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EU Inc.: Brüssel plant die Turbo-Gründung für europäische Startups


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Europa will den Rückstand im globalen Tech-Rennen aufholen und führt mit der „EU Inc.“ eine neue, 28. Rechtsform ein. Sie soll Gründern den Weg durch den bisherigen Flickenteppich aus 27 nationalen Systemen ebnen.

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Ein Grund: Die USA verzeichneten 2025 fast 2000 „Einhörner“ – junge Firmen, die mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet sind. Die EU kam parallel nur auf 331. Die EU-Kommission will diesen Standortnachteil nun durch radikale Vereinfachung beheben. Herzstück der am Mittwoch präsentierten Reform ist die Möglichkeit, ein Unternehmen innerhalb von nur 48 Stunden vollständig digital und für weniger als 100 Euro zu gründen. Ein Mindestkapital ist dafür nicht erforderlich.

Diese optionale Rechtsform existiert parallel zu nationalen Modellen wie der GmbH. Sie soll aber einen einheitlichen Regelsatz für den gesamten Binnenmarkt schaffen und so besonders innovativen Start-ups das grenzüberschreitende Wachstum erleichtern.

Der digitale Fokus der EU Inc. (Incorporated) kann sich dem Plan zufolge durch den gesamten Lebenszyklus einer Firma ziehen: Von der Gründung über die Anteilsübertragung bis zur Liquidation sollen alle Prozesse ohne physische Präsenz oder teure Zwischeninstanzen auskommen. Durch ein neues EU-Zentralregister und die „European Business Wallet“ – eine digitale Brieftasche vergleichbar mit der Bürger-EUDI – müssen Daten nur noch einmal übermittelt werden. Das könnte den administrativen Aufwand über zehn Jahre hinweg um bis zu 440 Millionen Euro senken.

Ferner will die EU attraktive Rahmenbedingungen für Talente und Investoren einführen, wie etwa ein EU-weit harmonisiertes System für Mitarbeiteraktienoptionen, bei dem Steuern erst beim Verkauf der Anteile anfallen. Auch moderne Finanzierungsinstrumente sollen direkt in den rechtlichen Rahmen integriert werden, um die Attraktivität für Wagniskapitalgeber zu steigern.

Zugleich will die Kommission das unternehmerische Risiko abfedern. Das Paket sieht vereinfachte Insolvenzverfahren vor, die Gründern nach einem Scheitern einen schnelleren Neustart ermöglichen sollen. Bis Ende 2026 soll eine Einigung mit dem EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten stehen, damit eine EU Inc. 2028 anmeldbar ist. Ziel ist es, Europa zum weltweit attraktivsten Standort für Innovationen zu machen und einen Know-how-Abfluss ins Silicon Valley dauerhaft zu stoppen.

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(dahe)



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Trotz Steuersenkung: Spritpreise steigen laut ADAC wieder


Von der Steuersenkung zur Entlastung der Autofahrer können die Verbraucher nach Einschätzung des ADAC bislang nicht in voller Höhe profitieren. Nach Beobachtung des Autofahrerclubs lagen die bundesweiten Tagesdurchschnittspreise am Samstag mit 2,003 Euro pro Liter bei Super E10 12,3 Cent unter dem Durchschnittspreis vom 30. April, beim Diesel sank der Durchschnittspreis um 12,2 Cent auf 2,093 Euro. Zum 1. Mai waren die Steuern um 16,7 Cent abgesenkt worden.

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Laut ADAC sind die Kraftstoffpreise somit nach wie vor zu hoch, da zusätzlich auch die Rohölpreise niedriger seien als Ende April. Unverständlich sei daher, dass die Benzin- und Dieselpreise aktuell wieder stiegen. Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr seien die Preise höher gewesen als am Samstag zur gleichen Zeit. „Damit geht die Entwicklung erneut in eine falsche Richtung“, meinte eine Sprecherin des Clubs. Alle Zahlen beziehen sich auf bundesweite Durchschnittswerte, einzelne Tankstellen können davon deutlich abweichen.

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, betonte, seine Behörde werde die Preisentwicklung genau überwachen. Autofahrer sollten die zum Teil erheblichen Preisunterschiede nutzen. Apps zum Preisvergleich würden den Weg zur preiswerten Tankstelle weisen. Der Branchenverband Fuels und Energie hatte zum Start des Tankrabatts angekündigt, dass die volle Steuersenkung bei den Kunden ankommen soll.

Das war am Freitag, als die Steuersenkung in Kraft trat, nach ersten Beobachtungen auch der Fall. Da jedoch die 12-Uhr-Regel für eine einmalige Preiserhöhung pro Tag weiter besteht, nutzten manche Tankstellen dies über das Wochenende offenbar kräftig aus. Schon vor der Steuersenkung war die Regel sowohl vom ADAC als auch dem Verbraucherzentrale Bundesverband sowie Wirtschaftsforschern kritisiert worden: Die Preise steigen seit Einführung der 12-Uhr-Regel ständig weiter.

Für die nur langsam sinkenden Preise an diesem Wochenende gibt es eine mögliche Erklärung: Die Versteuerung findet nicht an der Zapfsäule statt, sondern wenn der Kraftstoff die Raffinerie oder das Großlager verlassen hat. Was über das verlängerte Wochenende an den Tankstellen verkauft wird, dürfte größtenteils vorab noch mit der vollen Energiesteuer abgerechnet worden sein.

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Entwicklung der Spritpreise am ersten Maiwochenende

(Bild: Bundeskartellamt)

Damit bleibt weiterhin nur abwarten, bis diese Vorräte aufgebraucht sind. Gleiches gilt für mögliche Maßnahmen des Bundeskartellamts. Die Behörde hat immerhin schon einen Live-Ticker für die Preisentwicklungen eingerichtet. Auch dort ist für die ersten drei Tage des Tankrabatts abzulesen, dass die Preise im Schnitt leicht gesunken sind. Die vom Kartellamt so genannte „Mittagsspitze“ ließ die Preise jedoch immer wieder auf das Niveau des Vortags schießen. Damit bleibt, solange die 12-Uhr-Regel besteht, tanken am späten Vormittag am günstigsten.

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(nie)



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KI und Security: Jetzt noch Tickets für die Online-Konferenz sichern


Künstliche Intelligenz dringt in alle Bereiche der Softwareentwicklung vor. Die Security muss mit den Neuerungen Schritt halten, denn mit den erweiterten Möglichkeiten sind auch neue Gefahren verbunden.

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Am 11. Mai 2026 widmet sich der Online-Deep-Dive „KI und Security“ der heise devSec dem Spannungsfeld zwischen Security und künstlicher Intelligenz in der Softwareentwicklung. Die Vorträge behandeln zum einen die Angriffsflächen und Sicherheitsmaßnahmen für KI-Anwendungen und zeigen zum anderen, wie KI bei sicherer Softwareentwicklung hilft. Schließlich gibt es einen Blick auf die neuen Möglichkeiten, die Angreifer durch KI-Werkzeuge haben – und wie man ihnen begegnet.

Das Programm der Online-Konferenz bietet Vorträge zu folgenden Themen:

  • Software-Security in Zeiten von KI
  • Sicherheitsnetze für den sicheren Einsatz von Coding-Agenten
  • KI als Sparringspartner im Entwicklungsprozess für bessere Security
  • Vibe Hacking & Security-Agenten: Angreifer rüsten auf, Verteidiger ziehen nach
  • LLM-Security: Die OWASP-Liste der Angriffsvektoren
  • Live-Hacking von LLMs, Agenten und MCP

Tickets für die Online-Konferenz kosten 299 Euro (zzgl. MwSt.). Teams ab drei Personen erhalten im Ticketshop automatisch einen Gruppenrabatt.

Am 22. und 23. September 2026 findet die zehnte Auflage der Vor-Ort-Konferenz heise devSec statt. Bis zur Veröffentlichung des Programms Mitte Mai sind Tickets zum Blind-Bird-Tarif von 1049 Euro erhältlich.

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Wer über die heise devSec inklusive der zugehörigen Online-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.


(rme)



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OpenAI Prism im Test: KI-Tool für wissenschaftliches Schreiben


Die Natur erforschen, Erkenntnisse gewinnen: Dafür brennen Wissenschaftler. Doch ihre Arbeit endet nicht mit dem ersehnten „Heureka“, sondern mit der Publikation in einem Fachmagazin. Dafür müssen sie oft tage- oder wochenlang am Schreibtisch sitzen, um ihre Erkenntnisse perfekt formuliert und formatiert zu präsentieren.

OpenAI hat nun ein Werkzeug namens Prism vorgestellt, das Wissenschaftlern diese Arbeit massiv erleichtern soll. Dazu hat der Hersteller einerseits eine Arbeitsumgebung gestaltet, die alle notwendigen Tools bündelt: Statt zwischen Texteditor, PDF-Betrachter, LaTeX-Compiler, Literaturverwaltungsprogrammen und KI-Chat hin- und herzuwechseln, bleiben Nutzer in einem einzigen Workspace. Andererseits unterstützt Prism aktiv beim Schreiben, Formatieren und Verbessern von Manuskripten. Über ein Fenster im Workspace kann man mit GPT-5.2 Thinking chatten, einem Reasoning-Modell, das OpenAI auf mathematisches und wissenschaftliches Schlussfolgern optimiert hat.

  • Prism ist ein KI-gestützter Workspace von OpenAI für wissenschaftliches Schreiben.
  • Das Tool vereint LaTeX-Editor, Compiler, PDF-Betrachter und Chatfenster mit GPT-5.2-Anbindung in einem Browsertab.
  • Prism unterstützt beim Schreiben von LaTeX-Code und wissenschaftlichen Texten und bietet fachliches Feedback an. Datenschutz bleibt dabei auf der Strecke.

Was der Workspace tatsächlich leistet, haben wir im Praxistest untersucht. Wir haben die Fähigkeiten von Prism beim Textsatz, zur sprachlichen und fachlichen Korrektur und bei der Erstellung von Vektorgrafiken getestet. Dazu haben wir ein realistisches Beispielmanuskript aus der theoretischen Physik verwendet. Außerdem beleuchten wir, welche Risiken Wissenschaftler eingehen, wenn sie sensible Forschungsdaten in das KI-Modell geben.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „OpenAI Prism im Test: KI-Tool für wissenschaftliches Schreiben“.
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