Connect with us

Künstliche Intelligenz

München: Tempo 30 am Ring bleibt vorerst


Seit Jahren beschäftigt der Streit um Luftreinheit und freie Fahrt für Autos am Mittleren Ring in München die Gerichte. Jetzt kürzt das Rathaus an einer Stelle ab. Damit ist das Thema allerdings nicht beendet, denn die Stadt München hat nur ihre Eil-Beschwerde gegen das gerichtlich wieder angeordnete Tempo 30 am Mittleren Ring zurückgenommen. Das teilte das Mobilitätsreferat der Stadt auf Nachfrage der dpa mit. Man werde sich argumentativ auf das Hauptsacheverfahren, das noch nicht entschieden sei, konzentrieren, hieß es.

Weiterlesen nach der Anzeige

Zwei Anwohner der Landshuter Allee hatten dagegen geklagt, dass die Stadt im Januar 2026 wegen verbesserter Schadstoffmesswerte an der vielbefahrenen Route von Tempo 30 zu Tempo 50 zurückgekehrt war. Das Verwaltungsgericht München beschloss im Eilverfahren, dass die Stadt Autofahrer wieder ausbremsen muss. Unter anderem, weil zu unklar sei, wie sich die Schadstoffbelastung für Anwohner künftig entwickle.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte sich zunächst geweigert, den noch nicht rechtskräftigen Beschluss auch umzusetzen, obwohl er laut Verwaltungsgericht dazu angehalten gewesen wäre. Erst als der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) als höhere Instanz einen Antrag der Stadt auf Aussetzung der sofortigen Verpflichtung verwarf, schwenkte der SPD-Politiker ein – wenn auch unter Kritik, dass die Entscheidung aus seiner Sicht ein nicht nachvollziehbares Hin und Her für viele Bürger bedeute.

Reiter kam damit auch einem möglichen Zwangsgeld von bis zu 10.000 Euro gegen die Stadt zuvor, das die Anwohner zur sofortigen Durchsetzung von Tempo 30 beim Verwaltungsgericht beantragt hatten. Der Eilbeschluss dort war der vorläufige Höhepunkt eines seit Jahren andauernden Gerichtsstreits um Einschränkungen für Autofahrer für bessere Luftqualität, den auch die Deutsche Umwelthilfe gegen die Stadt führte. Das Ergebnis war ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge – und eben Tempo 30 statt 50.

Weiterlesen nach der Anzeige

Abgeschlossen ist das Tauziehen um Tempo 30 am Mittleren Ring mit dem geplanten Schildwechsel aber nicht: Auch wenn der VGH nun nicht mehr im Eilverfahren über die Beschwerde der Stadt entscheiden muss, steht die Entscheidung im ausführlicheren Hauptverfahren vor dem Verwaltungsgericht München noch aus.

Es ist also weiterhin nicht ausgeschlossen, dass Autofahrer am Mittleren Ring mal wieder besonders aufmerksam auf die weißen Schilder mit rotem Rahmen schauen müssen. Zumindest in den kommenden Wochen, und sicher über die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl am Sonntag hinaus, wird dort aber vorerst weiter eine 30 prangen.

Mehr zum Thema Tempolimit


(mfz)



Source link

Künstliche Intelligenz

Benzinpreise: Union plant dauerhafte Neuregelung


Der Krieg in Nahost schlägt auf die internationalen Märkte durch, und das kommt auch an den Zapfsäulen an. Die Koalition plant schnelle Gegenmaßnahmen, und zwar nicht nur befristet. Die geplanten Neuregelungen an den Tankstellen wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Kriegs sollen aus Sicht der Union nicht nur vorübergehend in der akuten Krise gelten. Die Lösung werde dann auch von Dauer sein, sagte Unions-Fraktionsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) in Berlin. Damit biete sich die Chance, dass es für die Verbraucher zu einer besseren Preisentwicklung komme und natürlich auch zu mehr Transparenz.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die schwarz-rote Koalition plant ein Maßnahmenpaket angesichts der jüngsten Preissprünge für Diesel und Benzin. Künftig sollen Tankstellen demnach nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Das geht auf ein Vorbild Österreichs zurück, das sein Modell aber verschärft hat und nur noch drei Anhebungen pro Woche zulässt. Geplant sind außerdem größere Möglichkeiten für das Bundeskartellamt.

Die Gesetzespläne sollen in dieser Woche im Bundestag beschlossen werden, wie Bilger mitteilte. Angestrebt wird dann, dass sich am Freitag kommender Woche der Bundesrat abschließend damit befasst. Der CDU-Politiker sagte, es handele sich jetzt um erste kurzfristige Maßnahmen. Er sage aber auch: „Wenn die Krise anhält, dann werden wir auch über andere Maßnahmen noch sprechen, ohne dass wir uns da jetzt schon festlegen wollen oder können.“

Mehr zum Benzinpreis


(mfz)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Fujifilm Instax Mini Evo Cinema im Test: Sofortbildkamera, die auch Video kann


Ein gedrucktes Sofortbild, das per QR-Code einen Videoclip öffnet – mit der Instax Mini Evo Cinema versucht Fujifilm, analoge Erinnerungsfotos und digitale Kurzvideos miteinander zu verknüpfen. Mit diesem Modell erweitert Fujifilm seine Serie von Hybrid-Sofortbildkameras um ein ungewöhnliches Konzept: Die Mini Evo Cinema nimmt auch kurze Videoclips auf. Nutzer können sowohl Bilder als auch Videos aufnehmen und beides direkt als Sofortbild ausgeben. Der Clou: Auf Wunsch druckt die Kamera einen QR-Code auf das Foto. Über diesen lässt sich der dazugehörige Clip später auf dem Smartphone abrufen.

Die Sofortbildkamera richtet sich ganz klar an Retro-Fans und Kreative, die gerne experimentieren und eine außergewöhnliche Kamera besitzen möchten. In unserem Test zeigt sich Fujifilms neue Instax nicht als fotografisches Werkzeug, sondern vielmehr als spielerisches Gadget mit starken Vintage-Vibes – irgendwo zwischen Kamera, Videotagebuch und Sofortbilddrucker. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 380 Euro positioniert Fujifilm die Kamera als Spitzenmodell der Instax-Evo-Reihe.

Wir haben uns angesehen, wie praktikabel die Videofunktion ist, wie gut die Kamera tatsächlich fotografiert und ob der hohe Preis für diese ungewöhnliche Idee gerechtfertigt ist.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Fujifilm Instax Mini Evo Cinema im Test: Sofortbildkamera, die auch Video kann“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Streit um „Subnautica 2“: Gericht lässt entlassenen CEO wieder einsetzen


Das Chaos um „Subnautica 2“ geht weiter: Ein Gericht in Delaware hat entschieden, dass der von Publisher Krafton abgesetzte CEO von Unknown Worlds seinen Posten zurückbekommen muss. Die Entlassung von CEO Ted Gill und den zwei Gründern Charlie Cleveland und Max McGuire sei rechtswidrig gewesen, schreibt das Gericht in der Urteilsbegründung. Gill soll nun wieder die operative Kontrolle über das Projekt bekommen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Krafton hatte die beiden Gründer und den CEO des Spielestudios Unknown Worlds, das der südkoreanische Publisher 2021 gekauft hatte, im Sommer des vergangenen überraschend entlassen. Schnell wurde der Verdacht laut, es könne sich um eine strategische Entscheidung gehandelt haben, um zu verhindern, dass Unknown Worlds die Voraussetzungen für eine 250 Millionen US-Dollar schwere Earn-Out-Klausel erreichen kann. Im gleichen Zug hatte Krafton nämlich den Release von „Subnautica 2“ verschoben.

Um sich für ihre Bonuszahlungen zu qualifizieren, hätten die Unknown-Worlds-Mitarbeiter ursprünglich bis Ende 2025 bestimmte finanzielle Meilensteine erreichen müssen – ohne den Schub aus möglichen „Subnautica 2“-Verkäufen nicht machbar. Nach öffentlicher Kritik verlängerte Krafton schließlich die Frist für die Bonuszahlung. Das Gericht legte nun eine neue Frist bis vorerst 15. September 2026 fest.

Krafton hat unlautere Absichten aber jederzeit abgestritten und den entlassenen Managern dagegen vorgeworfen, ihre Arbeit vernachlässigt zu haben. Das Gericht in Delaware entschied nun allerdings, diese Entscheidung sei rechtswidrig gewesen. Krafton habe keinen gerechtfertigten Grund für die Entlassungen nennen können. Dass der CEO parallel andere Projekte verfolgte, habe er transparent dargelegt. Von einer Täuschung könne man also nicht sprechen.

Mögliche Schadensersatzansprüche will das Gericht in einer zweiten Verfahrensphase klären. Die entlassenen Unknown-Worlds-Manager und Krafton hatten sich gegenseitig öffentlich kritisiert. Schließlich entschieden sich Ted Gill, Charlie Cleveland und Max McGuire zu einer Klage.

Was das für die Entwicklung von „Subnautica 2“ bedeutet, ist offen. Das Survial-Spiel folgt auf den ersten Teil, der als das beste Survival-Spiel aller Zeiten gilt und finanziell sehr erfolgreich war. Angestellte des Studios Unknown Worlds haben ihre Arbeit in den vergangenen Monaten fortgesetzt und mehrere Entwicklervideos veröffentlicht. Einen neuen Early-Access-Termin für „Subnautica 2“ gibt es noch nicht.

Weiterlesen nach der Anzeige


(dahe)



Source link

Weiterlesen

Beliebt