Apps & Mobile Entwicklung
Geometric Future Model 2 The Ark: Auffälliger Gehäuse-Turm nutzt Platz flexibel

Geometric Future baut ausgefallene Gehäuse. Das Model 2 The Ark ist keine Ausnahme, weder beim Design noch beim in vielerlei Hinsicht flexiblen Layout. Variable Optionen sorgen dafür, dass die Platzverteilung und damit die Größen von Komponenten an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können.
Der halboffene Tower wird von allen Seiten mit Mesh-Panelen verkleidet. Das luftige Design soll die Kühlung erleichtern. Luft kann von überall in das Gehäuse fließen und nach oben ausgelassen werden. Zum aktiven Luftaustausch können bis zu sieben 120-mm-Lüfter, davon je drei seitlich und einer im Deckel, oder zwei 360-mm-Radiatoren gleichzeitig verbaut werden. Wärmetauscher reduzieren allerdings teils das Platzangebot für andere Komponenten.
Flexible Platz-Optionen
Wie das aussieht, bestimmen Komponentenauswahl und Bestückung des Model 2. Insgesamt acht Stück gibt es. Sie decken unter anderem die Verwendung von Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards, SFX- und ATX-Netzteilen und unterschiedliche breite und lange Grafikkarten ab. Flexibel ist außerdem die Position des Gehäuses selbst: Es kann stehend oder liegend montiert, das I/O-Panel an Ober- oder Unterseite gesetzt werden. Eine Tischmatte mit zwei verschiedenfarbigen Seiten als Unterlage gehört zum Lieferumfang.
Da das Model 2 ein großes Gehäuse mit einem Volumen von über CPU-Kühlern stehen so entweder 142 oder 172 Millimeter in der Höhe zur Verfügung, Grafikkarten 286, 314 oder 350 Millimeter in der Länge sowie zwischen 46 und 89 Millimeter in der Breite. Unabhängig des Layouts bleibt eine Konstante. Festplatten sitzen hinter dem Mainboard. Dort befinden sich je eine 2,5″/3,5“- und eine 2,5″-Montageposition.
Preis und Verfügbarkeit
Das Geometric Future Model 2 hat es mittlerweile auch in Deutschland in den Handel geschafft. Dort kostet es in Weiß oder Schwarz jeweils rund 150 Euro. International kann das Modell schon länger bezogen werden. PCMag bemängelt im einem Test das Fehlen von Staubfiltern sowie die Position der I/O-Panels. Beides müsse man für das Design bezahlen. Platzangebot und Robustheit der Beschichtung, aber auch das geringe Gewicht werden gelobt.
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Steam Machine: Geekbench-Ergebnisse deuten auf zeitigen Marktstart hin

Valve will wieder in den Markt für stationäre Konsolen einsteigen; die Steam Machine soll dieses Jahr erscheinen, vorzugsweise im Sommer. Neu aufgetauchte Geekbench-Einträge deuten nun darauf hin, dass bereits erste Geräte bei externen Testern angekommen sein könnten. Der Marktstart rückt damit potenziell näher.
Geekbench-Ergebnise kündigen bevorstehende Reviews an
Angekündigt hat Valve die neue Steam Machine im Herbst 2025 ursprünglich für „Anfang 2026“, hatte die Rechnung da aber noch nicht mit der anhaltenden Speicher- und Komponentenkrise gemacht. Nach mehreren Verschiebungen war die stationäre Steam-Konsole zwischenzeitlich für das 2. Quartal erwartet worden, wenngleich Valve bloß noch von diesem Jahr spricht. Jetzt könnte es aber doch noch der Sommer werden.
Darauf deuten frische Geekbench-Ergebnisse hin, die am 15. Juni 2026 aufgetaucht sind. Insgesamt wurden zwei neue Benchmark-Durchläufe veröffentlicht. Zwar ist die Steam Machine sogar schon im August 2025 erstmals auf Geekbench aufgetaucht; damals aber mit Windows und mutmaßlich bei internen Tests. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse basieren erstmals auf SteamOS, also dem Zielsystem der Konsole. Vor dem Hintergrund weiterer Gerüchte, die der Redaktion vorliegen, festigt sich das Bild einer bereits laufenden Review-Phase bei externen Testern und Gaming-Publikationen. Und erfahrungsgemäß ist es von entsprechenden Reviews, die in den kommenden Wochen erscheinen könnten, nicht mehr weit bis zum Marktstart.
An der Hardware selbst hat sich laut Geekbench-Einträgen nichts verändert. Weiterhin kommt unter dem Codenamen „Valve Fremont“ eine AMD-CPU mit sechs Kernen und zwölf Threads sowie 16 MB L3-Cache zum Einsatz. Die gemessenen Werte liegen bei rund 2.280 bis 2.330 Punkten im Single-Core- und etwa 7.300 Punkten im Multi-Core-Test und entsprechen damit weitgehend den früheren Windows-Ergebnissen. Allerdings sind Geekbench-Werte nur bedingt aussagekräftig für die tatsächliche Gaming-Leistung, da es sich ausschließlich um CPU-Benchmarks handelt. Sie sollten entsprechend vorsichtig interpretiert werden.
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Update verfügbar: Google verteilt Android 17 an das Pixel 6 und neuer
Google hat mit der Verteilung des finalen Android 17 an eigene Smartphones ab dem Pixel 6 begonnen. Zur Entwicklerkonferenz I/O hatte das Unternehmen unter der Bezeichnung Gemini Intelligence seine Vision eines Agenten-Betriebssystems vorgestellt. Parallel zu Android 17 geht bei Google auch ein neuer Pixel Feature Drop online.
Die Verfügbarkeit des neuen Betriebssystems hat sich somit seit der Veröffentlichung von Beta 1 im Februar dieses Jahres nicht verändert. Es wird mindestens das im Oktober 2021 von Google auf den Markt gebrachte Pixel 6 (Pro) für Android 17 vorausgesetzt. Das Over-the-Air-Update lässt sich ab sofort über die Android-Einstellungen anstoßen.
Gemini Intelligence folgt im Laufe des Sommers
Wie Google erklärt, sollen „ausgewählte Geräte noch diesen Sommer“ Gemini Intelligence erhalten, das sich dann durch seine Agenten-Funktionen auszeichnen soll. Ein KI-Agent ist ein Programm mit künstlicher Intelligenz, das selbstständig Aufgaben ausführen kann. Anders als ein normaler Chatbot reagiert ein KI-Agent nicht nur auf einzelne Fragen, sondern kann Ziele verfolgen, Informationen sammeln, Entscheidungen treffen und Aktionen ausführen. Gemini Intelligence soll in Android 17 somit in erster Linie für einen gewissen Grad der Automatisierung sorgen, demnach als Agent eigenständig ausgewählte Aufgaben ausführen. Alle Details sind dem ausführlichen Artikel aus dem Mai zu entnehmen.
- Gemini Intelligence: Google macht Android 17 zum Agenten-Betriebssystem
Multitasking-Bubbles für schwebende App-Fenster
Was damit für den Rollout von Android 17 als Neuheiten übrig bleibt, verdeutlichen die von Google hervorgehobenen Funktionen in der Ankündigung. Das sind zum einen die Multitasking-Bubbles, mit denen sich jede App in ein kompaktes, schwebendes Fenster verwandeln lässt. Dafür müssen Anwender das App-Symbol lange drücken, um es in eine Bubble zu verwandeln, die über anderen Apps schwebt. Auf Geräten mit großem Display werden Bubbles in einer Bubble-Leiste am unteren Bildschirmrand angedockt.
Auf den Bildschirminhalt reagieren
Neu sind zudem die Bildschirm-Reaktionen, die sich auf die Bildschirmaufzeichnung und Anmerkungsfunktion des Betriebssystems anwenden lassen. Nutzer können damit jetzt über die Selfie-Kamera des Smartphones ein Video aufnehmen und gleichzeitig den Bildschirm aufzeichnen und somit parallel auf dessen Inhalt reagieren.
Virtueller Controller auf Foldables
Android 17 unterstützt auf Foldables eine neue 50/50-Ansicht speziell für Spiele, um den Spielinhalt auf einer Hälfte und den virtuellen Controller auf der anderen Hälfte des Bildschirms anzuzeigen. In dem Betriebssystem sei außerdem bereits ein Gaming-Modus für Foldables enthalten, der aber erst „in den kommenden Monaten“ verfügbar gemacht werden soll. Google habe durch eine „effizientere Speicherbereinigung“ zudem die Framerate verbessern und das Ruckeln reduzieren können.
Neue Sicherheitsfeatures für Android 17
Apps lässt sich in Android 17 temporär Zugriff auf den genauen Standort geben, außerdem lassen sich nur einzelne Kontakte anstelle des gesamten Adressbuches freigeben. Google hatte bereits im Mai mit neuen Sicherheitsfeatures geworben, darunter die erweiterte biometrische Absicherung des Geräts über den Find Hub.
Eine optimierte Live-Erkennung von Bedrohungen soll mehr verdächtige Apps und Betrugsversuche verhindern. Um Diebe daran zu hindern, sich durch das Erraten von Passwörtern Zugang zu verschaffen, hat Google die Anzahl der Versuche zum Eingeben der PIN reduziert und die Wartezeit zwischen fehlgeschlagenen Versuchen verlängert.
- Agentisches Betriebssystem: So sichert Google Gemini Intelligence und Android ab
Google führt für Android 17 darüber hinaus das Ausblenden von App-Namen auf dem Homescreen, die Erweiterung der Kindersicherung auf alle Android-Geräte, eine eigene Lautstärkeregelung für den Assistenten und mehr Kontrolle über das dunkle Design als Neuerungen auf. Es gebe zudem App-Speicherlimits, um sicherzustellen, dass Apps nie zu viel RAM verwenden, sowie eine verbesserte Leistung und Akkulaufzeit.
Pixel Feature Drop überschneidet sich
Der aktuelle Pixel Feature Drop umfasst eine Reihe von Neuheiten, die ohnehin im allgemeinen Android-17-Update enthalten sind, zum Beispiel die Bildschirm-Reaktionen und die Multitasking-Bubbles, die auf dem Pixel 10 Pro Fold verfügbar sind. In den USA kann Gemini mit Gemini Omni künftig auch Videos bearbeiten, hierzulande kann der Dienst jetzt Musik erstellen. Google bringt zudem die Dolmetscher-Funktion auf das Pixel 10a und macht Quick Share auf dem Pixel 8a und 9a zu AirDrop kompatibel.
Bereits bekannte Funktionen weitet Google auf mehr Märkte aus. Die Funktion „Nachricht aufzeichnen“ für ein Echtzeit-Texttranskript einer eingehenden Voicemail sowie KI-generierte nächste Schritte nach dem Anruf weitet Google „auf noch mehr Märkte“ aus und führt „Custom Greetings“ ein. Ab sofort können Nutzer eine personalisierte, ausgehende Audionachricht aufnehmen. Anrufer sollen ein „viel herzlicheres, persönlicheres Erlebnis“ erhalten, wenn man nicht ans Telefon geht.
Fotos per Sprache bearbeiten
In Google Fotos lassen sich nun auch in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien Fotos per Sprache bearbeiten, etwa mit Befehlen wie „Mach es besser“ oder „Entferne die Spiegelungen im Bild“.
Das Teilen von Notfallinformationen (Notfallfreigabe) ist jetzt in den zentralen Notfallerkennungsfunktionen zu finden, einschließlich Autounfallerkennung, Sturzerkennung und Pulsverlusterkennung. Wenn das Pixel einen schweren Autounfall, einen harten Sturz oder einen Pulsverlust erkennt, ruft es den Rettungsdienst an und benachrichtigt gleichzeitig ausgewählte Notfallkontakte. In den Einstellungen können Anwender für jeden Erkennungstyp festlegen, welche Notfallkontakte benachrichtigt werden sollen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Speicherpreise im Check: HDD-Preise steigen deutlich, SSDs & RAM legen leicht zu

Seit neun Monaten blickt ComputerBase in jeder Monatsmitte auf die Entwicklung der Preise von RAM, HDDs und SSDs. Wie haben sich diese gegenüber der Zeit vor Beginn der Speicherkrise verändert? Mitte Juni ergaben die Stichproben, dass die HDD-Preise erheblich angezogen haben. SSD und RAM wurden wiederum nur leicht teurer.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend. Das Preisniveau beim RAM bleibt extrem hoch und legte binnen eines Monats auch wieder etwas zu. Weitaus deutlicher ist der erneute Preisanstieg bei den Festplatten (HDD), die jetzt mehr als doppelt so teuer wie im vergangenen September sind. Bei den SSDs blieben die Preise nahezu stabil. Mehr Details stehen in den nachfolgenden Abschnitten.
Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)
Fallende Preise sind noch immer nicht in Sicht. Je nach Prognose aus der Branche wird inzwischen erwartet, dass die Knappheit bis 2028 oder sogar bis 2030 anhalten könnte.
Aktuelle RAM-Preise
Auch Mitte Juni ist Arbeitsspeicher für Desktop-PCs im Durchschnitt fast viermal so teuer wie vor der Speicherkrise. Die Teuerungsrate stieg von 282 Prozent vor einem Monat auf nun 288 Prozent an. Dabei half auch nicht, dass das DDR4-Speicherkit im Vergleich zu Mitte Mai rund 10 Prozent günstiger geworden ist. Das ist auch der einzige deutliche Ausreißer in diese Richtung.
Aktuelle HDD-Preise
Die Preise der Festplatten kennen nur noch eine Richtung, nämlich die nach oben. Lag das Preisniveau vor einem Monat noch rund 88 Prozent über dem September 2025 fiel jetzt die Marke von 100 Prozent und zwar deutlich. Somit sind die HDDs inzwischen im Durchschnitt 107 Prozent teurer als vor der Speicherkrise.
Aktuelle SSD-Preise
Am wenigsten Bewegung gab es bei den SSDs, die nun 112 Prozent teurer sind als vor neun Monaten. Für die 1-TB-SSD von Kingston muss man inzwischen knapp 140 Euro hinlegen, während es im September noch 50 Euro waren.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
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