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Künstliche Intelligenz

Kotlin-Entwicklung: JetBrains veröffentlicht Exposed 1.0 und Ktor 3.4


JetBrains hat Exposed 1.0 veröffentlicht, eine SQL-Bibliothek für die Programmiersprache Kotlin, die vom selben Hersteller stammt. Sie lässt sich mit dem Kotlin-Webframework Ktor nutzen, das in einer neuen Minor-Version erschienen ist.

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Die leichtgewichtige SQL-Library basiert auf einem Java-Database-Connectivity-(JDBC-)Treiber für Kotlin. Exposed 1.0 markiert das erste stabile Release und kann neben JDBC- auch mit R2DBC-Treibern (Reactive Relational Database Connectivity) umgehen. Der R2DBC-Support war laut JetBrains ein von der Community häufig gewünschtes Feature und erlaubt es Entwicklerinnen und Entwicklern, zwischen traditionellen und reaktiven Datenbankzugriffsmodellen zu wählen.


Leuchtturm, Meer, Kotlin

Leuchtturm, Meer, Kotlin

(Bild: cobobayangno/123rf)

Die Online-Konferenz betterCode() Kotlin zeigt am 24. und 25. Februar Neuerungen für die Programmiersprache und bringt Deep Dives. Der erste Tag konzentriert sich auf die mobile und die Cross-Plattform-Entwicklung. Der zweite Tag zeigt neue Features der Programmiersprache und gibt Einblick in das Koog-Framework für KI-Agenten.

Exposed bietet Datenbankzugriff via Domain-Specific-Language-(DSL-)API ebenso wie Data-Access-Object-(DAO-)API. Erstere enthält eine Kotlin-basierte Abstraktion für das Interagieren mit Datenbanken, während die DAO-API einen objektorientierten Ansatz verfolgt und damit ORM-Frameworks wie Hibernate ähnelt.

Zu den weiteren Updates in v1.0 zählen eine verbesserte Performance und Bugfixes. Die derzeit unterstützten Datenbanken sind H2 (in Version 2.x), MariaDB, MySQL, Oracle, PostgreSQL (auch bei Verwendung des JDBC-Treibers pgjdbc-ng), Microsoft SQL Server und SQLite. Weitere Informationen zum neuen Release bieten der JetBrains-Blog und die Exposed-Dokumentation.

Beispiele für den Einsatz von Exposed 1.0 stehen für die Webframeworks Ktor und Spring Boot auf GitHub bereit.

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Ktor hat ebenfalls eine neue Version erreicht: Das Release mit der Versionsnummer 3.4 ermöglicht OpenAPI-Dokumentenerstellung aus dem Code heraus mithilfe einer experimentellen describe-API, die dem dynamischen Dokumentieren von Endpunkten dient. Die API funktioniert zusammen mit einem neuen Compiler-Plug-in.

Details zu diesen und weiteren Neuerungen in Ktor 3.4 sind ebenfalls im JetBrains-Blog zu finden.


(mai)



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Künstliche Intelligenz

Trump-Besuch trotz Gewalteskalation: Kritik an Apple-Chef Tim Cook kocht hoch


Die Nähe zu US-Präsident Trump wird für Apple-Chef Tim Cook erneut zum Problem. In einem internen Memo reagierte Cook nun auf wachsende Kritik aus den eigenen Reihen: Die „Ereignisse in Minneapolis“ hätten ihn ebenfalls „zutiefst erschüttert“, betonte Cook in dem von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichten Wortlaut. Er wisse, dass es „für viele sehr emotional und belastend“ ist, schreibt der CEO, jetzt brauche es aber „Deeskalation“. Er habe ein „gutes Gespräch mit dem Präsidenten geführt“ und „seine Ansichten“ dargelegt, so Cook weiter, ohne konkret zu erläutern, was seine Ansichten eigentlich sind.

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Wenige Stunden nachdem US-Grenzschutzbeamte am Samstag den Aktivisten Alex Pretti bei Protesten gegen Maßnahmen in Minneapolis erschossen hatten, war Cook zu Gast im Weißen Haus – zur Premiere einer „Dokumentation“ über Melania Trump. Der Besuch brachte das Fass offensichtlich zum Überlaufen: Laut von The Intercept gesammelten, angeblich aus internen Slack-Chats stammenden Zitaten, reagierten Mitarbeiter mit tiefer Verärgerung und Sarkasmus.

Ein anderer betonte, es werde kein „privates Statement“ von Cook benötigt, der CEO solle lieber für „grundlegende Menschenrechte und moralische Prinzipien“ einstehen oder zumindest nicht „lächelnd mit den Leuten verkehren, die diese Werte fortlaufend mit Füßen treten“. Er habe noch nie so viele besorgte interne Diskussionen auf Slack gesehen wie jetzt, gab ein weiterer Apple-Mitarbeiter gegenüber The Intercept zu Protokoll.

Auch in anderen US-Tech-Unternehmen rumort es in der Belegschaft nach den jüngsten Vorfällen. Einige hundert Mitarbeiter von Unternehmen wie Google, Meta, OpenAI, Amazon und Salesforce hatten ihre CEOs zuletzt in einem offenen Brief aufgefordert, sich öffentlich klar gegen den Kurs der US-Regierung bei der Bekämpfung illegaler Migration zu stellen. Bisher haben sich die angesprochenen Unternehmenslenker dazu nicht geäußert.

Tim Cook hatte sich bereits während der ersten Trump-Amtszeit gut mit dem US-Präsidenten arrangiert, scheint die strategische Beziehung aber seit Januar deutlich vertieft zu haben – unter anderem mit Großspenden und Multimilliarden-Investitionsversprechen. Auf Druck der US-Regierung hatte Apple im vergangenen Oktober eine populäre App zur Meldung von Standorten der Beamten der umstrittenen US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE kurzerhand aus dem App Store entfernt.

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(lbe)



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Künstliche Intelligenz

Reform des Sozialstaats setzt auf BundID und EUID-Wallet


Bund und Länder wollen den deutschen Sozialstaat einer Großreform unterziehen. Eine Kommission aus Vertretern von Bundesregierung, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden hat dafür am Montag ein Konzept für einen „modernen und digitalen Sozialstaat“ vorgelegt. Ziel ist, die ausufernde Bürokratie abzubauen und Sozialleistungen effizienter zu vergeben.

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Die „konsequente Digitalisierung“ der deutschen Sozialbürokratie ist als zentraler Hebel vorgesehen. In Zukunft sollen alle Leistungen „über ein Sozialportal zugänglich sein“, erklärte Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD). Union und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, eine Kommission zur Reform des Sozialstaats einzusetzen.

Um Sozialleistungen online zu beantragen, wird nach dem Vorschlag der Kommission eine BundID sowie die EUDI-Wallet Voraussetzung sein. „Alle Interaktionen zwischen der Sozialverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern sollen grundsätzlich über das Portal erfolgen können“, heißt es in dem

Abschlussbericht

der Kommission.

„Der Sozialstaat von morgen wird einfacher, gerechter und digitaler sein“, verspricht die Ministerin und SPD-Chefin. Die ersten schnell umsetzbaren Maßnahmen könnten schon bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. „Wenn alle mitziehen, dann wird uns das auch gelingen“, sagte Bas.

Für darüber hinausgehende grundlegende Strukturreformen sollten Bund und Länder bis dahin ein Konzept erstellen und nötige Gesetzesänderungen in die Wege leiten, empfiehlt die Kommission. „Auch das, will ich sagen, ist sehr sportlich, aber wenn alle Ebenen zusammenarbeiten, dann ist das machbar“, sagte Bas.

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(vbr)



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Creator Studio ist da: Apple vermietet Kreativpaket für 12,99 Euro im Monat


Da wäre die Sammlung also: Apple hat soeben damit begonnen, die einzelnen Teile seines neuen Creator-Studio-Abopakets im App Store zu platzieren. Verfügbar sind Logic Pro und Final Cut Pro in Version 12.0 (Digital Audio Workstation, Filmschnitt, Mac; iPad in Version 3.0), die erste echte Apple-Version von Pixelmator Pro (4.0, Bildeditor; Mac und iPad) sowie Updates für Motion (6.0, Animation), Compressor (5.0, Mastering) plus MainStage (4.0, Live-Auftritte, alle Mac). Alle Apps für alle Plattformen kosten nun happige 12,99 Euro im Monat oder 130 Euro im Jahr.

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Pixelmator Pro 4 benötigt macOS 26, die anderen Apps laufen auch auf macOS 15. Die iPad-Varianten von Logic Pro, Final Cut Pro und Pixelmator Pro setzen iPadOS 26 voraus. Auch Updates von Pages, Numbers, Keynote und iMovie wurden veröffentlicht, die Teile des iWork-Pakets sind zwar weiter kostenlos, Creator-Studio-Abonnenten bekommen aber Extras in Form von Premium-Inhalten wie Templates. Was genau das ist, konnten wir zunächst noch nicht erkennen. Später kommen auch noch Premium-Inhalte für Freeform hinzu, das ebenfalls grundsätzlich gratis bleibt. Verwirrend: Apple stellt jetzt zwei Varianten von Pages, Numbers und Keynote bereit.

Aktualisiert über den App Store wird auf Version 14.5, startete man diese, wird mitgeteilt, dass es künftig keine Updates dafür mehr gäbe und man eine neue Variante herunterladen soll. Der Link führt in den App Store, wo man Version 15.1 der Apps erhält. Diese werden parallel zu Version 14.5 installiert, man hat also jeweils zwei Varianten auf dem Rechner. Dabei werden auch keine Daten übernommen, was viele verwirren dürfte. Auch die Profi-Apps sind nun doppelt: Wer sie zuvor bezahlt hat, bekommt die Updates ganz normal und die Icons ändern sich nicht, parallel dazu stehen im App Store über obige Links aber auch reine Creator-Studio-Varianten zur Verfügung, die sich nur abonnieren und nicht kaufen lassen. Beide Varianten sollte man am besten nicht gleichzeitig auf dem Mac betreiben, da sich sonst gegebenenfalls die falsche Variante öffnet.

Nutzer, die zum Beispiel als Studenten und Lehrkräfte für den Bildungsrabatt berechtigt sind, erhalten das Paket deutlich günstiger für 2,99 Euro pro Monat bzw. 29 Euro pro Jahr. Per Familienfreigabe kann das Abo mit bis zu sechs Personen geteilt werden.

Einmal-Käufe gibt es glücklicherweise auch. Die Preise haben sich nicht verändert: Final Cut Pro (349,99 Euro), Logic Pro (229,99 Euro), Pixelmator Pro (59,99 Euro), Motion (59,99 Euro), Compressor (59,99 Euro) und MainStage (34,99 Euro). Mit Creator Studio schlägt Apple seinen Kurs Richtung Abo für Profi- und Kreativ-Apps weiter fort. Final Cut Pro und Logic Pro fürs iPad hatte es stets nur zur Miete gegeben.

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Die Apps wurden optisch stärker an Liquid Glass angepasst, die Icons sind teils stark verändert worden bis gewöhnungsbedürftig. Die neuen Funktionen betreffen unter anderem den Bereich KI, es fehlen aber Anpassungen an die deutsche Sprache. Das gilt etwa für die automatische Untertitelung in Final Cut Pro. Auf Englisch kann man Inhalte direkt per Texteingabe durchforsten und sogar Objekte finden. Eine KI-gestützte Beat-Erkennung schneidet nach Musik. Hochformat-Videos auf dem iPad gehen nun automatisiert. Logic Pro hat eine KI-Akkorderkennung, einen neuen Synth Player und auf dem iPad einen Browser für Sounds, der jetzt mit natürlicher Sprache durchforstet werden kann. Pixelmator Pro erreicht erstmals das iPad, nutzt den Apple Pencil und bringt die Super Resolution aufs Tablet.

Apple verspricht Abonnenten einen Monat lang kostenlosen Zugang zum Creator Studio. Danach wird bezahlt. Unklar bleibt, ob die iWork-Programme und Freeform mehr und mehr eingeschränkt werden und neben den Premium-Inhalten künftig auch Funktionen ins Mietangebot wandern. Pages, Numbers und Keynote kann man seit Jahren nicht mehr käuflich erwerben, sie waren gratis gestellt worden, wenn man Mac, iPhone oder iPad erwirbt.


(bsc)



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