Apps & Mobile Entwicklung
Das Warten hat ein Ende: Google-Nutzer erhalten langerwartete Funktionen
Jahrelang haben Google-Nutzer neidisch in Richtung USA geschaut. Denn dort gibt es die neuesten Updates immer zuerst. Damit ist jetzt Schluss, denn gleich mehrere neue Funktionen starten auf einmal auch bei uns.
Nicht nur ein kleines Update und keine Mini-Verbesserungen. Stattdessen zieht Google jetzt richtig große Register. Google bringt sein bislang größtes Gemini-Update nach Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Das steckt hinter den neuen Funktionen
Drei Features, die bisher nur US-Nutzern vorbehalten waren, kommen jetzt auch zu uns. Laut GoogleWatchBlog starten hierzulande Ask Home, Home Brief und die „Hilf mir beim Erstellen“-Funktion für Automatisierungen. Am spannendsten davon ist wohl Ask Home. Statt immer genau zu wissen, wie ein Gerät im System heißt oder in welchem Raum es steckt, könnt Ihr in Eurem Smart Home ab sofort ganz entspannt Fragen stellen. So sind zum Beispiel Fragen wie etwa „Welche Lichter sind gerade an?“ oder „Ist die Haustür abgeschlossen?“ möglich. Gemini checkt den Kontext und liefert Euch eine vernünftige Antwort.
Home Brief funktioniert ein bisschen wie eine tägliche Zeitung fürs Smart Home. Einmal pro Tag fasst die Funktion zusammen, was Eure Nest-Kameras so alles aufgezeichnet haben. Praktisch für alle, die keine Lust haben, stundenlang Videomaterial zu durchwühlen. Wer außerdem Google Home Premium abonniert hat, bekommt noch Gemini Live dazu. Und damit eine Art Echtzeit-Gespräch mit dem Sprachassistenten, das deutlich flüssiger und natürlicher wirkt als klassische Spracheingaben. Neu ist zudem die Live-Translation-Funktion: Damit übersetzt Gemini in Echtzeit zwischen 30 Sprachen.
Was sich bei Sprachbefehlen ändert
Google hat aber nicht nur neue Features spendiert, sondern auch ordentlich an der Performance geschraubt. Die am häufigsten genutzten Sprachbefehle, wie zum Beispiel „Mach das Licht an“, sollen jetzt bis zu 40 Prozent schneller reagieren als bisher. Und auch die Antworten klingen jetzt weniger wie ein Behördenschreiben: Statt „Ich habe einen Wecker für 9 Uhr eingestellt“ heißt es künftig einfach „Wecker auf 9 Uhr eingestellt“.
Obendrauf lassen sich jetzt mehrere Befehle auf einmal kombinieren. „Lösch meinen Timer und stell einen neuen auf 20 Minuten“ und Gemini erledigt beides in einem Rutsch. Außerdem kann man Wecker jetzt an echte Ereignisse koppeln, zum Beispiel an den Anpfiff eines Fußballspiels.
Auch bei den Automatisierungen hat Google nachgelegt: Im Automatisierungseditor der Google-Home-App gibt es neue Auslöser, Bedingungen und Aktionen. Dazu zählen etwa die Erkennung, ob der Backofen läuft, oder die Option, smarte Glühbirnen als Aufwachlicht einzurichten. Künftig sollen diese Möglichkeiten auch direkt über Ask Home und die „Hilf mir beim Erstellen“-Funktion nutzbar sein.
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E-Mail: Google erlaubt Änderung der Gmail-Adresse in Deutschland

In den Vereinigten Staaten erlaubt Google bereits die Änderung der eigenen Gmail-Adresse. Jetzt hat das US-amerikanische Unternehmen mit der Einführung dieser Funktion in Deutschland begonnen. Allerdings wird die Möglichkeit zur Anpassung der E‑Mail-Adresse nach und nach freigeschaltet.
Endlich können auch Nutzer aus Deutschland ihre Gmail-Adresse ändern, wie aus einem neuen Google-Supportdokument hervorgeht. Eine Änderung des Teils, der vor @gmail.com erscheint, war bislang nur durch Eröffnung eines neuen Google-Kontos möglich. Doch jetzt geht die Anpassung über die Accountverwaltung, wobei die ursprüngliche E-Mail-Adresse weiterhin erhalten bleibt.
So funktioniert die Änderung der Gmail-Adresse
Die Änderung der eigenen Gmail-Adresse erfolgt über myaccount.google.com/google-account-email, wofür gegebenenfalls eine erneute Anmeldung beim Google-Konto notwendig ist. Nun muss auf „Persönliche Daten“ geklickt werden, das sich links oben im Browserfenster findet. Anschließend ist die Option „E-Mail“ zu wählen und anschließend muss auf „E-Mail-Adresse für das Google-Konto ändern“ geklickt werden. Hier gibt es jetzt den Eintrag „E-Mail-Adresse für das Google-Konto ändern“.
Es sei darauf hingewiesen, dass Google die Option zum Ändern der eigenen Gmail-Adresse schrittweise in Deutschland ausrollt. Wer also noch keine Möglichkeit dazu in seinem Konto findet, muss sich somit noch gedulden, bis Google die Funktion für den eigenen Account freischaltet. Die Änderung der Gmail-Adresse hat zudem keine Auswirkung auf die Daten des eigenen Kontos. Trotzdem empfiehlt Google, zuvor ein Backup der eigenen Daten zu erstellen.
Diese Einschränkungen gibt es
Eine Anpassung der Gmail-Adresse ist jedoch nur einmal pro Jahr möglich. Theoretisch können Anwender dabei insgesamt vier E-Mail-Adressen für das Google-Konto einrichten, also eine Haupt-E-Mail-Adresse und drei zusätzliche E-Mail-Adressen. Für das Hinzufügen zusätzlicher Alternativ-Adressen ist aber entsprechend ein zeitlicher Abstand von jeweils 12 Monaten nötig.
Aber: Einmal registrierte E-Mail-Adressen bei Gmail können nicht mehr erneut verwendet werden, auch bei einer Löschung des eigenen Google-Kontos. So wird sichergestellt, dass keine anderen Personen eine bestimmte Gmail-Adresse zu einem späteren Zeitpunkt registrieren können.
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CB-Funk-Podcast #175: FSR 4.1 auf RX 7000, die Steam Machine und Arc G3 Extreme

FSR 4.1 für RX 7000 mit RDNA 3? Kommt im Juli!? Falsch! Schon jetzt ist es so weit, Jan und Fabian blicken im CB-Funk direkt auf Wolfgangs Test zu Bildqualität und Leistung. Möglich ist das jetzt auf Radeon RX 7000, nicht aber der Steam Machine, die zu allem Überfluss auch erschienen ist – mit einer Lotterie und ohne FSR 4?!
CB-Funk: Die einhundertfünfundsiebzigste Episode
Seit Montag ist AMDs zeitgemäßes KI-Upsampling FSR 4.1 endlich auch auf RDNA-3-Grafikkarten der Serie Radeon RX 7000 verfügbar. Wolfgang hat sich das bereits in einigen unterstützten Spielen angesehen, die Bildqualität gegenüber der „nativen“ Fassung auf RDNA 4 analysiert und auch die Leistung verglichen. Ein zur aktuellen Wetterlage passendes heißes Thema, mit dem Fabian und Jan in den Podcast starten.
Im Anschluss geht es um die Steam Machine. Schon wieder? Ja, denn der „Launch“ ist ebenfalls am Montag erfolgt – ohne FSR 4. Bitte? Ja! Alle Infos zu diesem Thema und was man aktuell noch wissen sollte, sind ebenfalls Thema in Episode 175. Das Themen-Trio komplettiert der Test des Intel-Arc-G3-Extreme-Handheld-SoC im MSI Claw 8 EX AI+ inklusive Blick hinter die Kulissen. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
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An dieser Stelle folgt der obligatorische Hinweis: In die meisten Podcast-Player lässt sich CB-Funk außerdem via RSS einbinden. Die entsprechende URL lautet: https://computerbase.podigee.io/feed/opus.
Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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Retro-Handheld: Retroid nennt endlich technische Details zum Pocket Nova

Retroid hat weitere technische Details zum Pocket Nova veröffentlicht und bestätigt damit, dass das Handheld deutlich leistungsstärker wird als erwartet. Die Ausrichtung ist damit klar: Statt eines günstigen Einstiegsgeräts plant der Hersteller ein leistungsstarkes 4:3-Handheld für anspruchsvolles Retro- und Android-Gaming.
CPU von Qualcomm
Retroid hat in den vergangenen Wochen nahezu täglich neue Informationen zum geplanten Pocket Nova veröffentlicht, konkrete technische Details blieben dabei jedoch meist aus. Nun hat der chinesische Retro-Spezialist zahlreiche bislang offene Fragen beantwortet. Als Prozessor wird nun ein QCS8550 von Qualcomm aus der Dragonwing-Serie angegeben, der üblicherweise eher in IoT-Anwendungen und Edge-KI-Szenarien verwendet wird. Technologisch basiert der Chip auf dem Snapdragon 8 Gen 2, verzichtet im Gegensatz zu diesem jedoch unter anderem auf ein Mobilfunkmodem. Die insgesamt acht Kerne verteilen sich auf drei Cluster: einen Kryo-Prime-Kern mit bis zu 3,2 GHz, vier Kryo-Gold-Kerne mit maximal 2,8 GHz sowie drei Kryo-Silver-Kerne mit bis zu 2,0 GHz. Als Grafikeinheit kommt eine Adreno 740 zum Einsatz. Bei den drahtlosen Schnittstellen unterstützt das Handheld Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.3.
Display Dual-Screen-fähig
Auch beim Display hielt sich Retroid lange bedeckt. Inzwischen ist bekannt, dass der Hersteller auf ein 4,5 Zoll großes AMOLED-Panel setzt, das mit 1.280 × 960 Pixeln bei 120 Hz auflöst und damit das klassische 4:3-Format bietet. Für viele Nutzer dürfte zudem interessant sein, dass das Handheld mit dem bereits beim Pocket 5 und Pocket 6 vielfach genutzten Dual-Screen-Aufsatz kompatibel sein wird. Damit kann auch das Pocket Nova Nintendo-DS-Titel wie das Original auf zwei Bildschirmen darstellen, die Leistung des SoC sollte dafür ausreichend sein. Für den Aufsatz werden allerdings zusätzlich 69 US-Dollar fällig.
Zur Steuerung stehen ein D-Pad, ABXY-Tasten sowie symmetrische Thumbsticks mit RGB-Ringen zur Verfügung. Zwei nach vorne gerichtete Lautsprecher sollen darüber hinaus für die akustische Untermalung sorgen.
Marktstart und Preis weiterhin unbekannt
Angaben zum Preis sowie zum Veröffentlichungszeitpunkt hat Retroid bislang noch nicht gemacht. Auf seinem Reddit-Account hat der Hersteller allerdings bereits die Farbvarianten vorgestellt, in denen das Pocket Nova erscheinen soll: Black, 16-Bit, GC, Watermelon, Clear Purple und Ice Blue.
Wir danken Foren-Teilnehmer Suspektan für den Hinweis!
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