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Cloud-Ernüchterung: Zwei Drittel suchen neue Desktop-Virtualisierung


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Fast alle IT-Verantwortlichen befürchten eine zu starke Bindung an Cloud-Anbieter: 94 Prozent der Befragten in einer aktuellen Umfrage äußern Bedenken vor Vendor Lock-in bei Desktop-as-a-Service- und Virtual-Desktop-Infrastructure-Lösungen. Die Studie zeigt zudem, dass 66 Prozent der IT-Profis aktiv nach neuen DaaS/VDI-Anbietern suchen – ein deutlicher Anstieg gegenüber 58 Prozent im Vorjahr.

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Die vom Virtualisierungsanbieter Parallels in Auftrag gegebene Untersuchung basiert auf Angaben von knapp 600 IT-Fachleuten, vorwiegend aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Mehr als die Hälfte der wechselwilligen Befragten plant die Implementierung einer neuen Lösung innerhalb von vier bis sechs Monaten, weitere 17 Prozent wollen sogar innerhalb der nächsten drei Monate handeln.

Als Hauptgrund für den geplanten Wechsel nennen 54 Prozent der Teilnehmer, dass ihre aktuelle DaaS/VDI-Infrastruktur zu viele IT-Ressourcen bindet. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) identifizieren den Zeitaufwand für Administration und Verwaltung als größten versteckten Kostenfaktor jenseits der reinen Lizenzkosten – dahinter folgen Security- und Compliance-Aufwände (44 Prozent) sowie Speicher- und Infrastrukturkosten (35 Prozent). Diese operativen Belastungen treffen besonders kleine und mittelständische Unternehmen hart.

Die Umfrage erfasste überwiegend Unternehmen im Mid-Market-Segment (301-1.000 Mitarbeiter, 48 Prozent) und Enterprise-Bereich (ab 1.001 Mitarbeiter, 45 Prozent). Die Branchenmischung reichte von klassischer Enterprise-IT über Softwarehersteller bis zu Managed Service Providern und Hardware-Herstellern. Details zu den Teilnehmern und ihren Unternehmen finden sich in den Ergebnissen der Studie.

Die Studie zeigt auch eine zunehmende Skepsis gegenüber der Public Cloud: 87 Prozent der Befragten planen, Teile ihrer Workloads aus der Public Cloud abzuziehen. Dabei bevorzugen 36 Prozent hybride Infrastrukturen aus lokalen Rechenzentren und Cloud-Diensten, während 13 Prozent komplett zurück zu On-Premises-Umgebungen wollen. Weitere 38 Prozent evaluieren entsprechende Optionen. In der aktuellen Praxis setzt die Mehrheit der befragten Organisationen auf verteilte Infrastrukturen: 43 Prozent betreiben Workloads in mehreren Cloud-Umgebungen, weitere 33 Prozent kombinieren lokale Rechenzentren mit Cloud-Diensten.

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Als wesentlicher Treiber dieser neuen Cloud-Skepsis erweisen sich Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität: 84 Prozent äußern Sorgen bezüglich Compliance-Anforderungen, Datenresidenz und den Risiken ausländischer Rechenzentren. Diese Aspekte dürften insbesondere für europäische Unternehmen im Kontext der DSGVO relevant sein. Parallel dazu stieg die Zahl der Sicherheitsvorfälle: 49 Prozent der Befragten meldeten im vergangenen Jahr mindestens einen Breach – im Vorjahr waren es noch 42 Prozent.

Die Umfrage beleuchtet auch den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der IT-Administration. An erster Stelle der KI-Anwendungsfälle steht das Security Monitoring (58 Prozent), gefolgt von der Kostenoptimierung (50 Prozent) und der automatisierten Fehlererkennung (47 Prozent). Allerdings zeigen sich die befragten Unternehmen bei zusätzlichen Investitionen zurückhaltend: Nur 29 Prozent sind bereit, ihr Budget für KI-Funktionen im End-User-Computing-Bereich zu erhöhen.

Bei den Studienergebnissen ist zu beachten, dass Parallels selbst als Anbieter von DaaS- und VDI-Lösungen wie Parallels RAS am Markt aktiv ist. Die Ergebnisse des Vorjahres finden sich hier.


(fo)



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Artemis II: Fotos (auch) vom iPhone 17 Pro Max – von der Erde und dem Mond


Die vier Astronauten, die derzeit auf der Artemis-II-Mission zum Mond sind (und am Freitag zurück auf der Erde erwartet werden), haben auch aktuelles Foto-Equipment dabei. Neben einer Nikon Z9, D5 und einer GoPro Hero4 sind es auch insgesamt vier iPhone-17-Pro-Max-Geräte, wie Galerien auf der NASA-Website sowie Flickr zu entnehmen ist. Zu den iPhone-Aufnahmen zählt etwa eine ikonische Aufnahme mit der Erde im Hintergrund sowie Bilder vom Mond selbst – letzteres wurde auch über den NASA-Livestream verbreitet, wo man sehen kann, wie das Bild samt Apples Dynamic Island geschossen wurde.

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Die NASA hatte im Februar mitgeteilt, dass die Mannschaft von Artemis II „die neuesten Smartphone“ an Bord haben werde – zudem die Crew-12-Mission von SpaceX und weitere Missionen. Das iPhone sei erstmals für eine Verwendung im Orbit und darüber hinaus „vollständig von der Weltraumbehörde qualifiziert“ worden, hieß es. Zuvor hatten NASA-Astronauten ihre persönlichen Smartphones nicht ins All mitnehmen dürfen, diverse andere Kameras waren aber erlaubt.

Welche Modelle mitgenommen werden, war zunächst unklar, nun hat sich gezeigt, dass es die aktuell teuersten und besten iPhones sind. Das iPhone 17 Pro Max war im Herbst 2026 erschienen. Der NASA geht es bei der Smartphone-Verwendung explizit darum, dass die Astronauten auch für sich selbst und ihre Familien Schnappschüsse anfertigen können – unter der Hoffnung, dass diese Bilder und Videos dann mit der Welt geteilt werden, also eine Art Weltraum-PR.

Die Mission Artemis II ist für die nächsten Tage vorgesehen. Bis dahin ist der Vorbeiflug am Mond – der Erste seit 1972 – abgeschlossen und die Rückkehr eingeleitet. Die Weltraumkapsel Orion soll dann am 10. April wieder auf der Erde landen – beziehungsweise an Fallschirmen zum Ozean schweben. Eine Landung auf dem Mond ist mit Orion nicht möglich.

Eine solche ist erst für weitere Missionen geplant. Artemis II hatte allerdings bereits einen neuen Rekord erreicht: Kein Mensch war jemals weiter von der Erde entfernt als die vier Besatzungsmitglieder. Damit wurde ein Weltraumrekord von 1970 gebrochen, jener der berühmten Apollo-13-Mission.

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(bsc)



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Microsoft ändert Löschverhalten von OneDrive


Die Cloudspeicher-Software OneDrive von Microsoft soll sich künftig anders verhalten, wenn Dateien in der Cloud gelöscht werden. Sie tauchen dann nur noch im Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint auf.

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Das hat Microsoft im Microsoft-365-Admin-Center angekündigt (MC1269861, Kopie bei merill.net). Ab Mai 2026 will Microsoft die Verhaltensänderung weltweit einführen und die Verteilung bis Ende des Monats abgeschlossen haben. Dateien, die in OneDrive in der Cloud gelöscht werden, tauchen danach nicht mehr im lokalen Papierkorb auf. Sie lassen sich aus dem OneDrive- oder SharePoint-Web-Papierkorb wiederherstellen.

Lokale Löschvorgänge bleiben davon unberührt, erklärt Microsoft weiter. Admins müssen nichts machen, jedoch empfehlen die Redmonder, dass sie die Nutzer und Nutzerinnen in ihrer Organisation über den neuen Wiederherstellungsprozess informieren sollten.

Als Grund für die Änderung gibt Microsoft an, dass dadurch die Synchronisationsgeschwindigkeit und Vorhersehbarkeit des OneDrive-Verhaltens verbessert würden. Es handelt sich dabei um eine Änderung, wie aus der Cloud initiierte Löschvorgänge lokal gehandhabt werden. Wenn lokal verfügbare Dateien auf einem Gerät in der Cloud gelöscht werden, tauchen sie nicht mehr im lokalen Papierkorb von macOS oder Windows auf. Eine Wiederherstellung ist dann aus dem Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint möglich – standardmäßig für bis zu 93 Tage.

Keine Änderungen gibt es bei Dateien, die ausschließlich in der Cloud liegen (Files On-Demand). Dateien, die lokal auf dem Gerät gelöscht werden, tauchen jedoch weiterhin im lokalen Papierkorb auf. Für diese Änderung stellt Microsoft keine Einstellungen oder gar ein Opt-Out bereit.

Wer mehr Kontrolle über den eigenen Cloudspeicher möchte, kann sich etwa Nextcloud ansehen. Der damit aufgesetzte Netzspeicher lässt sich zudem mit diversen nützlichen Apps erweitern.

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(dmk)



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Slack statt Salesforce: Slackbot wird CRM-Oberfläche


Salesforce will Slackbot zum Dreh- und Angelpunkt seines „Agentic Enterprise“ machen. Der Assistent soll künftig nicht mehr nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben über mehrere Systeme hinweg koordinieren. Nutzer rufen per Text oder Sprache Informationen ab, aktualisieren Datensätze, starten Workflows oder beauftragen KI-Agenten. Dabei müssen sie nicht mehr die Anwendung wechseln.

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Technisch zentral ist die neue Rolle von Slackbot als Client für das Model Context Protocol (MCP). Der offene Standard verbindet große Sprachmodelle mit externen Tools, Datenquellen und Anwendungen. Slackbot leitet Anfragen an Salesforces KI-Plattform Agentforce oder andere angebundene Agenten und Apps weiter. Konkret heißt das: Wer eine Opportunity aktualisieren, einen Servicefall eskalieren oder einen Bericht abrufen will, tippt die Anfrage in Slack ein. Slackbot ermittelt das zuständige System und führt die Aktion aus.

Neu sind außerdem sogenannte KI-Skills: Das sind vordefinierte Aufgabenbausteine, die Eingaben, Arbeitsschritte und Ausgabeformat einmal festlegen. Typische Anwendungsfälle sind laut Salesforce Pipeline-Zusammenfassungen, Incident-Reports oder Kampagnen-Briefings. Slackbot erkennt, wenn eine Anfrage zu einem vorhandenen Skill passt, und wendet ihn automatisch an. Was ein Teammitglied einmal anlegt, steht damit dem gesamten Team zur Verfügung.

Auf Wunsch nimmt Slackbot Meetings im Hintergrund auf, extrahiert Entscheidungen und Aufgaben und liefert eine strukturierte Zusammenfassung in Slack. Anschließend kann der Assistent automatisch, also ohne manuelle Eingabe durch den Nutzer, Opportunities im CRM aktualisieren, Next Steps erfassen oder Workflows anstoßen.

Slackbot arbeitet künftig auch außerhalb von Slack: Der Assistent erkennt, was auf dem Desktop geöffnet ist, und reagiert darauf. Nutzer können markierte Inhalte zusammenfassen, Risiken hervorheben oder Folgeaktionen vorbereiten lassen. Die bestehenden Berechtigungen und Governance-Regeln aus Slack gelten dabei weiter – neue Zugriffsrichtlinien sind laut Salesforce nicht nötig.

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Salesforce bringt CRM-Funktionen stärker in Slack selbst. Kleinere Unternehmen bekommen eine native Kundenverwaltung: Slackbot wertet Gespräche in Kanälen aus und pflegt Kontakte, Deals und Gesprächsnotizen automatisch. Wer mehr braucht, kann später auf das vollständige Salesforce-CRM umsteigen; die Daten sind bereits verknüpft.

Enterprise-Kunden erhalten eine Chat-Oberfläche für Customer 360. Sie können Opportunities bearbeiten, Accounts recherchieren, Cases weiterleiten oder Workflows starten, ohne die Salesforce-Oberfläche zu öffnen.

Darüber hinaus kündigt Salesforce Deep Research, Spracheingabe, teilbare Prompts und eine Memory-Funktion an. Letztere merkt sich Vorlieben und Arbeitsweisen einzelner Nutzer – etwa bevorzugte Ausgabeformate oder häufig genutzte Abläufe – und passt Antworten entsprechend an.

Slackbot greift laut Salesforce auf mehr als 2600 Apps im Slack Marketplace und über 6000 Integrationen in der Salesforce AppExchange zu. Damit positioniert das Unternehmen Slack als zentrale Zugriffsschicht für Unternehmensanwendungen verschiedener Hersteller.

Slackbot steht ab sofort in den Tarifen Business+ und Enterprise+ bereit. Ab April 2026 bekommen auch Nutzer der Free- und Pro-Pläne ein begrenztes Kontingent an Konversationen. Neue Salesforce-Kunden erhalten Slack ab Sommer 2026 automatisch eingerichtet und mit Salesforce verbunden.

Alle Informationen zu den Ankündigungen finden sich bei Salesforce.


(fo)



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