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Diese 5 neuen Edits Features sorgen für filmreife Reels



Edits bringt Freeze Frame und Voiceover Teleprompter

Schwarzer Hintergrund mit dem farbigen Edits-Logo und der Aufschrift „NEW! Edits“ in Weiß.
© Meta

Instagram Edits avanciert zum Go-to Tool für High Quality Content

Mit den fünf neuen Edits Features entwickelt sich die App noch weiter zur mobilen All-in-One-Lösung, mit der sich Reels direkt auf dem Smartphone aufnehmen, bearbeiten und aufwerten lassen. Wer bisher für mehr Cine Look auf andere Editing Apps angewiesen war, könnte künftig öfter einfach bei Edits bleiben. Das sind die fünf neuen Features, die das Creator Tool jetzt bietet.

1. Sharper Camera soll Aufnahmen cleaner und hochwertiger wirken lassen

Mit Sharper Camera setzt Instagram schon beim Filmen an. Laut den Feature-Infos ist die Kamera jetzt mit anpassbaren Retuschefunktionen ausgestattet und sorgt außerdem für sauberere Green-Screen-Aufnahmen.

2. Dynamic Content soll Reels mehr Bewegung und Energie geben

Mit Dynamic Content will Instagram Reels mehr Tempo und visuelle Spannung geben. Videos sollen dadurch weniger starr wirken und im Feed schneller auffallen. Content wirkt lebendiger, ohne dass dafür komplexere Bearbeitungsschritte nötig sind.

3. Masks geben Creator mehr Spielraum beim Look ihrer Clips

Mit Masks lassen sich kreativere Übergänge direkt in Edits einfacher umsetzen. Laut Instagram können Masken und Keyframe-Animationen direkt auf die Hauptspur des Videos angewendet werden. Creator müssen dafür also nicht erst in andere Bearbeitungs-Apps wechseln.

4. More Precise Trimming hilft beim Feinschliff im Schnitt

Wenn ein Schnitt minimal danebenliegt, wirkt ein Video schnell unruhig oder verliert an Rhythmus. Mit More Precise Trimming geht Instagram ein dieses Problem vieler Creator an. Laut Feature-Beschreibung können User per langem Drücken jetzt bildgenau schneiden, also jeden Schnitt deutlich exakter setzen. Bildgenaues Trimmen hilft deshalb nicht nur beim Feinschliff, sondern kann auch das Tempo und die Gesamtwirkung eines Clips verbessern.

5. Cinematic Sound Effects sollen Clips mehr Stimmung geben

Mit Cinematic Sound Effects kommt außerdem eine neue Bibliothek mit hochwertigen Toneffekten in die App. Laut Instagram sollen Creator damit ein immersiveres Videoerlebnis schaffen können. Gemeint ist also nicht bloß zusätzlicher Ton, sondern Klang, der Videos dichter, emotionaler und filmischer wirken lässt.

Edits soll Creator stärker in Metas App-Kosmos halten

Je mehr Creator Aufnahme, Schnitt und Sound direkt in Edits erledigen, desto seltener wechseln sie für den Feinschliff zu anderen Apps. Sharper Camera, Dynamic Content, Masks, More Precise Trimming und Cinematic Sound Effects dürften auf diese Entwicklung einzahlen und zeigen, wie Instagram Edits Schritt für Schritt zum Go-to Tool für mobile Content Production ausbauen will.





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10 Tipps: Instagrams ultimative Publishing Checklist


In der Publishing Checklist führt Instagram für Edits die folgenden Punkte auf:

:memo:

1. Vorgeschlagene Ideen entdecken. Der Inspiration Tab von Edits erlaubt es dir, Inhalte zu finden, die deinen ähnlich sind und bei anderen Creatorn gut funktioniert haben. Lass dich einfach inspirieren, aber achte darauf, Ideen nicht 1:1 zu kopieren, sondern deine eigene Videosprache beizubehalten.

Neue Features für den Inspiration-Tab bei Edits
Neue Features für den Inspiration-Tab bei Edits, © Instagram
:glühbirne:

2. Speichere deine Idee im Ideas Tab. Neben dem Inspiration Tab gibt es auch den Ideas Tab. In diesem Bereich können Creator sogenannte Sticky Notes oder Stickies einpflegen. Das sind virtuelle und farbliche markierte Klebezettel, die ihre Ideen und Aufgaben auf einer Art Board anzeigen. Diese Stickies können als „erledigt“ dargestellt und nach Status gefiltert werden. Zum Beispiel können einige als „to-do“, einige als „done“ angezeigt werden, während die Filteroptionen ebenfalls das Sortieren nach Farben, letzter Bearbeitung und Kreationsdatum erlauben.

:filmklappe:

3. Wähle ein Format mit Templates aus. Edits bietet zahlreiche Templates für die Videoerstellung an. Dabei werden beliebte Sounds und Formate als Basis für neue Videos vorgestellt. Aber Creator können auch aus eigenen Videos, die für sie gut funktioniert haben, Templates erstellen, die wiederum Dritte nutzen können.

:filmkamera:

4. Bearbeite dein Video in der App. Dieser Tipp ist basal, doch Edits bietet inzwischen so viele Bearbeitungsmöglichkeiten für Videos, dass Reels dort schnell mit relevanten Details versehen werden können. Du kannst zum Beispiel mit Masks kreative Übergänge integrieren, mit More Precise Trimming durch langes Drücken bildgenau schneiden, auf hunderte Sound-Effekte bauen oder einzelne Elemente in Captions automatisch hervorheben lassen. Die Möglichkeiten sind facettenreich. Schau einfach in der App, was möglich ist.

Publishing: Meta AI und Trial Reels nutzen

:schreibende_hand:

5. Schreibe eine ansprechende Caption und nutze die Meta AI für Ideen. Die Captions der Reels sind nach der Hook für viele eine erste Anlaufstelle, gerade wenn das Interesse am Thema geweckt wurde. Deshalb sind aussagekräftige Texte oder Sätze besonders wichtig, damit das Video als Gesamtbeitrag im Gedächtnis bleibt oder gar geteilt wird. Wer unter Zeitdruck steht oder nicht immerzu auf gute Ideen kommt, kann sich für die Captions auch Hilfe von der Meta AI holen. Die kann basierend auf dem Videoinhalt im Handumdrehen eine Zusammenfassung schreiben, die zu deinem Content passt. Damit der Content aber besonders nahbar bleibt, sollten Creator nicht zu sehr auf KI-Kreationen setzen, sondern immer wieder ihre eigenen unikalen Ideen einfließen lassen.

:diskette:

6. Speichere Videos als Drafts. Seit Herbst 2024 können Creator ihre Reels Drafts sogar als DM an Freund:innen verschicken, um vorab zu sehen, wie gut sie ankommen. Die Speicherung hat viele Vorteile, weil Creator mit Drafts auf vielfältige Weise verfahren können, sei es die Bearbeitung oder die Testausspielung. Vergangenes Jahr räumt Instagram-Chef Adam Mosseri zudem mit dem Mythos auf, dass das Speichern in Drafts die Reichweite beeinflussen würde.

Hearing a rumor that saving a post as a draft before you share it affects distribution – it’s not true.

:reagenzglas:

7. Teste die Videos mit unterschiedlichen Zielgruppen. Mit den Ende 2024 eingeführten Trial Reels haben Creator die Option, ihre Videos zunächst an Non-Follower auszuspielen, um zu testen, was gut ankommt.

So aktivierst du die Trial-Reel-Funktion auf Instagram
So aktivierst du die Test-Reel-Funktion auf Instagram, © Instagram

24 Stunden nachdem dein Test-Reel erstmals an Non-Follower ausgespielt wurde, kannst du die Performance Insights einsehen. Insofern du mit diesen – insbesondere den Likes und Shares relativ zur Reichweite, welche laut Plattform-Chef Mosseri besonders relevant sind – zufrieden bist, kannst du das Kurzvideo anschließend mit deinen Followern teilen, um die Reichweite zu erhöhen. Alternativ ist auch eine automatische Ausspielung des Reels an die Follower nach 72 Stunden möglich, falls das Video viele Views generieren konnte.

:wecker:

8. Plane deine Beiträge ein. Mit dem Planungs-Tool für Beiträge kannst du deine Videos für den für dich idealen Veröffentlichungszeitraum einplanen. Oder für den Zeitraum, der für die Zielgruppen ideal ist. Du findest die Option bei der Reels-Bearbeitung unter „Weitere Optionen“ und kannst Datum und Uhrzeit individuell einstellen. Obwohl es immer wieder Analysen zu den besten Posting-Zeiträumen auf der Plattform gibt, meint Adam Mosseri, dass es keine universelle beste Posting-Zeit gibt. Es komme vielmehr darauf an, die persönlichen Insights zu den Videos zu prüfen, um die Performance-Unterschiede einordnen zu können.


Die besten Zeiten zum Posten auf Instagram 2025

Die beste Zeit zum Posten auf Instagram im Jahr 2025
Die beste Zeit zum Posten auf Instagram im Jahr 2025, © Buffer via Canva

Pin it: Fokussierung und Analyse nicht vergessen

:balkendiagramm:

9. Checke deine Performance Insights. Die Performance-Analyse ermöglicht dir, langfristig gute Inhalte mit viel Reichweite und Engagement zu erstellen. Dafür bietet Instagram im Professional Dashboard – wo es auch Inspirations- und Best-Practices-Reiter gibt – zum Beispiel einen Monatsrückblick und Insights zu Aufrufen, Followern, Interaktionen und Zielgruppen. Bei Edits finden Creator indes noch mehr Analysemöglichkeiten, etwa den Insights Tab mit KI-Zusammenfassungen von Kommentaren, Account Insights Export als PDF und dem unmittelbaren Reels-Vergleich. Neuerdings können User auch bis zu drei Reels miteinander vergleichen. Dabei zeigt Edits unter anderem:

  • Views
  • Unique Viewers
  • durchschnittliche Watchtime
  • neue Follower
  • Performance im Zeitverlauf

Zu den neuen Informationen über die Community gehören dagegen unter anderem Top-Länder und Standorte der Follower und Aktivitätszeiten der Community. Bei der Analyse sollten die Creator nicht allein auf Reichweite achten, sondern vor allem auf Interaktionen wie Sends und Saves. Laut Adam Mosseri sollten Creator nicht nur analysieren, wie viele Menschen ein Reel gesehen haben, sondern auch, wer mit dem Video genau erreicht wurde. Deshalb gehören die Metriken Connected Reach und Unconnected Reach inzwischen zu den wichtigeren Insights auf Instagram. Während Connected Reach die eigene Community abbildet, zeigt Unconnected Reach die Reichweite außerhalb der bestehenden Followerschaft. Und mit den neuen Metriken Skip Rate und Share Rate lässt sich direkt erkennen, wie die User auf ein Video reagieren.

:runde_reißzwecke:

10. Zeige deine beste Arbeit mit angepinnten Posts. Seit 2022 können Creator Posts und Reels im Profil anpinnen. Dabei können sie Beiträge, die ihnen besonders wichtig sind, die sehr stark performt haben oder die (wieder) eine große Relevanz für die Community haben, prominent hervorheben. Mit dem Stecknadel-Icon kannst du die betreffenden Beiträge anpinnen. Diese Option unterstützt dich dabei, relevanten Beiträgen auch nach der Veröffentlichung – und teilweise lange danach – zu der gebührenden Aufmerksamkeit zu verhelfen. Zum Beispiel dann, wenn du in kurzer Zeit viele neue Follower gewonnen hast, die einen älteren Beitrag noch einmal sehen sollten.

Derzeit ermöglicht Instagram für die nachträgliche Optimierung der schon veröffentlichten Inhalte auch die Neuordnung des Grids, die Creatorn als Zusatz im Publishing-Kontext noch mehr Spielraum für das eigene visuelle Storytelling auf der Plattform gibt.

Mit der Reorder Grid-Funktion kannst du Beiträge im Profil nach Belieben neu sortieren, eigener Screenshot aus der Instagrsam App
Mit der Reorder Grid-Funktion kannst du Beiträge im Profil nach Belieben neu sortieren, eigener Screenshot aus der Instagram App

Die gesamte Checkliste findest du auch in den Visuals des Karussell-Posts von Instagrams Creator Account.


Mithilfe von Googles AI Marketing Tool für KMU kannst du jetzt on brand Creatives und Elemente erstellen, die du direkt aus dem Kreationskontext auf Instagram hochladen kannst – ohne Umwege.

Jetzt direkt von Pomelli auf Instagram posten

Pomelli-Schriftzug vor verschwommenem Hintergrund mit Interface samt Elementen
© Google via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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W Social startet Public Beta: Europas Antwort auf X


Wie Zeiter gegenüber dem ZDF erklärte, kommt das W im Alphabet vor dem X. Ein subtiler Seitenhieb auf Elon Musks Plattform. Zudem stehe das W für die beiden Begriffe Values und Verify. Die Plattform verbindet damit ihren Fokus auf europäische Werte mit dem Anspruch, die Identität ihrer Nutzer:innen einmalig zu verifizieren.

Die verpflichtende Identitätsprüfung gehört zu den zentralen Merkmalen von W Social. Nutzer:innen müssen sich bei der Registrierung einmalig mit einem Ausweisdokument und einem Selfie verifizieren. Nach Angaben des Unternehmens werden die übermittelten Daten anschließend gelöscht. Gespeichert werde lediglich ein verschlüsselter Token, der Mehrfach-Accounts verhindern soll. Gleichzeitig sollen User weiterhin unter einem Pseudonym aktiv sein können.

AT-Protokoll, europäische Investor:innen und Micropayments

Technisch setzt W Social auf das AT-Protokoll, das auch Bluesky nutzt. Dadurch lassen sich Profile und Inhalte zwischen kompatiblen Diensten übertragen. Das zugrunde liegende Netzwerk umfasst bereits mehr als 40 Millionen Accounts weltweit.

Finanziert wird W Social derzeit von rund 80 privaten Investor:innen aus Europa. Staatliche EU-Gelder fließen nicht in das Projekt. Auch eine Übernahme durch US-Konzerne soll laut Satzung ausgeschlossen sein. Demnach darf W Social ausschließlich Kapital von europäischen Unternehmen annehmen.

Werbung soll nach aktuellem Stand frühestens ab 2028 eingeführt werden. Ergänzend plant das Unternehmen ein Micropayment-Modell, mit dem Nutzer:innen einzelne Artikel oder Inhalte gegen kleine Beträge freischalten können.

Der Artikel wurde am 26. Januar 2026 erstmals veröffentlicht.


Eine neue Social-Media-Plattform soll sich ein Europa als Gegenmodell zu den großen US Playern etablieren. W Social heißt diese Plattform, die auf Transparenz, Datenschutz, Verifizierung und freie Meinungsäußerung setzt und damit den oft regierungsnahen Plattformen der USA etwas entgegensetzen soll. Das neue Medium soll in Europa gehostet und verwaltet werden. W Social geht für erste User bereits an den Start und kommt mit einem großen Versprechen und vielen Fragezeichen daher. Wir werfen einen Blick auf die Plattform, ihren Namen und eine Bekannte als CEO.


Grok:

Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

Grok Imagine-Startseite
© Grok, xAI

Das ist W Social: Trust your feed

Die Abhängigkeit der Digitalwelt und des Social-Media-Kosmos von großen US-Konzernen ist unstrittig. Zugleich aber machen einige Entwicklungen auf Plattformen wie X, Instagram, TikTok und Co. Sorgen. xAI zeigte zuletzt wieder des Öfteren, dass ein Mangel an Moderation für X und Grok zu großen Problemen wie illegitimen Deepfakes und Falschaussagen führen kann – im UK stand kürzlich sogar die Abschaltung von X im Raum. In den USA klagen die User der neuen US-TikTok-Version neben technischen Problemen auch über Reichweiteneinschränkungen bei kritischen Themen und den Verlust von Monetarisierungsoptionen. Eine politische Abhängigkeit durch die Nähe zur Trump-Regierung könnte sich verschärfen.

Die gibt es auch bei Meta. CEO Mark Zuckerberg nannte X vergangenes Jahr als Vorbild und setzte europäische Gesetze mit institutionalisierter Zensur gleich. Zudem nimmt die Machtkonzentration von Google beziehungsweise Alphabet zu man denke an die Deals für die Suchmaschine und Gemini –, obwohl in der jüngeren Vergangenheit oft von Teilzerschlagungen und regulatorischen Einschränkungen die Rede war.

Deshalb ist die digitale Souveränität in Europa mehr denn je ein Thema. Schon jetzt finden User in Europa einige Tech-Alternativen, zum Beispiel Mistral AI mit le Chat anstelle von ChatGPT. Doch andere Player wie Mastodon und XING können es in vielerlei Hinsicht nicht mit X und LinkedIn aufnehmen. TikTok, YouTube und Instagram als Riesenplattformen stehen weitgehend konkurrenzlos dar. Sie sind zentral für Creator, Brands und Advertiser.

Doch in Europa soll es mit W Social eine neue Option geben, die allen Usern mehr Unabhängigkeit verleiht. Prof. Dr. Anna Zeiter, zuvor Global Chief Privacy Officer und Vice President für Privacy, Data & AI Responsibility bei eBay, gibt als neue CEO Informationen zum neuen sozialen Netzwerk preis. Auf LinkedIn betont sie, dass es einen „dringenden Bedarf für ein soziales Medium, gebaut, gehostet und verwaltet in Europa“, gebe.

Das W in W Social steht zum einen stellvertretend für den Zusammenhalt – we –, zum anderen soll es zwei V-Buchstaben darstellen. Diese stehen für Values und Verification. Denn die Plattform soll als Ort für sicheres Datenteilen, transparente Strukturen und vor allem Unabhängigkeit von mächtigen Tech-Konzernen fungieren. Das Unternehmen hinter der Plattform ist aktuell W Social AB, welches der Swedish Data Protection Authority (Integritetsskyddsmyndigheten – IMY) unterliegt. Das geht aus den Privatsphärerichtlinien der Plattform-Seite hervor. Dort wird auch erklärt, dass zunächst nur einige User über den Datenzugriff der Plattform informiert werden.

Before we launch W Social publicly, we are inviting a small group to receive early updates and confidential information about W Social. This notice explains what personal data we collect during the pre launch phase, why we collect it, how we use and store it, with whom we share it, how long we keep it, and what rights you have. A separate and more detailed privacy policy will apply once the platform is launched […].

Aktueller Zugriff und Pläne für W Social

Es gibt bereits die Website wsocial.eu. Allerdings können vorerst nur User mit einem Code für den Early Access die Plattform nutzen. Sie wird im kleinen Kreis auf Invite-only-Basis getestet. Auf der Website sehen Besucher:innen aber schon, worauf das Team hinter der Plattform abzielt: eine Alternative zu US-Netzwerken und Social Media aus Asien zu schaffen.

So sieht die W Social Website bisher aus, © W Social
So sieht die W Social Website bisher aus, © W Social

Dabei soll diese Alternative die User als Menschen identifizieren und verifizieren. So sollen Bots und AI Creator als wenig authentische Elemente minimiert werden. Außerdem soll die enge Verknüpfung an die Datenschutzregeln der EU dafür sorgen, dass die User ihre Daten möglichst frei verwalten können, auch ohne mit agressiver Werbung konfrontiert zu werden. Stattdessen sollen hochwertige Inhalte, nicht zuletzt von journalistischen Medien, im Feed auftauchen und dort für Vertrauen sorgen. Der Claim der Plattform ist: „Trust your feed“. Creator, Marken und Medien, die dort posten, könnten an Einnahmen sogar direkt beteiligt werden, wie t-online berichet.

Unterdessen ist jedoch unklar, wie W Social finanziert werden soll. Zunächst sollen 1.000 VIP Leader für das Projekt gewonnen werden. W Social AB als Unternehmen hinter der Plattform fungiert als Subunternehmen von We Don’t Have Time AB, einer freien Plattform für den Klimaschutz, die von über 750 Investor:innen aus 15 Ländern per Crowdfunding finanziert wird. Der erste Teil der Finanzierung soll durch den We Don’t Have Time AB-Initiator Ingmar Rentzhog kommen. Eine Finanzierungsrunde wird für das zweite Quartal 2026 angstrebt.

Ebenfalls offen ist derzeit, wann W Social für alle geöffnet wird und wie die Plattform schnell User gewinnen kann. Für die Entwicklung zeichnet neben Prof. Dr. Anna Zeiter ein Gremium verantwortlich, dem unter anderem der frühere FDP-Politiker und Vizekanzler Philipp Rösler angehört, die Klimaexpertin Sandrine Dixson-Declève und Cristina Caffarra von der EuroStack Foundation. Sie werden einen Fokus auf eine freie Plattform legen, die auch offene Schnittstellen fördern dürfte. Noch ist nicht öffentlich einsehbar, inwieweit das Fediverse bedient würde. Aber die Übernahme von Postings und eventuell weiteren Elementen von anderen Plattformen könnte den Wechsel zu W Social fördern.

Außerdem wirbt W Social mit einer Algorithmuskontrolle und hohen Anforderungen an die Sicherheit und Authentizität – etwa durch die Notwendigkeit, sich mit einem Ausweis zu verifizieren. Der Washinton Post-Kolumnist Ishaan Tharoor zeigt auf X einen Ausschnitt aus dem Preview-Video zur Plattform.

Ob W Social aber eine Chance hat, sich gegen die etablierten Player durchzusetzen, wird einerseits vom Monaterisierungsmodell abhängen – wird es Werbung geben? –, andererseits womöglich ebenso von den politischen Entwicklungen im Jahr 2026. Eine europäische Alternative zu X und Co. ist verlockend, kommt aber reichlich spät. Ihren Nutzen im Alltag von Millionen Usern muss diese erst beweisen, wobei gerade die hehren Ziele zu Datenschutz, Sicherheit und Co. für manche als Einstiegshürde gelten könnten. Wir dürfen auf die nächsten Schritte der Plattform gespannt sein.


Apertus LLM:

Schweiz startet offene ChatGPT-Alternative

– Europas Antwort auf Big-Tech-KI

Schweizer Flagge weht im Wind vor wolkigem Himmel, steht für den Launch von Apertus LLM, einer offenen KI-Alternative aus der Schweiz.
© Aleks M – Unsplash





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Burgergenuss auf Pferd: Burger King macht mit The BossHoss den Drive-in zum Western-Set


Alec Völkel und Sascha Vollmer alias The BossHoss reiten für Burger King

Pferde statt Autos: Burger King macht in einer neuen Digitalkampagne einen Drive-in zur Westernstation. Im Fokus stehen ein Burger aus der King’s Collection – und die zwei Cowboys von The BossHoss.

Hufe auf Kopfsteinpflaster. Sich blähende Nüstern und Lederhandschuhe am Zügel. Tumbleweed in Form einer zerknüllten Papiertüte weht vorbei. Und dann reiten sie ein: Alec Völkel und Sascha Vollmer, besser bekannt als The BossHoss. Für sie verwandelt Burger King Deutschland einen seiner Drive-ins kurzerhand in einen „Ride-in“. Inmitten der Western-Inszenierung ist die Zweimann-Band auf der Suche nach einem bestimmten Burger, dem „King’s Steakhouse“. Wieviel Kaution auf diesen „Most Wanted“ ausgesetzt ist, wird in der Kampagne nicht erwähnt. Kaum haben die zwei das gute Stück aus der King’s Collection gefunden, sind sie sowieso ganz zahm.

Burger King Most Wanted

In Szene gesetzt hat den Werbefilm, in dem die Musiker als Westernheldenn durch den Drive-in reiten, Grabarz & Partner. Die Kampagne wird seit 16. Juni auf den digitalen Kanälen des Unternehmens ausgespielt.

Ein Novum dabei: Für die nationale Kampagne arbeitet Burger King erstmals mit einer Band zusammen. Man habe mit The BossHoss „Partner gefunden, die die Idee der Kampagne perfekt tragen“, sagt Yvonne von Eyb, Chief Marketing Officer bei Burger King Deutschland. „Herausgekommen ist ein Film, der den King’s Steakhouse, BBQ und Flame-Grilling mit dem für Burger King typischen Augenzwinkern erzählt.“ #Um diesen Umstand gebührend zu feiern, wurde der Launch mit einem Event in Berlin flankiert: In einem Restaurant an der Landsberger Allee spielten Völkel und Vollmer vor ausgewählten Gästen und Fans ein Mini-Konzert – laut Unternehmen das kleinste in der mehr als 20-jährigen Bandgeschichte.



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