD-DLP-Bild mit 650 Ansi-Lumen.

Viele portable Beamer kämpfen mit demselben Problem: Der Klang der eingebauten Lautsprecher reicht nicht aus, um einen Filmabend ohne externe Soundanlage zu genießen. Anker geht beim Soundcore Nebula P1 einen ungewöhnlichen Weg und integriert zwei abnehmbare 10-Watt-Lautsprecher direkt in den Beamer. Die Speaker lassen sich kabellos neben der Leinwand platzieren und erzeugen so echten 2.0-Surround-Sound – ohne zusätzliche Hardware.

Neben dem Audio-Konzept setzt der Nebula P1 auf eine DLP-Optik mit nativer Full-HD-Auflösung und 650 Ansi-Lumen. Google TV ist vorinstalliert, Netflix läuft nativ in Full-HD. Damit positioniert sich der Beamer im gehobenen Segment der portablen Projektoren – zwischen günstigen LCD-Modellen wie dem Wanbo DaVinci 1 Pro (Testbericht) und Premium-Geräten wie dem Xgimi Halo+ (Testbericht).

Der Soundcore Nebula P1 kostet aktuell 765 Euro (Amazon). Wir haben den Beamer ausführlich getestet und zeigen, ob das Konzept mit den abnehmbaren Speakern aufgeht.

Wie sind das Design und die Verarbeitung?

Der Soundcore Nebula P1 setzt auf ein modern-minimalistisches Design mit mattem Finish. Die kompakten Abmessungen von etwa 28,5 × 13 × 13 cm (inklusive angedockter Speaker) und das Gewicht von rund 2,5 kg machen ihn rucksacktauglich. Die Speaker allein wiegen bereits 850 Gramm.

Auffälligstes Designmerkmal ist der integrierte Tragegriff, der den Transport erleichtert. Darunter sitzt ein Ständer, in dem der Beamer vertikal gedreht werden kann. So lässt sich die Projektionshöhe flexibel anpassen, ohne ein Stativ zu benötigen. Im zusammengeklappten Zustand schützt der Ständer gleichzeitig die empfindliche Linse – eine clevere Lösung, die an den Mechanismus des Xgimi Mogo 3 Pro (Testbericht) erinnert.

Die beiden Lautsprecher sitzen auf der Oberseite in einer magnetischen Dockingstation. Sie halten sicher und fest, lassen sich aber per Riegel einfach entnehmen. Die Verarbeitung überzeugt. Keine Klappergeräusche, keine wackeligen Teile, präzise Spaltmaße. Der Beamer besitzt die Schutzklasse IP33, die Speaker sogar IP54 – damit ist der Nebula P1 auch für den leichten Outdoor-Einsatz gewappnet.

Was kann die Hardware?

Der Soundcore Nebula P1 basiert auf DLP-Technologie und löst nativ mit 1920 × 1080 Pixeln (Full-HD) auf. Als Lichtquelle dient ein 4-LED-System mit einer Helligkeit von 650 Ansi-Lumen und einer angegebenen Lebensdauer von 25.000 Stunden. Das native Kontrastverhältnis liegt bei 400:1. HDR10 und HLG werden unterstützt.

Bei den Anschlüssen bietet der Nebula P1 einen HDMI-2.1-Port mit eARC (Eingang bis 4K/60 Hz), USB-A 2.0 für die Medienwiedergabe, USB-C mit Power Delivery (100 W) für die Stromversorgung per Powerbank sowie einen 3,5-mm-Aux-Ausgang. Drahtlos verbindet sich der Beamer über Wi-Fi 5, Bluetooth mit niedriger Latenz (unter 50 ms) und Google Cast. Die Throw Ratio beträgt 1,2:1. Bei etwa 2,7 Metern Abstand ergibt sich ein 100-Zoll-Bild. Der Stromverbrauch liegt bei rund 55 Watt. Ein integrierter Akku fehlt, der Beamer lässt sich aber über eine USB-C-Powerbank betreiben.

Besonders interessant für Gamer: Im Gaming-Modus erreicht der Nebula P1 einen Input-Lag von nur 9 bis 10 Millisekunden.

Soundcore Nebula P1

Wie gut ist das Bild?

Die Bildqualität des Soundcore Nebula P1 überrascht positiv für seine Geräteklasse. In abgedunkelten Räumen liefert die DLP-Optik ein scharfes, farbkräftiges Bild. Die Farben wirken im Movie-Modus ausgewogen. Über die Nebula Connect App lassen sich Farbmodi, Gamma, Weißabgleich und ein Color-Management-System (CMS) detailliert anpassen – das bieten nur wenige Beamer in diesem Preissegment.

Mit 650 Ansi-Lumen ist der Nebula P1 heller als viele kompakte Konkurrenten wie der Samsung The Freestyle (Testbericht) mit seinen rund 250 Ansi-Lumen. Für helle Räume reicht die Leuchtkraft dennoch nicht aus. Die optimale Bilddiagonale liegt zwischen 80 und 120 Zoll. Darüber hinaus nimmt die Helligkeit spürbar ab. Die Schärfeverteilung ist gleichmäßig, auch an den Rändern bleibt das Bild klar.

Der Kontrast ist für die portable Klasse akzeptabel. Tiefe Schwarztöne erreicht der Nebula P1 nicht, dunkle Szenen wirken aber auch nicht schwammig. Bewegungen werden sauber dargestellt. HDR10 und HLG bringen zusätzliche Details in hellen und dunklen Bildbereichen.

Soundcore Nebula P1

Die automatische Bildanpassung gehört zu den Stärken des Nebula P1. Autofokus, automatische Trapezkorrektur, Hinderniserkennung (Auto-Obstacle-Avoidance) und Auto-Screen-Fit justieren das Bild in wenigen Sekunden – schnell und zuverlässig. In Kombination mit dem schwenkbaren Ständer gelingt die Aufstellung in Augenblicken.

Wie gut ist die Software und ihre Bedienung?

Auf dem Soundcore Nebula P1 läuft Google TV. Netflix, YouTube, Disney+, Prime Video und Apple TV sind nativ verfügbar. Über den Google Play Store stehen mehr als 10.000 Apps zur Auswahl. Die Widevine-L1-Zertifizierung sichert Netflix-Streaming in Full-HD. Ein zusätzlicher Streaming-Stick ist nicht nötig.

Die Einrichtung gelingt per QR-Code über das Smartphone und funktioniert im Test auf Anhieb – das ist bei Google TV nicht selbstverständlich. Die personalisierte Startseite zeigt Empfehlungen, basierend auf den genutzten Diensten. Google Cast und Nebula Cast ermöglichen kabelloses Streamen vom Smartphone oder Tablet. Die Navigation läuft flüssig, nur bei vielen gleichzeitig geöffneten Apps bremst das System minimal.

Die Fernbedienung gehört zu den besten, die wir bei einem Beamer erlebt haben. Sie liegt gut in der Hand, bietet eine Hintergrundbeleuchtung, ein integriertes Mikrofon für den Google Assistant und Schnelltasten für YouTube, Netflix und Prime Video. Die Nebula Connect App erweitert die Steuerung um eine Bildschirmtastatur, einen Mausmodus und direkten Zugriff auf das Einstellungsmenü. Firmware-Updates müssen manuell angestoßen werden.

Wie gut ist der Klang und wie laut ist der Lüfter?

Das Audio-Konzept ist das Alleinstellungsmerkmal des Soundcore Nebula P1. Zwei abnehmbare 10-Watt-Lautsprecher liefern zusammen 20 Watt True-2.0-Surround-Sound mit Dolby-Audio-Unterstützung. Angedockt am Beamer klingen sie bereits besser als die integrierten Lautsprecher der meisten portablen Konkurrenten. Richtig zur Geltung kommen sie aber erst, wenn man sie abnimmt und links und rechts neben der Leinwand platziert. Dann entsteht ein breites Klangbild mit guter Dialogverständlichkeit. In Wandnähe sind auch Bässe spürbar, ein echtes Bass-Feuerwerk darf man aber nicht erwarten.

Jeder Speaker lässt sich einzeln als Bluetooth-Lautsprecher nutzen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 20 Stunden, die Ladezeit rund drei Stunden. Damit sind die Speaker auch unabhängig vom Beamer vielseitig einsetzbar.

Der Lüfter des Nebula P1 ist einer der leisesten im Testfeld. Selbst bei maximaler Helligkeit bleibt er kaum hörbar. Es gibt keinen Grund, den Ton wegen des Lüfters lauter zu stellen – das schaffen nur wenige portable Beamer.

Wie teuer ist der Beamer?

Der Soundcore Nebula P1 kostet aktuell 765 Euro (Amazon).

Fazit

Der Soundcore Nebula P1 hebt sich durch sein durchdachtes Audio-Konzept von der Konkurrenz ab. Die beiden abnehmbaren 10-Watt-Speaker liefern echten 2.0-Surround-Sound und machen externe Lautsprecher in vielen Szenarien überflüssig. Auch einzeln als Bluetooth-Boxen sind sie mit 20 Stunden Akkulaufzeit nutzbar.

Das Full-HD-Bild gefällt in abgedunkelten Räumen mit kräftigen Farben und gleichmäßiger Schärfe. Google TV mit nativer Netflix-Unterstützung, die hervorragende Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung und die zuverlässige automatische Bildanpassung runden das Paket ab. Der Lüfter bleibt dabei flüsterleise. Für helle Räume reichen die 650 Ansi-Lumen allerdings nicht aus, und der native Kontrast von 400:1 begrenzt die Schwarzdarstellung. Der Preis von 765 Euro (Amazon) ist angesichts der Ausstattung fair, aber kein Schnäppchen.

Wer einen portablen Beamer mit gutem Klang ohne separate Soundanlage sucht, findet im Nebula P1 eine überzeugende Lösung.



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Projektmanagement-Tool OpenProject 17.2 öffnet sich für KI-Systeme


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Die quelloffene Projektmanagement-Software OpenProject liegt in Version 17.2 vor. Zentrales neues Feature ist ein MCP Server, der Projektdaten für KI-Systeme zugänglich macht. Außerdem bringt das Release wiederverwendbare Meeting-Vorlagen, neue Budget-Widgets auf der Projektübersicht sowie fünf Security-Fixes.

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Der MCP Server implementiert das Model Context Protocol und stellt die APIv3-Ressourcen von OpenProject als MCP-kompatible Endpunkte bereit. Damit können KI-Systeme wie große Sprachmodelle (LLM) und andere MCP-Clients auf Projektdaten zugreifen – etwa um den Projektstatus zusammenzufassen oder Abhängigkeiten zwischen Arbeitspaketen zu analysieren. Der initiale Satz an MCP-Tools und Ressourcen umfasst Entitäten wie Projects, Work Packages und Users. Schreibzugriffe auf Projektdaten sind in der aktuellen Version noch nicht vorgesehen.

Technisch unterstützt der Server Session-Cookies und Bearer-Tokens. Für die Authentifizierung lässt er sich über OAuth2, API-Keys sowie externe OpenID-Connect-Provider anbinden; dafür steht ein eigener OAuth-Scope „mcp“ zur Verfügung. Die Konfiguration erfolgt über eine administrative Oberfläche, in der sich Response-Formate und -Volumen einstellen lassen.

Gesponsert hat das Feature Mercedes-AMG, das den MCP Server nach Angaben der Entwickler bereits aktiv in der eigenen OpenProject-Umgebung einsetzt und bei der Anforderungserhebung mitgewirkt hat. Der MCP Server steht als Enterprise-Add-on ab dem Professional Plan zur Verfügung.

OpenProject 17.2 führt wiederverwendbare Meeting-Vorlagen ein. Administratoren definieren Templates mit vordefiniertem Agenda-Layout, die Nutzer beim Erstellen eines Meetings auswählen können. Die Agenda wird dann automatisch befüllt, was die Vorbereitung standardisiert und beschleunigt. Die Funktion ist als Enterprise-Add-on ab dem Basic Plan verfügbar.

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Auf der Projektübersicht zeigen neue Budget-Widgets geplantes Budget, tatsächliche Kosten, Ausgabenquote und verbleibendes Budget an – inklusive visueller Aufschlüsselung nach Kostenart und Aggregation über Unterprojekte. Voraussetzung ist, dass sowohl das Budgets- als auch das Zeit-&-Kosten-Modul aktiviert sind. Die Widgets auf der Project Overview unterstützen nun auch Inline-Editing für Projektbeschreibung und Status. Hinzu kommen optionale Kommentarfelder für Projektattribute, die Änderungsbegründungen dokumentieren.

Bei der Barrierefreiheit hat das Team nachgebessert: Die Widgets der Projektübersicht sind nun per Tastatur bedienbar und bieten verbesserte Semantik für Screenreader gemäß WCAG-2.1-AA-Richtlinien. Im PDF-Export lassen sich Beziehungen zwischen Arbeitspaketen nun als Tabellen darstellen; zudem werden WebP-Bilder unterstützt.

Im Bereich UX setzt OpenProject 17.2 das Primer Design System in weiteren Bereichen um, darunter die Backlogs-Ansicht mit Split-Screen und Drag & Drop sowie Admin-Oberflächen für Custom Fields, Versionen und Gruppen. Ein neuer Jira-Importer befindet sich in einer frühen Testphase und soll Issues, Kommentare, Anhänge und Strukturen übernehmen – weitere Funktionen sollen in kommenden Releases folgen.

Version 17.2 behebt fünf Sicherheitslücken, die über das von der EU-Kommission geförderte Bug-Bounty-Programm bei YesWeHack gemeldet wurden. Darunter befindet sich CVE-2026-30234, eine Path-Traversal-Schwachstelle im BIM-BCF-XML-Import, die authentifizierten Nutzern das Lesen beliebiger Dateien ermöglichte (CVSS 6.5). CVE-2026-30239 beschreibt einen Permission-Bypass bei der Budget-Löschung (CVSS 6.5). Weitere Fixes betreffen DOM Clobbering über Markdown-Hyperlinks (CVE-2026-30235), das Leaken globaler Stundensätze an Nicht-Mitglieder über Labor Budgets (CVE-2026-30236) sowie eine Blind-SSRF-Lücke über Webhooks (CVE-2026-31974).

Erst Anfang des Jahres hatte OpenProject 17 die Echtzeit-Kollaboration in Dokumenten eingeführt. Die vollständigen Release Notes listen alle Änderungen im Detail auf.

Siehe auch:


(fo)



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Meta Quest: Neuer Algorithmus macht VR-Spiele flüssiger


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Meta hat einen neuen Frame-Timing-Algorithmus für Horizon OS eingeführt: FrameSync soll für ein flüssigeres Spielerlebnis mit oftmals höheren Bildraten und einer geringeren Verzögerung zwischen einer Kopfbewegung und ihrer sichtbaren Umsetzung in Virtual Reality sorgen. Ruckler, tiefe Bildraten und eine hohe Latenz gehören zu den häufigsten, aber längst nicht einzigen Auslösern für VR-bedingtes Unwohlsein, gemeinhin auch Motion Sickness genannt.

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FrameSync ersetzt PhaseSync, den bisherigen Frame-Timing-Algorithmus, der vor über fünf Jahren für Meta Quest 2 eingeführt wurde. Entwickler können den neuen Algorithmus bereits mit ihren Apps ausprobieren, mit dem nächsten Betriebssystem-Update soll er automatisch für alle Apps im Horizon Store zur Anwendung kommen. Nutzer sollten damit unmittelbar von der Neuerung profitieren.

Ein möglicher Nachteil von FrameSync ist eine leicht höhere Auslastung von CPU und GPU, schreibt Meta. Das könne sich je nach Anwendung und Spieldauer geringfügig auf die Akkulaufzeit und die temperaturbedingte Leistungsdrosselung des Geräts auswirken. Aus diesem Grund können Entwickler FrameSync für ihre Apps manuell deaktivieren. Laut Meta sollten jedoch die meisten Anwendungen insgesamt von der neuen Technik profitieren.

Frame-Timing-Algorithmen wie FrameSync und PhaseSync sorgen dafür, dass Rendering, Tracking und Bildausgabe zeitlich möglichst genau aufeinander abgestimmt werden.

Setzt die Berechnung eines Bildes zu früh an, kann es sein, dass es abgeschlossen und ausgegeben wird, bevor das System die neuesten Trackingdaten berücksichtigen kann. Das kann wiederum dazu führen, dass zwischen einer Kopfbewegung und ihrer Darstellung im Bild eine sichtbare Latenz entsteht. Die Funktion von FrameSync und PhaseSync besteht demnach darin, den richtigen Zeitpunkt für die Berechnung eines Bildes vorherzusagen und diese entsprechend zu verzögern.

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E-Mail-Adresse

Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die alte und die neue Synchronisierungstechnik unterscheiden sich laut Meta darin, dass FrameSync den richtigen Renderzeitpunkt eines Bildes statistisch robuster vorhersagen kann.

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Dadurch sollen auch sogenannte „stale frames“ vermieden werden. Dabei handelt es sich um Bilder, die das System mehr als einmal anzeigt, weil das nächste Frame nicht rechtzeitig berechnet werden konnte. Für den Spieler äußert sich das durch ein Ruckeln in der Bewegung. Durch eine genauere Vorhersage soll dieses Phänomen seltener auftreten und die Reaktionsfähigkeit des Systems insgesamt steigen.


(tobe)



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