Künstliche Intelligenz
Pentagon beginnt Ablösung von Anthropic, KI-Dienste von OpenAI stehen bereit
Das US-Verteidigungsministerium hat erste Schritte eingeleitet, KI-Dienste von Anthropic aus den eigenen Prozessen wie den aktuellen Militäroperationen im Iran durch Alternativen zu ersetzen. Das ist die Folge der Eskalation im Streit um die Nutzung der KI-Technik für das US-Militär. Nach Angaben hochrangiger Pentagon-Mitarbeiter wird die Ablösung von Anthropic-Produkten wie Claude mehr als einen Monat dauern, aber man arbeitet derzeit an der Integration anderer großer Sprachmodelle. Dazu dürften KI-Dienste von OpenAI gehören, die jetzt über Amazons Cloud-Angebote auch an US-Behörden verkauft werden.
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In einem Interview hat Cameron Stanley, Leiter der Abteilung für Digitales und KI im Pentagon, ChatGPT als Alternative zu Claude allerdings nicht genannt. „Das Ministerium bemüht sich aktiv um die Integration mehrerer LLMs in den entsprechenden staatlichen Einrichtungen“, sagte er lediglich bezüglich großer Sprachmodelle (LLMs) für das US-Verteidigungsministerium. „Die Entwicklungsarbeiten an diesen LLMs haben begonnen und wir gehen davon aus, dass sie sehr bald einsatzbereit sein werden.“
Pentagon und Anthropic zerstritten
Zwar wurden Anthropic im Sommer letzten Jahres wie anderen KI-Firmen hunderte Millionen US-Dollar vom Pentagon versprochen, doch der Einsatz der KI-Technik geriet Anfang dieses Jahres zum Streit. Anthropic verweigerte dem Verteidigungsministerium, die KI-Modelle für die Massenüberwachung der US-Bevölkerung zu nutzen. Zudem dürften damit keine Waffen entwickelt werden, die ohne menschliche Beteiligung feuern. Daraufhin hatte das Pentagon Anthropic mit weitreichenden Sanktionen gedroht. Letztlich setzte das Pentagon Anthropic auf die Schwarze Liste und stufte die KI-Firma als Sicherheitsrisiko ein. Gegen diese Maßnahme wehrt sich Anthropic juristisch und verklagt die US-Regierung.
Damit scheint das Tischtuch zwischen der Trump-Administration und Anthropic zerschnitten und der Millionen-Auftrag für die KI-Firma stark gefährdet. Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Präsident Donald Trump haben laut Bloomberg bereits einen sechsmonatigen Zeitrahmen festgelegt, in dem das US-Militär und andere Bundesbehörden zu Lösungen anderer KI-Firmen wechseln sollen. Bislang war das Anthropic-System der einzige KI-Dienst, der für vertrauliche Informationen und Prozesse im Pentagon eingesetzt werden durfte, und Claude ist aufgrund der Benutzerfreundlichkeit bei den Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums sehr beliebt.
ChatGPT als Claude-Ersatz?
Diese werden sich umstellen und an ChatGPT gewöhnen müssen, denn nach dem Bruch mit Anthropic hat das Pentagon einen KI-Deal mit OpenAI geschlossen. Das war Ende Februar und jetzt berichtet Reuters, dass die KI-Dienste von OpenAI den US-Behörden über die Amazon-Cloud bereits zur Verfügung stehen. Das schließt das US-Verteidigungsministerium sowohl für vertrauliche als auch nicht geheime Arbeit ein. Davon versprechen sich die ChatGPT-Entwickler Verträge mit größeren Unternehmenskunden, da solche Regierungsaufträge Vertrauen und Zuverlässigkeit zeigen würden.
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Ob Anthropic erneut von der US-Regierung beauftragt wird, kann zwar nicht ausgeschlossen werden, aber zunächst wohl nicht mehr vom US-Verteidigungsministerium. Kurz nachdem Anthropic die Klage gegen die US-Regierung eingereicht hatte, erklärte Emil Michael, Unterstaatssekretär für Forschung und Entwicklung im Pentagon, dass das US-Militär diese Sache abschließt und er kaum noch Chancen für eine Wiederaufnahme der Gespräche sieht. „Ich glaube nicht, dass es ein Szenario gibt, in dem dies auf diese Weise gelöst wird“, sagte Michael.
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(fds)
Künstliche Intelligenz
KI-Skandale, Modeberater und Bridges‘ Comeback – Fotonews der Woche 18/2026
Es war keine gute Woche für die Jurys großer Fotowettbewerbe – und gleich zwei traditionsreiche Marken haben sich mit denselben Federn geschmückt: KI-Bilder, die niemand erkannt hat. Bei Hasselblad, einer Marke, die schon den Mond fotografiert hat, schaffte es ein Bild in die Shortlist der „Hasselblad Masters 2026“, auf dem ein Glas einer offensichtlich Coca-Cola-ähnlichen Limonadenflasche prangt – mit einem Etikett, das aussieht, als hätte ein Buchstabensuppen-Hersteller es entworfen. Das verräterische, kryptische Schriftgewirr ist mittlerweile so etwas wie das Markenzeichen generativer KI, und unter den 70 Finalisten fiel das prompt im Subreddit r/photography auf. Die Reaktion: über 600 Upvotes und entsprechend viel Spott.
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Hasselblad reagierte mit einer Stellungnahme, in der man „weitere Prüfungen“ und das Anfordern der RAW-Dateien ankündigte. Was bleibt, ist allerdings ein bitterer Beigeschmack: Die 69 anderen Finalisten – darunter etwa der Franzose Olivier Caune, dessen Stolz in den Kommentaren regelrecht untergeht – sehen sich nun reflexartigem Generalverdacht ausgesetzt. Pikant: Die Vorauswahl erfolgte intern bei Hasselblad, nicht durch die hochkarätige Grand Jury. Das macht es aber auch nicht besser.
(Bild: heise )
Tokina im selben Boot
Nur zwei Tage zuvor traf es Tokina. Das japanische Objektivunternehmen kürte seinen Jahressieger 2025 – und musste ihn nach einem Reddit-Aufschrei wieder zurückziehen. Auch hier deuten Indizien auf eine KI-Beteiligung: Das Bild des omanischen Fotografen Abu Elias enthielt das unsichtbare SynthID-Wasserzeichen von Google, das immer dann eingebettet wird, wenn Googles Tools wie Gemini Nano Banana Pro oder der Magic Editor zum Einsatz kommen. Ob das ganze Bild generiert oder ‚nur‘ der Himmel ausgetauscht wurde, ist unklar – ein Video desselben Fotografen vom selben Ort zeigt jedenfalls Tageslicht statt Sonnenuntergang. Tokina hat den Preis kommentarlos an Lee Nuttall weitergereicht und gelobt, künftig „zusätzliche Kontrollpunkte“ einzuführen. Vielleicht reicht es ja schon, wenn die Juroren beim Etikett auf der Limoflasche kurz die Lesebrille aufsetzen.
Wenn die KI den Wolf erfindet
Dass KI-Bilder nicht nur Fotowettbewerbe in Bedrängnis bringen, zeigt eine kuriose Geschichte aus Südkorea: Ein 40-jähriger Mann wurde verhaftet, weil er ein KI-generiertes Bild des aus dem Daejeon-Zoo entlaufenen Wolfes „Neukgu“ verbreitet hatte. Das Bild zeigte das Tier angeblich an einer Straßenkreuzung, woraufhin die Stadtverwaltung eine Notfallwarnung an die Bevölkerung verschickte und das Foto sogar in einer Pressekonferenz verwendete. Die Polizei verlegte ihre Suche – und jagte einem Phantom hinterher. Auf die Frage, warum er das getan habe, antwortete der Mann: „Aus Spaß.“ Bis zu fünf Jahre Haft sind nun möglich. Der echte Wolf wurde übrigens nach neun Tagen an einer Autobahn gefangen und ist heute Anwärter auf den Posten des städtischen Maskottchens. Vielleicht erkennt man hier den entscheidenden Vorteil echter Fotografien: Auch ein echter Wolf kann posieren, aber wenigstens lässt sich demnach prüfen, ob es ihn gibt.
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Google Photos wird zum Modeberater
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Mehr Spielwiese für die KI gibt es indessen bei Google. Der Konzern stattet Google Photos im Sommer mit einer „Wardrobe“-Funktion aus, die alle Kleidungsstücke aus der Bildersammlung automatisch katalogisiert. Tops, Hosen, Schmuck, Schuhe – die KI sortiert, was sie findet, und stellt das digitale Sortiment in einem virtuellen Kleiderschrank zusammen. Mix-and-Match-Outfits lassen sich so erstellen, mit Freunden teilen und – das ist der eigentliche Clou – virtuell anprobieren. Google möchte damit die morgendliche Suche nach dem passenden Outfit überflüssig machen.
Interessant am Rande: Da die wenigsten Menschen Produktfotos ihrer eigenen Kleidung von oben aufnehmen, dürfte Google die Pieces aus den Fotos identifizieren und dann passende Bilder aus Google Images ziehen. Ob das Tool wirklich begeisterte Anwender finden oder eher in der langen Schlange der vergessenen Google-Features enden wird, wird sich ab dem Sommer auf Android zeigen, iOS folgt später.
CIPA-Zahlen: Spiegellos zieht weiter, DSLRs im freien Fall
Die Branchenzahlen für Februar 2026 [PDF] sind da, und sie zeichnen ein vertrautes Bild. Spiegellose Systemkameras legen bei den Stückzahlen gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent zu, Kompaktkameras sogar um 26 Prozent – der Boom hält also an. DSLRs hingegen sind weiter im Sinkflug: minus 50 Prozent bei den Einheiten, minus 56 Prozent beim Wert. Bei Objektiven liegt das Verhältnis Linse zu Body bei 1,6 – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die spannendste Zahl steckt aber im Boom der Kompakten: Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass die totgesagte Klasse der Kompaktkameras ausgerechnet die Generation-Smartphone zurückerobert?
Jeff Bridges‘ Widelux-Revival nimmt Vorbestellungen an
Zum Wochenausklang noch eine echte Freude für Analogfans: Die WideluxX F10, das Herzensprojekt von Schauspieler Jeff Bridges und seiner Frau Susan in Zusammenarbeit mit den SilvergrainClassics-Machern Marwan El Mozayen und Charys Schulder, ist jetzt vorbestellbar. Bridges, seit Jahrzehnten bekennender Widelux-Liebhaber, hatte 2024 angekündigt, die nach einem Brand im Panon-Werk verlorene Schwenkpanorama-Kamera neu auflegen zu wollen. Nun ist es so weit: 5.200 Euro kostet eines der 350 Exemplare aus der ersten Produktionsrunde, ausgeliefert wird in sechs bis acht Monaten.
Technisch bleibt die WideluxX dem Original treu: 26mm-Schwenkobjektiv mit Blende 2,8, drei Verschlusszeiten (1/15, 1/125, 1/250 s), 140 Grad Bildwinkel, fixer Fokusbereich von 1,5 Metern bis unendlich. Auf einem 36er-Film passen rund 21 Panoramen mit jeweils 24 x 58 Millimetern. Bei einem Preis, der nur unwesentlich über dem für gut erhaltene gebrauchte F8-Modelle liegt – aber mit zwei Jahren Garantie und individueller Gravur. 15 Minuten nach dem Verkaufsstart waren bereits 50 Stück verkauft. So sieht es aus, wenn Fotografie mal nicht von KI, sondern von echtem Filmtransport bewegt wird.
Empfehlung zum Wochenende
Wer sich nach so viel KI-Debatten nach echter Fotografie sehnt: Die WideluxX-Geschichte selbst ist ein Long Read wert. Auf der Website von SilvergrainClassics dokumentieren die Macher den Reverse-Engineering-Prozess und die Suche nach Ersatzteilen. Es ist eine schöne Erinnerung daran, dass hinter Kameras Menschen stehen – und nicht nur Algorithmen, die Coca-Cola-Etiketten kryptisch vor sich hin halluzinieren.
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(tho)
Künstliche Intelligenz
Trump erhöht Auto-Zölle – worum es geht
Lange war es im Zollstreit zwischen den USA und der EU ruhig geblieben, doch kurz vor dem Wochenende ließ US-Präsident Donald Trump die Situation eskalieren: Auf der Plattform Truth Social kündigte er an, den Zoll auf Auto- und Lastwagenimporte aus der Europäischen Union in die USA auf 25 Prozent zu erhöhen. Der neue Satz soll ab kommender Woche gelten.
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„Sie haben sich nicht an die Vereinbarung gehalten, die wir getroffen haben“, begründete Trump seine Entscheidung vor Journalisten. Was bedeutet das? Ein Überblick:
Was ist das eigentlich für ein Handelsabkommen?
Mitte August 2025 hatten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile sollte der Satz gelten. Im Gegenzug verpflichtete sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern.
Weitere Zolldrohungen Trumps im Grönland-Konflikt und Unsicherheit nach einer Gerichtsentscheidung, die viele US-Zölle für rechtswidrig erklärt hatte, hatten die Umsetzung des Zolldeals allerdings gebremst. Das Europäische Parlament gab im März bekannt, die weitere Umsetzung des Abkommens mit den USA an strenge Bedingungen knüpfen zu wollen. Die Abgeordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus. Für den Vollzug müssen auch die Mitgliedstaaten noch den entsprechenden Verordnungen zustimmen.
Der Einigung war ein monatelanger Streit vorangegangen, bei dem sich beide Seiten des Atlantiks mit Zolldrohungen überzogen. Im Juli kündigte Trump etwa Zölle von 30 Prozent auf alle Waren aus der Europäischen Union an – die EU bereitete wenige Tage darauf Gegenzölle im Wert von 72 Milliarden Euro vor.
Welcher Zollsatz gilt bislang?
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Im Rahmen des Handelsabkommens von August gilt laut US-Bundesregister für Autos, leichte Lastwagen und Autoteile, die aus der EU in die USA importiert werden, die 15-Prozent-Zollobergrenze. Mittelschwere und schwere Lastwagen werden allgemein mit 25 Prozent verzollt.
Autos und Lastwagen von EU-Herstellern, die in den Vereinigten Staaten produziert werden, sind laut Trump von den Abgaben ausgenommen. Der US-Präsident will dadurch Autobauer auf der ganzen Welt dazu bewegen, trotz höherer Herstellungskosten mehr in den USA zu produzieren. Derzeit befänden sich „zahlreiche“ Produktionsstätten im Bau, das Investitionsvolumen liege bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar (knapp 85,5 Mrd. Euro), schreibt Trump in seinem Post.
„Sie haben uns unsere Autoindustrie weggenommen“, sagte Trump. Profitiert hätten davon andere Länder wie Deutschland, Japan, Mexiko und Kanada. Das solle sich nun ändern.
Was genau werfen die USA der EU vor?
Die USA hätten sich an ihren Teil der Vereinbarung mit der EU gehalten, sagte ein Beamter aus dem Weißen Haus der Deutschen Presse-Agentur. Die EU dagegen habe keine wesentlichen Fortschritte bei der Erfüllung ihrer vereinbarten Verpflichtungen erzielt – etwa in Bezug auf Handelshemmnisse im Automobilbereich, digitale Dienste sowie CO2-Abgaben. Das Weiße Haus habe stets deutlich gemacht, dass sich Trump vorbehalte, Zollsätze anzupassen, wenn Handelspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkämen. Für Zölle auf Autoimporte aus der EU geschehe dies nun auf Basis eines gesetzlichen Rahmens, den die USA auch für andere produktspezifische Zölle nutzten.
Welche Reaktionen gibt es aus der EU?
Zuständig für die Handelspolitik der Staatengemeinschaft ist die EU-Kommission. Die Brüsseler Behörde behielt sich in einer ersten Reaktion Gegenmaßnahmen vor, sollte Trump seine Ankündigung tatsächlich wahr machen. Man bekenne sich weiter „zu einer berechenbaren, für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Beziehung“, teilte eine Sprecherin mit. Sollten die USA Maßnahmen ergreifen, die im Widerspruch zum gemeinsamen Handelsabkommen stünden, behalte man sich jedoch „alle Optionen vor, um die Interessen der EU zu schützen“.
Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europaparlament, nannte Trumps Ankündigung inakzeptabel. Das Europäische Parlament halte weiterhin an der Vereinbarung fest und arbeite an der Umsetzung des Abkommens. „Während die EU ihre Verpflichtungen erfüllt, bricht die US-Seite ihre Zusagen immer wieder“, schrieb er weiter.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bezeichnete Trumps jüngsten Vorstoß als „erneute und schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen“. VDA-Präsidentin Hildegard Müller betonte: „Das Handelsabkommen, das zwischen der EU und den USA vereinbart wurde, muss von beiden Seiten eingehalten werden.“ Dabei müsse Brüssel „endlich“ die Abmachungen umsetzen.
Sind die neuen Zölle eine Rache an Merz, Meloni und Sánchez?
Ausgeschlossen ist das keineswegs: Das Verhältnis zwischen den USA und europäischen Ländern war zuletzt angespannt. In den vergangenen Tagen war Trump etwa Bundeskanzler Friedrich Merz mehrfach verbal angegangen, weil dieser sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäußert hatte. „Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!“, schrieb er über den CDU-Politiker. Merz hingegen spricht weiter von einem „unverändert guten“ Verhältnis. Kurz danach drohte Trump mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland.
Entsprechende Überlegungen stellte Trump dann wenig später auch für Italien und Spanien in Aussicht. Der US-Präsident kritisiert seit geraumer Zeit die aus seiner Sicht mangelnde Unterstützung der Europäer bei seinem Krieg gegen den Iran. Zuvor waren die Vereinigten Staaten sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von Militärstützpunkten für den Iran-Krieg gestoßen.
Wie wichtig ist der US-Markt für die Autoindustrie?
Die USA zählen traditionell zu den wichtigsten Auslandsmärkten deutscher Autobauer, vor allem für Porsche, BMW Bei Volkswagen belasteten die US-Einfuhrzölle bereits massiv die Bilanz des ersten Quartals. Die Branche war ohnehin im vergangenen Jahr von den Zöllen stark gebeutelt: Zwar galten zunächst 27,5 Prozent, die im August nach dem Deal mit der EU auf 15 Prozent sanken. Das ist aber immer noch sechsmal so viel wie die 2,5 Prozent, die vorher galten. Die neueste Eskalation dürfte einmal mehr für Kopfschütteln bei den Automanagern sorgen.
Denn bereits im vergangenen Jahr brach der Auto-Export aus Deutschland in die USA infolge der Zollerhöhungen ein. „Trump hat die Autoindustrie in Deutschland und in Europa massiv getroffen“, sagte etwa Autoexperte Stefan Bratzel. Mit seinen Zöllen verstärke er den Trend, dass Autos immer mehr da gebaut werden, wo sie verkauft werden. „Für die Arbeitsplätze in Europa, in Deutschland, ist das natürlich Gift.“
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(nen)
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iX-Workshop: Microsoft Teams sicher und effizient administrieren
Microsoft Teams bietet zahlreiche Funktionen, die für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen entscheidend sind, und ist darüber hinaus mit umfassenden Sicherheits- und Compliance-Funktionen ausgestattet.
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(sfe)
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