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Intel Arc Pro: B70 und B65 mit „BMG-G31“ kommen mit 32 GB Speicher

Intels erste Grafikkarten mit großer Battlemage-GPU BMG-G31 „Big Battlemage“ rücken offensichtlich näher: Nach Hinweisen, dass beide in Form von Arc Pro B70 und Arc Pro B65 noch im 1. Quartal starten, gibt es jetzt glaubhafte Informationen zu den Spezifikationen: 32 GB GDDR6 und bis zu 32 Xe-Cores.
Zwei neue Arc Pro mit 32 GB GDDR6
Das meldet VideoCardz und beruft sich dabei auf Unterlagen, die allem Anschein nach von Intel stammen. Demzufolge nutzen beide Varianten mit großer BMG-G31-GPU 32 GB GDDR6 am 256-Bit-Interface. Den wesentlichen Unterschied macht die Konfiguration der GPU.
Während die Arc Pro B70 auf den mutmaßlichen Vollausbau mit 32 Xe-Cores setzen wird, bietet Arc Pro B65 nur 20 aktive Shader-Cluster – und damit nicht mehr als Arc Pro B60 auf Basis von BMG-G21. Sofern Intel BMG-G31 gegenüber BMG-G21 nicht auch noch an anderer Stelle angepasst hat, unterscheiden sich B65 und B60 damit nur im Speicherausbau, für den das mit 256 Bit breitere Interface des BMG-G31 notwendig ist. Für wesentlich mehr GPU-Leistung nutzt Intel BMG-G31 auf dieser Variante aber offensichtlich gar nicht. Informationen zu Taktraten oder TDP liegen noch keine vor.
Intel Arc für Gamer gestoppt?
Nachdem ComputerBase bereits vor einer Woche bezweifelt hatte, dass „Big Battlemage“ noch für Gamer erscheint, weil in Anbetracht der Preise für Speicher die Kalkulation für Intel nicht mehr aufgehen dürfte, meldet VideoCardz jetzt, dass Quellen in der Industrie davon sprechen, dass neu Arc-B-Grafikkarten für Gamer mindestens gestoppt, wenn nicht gar eingestellt wurden. Während die neuen Arc Pro bereits bei Partnern getestet werden, liegen den OEMs zu Gaming-Grafikkarten bis dato weder Muster noch nähere Details vor.
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Prime Video Ultra: Amazon lagert 4K/UHD in teurere Werbefrei-Option aus

Seit 2024 gibt es Amazon Prime Video für Standard-Prime-Kunden nur mit Werbung. Wer das nicht will, muss mehr zahlen. In den USA steigen die Kosten dafür bald und der Name ändert sich: Aus Prime Video Ad Free wird Prime Video Ultra. Dafür gibt es in Zukunft nicht nur keine Werbung mehr, normale Nutzer bekommen weniger.
4K/UHD künftig nur noch mit Prime Video Ultra
Denn den neuen Namen und den neuen Preis rechtfertigt Amazon nicht allein mit gestiegenen Kosten, sondern auch mit einem besseren Gesamtpaket: Prime-Video-Ultra-Kunden können in Zukunft auch mehr Filme downloaden und mehr Streams gleichzeitig nutzen als Standard-Prime-Kunden. Und sie können exklusiv Filme und Serien in 4K/UHD mit Dolby Atmos streamen, normale Prime-Nutzer haben diese Option ab dem 10. April nicht mehr.
Auch normale Nutzer bekommen „mehr“
Um auch Standard-Abonnenten in Zukunft etwas mehr zu bieten, können auch diese Nutzer in Zukunft mehr Inhalte herunterladen und vier statt drei Streams gleichzeitig nutzen. Und sie erhalten Dolby Vision (HDR). Inhaber eines UHD-Fernsehers dürfte das aber nur bedingt über den Verlust von UHD ohne Ultra-Option hinwegtrösten.
Auch in Deutschland zu erwarten
Amazon betont, dass die Anpassung vorerst nur in den USA stattfinden wird. Doch es ist fest davon auszugehen, dass andere Märkte folgen werden. Erst am Freitag hatte Amazon in Deutschland den Mindestbestellwert für den kostenlosen Versand ohne Prime-Abo von 39 auf 49 Euro angehoben. Wie Amazon im Jahr 2024 Werbung auf Prime Video eingeführt hat, ist derweil weiterhin Inhalt rechtlicher Auseinandersetzungen – eine Sammelklage läuft.
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Im Test vor 15 Jahren: AMDs Radeon HD 6990 mit doppelter GPU und Jet-Lüftern

Die Radeon HD 6990 (Test) war AMDs Versuch, die Nvidia GeForce GTX 580 zu überholen. Dafür setzte der Hersteller auf die Holzhammermethode und brachte zwei Cayman-GPUs im Vollausbau auf dem PCB unter. Mit dem optionalen OC-BIOS mit angehobenen Taktraten stieg die Leistungsaufnahme aus bis zu 450 Watt an.
Doppelte Cayman-GPU im Vollausbau
Die Radeon HD 6990 setzte zweimal auf die gleiche Cayman-GPU im Vollausbau, die auch auf der Radeon HD 6970 zum Einsatz kam. In der Praxis bedeutete das, dass die vollen 384 Shader-Einheiten pro GPU genutzt wurden. Die Taktraten waren in den Standardeinstellungen mit 830 MHz gegenüber den 880 MHz der Radeon HD 6970 etwas geringer.
Pro GPU standen zwei GByte GDDR5-Speicher zur Verfügung, die mit 2.500 MHz betrieben wurden. Über das zweite BIOS ließen sich die Taktraten der GPUs auf 880 MHz und die maximale Leistungsaufnahme von 375 auf 450 Watt anheben.
Für die Energiezufuhr waren zwei 8-Pin-PCIe-Anschlüsse verbaut – nach PCIe-Spezifikationen sollte das für 375 Watt ausreichen, wobei AMD die Grafikkarte für maximal 450 Watt Leistungsaufnahme spezifizierte. Die Stromversorgung saß dabei mittig zwischen den beiden GPUs auf dem 30 cm langen PCB. Darüber saß der mittig platzierte 75-mm-Radiallüfter des Dual-Slot-Kühlers, der zuerst die Komponenten der Stromversorgung und dann die beiden GPUs mit Frischluft versorgte.
In puncto Anschlüsse hatte die Radeon HD 6990 dank der zwei verbauten GPUs viel zu bieten. So gab es neben einem DVI- gleich vier Mini-DisplayPort-Anschlüsse nach dem 1.2a-Standard zur Auswahl. Preislich lag die Radeon HD 6990 bei 629 Euro und somit etwas über dem Marktpreis von 552 Euro für zwei Radeon HD 6970.
Zur Leistungskrone mit viel Krawall
In den Benchmarks ließ die Radeon HD 6990 keine Fragen offen und beanspruchte unangefochten die Leistungskrone. Dabei war die Dual-GPU-Grafikkarte so schnell, dass selbst in 2.560 × 1.600 Bildpunkten oft die CPU in Form eines übertakteten Core i7-965 Extreme Edition limitierte. Trotzdem ergaben sich zwischen 61 und 73 Prozent mehr Leistung gegenüber einer einzelnen Radeon HD 6970. Zu einer GeForce GTX 580 betrug der Vorsprung zwischen 37 und 63 Prozent.
Erkauft wurde diese enorm hohe Leistung zum einen durch typische Dual-GPU-Probleme wie Mikroruckler, zum anderen durch eine ohrenbetäubende Lautstärke. Während die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems um lediglich 41 Prozent (Standard-BIOS) beziehungsweise 53 Prozent (OC-BIOS) gegenüber einer Radeon HD 6970 anstieg, hielt die Radeon HD 6990 bei dem Schalldruckpegel den unangefochtenen Negativrekord. Mit 66,5 dB(A) bei Nutzung des Standard-BIOS war die Grafikkarte bereits abseits jeder Vernunft, toppte diesen Wert bei Nutzung des OC-BIOS jedoch noch mal mit unglaublichen 73 dB(A). Mit knapp 88 °C GPU-Temperatur war auch nicht viel Spielraum für niedrigere Drehzahlen vorhanden. Wem das alles egal war, der konnte mittels zusätzlicher Übertaktung weitere 5 bis 9 Prozent Leistung herausholen.
Fazit
Zu empfehlen war die Radeon HD 6990 – wie alle Dual-GPU-Grafikkarten – keinem normalen Anwender. Wer wirklich die maximale Leistung in einer einzelnen Grafikkarte wollte, für den war die Radeon HD 6990 genau richtig. Für alle anderen war sie zu laut, energiehungrig, heiß und teuer. Selbst wer mit einem Dual-GPU-System liebäugelte, der fuhr mit zwei Radeon HD 6970 günstiger und theoretisch schneller.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Mova traut sich was, andere Hersteller nicht wagen
Saugroboter? Die gibt’s wie Sand am Meer. Aber einen, der flach genug ist, um unter fast jedes Möbelstück zu passen und dabei hartnäckige Flecken mit echtem Wasserdruck bekämpft, statt sie nur zu verschmieren? Das ist eine andere Geschichte. Genau das will Mova mit dem neuen S70 Roller liefern.
90 mm Bauhöhe klingt erstmal unspektakulär, oder? Aber wer seinen Saugroboter schon mal ratlos vor dem Sofa hat kreisen sehen, weil der einfach nicht drunterpasst, weiß genau, worum es geht. Der Mova S70 Roller gehört mit dieser Bauhöhe zu den flachsten Saugrobotern überhaupt. Nur wenige Modelle wie der Roborock Saros 20 (Test) toppen das noch mit unter 80 mm.
Das Wischsystem ist der eigentliche Star
Viele günstige Saugroboter verteilen beim Wischen den Schmutz mit rotierenden Pads auf dem Boden, anstatt ihn wirklich aufzunehmen. Der S70 Roller macht das anders: Er setzt auf das sogenannte HydroForce™-System, bei dem zwölf kleine Düsen ständig frisches Wasser auf eine 27 cm breite Walze sprühen. Die dreht sich aktiv und drückt dabei mit rund 4.700 Pascal auf den Untergrund. Das entspricht ungefähr 1,7 Kilogramm Gewichtskraft. Also in etwa so viel, wie Ihr selbst beim Wischen aufwendet. Hartnäckige Flecken sollen so wirklich gelöst und aufgenommen werden, statt bloß verschmiert zu werden. Eine eingebaute Abstreifleiste befreit die Walze nach jedem Durchgang vom Schmutzwasser, damit der Roboter keinen Dreck auf dem frisch gewischten Boden hinterlässt.
Beim Saugen stehen 28.000 Pascal zur Verfügung, was auch für Teppiche reichen sollte. Eine Gummibürste sorgt für zuverlässigen Schmutzabtrag, und für Haushalte mit Haustieren oder langen Haaren gibt es optional die CleanChop™-Bürste. Die hat eine Schneidefunktion eingebaut, die Haare direkt beim Ansaugen zerkleinert, bevor sie sich in der Walze verheddern können.

Zur Navigation kommt ein LiDAR-Sensor namens CovertSense™ zum Einsatz, der trotz der flachen Bauweise platzsparend integriert wurde und präzise Wohnungskarten erstellt. Praktisch ist außerdem die MaxiReach™-Technologie: Dabei fahren Walze und Seitenbürste beim Annähern an Wände um bis zu 4,4 Zentimeter aus, damit auch Kanten und Ecken ordentlich erwischt werden.
Kaum Aufwand, große Tanks
Die Ladestation kommt mit einem 5-Liter-Frischwassertank und einem 4,5-Liter-Schmutzwassertank. Das soll laut Hersteller für rund 1.200 Quadratmeter Reinigungsfläche reichen, ohne dass Ihr eingreifen müsst. Zusätzlich trägt der Roboter selbst einen 150-Milliliter-Tank mit sich, damit er zwischen den Stationsbesuchen wischen kann.

Nach dem Einsatz reinigt sich die Wischerwalze automatisch mit 80 Grad heißem Wasser und trocknet anschließend bei 70 Grad Heißluft. Der Staubbeutel umfasst schließlich 3,2 Liter. Noch bis zum 23. März gibt es einen Einführungsrabatt von 120 Euro. Somit ist der Einstieg schon ab 579 Euro möglich.
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