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Antec Flux Pro Noctua Edition im Test
Nach Netzteilen und Grafikkarten kommt mit dem Antec Flux Pro Noctua Edition nun auch ein Gehäuse in markanter Noctua-Farbgebung. Eine überaus gelungene Kooperation, wie der Test zeigt, denn ein durchdachtes Gehäuse trifft auf eine exzellente Lüfterausstattung mitsamt entsprechender Kühlleistung. Der Preis: sehr hoch*.
Antec Flux Pro Noctua Edition
Seit geraumer Zeit beschränkt sich Noctua nicht mehr auf das eigene Produktsortiment, sondern stößt mit verschiedenen Kooperationen auch in neue Gefilde vor. Die in Zusammenarbeit mit Asus hervorgebrachten Grafikkarten waren zuletzt wiederholt die leisesten Modelle ihrer Klasse, wie zuletzt der Test der Asus GeForce RTX 5080 Noctua erneut zeigte. Auch das Netzteil in Kooperation mit Seasonic überzeugte.
Was jedoch bislang fehlte, war ein Gehäuse, das mit bewährter Kühlleistung hervorsticht. Genau hier setzt das vor knapp neun Monaten im Rahmen der Computex 2025 vorgestellte Antec Flux Pro Noctua Edition an.
- Premium Lüfterausstattung
- Sehr gute Verarbeitungsqualität
- Sehr gute Kühlleistung
- Erstklassiges Kabelmanagement
- Umfangreiche AiO-Optionen
- Üppiges Platzangebot
- Netzteilposition drehbar
- Sechs Jahre Garantie
- USB-C-Anschluss auf 10 Gbps beschränkt
- Fehlender GPU-Haltearm
- Keine Back-Connect-Aussparungen
- Software-Zwang für Info-Display
Unterschiede zur Basisversion
Noctua entwickelt das Rad dabei nicht völlig neu. Wie schon bei den anderen Kooperationen bedient sich Noctua eines bereits erhältlichen Produkts. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um das Antec Flux Pro, das bereits im August 2024 vorgestellt wurde.
Während das Chassis in der Noctua Edition unverändert übernommen wird, sind die Anpassungen nicht nur optischer Natur. Zwar kommt das vom Hersteller bekannte braune Farbschema zum Einsatz, was die Noctua Edition aber vor allem ausmacht, sind die beigelegten Noctua-Lüfter – was sich auch preislich bemerkbar macht.
* Der Preis und dessen Rechtfertigung
Während das „herkömmliche“ Antec Flux Pro zu einem Preis von rund 210 Euro den Einzelhandel erreicht hatte und aktuell zu Preisen ab 180 Euro erhältlich ist, werden für die Antec Flux Pro Noctua Edition rund 400 Euro ausgerufen.
Über 200 Euro oder über 100 Prozent sind ein gehöriger Aufpreis, den Noctua jedoch klein zu rechnen weiß: Denn gegenüber dem Kauf der einzelnen Komponenten (Gehäuse, Lüfter und Lüftersteuerung) sollen Käufer rund 44 Euro sparen und die farbliche Anpassung gibt es quasi „gratis“ dazu.
In der Tat liegt das Gehäuse gegenüber dem Einzelkauf der Komponenten selbst mit Blick auf aktuelle Marktpreise preislich etwas niedriger. Absolut ändert sich dadurch am Kaufpreis nichts, relativ betrachtet aber schon. Das setzt natürlich voraus, dass man selbst keine Lüfter des gleichen Typs mehr rumliegen hat; zum Beispiel aus dem Gehäuse, dass das Antec ersetzen soll.
Was immer positiv zu bewerten ist: Während das einfache Flux Pro mit einer zweijährigen Garantie daherkommt, sind es bei der Noctua Edition sechs Jahre.
Das Antec Flux Pro Noctua Edition soll ab heute den Einzelhandel erreichen. Zunächst soll das Gehäuse vorrangig über den Noctua-Shop über Amazon* vertrieben werden, ehe es später auch bei anderen Vertriebspartnern geführt wird.
Äußeres Erscheinungsbild
Die äußeren Gehäusemerkmale des Antec Flux Pro Noctua Edition gleichen unverändert denen des Basismodells. Mit einer großzügigen Mesh-Front, Glasseitenteil und Lufteinlässen im Bodenbereich gibt es hier den aktuellen Standardaufbau zu sehen, mit einer Ausnahme. An der linken Gehäuseseite sitzt ein kleines Zahlen-Display, das CPU- und GPU-Temperatur ausgeben kann.
Die optischen Unterschiede zum Pendant fallen direkt ins Auge. Allen voran die Farbe. Deckel und linkes Sockelblech sind im typischen Noctua-braun gehalten. Gegenüber dem ansonsten üblichen schwarzen und weißen Gehäuseeinheitsbrei ist dies eine äußerst willkommene Abwechslung, wenngleich die Farbe nicht überall auf Anklang stoßen dürfte. Dessen ungeachtet harmoniert die Farbe sehr gut mit der Holzeinfassung aus Walnuss im Frontbereich. Die dezent an Front, Seite und Deckel angebrachten Schriftzüge passen ebenso gut zum Gesamtbild.
Innerhalb der ComputerBase-Community sind die Lager hinsichtlich der Farbgebung zwiegespalten, wie eine Umfrage aus dem Jahr 2024 zuletzt zeigte:
- PC-Lüfter und CPU-Kühler: Schwört ihr auf Noctua oder meidet ihr Braun und Beige?
Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Makel sind keine auszumachen. Als kleiner Wermutstropfen kann die Kunststofffront betrachtet werden. Schade ist auch, dass am I/O-Panel neben den obligatorischen Anschlüssen (Combo-Audio und 2 × USB 3.0) lediglich ein USB-3.1-Anschluss (3.1 Gen2/3.2 Gen2 Type C) geboten wird. Im Preisbereich von rund 400 Euro, wenngleich dieser in erster Linie durch die verbauten Lüfter erreicht wird, gehört USB-C mit einer Übertragungsrate von 20 Gbps zum guten Ton.
Innenaufbau und Alltagserfahrungen
Alle Außenelemente lassen sich werkzeuglos entnehmen. Für einen besseren Airflow sitzt hinter der Mesh-Front kein weiterer Staubfilter. Der einzige Filter sitzt im Boden. Dieser kann zur Reinigung nach vorne ausgezogen werden. Das Frontelement, wenngleich aus Kunststoff gefertigt, ist sehr gut verarbeitet. Farbabweichungen zum übrigen Gehäuse sind nicht zu erkennen.
Die linke Gehäuseseite ist zweigeteilt. Im oberen Bereich sitzt das vier Millimeter dicke Glaselement, das im oberen und unteren Kantenbereich schwarz eingefärbt ist. Darunter sitzt ein Lochgitter, hinter dem sich der Netzteilbereich befindet.
Die Hardware-Kammer ist in schwarz gehalten. Die gummierten Kabeldurchlässe und das Abdeckblech zum Netzteil sind als Akzente in „Noctua-braun“ gehalten. Besonderheiten werden keine geboten. Ganz im Gegenteil, denn sowohl das Flux Pro als auch das Antec Flux Pro Noctua Edition verzichten auf Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse. Auch ein Haltearm für überlange und schwere Grafikkarten wird nicht geboten. Apropos Grafikkarten; eine vertikale Montage ist ab Werk nicht möglich. Hierfür muss ein optionales Bracket erworben werden.
Am Heck zeigt sich eine Kuriosität, die ansonsten zumeist bei kleineren µATX- oder ITX-Gehäusen zu finden ist, denn da, wo regulär das Netzteil sitzt, sitzt beim Antec Flux Pro (Noctua Edition) im Auslieferungszustand eine Blende mitsamt Kaltgerätesteckeraufnahme – doch hierzu später mehr.
Der äußerst robust gefertigte Deckel lässt sich mit nur einem Griff entfernen. Zur besseren Montage der Hardware sowie zur Anbringung von Lüftern oder eines Radiators kann die seitliche Querstrebe mitsamt Lüfter-Bracket entfernt werden.
Hinter der rechten Seitenwand verbirgt sich ein wohl geordnetes Kabelmanagement, das kaum Wünsche offen lässt. Mehrere Kabelführungen, zahlreiche Binder und äußerst viel Platz ermöglichen ein sauberes Verlegen der Kabel. Dabei sind sogar an der rechten Seite Klettbinder für die CPU-Stromkabel angebracht.
Die enthaltene Lüftersteuerung vom Typ NA-FH1 sitzt in der linken oberen Ecke. Sie ist magnetisch angebracht und kann daher variabel positioniert werden.
Für Festplatten stehen insgesamt sechs Halterungen zur Verfügung, von denen zwei Brackets kleineren 2,5″-Laufwerken vorbehalten sind. In den übrigen Halterungen kann wahlweise eine 3,5″- oder eine 2,5″-Festplatte montiert werden. Positiv ist hervorzuheben, dass die größeren Brackets mittels Gummischeiben entkoppelt sind. Der untere Laufwerkskäfig wartet zudem mit einem Clou auf, denn er kann verschoben werden. Dabei ist auf keinerlei Befestigungslöcher oder ähnliches zu achten, sodass er völlig frei platziert oder entnommen werden kann. Die Verschraubung hierfür ist jedoch ungünstig unterhalb des Gehäusebodens gelegen.
Netzteil dreh dich!
Neben der herkömmlichen Einbauweise des Netzteils kann dies im Antec Flux Pro (Noctua Edition) auch gedreht eingebaut werden, sodass die Anschlüsse zur Seite gerichtet sind. Diese Methode soll die Kabelführung erleichtern, wodurch es keines speziellen Netzteils wie dem Corsair Shift bedarf. Im Umkehrschluss wandert auch der Stromanschluss an die gegenüberliegende Gehäuseseite. Über eine Verlängerung des Kaltgerätekabels wird das Netzteil sodann mit Strom versorgt.
Für den regulären Netzteileinbau liegt dem Lieferumfang aber auch eine Montageblende bei. Die maximale Netzteillänge beträgt bei Verwendung des unteren Festplattenkäfigs 300 mm. Bei Entnahme des Käfigs steigt die maximale Länge auf 470 mm. In der gedrehten Einbauweise darf das Netzteil maximal 180 mm messen.
Einbau bereitet Freude
Der Hardware-Einbau geht äußerst leicht von der Hand. Das üppige Platzangebot und das hervorragende Kabelmanagement bereiten Freude. Ebenso, dass die Lüfter an Front, Deckel und Netzteilblende mittels Brackets befestigt werden.
An der Front kann die Lüfterhalterung für eine parallele Nutzung einer AiO-Kühlung im Deckel und Front in der Höhe variabel positioniert werden. Je nach Position wird dabei jedoch leider eine Kabeldurchführung blockiert. Abgesehen davon zeigten sich keinerlei Probleme beim Einbau. Auch das Display funktioniert einwandfrei. Ärgerlich ist jedoch, dass dafür eine separate Software benötigt wird.
Belüftungsoptionen
Insgesamt kann das Antec Flux Pro Noctua Edition bis zu 12 Lüfter aufnehmen und bietet äußerst umfangreiche Möglichkeiten zur Unterbringung von AiO-Kühlungen. Während das Netzteil-Bracket einzig 120-mm-Lüfter aufnimmt, können an allen anderen Lüfterplätzen auch 140-mm-Modelle verbaut werden. Bei Entnahme des unteren Festplattenkäfigs können auch am Boden Lüfter montiert werden.
An all jenen Lüfterpositionen erlauben es die Platzverhältnisse auch entsprechende AiO-Radiatoren zu verbauen. Dabei ist es an der Front sowie auf der Netzteilblende außerdem möglich einen Push-Pull-Aufbau zu realisieren.
Über die Positionierung des vorderen Lüfter-Brackets kann wie zuvor beschrieben, verhindert werden, dass sich Deckel- und Frontkühlung in die Quere kommen. In der Front stehen vor der Bracket 30 mm Platz für Lüfter zur Verfügung. Dahinter sind es rund 62 mm. Auch im Deckel steht mit rund 70 mm ausreichend Platz bereit.
Die in der Noctua Edition mitgelieferten Lüfter sind ab Werk nicht im Gehäuse verbaut, sondern liegen in einem Karton in Reih und Glied parat. Als Gimmick ist auch ein kleiner Lüfter (NF-A4x10 FLX) als Schlüsselanhänger beigelegt. Wieso die Lüfter nicht direkt verbaut sind, lässt sich schnell klären. Noctua legt dem Lieferumfang sowohl herkömmliche Schrauben als auch seine eigenen Entkopplungsstifte (NA-AV4 V2) bei, sodass der Nutzer selbst die Befestigungsmethode wählen kann.
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Im Test vor 15 Jahren: Der Scythe Susanoo war trotz vier Lüftern nur Durchschnitt

Abseits des Einheitsbreis gab es vor 15 Jahren wenig im Markt für CPU-Kühler. Der japanische Hersteller Scythe wagte mit dem Susanoo (Test), ein neues Konzept zu versuchen. Mit vier 100-mm-Lüftern, gigantischen Dimensionen und einem rekordverdächtigen Gewicht sollte der Susanoo zu hoher Kühlleistung verhelfen.
Der Ansatz war rohe Gewalt
Prinzipiell lautete Scythes Ansatz für den Susanoo „viel hilft viel“. Das gewaltige Top-Blow-Konstrukt kam inklusive der vier 100-mm-Lüfter auf Abmessungen von 210 × 210 × 160 mm bei einem Gesamtgewicht von satten 1.575 Gramm. Dabei kamen gleich zwei Kühlkörper zum Einsatz, die über zwölf Heatpipes verfügten, die sie mit der kupfernen Bodenplatte verbanden. Die Kühlkörper waren asymmetrisch ausgelegt: Der größere Kühlkörper bestand aus 42 Aluminiumlamellen, während der kleinere auf 26 kam. Die beigelegten Lüfter ließen sich in einem Drehzahlbereich von 500 bis 2.000 U/min ansteuern, wobei sie laut Herstellerspezifikation von 85,03 bis 340,14 m³/h Luft förderten.
Dem Gewicht entsprechend bedingte der Susanoo eine stabile Montage. Der Hersteller setzte hierfür auf eine Rückplatte sowie Haltebügel auf der Front des Mainboards. Aufgrund der Abmessungen des Kühlers gestaltete sich die Installation nicht einfach. Zum einen überragte der Kühler die Grafikkarte, sodass diese rechtzeitig montiert werden musste. Zum anderen war der Einbau des Mainboards in das Gehäuse erschwert, da sich die mittlere Schraubenreihe nicht mehr erreichen ließ. Scythe legte aus diesem Grund kleine Plastik-Clips bei, um die Schrauben zu ersetzen.
Viel Wind um nichts
Der Susanoo musste sich auf einem Intel Core i7-920 bewähren. Dieser wurde sowohl im „Standardmodus“ bei 2,66 GHz und 1,2 Volt als auch im „Performancemodus“ bei 3,4 GHz und 1,4 Volt betrieben. Trotz der gigantischen Abmessungen und der vier Lüfter fiel die Kühlleistung des Scythe Susanoo ernüchternd aus. Gegenüber anderen Kühlern lag der Susanoo abgeschlagen am Ende des Testfeldes, wenn die erreichte CPU-Temperatur den Drehzahlen der Lüfter gegenübergestellt wurde.
Zumindest teilweise war diese schlechte Leistung in den Abmessungen des Susanoo begründet. Der Kühler war so groß, dass er zu nah an der Seitenwand des Gehäuses lag, was den Luftstrom behinderte und dem Susanoo so den Wind aus den Segeln nahm. Bei geschlossener Seitenwand gegenüber einem geöffneten Gehäuse verlor der Susanoo knapp 13,5 Kelvin, während ein Noctua NH-D14 nur 5 Kelvin verlor. Im Test handelte es sich spezifisch um ein Silverstone TemJin-SST-TJ09S, das stellvertretend für Standard-ATX-Gehäuse stand.
Fazit
Am Ende des Tages konnte der Susanoo nicht überzeugen. Obwohl es löblich war, dass Scythe sich abseits der etablierten Standards ausprobierte, scheiterte dieser Versuch mit dem Susanoo. Die riesigen Dimensionen und das entsprechende Gewicht zusammen mit dem hohen Preis von 80 Euro und der schlechten Kühlleistung ergaben kein stimmiges Gesamtpaket.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Neues PlayStation DRM-System: Dauerhafte Offline-Spiele erst nach Server-Check bestätigt

Nach einigen Tagen Unsicherheit und Spekulationen hat Sony die Existenz eines neuen DRM-Systems für Spiele aus dem PlayStation-Store bestätigt. Das setzt nach dem Kauf einmalig eine Online-Verbindung voraus, soll aber eigentlich keinen Unterschied machen.
Das steckt hinter dem neuen 30-Tage-Timer
Vergangene Woche entdeckten Spieler nach dem Kauf im PlayStation-4-Store einen neuen Timer mit einer Laufzeit von 30 Tagen. Läuft der Timer ab bevor eine Internetverbindung hergestellt wird, geht der Zugriff auf das Spiel verloren. Ausgenommen sind Spiele auf Blu-ray und in der Vergangenheit erworbene Titel. Auf der PlayStation 5 wird der Timer hingegen nicht angezeigt, ohne Verifizierung ließen sich Spiele dort jedoch nicht starten.
Das führte zu Spekulationen. Angenommen wurde unter anderem, dass die Konsolen nun alle 30 Tage eine Internetverbindung benötigen – und bei einer leeren CMOS-Batterie der Zugriff auf Spiele verloren geht, weil das System keine Zeit mehr abgleichen kann. Ein genauerer Blick ergab allerdings, dass ab dem 15. Tag nach dem Kauf eine bestehende Internetverbindung aus der 30-Tages-Lizenz eine dauerhafte, auch unbegrenzt offline nutzbare Lizenz macht. Besteht vorher eine Internetverbindung, ändert sich nichts: Die Lizenz bleibt temporär, die Server müssen einmal nach Ablauf von 14 Tagen kontaktiert werden.
Sony bestätigt und gibt Entwarnung
Sony bestätigte die Änderung nun unter anderem gegenüber GameSpot. Das Unternehmen stellte klar, dass nach dem Kauf eine einmalige Online-Verifikation, danach aber keine weiteren Server-Kontakte nötig sind. „Spieler können auf ihre Spiele wie gewohnt zugreifen und sie normal spielen“, schrieb Sony. Im Prinzip soll sich also nichts ändern.
Über die Gründe für die Änderung am System schweigt Sony. Als Grund wird jedoch angenommen, dass Sony Exploits schließen wollte. Dafür spricht, dass die Umwandlung der Lizenz nach Ablauf des Rückerstattungsfensters erfolgt. User „andshrew“ aus dem Resetera-Forum nimmt daher an, dass es offenbar möglich war ein Spiel zu kaufen, die Lizenz zu kopieren und das Spiel anschließend zurückzugeben. Eine Einschränkung der Lizenz während des Rückgabezeitraums könne eine Möglichkeit sein, eine solche potentielle Lücke zu schließen.
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UltraGear evo GM9 27GM950B: LG bringt hellen 5K-Monitor mit über 9.000 Mini-LEDs
Einen 5K-Monitor mit hellem Mini-LED-Backlight und Dual-Mode bringt LG mit dem UltraGear evo GM9 (27GM950B) auf den Markt. Der 27″-Monitor liefert 218 ppi und soll in der Spitze mit 1.250 cd/m² leuchten. Spieler haben die Wahl zwischen nativer Auflösung mit 165 Hz oder WQHD mit 330 Hz.
5K-Auflösung für 218 ppi
Die 5.120 × 2.880 Pixel des UltraGear evo GM9 (27GM950B) bedeuten eine Bildpunktdichte von 218 ppi bei 27 Zoll Diagonale. Diese Variante der 5K-Auflösungen wird auch 5K UHD+ genannt und nutzt das klassische 16:9-Seitenformat. Sie liefert doppelt so viele Pixel wie Dual QHD mit 5.120 × 1.440 in 32:9.
IPS mit 2.304 Mini-LED-Zonen
Das IPS-Display ist mit einem Mini-LED-Backlight bestückt, das über 2.304 separat dimmbare Leuchtzonen verfügt. Die Gesamtzahl der Mini-LEDs gibt LG mit 9.216 an. Jede Zone verfügt demnach über 4 Leuchtdioden. Je mehr Zonen ein Mini-LED-Display hat, umso feiner ist die Abstufung bei der Beleuchtung, was den Halo-Effekt bei hellen Objekten vor dunklem Hintergrund verringert, aber nicht eliminiert. Die Kombination aus 5K UHD+ und 2.304 Mini-LED-Zonen bietet sonst nur Apples Studio Display XDR.
LG spricht von „Hyper Mini LED“ und wirbt mit einer „überragenden Spitzenhelligkeit“ von 1.250 cd/m². Diese Leuchtkraft wird allerdings nur punktuell erreicht. Auf ganzer Fläche sollen aber ebenfalls hohe 750 cd/m² möglich sein. Der Monitor ist nach DisplayHDR 1000 zertifiziert.
Durch einen besonders geringen Abstand zwischen Panel und Hintergrundbeleuchtung sollen lichtdurchlässige Stellen und Blooming-Effekte reduziert werden. LG spricht von „Zero Optical Distance“-Technologie.
Dual-Mode für bis zu 330 Hz
Die native 5K-Auflösung wird mit bis zu 165 Hz dargestellt. Spieler, die Auflösung zugunsten einer höheren Bildwiederholrate opfern wollen, können auf den alternativen Modus mit 2.560 × 1.440 Pixeln umschalten, um dann die doppelte Bildwiederholfrequenz von 330 Hz zu erhalten.
DisplayPort 2.1 mit UHBR20
Bei den Videoeingängen ist der aktuelle DisplayPort 2.1 in der maximalen Ausbaustufe mit vier 20-Gbit/s-Lanes (UHBR20) für 80 Gbit/s brutto vertreten. Außerdem gibt es zweimal HDMI 2.1, einen USB-C-Anschluss mit 90 Watt Power Delivery sowie zwei USB-A-Buchsen und einen Kopfhörerausgang. Eine KVM-Funktion wird auf den Produktseiten zwar nicht explizit erwähnt, doch weist der Eintrag „Dual Controller“ bei den Spezifikationen darauf hin.
Weitere Ausstattung
Der Monitor verfügt über einen integrierten Prozessor, mit dem sich niedriger auflösende Inhalte auf 5K Hochskalieren lassen (Upscaling). Das Feature ist allerdings nicht für Spiele gedacht, hier leisten die Grafikkarten von AMD, Intel und Nvidia bessere Arbeit.
Die integrierten Stereolautsprecher (2 × 7 W) sollen dank „AI Sound“ ein immersives virtuelles 7.1.2-Kanal-Klangerlebnis simulieren.
AI Sound trennt einzelne Audioelemente – Stimmen, Effekte und Hintergrundgeräusche – auf intelligente Weise voneinander und passt sich dem Spielgeschehen an. So entsteht ein immersives virtuelles 7.1.2-Kanal-Klangerlebnis. Über die integrierten 7-W-Stereolautsprecher (2 x 7 W) oder Kopfhörer bleiben Stimmen auch in intensiven Feuergefechten deutlich hörbar, während wichtige Hinweise wie Schrittgeräusche jederzeit klar zu erkennen sind.
LG
Sowohl AMD FreeSync als auch Nvidia G-Sync (kompatibel) werden unterstützt. Das Display lässt sich in der Höhe verstellen, neigen sowie vertikal und horizontal schwenken. Auf der Gehäuserückseite ermöglichen zwei LED-Streifen RGB-Leuchteffekte.
Preis und Verfügbarkeit
Die internationale Pressemitteilung nennt den April für den Marktstart, der je nach Region aber variieren kann. In den USA wird der UltraGear evo GM9 (27GM950B) zum Preis von rund 1.200 Dollar zur Vorbestellung angeboten.
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