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Diese 5 neuen Edits Features sorgen für filmreife Reels



Edits bringt Freeze Frame und Voiceover Teleprompter

Schwarzer Hintergrund mit dem farbigen Edits-Logo und der Aufschrift „NEW! Edits“ in Weiß.
© Meta

Instagram Edits avanciert zum Go-to Tool für High Quality Content

Mit den fünf neuen Edits Features entwickelt sich die App noch weiter zur mobilen All-in-One-Lösung, mit der sich Reels direkt auf dem Smartphone aufnehmen, bearbeiten und aufwerten lassen. Wer bisher für mehr Cine Look auf andere Editing Apps angewiesen war, könnte künftig öfter einfach bei Edits bleiben. Das sind die fünf neuen Features, die das Creator Tool jetzt bietet.

1. Sharper Camera soll Aufnahmen cleaner und hochwertiger wirken lassen

Mit Sharper Camera setzt Instagram schon beim Filmen an. Laut den Feature-Infos ist die Kamera jetzt mit anpassbaren Retuschefunktionen ausgestattet und sorgt außerdem für sauberere Green-Screen-Aufnahmen.

2. Dynamic Content soll Reels mehr Bewegung und Energie geben

Mit Dynamic Content will Instagram Reels mehr Tempo und visuelle Spannung geben. Videos sollen dadurch weniger starr wirken und im Feed schneller auffallen. Content wirkt lebendiger, ohne dass dafür komplexere Bearbeitungsschritte nötig sind.

3. Masks geben Creator mehr Spielraum beim Look ihrer Clips

Mit Masks lassen sich kreativere Übergänge direkt in Edits einfacher umsetzen. Laut Instagram können Masken und Keyframe-Animationen direkt auf die Hauptspur des Videos angewendet werden. Creator müssen dafür also nicht erst in andere Bearbeitungs-Apps wechseln.

4. More Precise Trimming hilft beim Feinschliff im Schnitt

Wenn ein Schnitt minimal danebenliegt, wirkt ein Video schnell unruhig oder verliert an Rhythmus. Mit More Precise Trimming geht Instagram ein dieses Problem vieler Creator an. Laut Feature-Beschreibung können User per langem Drücken jetzt bildgenau schneiden, also jeden Schnitt deutlich exakter setzen. Bildgenaues Trimmen hilft deshalb nicht nur beim Feinschliff, sondern kann auch das Tempo und die Gesamtwirkung eines Clips verbessern.

5. Cinematic Sound Effects sollen Clips mehr Stimmung geben

Mit Cinematic Sound Effects kommt außerdem eine neue Bibliothek mit hochwertigen Toneffekten in die App. Laut Instagram sollen Creator damit ein immersiveres Videoerlebnis schaffen können. Gemeint ist also nicht bloß zusätzlicher Ton, sondern Klang, der Videos dichter, emotionaler und filmischer wirken lässt.

Edits soll Creator stärker in Metas App-Kosmos halten

Je mehr Creator Aufnahme, Schnitt und Sound direkt in Edits erledigen, desto seltener wechseln sie für den Feinschliff zu anderen Apps. Sharper Camera, Dynamic Content, Masks, More Precise Trimming und Cinematic Sound Effects dürften auf diese Entwicklung einzahlen und zeigen, wie Instagram Edits Schritt für Schritt zum Go-to Tool für mobile Content Production ausbauen will.





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Neuer Markenauftritt & Claim-Revival: Flens – so erfrischend und humorvoll kann Bierwerbung sein


In den neuen Flens-Spots ist erstmals ein Dachmarkenlogo zu sehen

Eigentlich läuft es ganz gut bei der Flensburger Brauerei. Gemessen am Umsatz war 2025 das beste Jahr ever, auch wegen der treuen Stammkundschaft. Bloß bei jungen Leuten gibt es noch Luft nach oben. Lösen will man das Problem mit einem neuen Markenauftritt, einem legendären Markenclaim und reichlich Humor.

Fußballfans, die am vergangenen Wochenende die Halbzeitpausen nicht nur für den Getränkenachschub genutzt und damit den einen ode

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Wechsel von Statista: Arne Wolter wird neuer CEO von Appinio


Arne Wolter ist der neue CEO von Appinio

Die Marktforschungsplattform Appinio bekommt einen neuen Chef – und der bringt viel Erfahrung bei der Skalierung digitaler Geschäftsmodelle mit. Er folgt auf Max Honig, der eine berufliche Auszeit nimmt.

Arne Wolter war zuletzt als Chief Revenue Officer bei Statista für Sales, Marketing, Customer Success und Revenue Operations weltweit verantwortl

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Discounter: Aldi besinnt sich auf Preiswerbung – mit hohem Schweinebauchanteil


Die Aldi-Botschaft für Grillfans: Gutes muss nicht teuer sein

Unter Insidern gilt das Grillgut längst als inoffizieller Indikator für die Konsumstimmung im Lande. Legte sich mancher Familienvater vor einem Jahr noch ein edles Stück Kobe-Rind auf den Smoker, sind in Zeiten von Iran-Krise und Zoll-Zoff eher ein paar Nürnberger gefragt. Das weiß auch Aldi. In seiner neuen Kampagne kehrt der selbsternannte „Erfinder von günstig“ zurück zu seinen Wurzeln.

Spätestens am vergangenen Wochenende, das dank des Maifeiertags nicht nur sonnig, sondern auch ungewöhnlich lang war, wurde die Outdoor-Saison in Deutschland offiziell eröffnet. Aldi nimmt die deutschen Grillmeister und Sommerfest-Hosts nun verstärkt als Zielgruppe ins Visier. Eine gemeinsame Kampagne positioniert Aldi als Marke, die nicht nur eine große Auswahl an Produkten bietet, sondern Gourmet-Momente im Freien auch für jeden Geldbeutel ermöglicht. 

Im Mittelpunkt der Kommunikationsoffensive unter dem Motto „Sommergenuss für alle. Zum Aldi Preis“ stehen gleich vier TV-Spots, die die für Planung und Einkauf zuständige Agentur Publicis Media auf reichweitenstarken Sendern schaltet.  Den Werbefilmen, die die Aldi-Kreativagentur Antoni 99 gemeinsam mit der Filmproduktionsfirma Anorak umgesetzt hat, ist der starke Preisfokus durchaus anzumerken.
Zwar sind in den Commercials zunächst heitere Bilder von Familien zu sehen, die es sich in der Sommeridylle schmecken lassen. Doch spätestens nach 10 Sekunden fliegen in bester Schweinebauch-Manier rabattierte Produkte wie Berner-Würstchen oder Halloumi-Käse ins Bild – visuelle Preismarke inklusive. Noch deutlich höher ist der Anteil der „Schweinebauch-Werbung“ derzeit auf den Digitalkanälen von Aldi. Auf Youtube, Instagram, TikTok und Facebook etwa sind derzeit Commercials zu sehen, in denen Inhouse-Creator:innen von Aldi aktuelle Angebote des Discounters anpreisen und die wegen der Handzettel im Hintergrund wie verfilmte Werbeprospekte daherkommen. 

Aldi lockt Sparfüchse mit Eigenmarken

Eine zentrale Rolle spielen in der Werbeoffensive die Eigenmarken des Discounters. Dass Aldi dabei Markenprodukte teils alt aussehen lässt, ist sicher kein Zufall. So lässt eine junge Frau in einem der Werbefilme etwa Markenprodukte von Coca-Cola ganz bewusst links liegen und entscheidet sich am Ende für River Cola, die Cola-Eigenmarke des Discounters, die mit einem Preis von 39 Cent pro Dose deutlich preisgünstiger ist als das Markenprodukt. „Das ist Gutes für alle – zum Aldi Preis“, bringt eine Sprecherin aus dem Off am Ende die Markenbotschaft auf den Punkt. 

Mit der neuen Werbeoffensive, mit der Aldi neben Food- auch Non-Food-Produkte anpreist, will der Discounter nach eigenen Angaben seine Rolle und Verantwortung als Grundversorger hervorheben. „Mit der Kampagne übersetzen wir unseren Markenkern ‚Gutes für alle‘ in eine moderne, nahbare Kommunikation und zeigen, dass der Aldi Preis nicht nur günstig ist, sondern jedem echte Qualität und Lebensfreude ermöglicht“, bringt es Lukas Klunke, Managing Director Marketing & Communications bei Aldi Nord, auf den Punkt. 
Damit die Botschaft auch bei der Zielgruppe ankommt, spielt Aldi fast auf der gesamten Mediaklaviatur. Neben den TV-Werbeblöcken stehen die Kanäle Online Video, Hörfunk, Display, Social Media, und (Digital)-Out-Of-Home im Mediaplan. Mit der 360-Grad-Kampagne erhöht Aldi den Werbedruck weiter. Das Unternehmen hatte seine Brutto-Ausgaben im ersten Quartal bereits deutlich um 17 Prozent auf knapp 89 Millionen Euro erhöht.

Auch Kaufland gibt kommunikativ Gas

Zum Vergleich: Rewe (minus 35 Prozent), Edeka (minus 40 Prozent) und Lidl (minus 22 Prozent) haben zuletzt eher Werbegeld eingespart. Im Wettstreit um die Sichtbarkeit in den Werbeblöcken scheint derzeit Kaufland der größte Wettbewerber zu sein. Das Schwesterunternehmen von Lidl setzt aber nicht nur auf die klassischen Kanäle, sondern hat längst Social Media als Kommunikationskankal entdeckt. Just in diesen Tagen startet Kaufland eine Kampagne mit Urs Kalecinski. Der Profi-Bodybuilder und Fitness-Influencer trommelt für die High-Protein- und Frischeprodukte des Vollsortimenters und umgarnt damit aktuell dieselbe Zielgruppe wie Edeka. Der Handelsriese hatte erst kürzlich eine Kampagne für seine Sport- und Fitnessmarke Max Balance gestartet.



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