Online Marketing & SEO
Warum GEO mehr Digital PR als SEO ist
Generative Suchsysteme verschieben Markenwahrnehmung von der Website in die Antwort des Sprachmodells. Dadurch reichen klassische Kennzahlen aus der Suchmaschinenoptimierung immer häufiger nicht mehr aus, um Sichtbarkeit und Markeneinordnung zu steuern.
Eine Person fragt einen KI-Assistant nach einer Alternative in deiner Produktkategorie. Die Antwort kommt sofort, aber deine Marke taucht nicht auf. Keine Nennung, keine Quellenangabe, kein Klick. Die Person hat deine Website nie gesehen, hätte aber von dir erfahren können. KI-gestützte Suche ist damit nicht einfach ein weiterer Vertriebskanal. Sie ist ein Wahrnehmungsfilter zwischen Marke und Zielgruppe. Das System entscheidet, welche Anbieter:innen vorkommen, wie sie eingeordnet werden und welche Aussagen als Wissen wirken. Während SEO traditionell die Website als zentralen Kontaktpunkt optimiert, liefern generative Systeme synthetisierte Antworten direkt in der Oberfläche. Zero Click ist damit weniger Ausnahme als Standardarchitektur. Die Konsequenz: Wenn KI-Systeme über deine Branche sprechen, repräsentieren sie deine Marke entweder korrekt, verzerrt oder gar nicht.
Das Problem: Warum klassische SEO-Kennzahlen in der Zero-Click-Umgebung versagen
Rankings, Click-Through-Rate und organischer Traffic sind im klassischen SEO Cockpit zentrale Steuerungsinstrumente. In generativen Suchoberflächen verlieren diese Metriken jedoch an Aussagekraft, weil die Entscheidung für oder gegen deine Marke oft vor dem Klick fällt. Drei Entwicklungen machen das greifbar:
- Sinkende Klickwahrscheinlichkeit trotz Platz eins: Eine Ahrefs-Studie ergab, dass Google AI Overviews in Suchergebnissen die Klickraten für Seiten mit Top-Rankings im Vergleich zu ähnlichen informativen Keywords ohne AI Overviews deutlich senkten.
- Verlagerung von Suchnutzung: Gartner prognostiziert, dass bis dieses Jahr noch das Volumen traditioneller Suchmaschinen um bis zu 25 Prozent sinkt, weil Nutzer:innen stärker auf KI-Chatbots und virtuelle Assistants ausweichen.
- In ausgewählten Branchen verwenden bereits knapp 60 Prozent der Nutzenden Generative KI im Kaufprozess.
Das ist nicht nur weniger Traffic. Es entsteht ein Messproblem. Du siehst in vielen Fällen nicht klar, warum deine Marke in einer KI-Antwort auftaucht oder warum nicht. Dazu kommt eine Prozessverschiebung, die klassische SEO-Annahmen untergräbt:
- Inhalte werden aggregiert, nicht nur gerankt.
- Kontext entsteht im Sprachmodell, nicht nur auf der Suchergebnisseite.
- Attribution bleibt oft opak: Du erkennst nicht eindeutig, welche Quelle oder welches Signal die Nennung ausgelöst hat.
Das heißt, selbst wenn dein Content technisch sauber und relevant ist, kann er in der generativen Antwort unsichtbar bleiben, wenn deine Marke für das System nicht eindeutig, konsistent und vertrauenswürdig genug verankert ist.
Die neue Zielgröße: Vom Share of Voice zum Share of Model
Share of Voice (SOV) misst, wie oft deine Marke im öffentlichen Diskurs im Verhältnis zum Wettbewerb vorkommt. In der generativen Suche wird ein anderes Konzept wichtiger: Share of Model. Share of Model meint den Anteil deiner Marke an:
- Erwähnungen in generativen Antworten,
- Quellenangaben/Zitationen,
- wiederkehrenden Einordnungen (zum Beispiel preiswert, premium, sicher, regional).
Das ist mehr als eine neue Kennzahl. Es ist ein Frühindikator dafür, wie ein System deine Marke verstanden hat und ob du im Moment der Entscheidung überhaupt vorkommst.
Warum GEO eher ein Digital-PR-Projekt ist
Generative Engine Optimization (GEO) ist kein reines SEO-Derivat. GEO ist in vielen Fällen Digital PR mit neuen Messgrößen, weil die entscheidenden Hebel nicht nur auf deiner Website liegen. Sprachmodelle und KI-Suchsysteme beziehen Vertrauen und Kontext aus einem breiten Quellenspektrum, unter anderem aus:
- journalistischen Erwähnungen,
- Drittplattformen und Verzeichnissen,
- Nutzer:innen-Beiträgen wie Bewertungen und Diskussionen,
- konsistenter Multi-Plattform-Präsenz.
Ein Beispiel: Du veröffentlichst eine faktenstarke, sauber zitierbare Pressemitteilung zu einem Produkt-Update. Mehrere Fachmedien greifen diese auf und nennen deine Marke in einem klaren Kontext (Kategorie, Nutzen, Abgrenzung, Zahlen). Wird später in einer KI-Suche nach Alternativen gefragt, steigt die Chance, dass dein Name als relevante Option genannt wird, nicht weil du für ein Keyword rankst, sondern weil deine Marke im Modellkontext plausibel und belegbar verankert ist.
Drei Hebel, die du operationalisieren kannst
Hebel eins: Entity-Optimierung – deine Marke maschinenlesbar machen
KI-Systeme arbeiten stark über Entitäten (eindeutige Dinge mit Eigenschaften und Beziehungen), nicht nur über Keywords. Praktisch heißt das:
- Strukturierte Daten konsistent einsetzen: Du kannst zum Beispiel Schema.org per JSON-LD für Organisation, Produkte und redaktionelle Inhalte.
- Basisinformationen verifizieren: Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall identisch sein.
- Entitätsattribute explizit machen: Wenn du für nachhaltig, B2B, DACH oder Enterprise stehen willst, muss das wiederholt, konsistent und belegbar in geeigneten Kontexten auftauchen.
Der Unterschied zur klassischen SEO besteht darin, dass du weniger auf einzelne Suchbegriffe, sondern auf eindeutige Zuordnungen und semantische Beziehungen optimierst, die ein Sprachmodell benötigt, um dich korrekt einzuordnen.
Hebel zwei: Multi-Plattform-Autorität – Konsistenz schlägt Lautstärke
KI-Systeme aggregieren Informationen aus vielen Quellen. Je konsistenter deine Marke dort mit Substanz erscheint, desto stabiler wird ihre Einordnung. Das heißt:
- Fachmedienerwähnungen priorisieren: Eine Einordnung in einem relevanten Branchenkontext wirkt oft stärker als zusätzliche eigene Blog-Beiträge.
- Pressearbeit als Wissensarbeit betreiben: Fakten, Zitate, Zahlen und Abgrenzungen solltest du so formulieren, dass sie als verlässliche Referenz taugen.
- Fachprofile und Expertise sichtbar machen: Autor:innenprofile mit überprüfbaren Stationen, Publikationen und Themenfokus helfen, Expertise zuzuordnen.
- Third-Party-Signale pflegen: Auszeichnungen, Zertifizierungen und belastbare Bewertungen funktionieren als externe Vertrauensmarker.
Eine korrekt dargestellte Marke auf zehn passenden Plattformen ist wertvoller als eine verwässerte Präsenz auf hundert.
Hebel drei: Halluzinationsprävention – Lücken schließen, bevor das Modell sie füllt
Ein unterschätztes Risiko ist, dass KI-Systeme können Informationen erfinden, wenn die Datenlage unklar ist. Das betrifft auch Marken. Falsche Produktdetails, falsche Einordnungen, falsche Behauptungen sind möglich. So gehst du pragmatisch vor:
- Content-Lücken identifizieren. Welche Fragen werden zu deinem Unternehmen häufig gestellt, und wo ist deine Marke dabei unklar oder widersprüchlich dargestellt?
- Autorisierte Inhalte platzieren. Korrigierende, faktenprüfende Inhalte auf der Website und in externen Referenzräumen veröffentlichen.
- Häufige Missverständnisse präventiv beantworten. Häufige Fragen und typische Irrtümer strukturiert in FAQ-Bereichen beantworten.
- Expertise sauber ausweisen: Experience, Expertise, Autorität und Vertrauen (E-E-A-T) steigen nicht durch Behauptungen, sondern durch Nachweise, konsistente Autor:innenidentitäten und überprüfbare Fakten.
Share of Model messen, obwohl es noch unperfekt ist
Share of Model ist aktuell nicht vollständig standardisiert. Trotzdem kannst du heute schon ein arbeitsfähiges Monitoring aufsetzen:
- Prompt-Tests für erste Signale. Definiere wiederholbare Prompts (Kategoriefrage, Vergleichsfrage, „beste Anbieter:innen“-Fragen), dokumentiere Nennungen, Reihenfolge und Kontext und wiederhole das regelmäßig. Nutze auch Variationen von ähnlichen Prompts um ein breites Verständnis für die Suchintention der Nutzer:innen aufzubauen.
- Quellen- und Kontext-Monitoring. Wenn deine Marke genannt wird, notiere, welche Quellen dabei auftauchen und welche Aussagen wiederkehren. Dieser Prozess sollte laufend wiederholt werden, da einige Quellen nur sehr selten verwendet werden, während andere in deutlich mehr Antworten erscheinen.
- Kontextbewertung statt reinen Zählens. Entscheidend ist nicht nur, ob du genannt wirst, sondern wie: Welche Attribute werden dir zugeschrieben, welche Use Cases, welche Abgrenzung?
Fazit: Sichtbarkeit heißt Einordnung
In der generativen KI-Suche wird die Website als zentraler Mittelpunkt der Markenwahrnehmung schwächer. Entscheidend wird, ob und wie KI-Systeme deine Marke korrekt einordnen und in relevanten Antworten berücksichtigen. Wenn du GEO so verstehst, verschiebt sich die Arbeit von Rankings optimieren zu Marke verankern. Entitäten klären, Autorität über passende Drittquellen aufbauen und Risiken durch falsche Modellannahmen aktiv reduzieren. Das ist weniger eine rein technische Disziplin und häufig näher an Digital PR, als viele SEO Playbooks heute abbilden.
So krass senken AI Overviews die Klickrate

Online Marketing & SEO
Reels Trending Ads: Meta verkauft virale Aufmerksamkeit
Meta baut Werbung im kulturellen Moment weiter aus: Ads erscheinen neben noch mehr viralen Reels rund um Groß-Events, Creator treiben Verkäufe und GenAI produziert Content in Serie. Marken können so direkt an Trends andocken, statt sie zeitverzögert zu bespielen.
Social Media und Kultur verschmelzen zunehmend. Auf TikTok entscheidet #BookTok inzwischen mit darüber, welche Bücher zu Bestsellern werden, und YouTube sicherte sich die Übertragung der Oscars ab 2029. Meta will diese Dynamik nicht nur orchestrieren, sondern sie auch monetarisieren und kulturelle Aufmerksamkeit zum buchbaren Inventar machen.
Auf den IAB Newfronts, einem Event für digitale Werbung, und der Shoptalk, einer Konferenz für E-Commerce und Retail, zeigte der Konzern, wie Marken in kulturelle Peak-Momente eingebettet werden. Reels Trending Ads werden ausgebaut und direkt mit viralen Momenten verknüpft, während neue Creator und GenAI Features Content, Commerce und Performance enger verzahnen. Laut Konzern bieten die Plattformen aktuell die beste Umgebung für Creator-Kooperationen, vor YouTube und TikTok. 2025 zahlte Meta fast drei Milliarden US-Dollar an Creator aus, ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der beste Werbeplatz ist jetzt der virale Kulturmoment
Meta erweitert Reels Trending Ads und macht daraus ein Premiuminventar für kulturelle Ereignisse. Ads lassen sich künftig rund um Events wie Fashion Week, Formel 1 oder Black Friday platzieren, ergänzt um neue Kategorien wie TV, Travel oder Finance. Wie Meta bestätigt, werden Ads direkt nach besonders relevanten Reels ausgespielt. Also genau dort, wo User ohnehin aufmerksam sind. Werbung orientiert sich damit weniger an klassischen Zielgruppen und stärker an Momenten mit hoher Aufmerksamkeit. Parallel testet Meta ein neues Buchungsmodell für solche Peak-Momente, etwa rund um große kulturelle Ereignisse, saisonale Hochphasen oder Produkt-Launches. Advertiser können sich Zeitfenster von bis zu 24 Stunden sichern, um in Phasen besonders hoher Aufmerksamkeit präsent zu sein.
Die Entwicklung rund um Reels Trending Ads wird auch durch Nutzungs- und Wirkungsdaten gestützt. Laut Meta ist die Video-Watchtime auf Instagram im Jahresvergleich um mehr als 30 Prozent gestiegen, was die wachsende Bedeutung von Video im Nutzungsmix unterstreicht. Gleichzeitig zeigen interne Analysen, dass Reels Trending Ads einen zusätzlichen Ad Recall Lift von 6,6 Prozentpunkten erzielen, also messbar stärker im Gedächtnis der Nutzer:innen bleiben als vergleichbare Kampagnen ohne diese Platzierung.

Der Konzern adressiert mit Reels Trending Ads auch ein zentrales operatives Problem vieler Marketing Teams. Trends entstehen und skalieren im Feed in Echtzeit, während Kampagnen oft noch Planung, Abstimmung und Freigaben durchlaufen. Bis Inhalte live gehen, hat sich die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen häufig bereits verlagert. Von Erinnerungen an 2016 bis hin zu Memes – ein gutes Beispiel liefern die zuletzt verbreiteten Videos und Bilder rund um Jon Hamm – zeigt sich, wie schnell sich Themen auf Social Media entwickeln und verbreiten.
Das Kurzvideoformat Reels etabliert sich damit zunehmend als zentraler Treiber kultureller Trends und Dynamiken. Auf Facebook wuchs die Videonutzung im vierten Quartal im Jahresvergleich weiterhin im zweistelligen Prozentbereich, und auf Instagram entfallen laut Meta bereits rund 85 Prozent der in Direktnachrichten geteilten Inhalte auf Reels.
Creator Commerce wird messbar und skalierbar
Reels wird zur Bühne für Marken, die an kulturellen Momenten andocken wollen, und Meta baut gleichzeitig die Verbindung zwischen Content und Kauf aus. Product Tagging ermöglicht es, Produkte direkt in Posts, Reels und Stories zu markieren. So verkürzt sich der Weg von Inspiration zum Kauf deutlich. Laut Meta wird Influencer Marketing damit erstmals durchgängig messbar, weil Verkäufe konkreten Creator-Kooperationen zugeordnet werden können. Der Roll-out ist für 22 Märkte geplant, darunter Deutschland.

Parallel entwickelt Meta den Creator Marketplace weiter und integriert Targeting-Funktionen direkt in den Ads Manager. Unternehmen können Creator nicht mehr nur nach Reichweite auswählen, sondern auch nach Zielgruppen-Fit und Performance-Potenzial.
Auch der Partnership Ads Hub wird überarbeitet. Bestehende Creator-Inhalte lassen sich schneller in Kampagnen überführen und plattformübergreifend ausspielen, inklusive Facebook. Meta verweist darauf, dass die Kombination aus Creator Content und Paid Distribution zu niedrigeren Kosten pro Conversion und höheren Klickraten führt.
Ein Asset, viele Ads: Meta skaliert Creative mit GenAI
Meta baut zudem die Creative-Produktion innerhalb der Advantage+ Suite zur skalierbaren Infrastruktur aus. Neue GenAI Features ermöglichen es, aus einzelnen Bild-Assets automatisch Video-Ads zu generieren, ergänzt um UGC-Style-Varianten mit Avataren, KI-Voiceover, Übersetzungen sowie automatisch an Sprache und Markt angepasste Texte im Bild. Alle Anpassungen lassen sich gebündelt im Ads Manager steuern, sodass Inhalte schneller für unterschiedliche Märkte und Zielgruppen angepasst und in mehreren Varianten ausgespielt werden können, ohne zusätzliche Produktionsschritte. In ersten Tests zeigen Anzeigen, die überwiegend mit AI-gestützten Video-Tools erstellt wurden, höhere Klickraten und Conversion-Raten.

Meta testet außerdem Funktionen, die Kataloge automatisch in Videoformate übersetzen und dynamisch in Reels ausspielen. Statt statischer Listings entstehen visuelle Inhalte, die sich nahtlos in den Feed einfügen und laut Unternehmen höhere Conversions erzielen.

Online Marketing & SEO
Internationale Kampagne für neue Verpackung: Warum Chupa Chups künftig (endlich) leichter zu öffnen sind
Mit diesem Carbon-Lolli fordert Chupa Chups internationale Creators zu einer Challenge heraus
Lollis von Chupa Chups finden sich im Supermarkt, an der Tankstelle und an so ziemlich jeder Kasse im Späti um die Ecke. Doch trotz großer Fangemeinde gab es bislang ein Ärgernis, das den Lutschergenuss trübte: die teils kaum zu öffnende Verpackungsfolie. Das soll sich jetzt ändern.
Die bunten Chupa-Chups-Lollis in fruchtigen Geschmacksrichtungen erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit in allen Altersstufen. Bei
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
Google Search Live in Deutschland: Mit der Suche sprechen
Mit Search Live können User interaktiv und multimodal mit dem AI Mode interagieren, also die KI per Sprache und Video nach Informationen fragen. Der neuartige Suchmodus kommt jetzt mit neuem Gemini-Modell weltweit.
Frag einfach und Google kann dir helfen. Diese Prämisse für die Internetsuche erhält mit Google Search Live eine ganz neue Dimension. Denn der Modus erlaubt es Usern, per Stimme mit Googles KI zu sprechen und mit der Kamera die Dinge zu zeigen, über die man mehr erfahren möchte. Schon seit 2025 gibt es Search Live, seit Herbst vergangenen Jahres auch außerhalb der Google Labs. Seither konnten hunderte Millionen User Googles Live-Suche mit Kamera und Stimme nutzen, um beispielsweise Hilfe beim Kochen oder Reparieren, Infos beim Reisen oder Einkaufen zu erhalten. Wir haben bereits fünf konkrete Anwendungsoptionen dargestellt. Jetzt wird Search Live in alle Regionen gebracht, in denen der AI Mode schon vorhanden ist, also auch nach Deutschland.
Google Search Live:
5 Tipps zum Einsatz

Search Live mit neuem Gemini-Modell: Interaktive Suchhilfe mit noch schnelleren Antworten
Googles Search Live wird in über 200 Ländern und Regionen ausgerollt. Diese Suche soll dann auch in den jeweiligen Sprachen, auf denen der AI Mode verfügbar ist, zu nutzen sein.
Unterstützt wird die Sucherfahrung durch das neue Modell Gemini 3.1 Flash Live – nicht zu verwechseln mit dem kürzlich veröffentlichten Gemini 3.1 Flash-Lite. Flash Live bietet schnellere Antworten der KI, die besser auf den natürlichen Dialog eingehen können, der für die Live-Suche so wichtig ist. Außerdem wird die Länge der Konversationserinnerung für Search Live verdoppelt und das Modell stellt den multilingualen Support bereit, den diese Suche benötigt, um nicht nur auf Englisch Antworten auf verschiedene Problemstellungen bieten zu können. Das Modell wird in Search Live, in Gemini Live in der Gemini App, im AI Studio über die Gemini Live API und in der Google Cloud für Enterprises eingeführt.
So kannst du Search Live nutzen
Du kannst Search Live bereits in deiner Google App auf Android und iOS nutzen, indem du einfach das Live Icon – die drei Striche mit dem Stern, die an Sprache und AI erinnern sollen – antippst. Dann kannst du Fragen stellen, deine Kamera aktivieren oder auf vorgeschlagene Fragen an die KI eingehen. Die Antworten werden dir als Audio im Gespräch vermittelt, du kannst aber ebenso Transkripte einsehen.
Mit dieser Art der interaktiven Suchhilfe kannst du zum Beispiel Hilfe bei Handwerksarbeiten erhalten oder Informationen über die Umgebung um dich herum einholen. Über Google Lens kannst du Search Live als multimodale Suchassistenz ebenfalls starten.
Search Live kann eine drastische Veränderung im Suchverhalten der User ermöglichen, weg von der reinen Informationssuche, hin zu einer Kommunikation zu Live-Geschehnissen vor Ort. Während Google grundsätzlich mit den eigenen KI-Diensten die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen, verändert, gibt es auch einen massiven Wandel in der Suchwelt. Google selbst schreibt bereits Artikel-Headlines per KI um und fasst zahlreiche Inhalte per AI Overview für die Suchergebnisse zusammen. Da wir schon in einem Agentic-AI-Zeitalter sind, browsen aber längst nicht mehr nur Menschen, sondern längst auch AI Agents; Google bietet mit Chrome bereits eine Funktion namens Auto Browse. Deshalb hat das Unternehmen kürzlich den Google-Agent eingeführt, um agentischer Suche gerecht zu werden und Seiten darauf vorzubereiten. Wie Semrush berichtet, ist dieser User Agent speziell für AI Agents gedacht, die das Web nach Informationen durchsuchen – wie es User bei verschiedenen Diensten einstellen können.
Google has introduced a new development: Google-Agent.
This is a user agent built specifically for AI agents that browse the web and perform tasks on behalf of users.
This represents a shift toward agent-driven search and introduces a new layer of optimization: Agent Search… pic.twitter.com/189lcfHCZN
— Semrush (@semrush) March 26, 2026
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Künstliche Intelligenzvor 1 Monat
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 4 WochenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenAumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenX3D² bestätigt: Der AMD Ryzen 9 9950X3D2 mit doppeltem 3D V-Cache kommt!
