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Claude Code ist jetzt auch per Messenger erreichbar


Mit den neuen Channels kannst du Claude Code jetzt über Telegram oder Discord Nachrichten schicken. Anthropic erweitert den Coding Assistant damit um Messenger-Zugriffe für laufende Sessions und baut die mobile Nutzung weiter aus.

Claude Code lässt sich ab sofort über Telegram oder Discord ansprechen. Anthropic führt dafür neue Channels ein, über die Nachrichten und andere Ereignisse direkt in eine laufende Session geschickt werden können. Weitere Channels für andere Systeme sind zwar vorgesehen, in der aktuellen Preview aber noch nicht frei verfügbar. Aktuell sind nur Plugins zugelassen, die auf einer von Anthropic verwalteten Allowlist stehen. Thariq Shihipar, Engineer bei Anthropic und Teil des Claude Code Teams, macht auf X auf das Update aufmerksam und schreibt, dass User Claude Code über ihr Smartphone Nachrichten schicken können. Claude bleibt in einer offenen Terminal-Sitzung aktiv, kann aber zusätzlich über ausgewählte Messenger erreicht werden.

In der Dokumentation erklärt Anthropic, wie die neuen Channels in Claude Code funktionieren. Über sie gelangen Nachrichten, Hinweise oder andere Ereignisse aus externen Diensten direkt in eine laufende Claude Code-Sitzung. Genannt werden etwa Chat-Nachrichten, CI-Ergebnisse oder Monitoring-Ereignisse. Claude kann darauf reagieren, solange die Sitzung geöffnet ist. Wird sie beendet, werden auch keine weiteren Inhalte zugestellt.

So funktionieren die neuen Channels in Claude Code

Für die Nutzung braucht es laut Anthropic Claude Code ab Version 2.1.80 eine Anmeldung über claude.ai und bei Teams oder Enterprise eine explizite Freischaltung durch Admins. Die Channels laufen als MCP Plugins und müssen beim Start von Claude Code aktiv eingebunden werden. Antworten von Claude erscheinen dann direkt in der angebundenen Anwendung, aktuell also nur in Telegram oder Discord. Im Terminal selbst sehen User lediglich den Tool-Aufruf und eine Bestätigung, nicht den eigentlichen Antworttext.

Erst Ende Februar führte Anthropic mit der Remote Control eine Art Fernbedienung für Claude Code ein, über die sich Aufgaben mobil in der App oder im Web weiterführen lassen. Die neuen Channels setzen genau dort an und erweitern eine laufende Session um eingehende Nachrichten aus Messenger-Diensten. Damit bewegt sich Anthropic ein Stück in eine Richtung, die auch OpenClaw so interessant macht. Das System hat einen regelrechten Hype um lokal laufende KI-Agents ausgelöst, unter anderem weil es direkt auf eigener Hardware arbeitet, per Messenger erreichbar ist und externe Tools einbinden kann. Mit den neuen Channels öffnet Anthropic Claude Code nun ebenfalls für genau solche Nutzungsszenarien, bleibt dabei aber restriktiver: Statt einen dauerhaft erreichbaren Agent zu bauen, erweitert das Unternehmen die Steuerung einer aktiven Session.


AI arbeitet sogar für dich, wenn du läufst:
Claude Code bekommt Fernbedienung

orangefarbener Hintergrund, grobe Skizze von Mensch mit schwarzem Strich, , Würfelform in Weiß
© Anthropic via Canva





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